Gibt es Israelisches Interesse an einer Verhandlungslösung?

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Re: Gibt es Israelisches Interesse an einer Verhandlungslösung?

Beitragvon Liegestuhl » Mi 11. Mai 2016, 10:07

ThorsHamar hat geschrieben:Wenn Mandela ein Freiheitskämpfer war, dann sind es auch Barghouti und Arafat ....


Mandela hat sich nie an einer terroristischen Aktion beteiligt, während die Beteiligung Barghoutis an 5 Morden als erwiesen gilt.

Mandela gilt als Symbolfigur für den friedlichen Widerstand.

Eventuell erkennst du den Unterschied!
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Re: Gibt es Israelisches Interesse an einer Verhandlungslösung?

Beitragvon ThorsHamar » Mi 11. Mai 2016, 10:22

Liegestuhl hat geschrieben:(11 May 2016, 11:07)

Mandela hat sich nie an einer terroristischen Aktion beteiligt, während die Beteiligung Barghoutis an 5 Morden als erwiesen gilt.

Mandela gilt als Symbolfigur für den friedlichen Widerstand.

Eventuell erkennst du den Unterschied!


Ich zitiere mal meinen geschätzten Mituser Liegestuhl, welcher hier Nelson Mandela in diese Diskussion eingebracht hat, als Argument gegen Bin Ladens Rolle als Terrorist:
"Hitler hat auch keine Juden umgebracht.
Eigentlich ist er wie Nelson Mandela."

Wer als Freiheitskämpfer und wer als Terrorist GILT, ist eine Sache der ideologischen Position. Arafat galt auch als Freiheitskämpfer, Barghouti gilt als Freiheitskämpfer, Shamir und Begin galten als Freiheitskämpfer und alle gelten ebenso als Terroristen und Mörder.
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Re: Gibt es Israelisches Interesse an einer Verhandlungslösung?

Beitragvon Liegestuhl » Mi 11. Mai 2016, 10:27

ThorsHamar hat geschrieben:(11 May 2016, 11:22)

Ich zitiere mal meinen geschätzten Mituser Liegestuhl, welcher hier Nelson Mandela in diese Diskussion eingebracht hat, als Argument gegen Bin Ladens Rolle als Terrorist:
"Hitler hat auch keine Juden umgebracht.
Eigentlich ist er wie Nelson Mandela."


Du hast meine Worte richtig gelesen, aber offensichtlich nicht verstanden.

Mandela hat sich nie an Morden beteiligt. Er hat sie abgelehnt. Barghouti hat sich dagegen aktiv an Morden gegen Zivilisten beteiligt.

Morde ablehnen <-> sich aktiv daran beteiligen.

Nachdenken und den Unterschied erkennen!

Da ist wohl das moralische Koordinatensystem etwas aus den Fugen geraten. :rolleyes:
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Re: Gibt es Israelisches Interesse an einer Verhandlungslösung?

Beitragvon Liegestuhl » Mi 11. Mai 2016, 10:31

ThorsHamar hat geschrieben:Wer als Freiheitskämpfer und wer als Terrorist GILT, ist eine Sache der ideologischen Position.


Dann dürfte deine ideologische Position, bezüglich des Freiheitskampfes der Schwarzen in Südafkrika, damit abschließend geklärt sein.
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Re: Gibt es Israelisches Interesse an einer Verhandlungslösung?

Beitragvon ThorsHamar » Mi 11. Mai 2016, 10:51

Liegestuhl hat geschrieben:(11 May 2016, 11:27)

Du hast meine Worte richtig gelesen, aber offensichtlich nicht verstanden.

Mandela hat sich nie an Morden beteiligt. Er hat sie abgelehnt. Barghouti hat sich dagegen aktiv an Morden gegen Zivilisten beteiligt.

Morde ablehnen <-> sich aktiv daran beteiligen.

Nachdenken und den Unterschied erkennen!

Da ist wohl das moralische Koordinatensystem etwas aus den Fugen geraten. :rolleyes:


Nein, das finde ich nicht.
Wer Chef eines Terror und Mordvereins ist, und der Speerverein war keine Leichtathletikgruppe, IST VERANTWORTLICH!
Schon komisch, dass Du das auf einmal nicht mehr wissen magst, obwohl Du es vorgestern noch so gesehen hast ...
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Re: Gibt es Israelisches Interesse an einer Verhandlungslösung?

Beitragvon ThorsHamar » Mi 11. Mai 2016, 10:53

Liegestuhl hat geschrieben:(11 May 2016, 11:31)

Dann dürfte deine ideologische Position, bezüglich des Freiheitskampfes der Schwarzen in Südafkrika, damit abschließend geklärt sein.


Aber sicher, Sie ist identisch mit Deiner, bezüglich des Freiheitskampfe der Araber in Palästina.
Zur ERinnerung:
Wer als Freiheitskämpfer und wer als Terrorist GILT, ist eine Sache der ideologischen Position. Arafat galt auch als Freiheitskämpfer, Barghouti gilt als Freiheitskämpfer, Shamir und Begin galten als Freiheitskämpfer und alle gelten ebenso als Terroristen und Mörder.
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Zuletzt geändert von ThorsHamar am Mi 11. Mai 2016, 10:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Gibt es Israelisches Interesse an einer Verhandlungslösung?

Beitragvon Liegestuhl » Mi 11. Mai 2016, 10:54

ThorsHamar hat geschrieben:(11 May 2016, 11:51)

Nein, das finde ich nicht.
Wer Chef eines Terror und Mordvereins ist, und der Speerverein war keine Leichtathletikgruppe, IST VERANTWORTLICH!


Für welche Morde machst du Mandela verantwortlich?
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Re: Gibt es Israelisches Interesse an einer Verhandlungslösung?

Beitragvon ThorsHamar » Mi 11. Mai 2016, 10:58

Liegestuhl hat geschrieben:(11 May 2016, 11:54)

Für welche Morde machst du Mandela verantwortlich?


Ich mache Mandela gar nicht verantwortlich.Das hat ein Gericht getan.

PS: Bis 2008 stand Mandela deshalb auch auf der Terroristenliste der US.
Zuletzt geändert von ThorsHamar am Mi 11. Mai 2016, 10:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Gibt es Israelisches Interesse an einer Verhandlungslösung?

Beitragvon Liegestuhl » Mi 11. Mai 2016, 10:59

ThorsHamar hat geschrieben:(11 May 2016, 11:53)
Wer als Freiheitskämpfer und wer als Terrorist GILT, ist eine Sache der ideologischen Position. Arafat galt auch als Freiheitskämpfer, Barghouti gilt als Freiheitskämpfer, Shamir und Begin galten als Freiheitskämpfer und alle gelten ebenso als Terroristen und Mörder.

Was meinst du mit "galt"?

Ich frage nach deiner persönlichen Meinung. Einerseits kritisierst du, dass ein ehemaliger Terrorist wie Begin israelischer Ministerpräsident wirst und andererseits findest du es völlig in Ordnung, wenn ein Terroristenführer und fünffacher Mörder palästinensischer Ministerpräsident wird.
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Re: Gibt es Israelisches Interesse an einer Verhandlungslösung?

Beitragvon Liegestuhl » Mi 11. Mai 2016, 11:00

ThorsHamar hat geschrieben:(11 May 2016, 11:58)

Ich mache Mandela gar nicht verantwortlich.Das hat ein Gericht getan.


Für welche Morde hat ein Gericht Mandela verantwortlich gemacht? Mir ist keiner bekannt.
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Re: Gibt es Israelisches Interesse an einer Verhandlungslösung?

Beitragvon Bleibtreu » Mi 11. Mai 2016, 11:07

Donnie hat geschrieben:(11 May 2016, 00:42)
Was Ghandi betrifft, hier sein Standpunkt:
http://www.arendt-art.de/deutsch/palest ... afrage.htm


Den Kerl hatten wir hier schon öfters - Bei Gandhi klappen mir die FußNägel hoch! :dead:


Gandhi war mitnichten der Menschenfreund + Saubermann, als der er verkauft wird. LegendenBildungen haben oft wenig mit der Realität gemein. Er war ein Rassist und ein Anhänger des Kastensystems:

" [...] Roy: Gandhi war nicht über die Rassentrennung an sich empört. Die wirkliche Geschichte ist, dass er deshalb in diesem Abteil für Weiße saß, weil er glaubte, wohlhabende Inder aus den höheren Kasten sollten nicht mit "Kaffern", wie er die Schwarzen nannte, im selben Abteil reisen. Sich das klarzumachen war ein bisschen schockierend. In meinem Text habe ich mich darauf beschränkt, Gandhis eigene Schriften aus der Zeit von 1893 bis 1946 zu zitieren. Er schrieb mit einem schockierenden Ausmaß von Verachtung über schwarze Afrikaner, indische Leibeigene, Unberührbare, Arbeiter und Frauen. Die längste Zeit seiner 20 Jahre in Südafrika hat er damit verbracht, um die Freundschaft des weißen Regimes zu werben, bis hin zur Erklärung, er wünsche sich eine "imperiale Brüderschaft" mit den Briten. [...]

Man kann nicht einmal sagen, dass er eben "ein Mann seiner Zeit" gewesen sei, denn unter seinen Zeitgenossen, sowohl in Indien als auch anderswo auf der Welt, gab es Leute wie Ambedkar oder Jyotiba Phule, die viel fortschrittlicher waren. Gandhi ist ohnehin niemand, zu dem ich mich automatisch hingezogen gefühlt habe; ich habe keine besondere Liebe zu Frömmigkeit und Reinheit – Dingen, von denen er besessen war. Es fällt sogar schwer, ihn als gutartigen Spinner abzutun. Es ist da etwas viel Bösartigeres am Werk. Es geht nicht bloß um gewaltfreien Widerstand, Ejakulationsverzicht, Ziegenmilch und selbst gesponnene Baumwolle.

Er hat die politische und soziale Kastenproblematik auf das symbolische, totemhafte Thema Unberührbarkeit reduziert. Die Kastenfrage ist in erster Linie eine Frage von Rechten – auf Land, Bildung, öffentliche Dienstleistungen. Unberührbarkeit ist eines von mehreren gewaltsamen Mitteln, mit denen Dalits terrorisiert werden; man wäscht ihnen das Gehirn, damit sie bleiben, was sie sind: ein Reservoir an billigen Arbeitskräften, die ein System nicht herauszufordern wagen, das angeblich von den Göttern gewollt ist. Gandhi hat darauf bestanden, alle Kasten sollten bei ihrer erblichen Arbeit bleiben, aber keine Kaste solle für nobler gelten als eine andere – damit wollte er die Menschen dazu bringen, sich über ihre Erniedrigung sogar noch zu freuen.

Gandhis Doktrin der Gewaltlosigkeit ruht auf einem Fundament von dauernder, brutaler, extremer Gewalt – denn das ist das Kastensystem. Es kann ohne die Androhung und Anwendung von Gewalt nicht aufrechterhalten werden. Selbst heute noch laufen Dalits, die den Status quo infrage zu stellen wagen, Gefahr, einem regelrechten Ritualmord zum Opfer zu fallen. Es gab Massenproteste gegen die grauenhafte Gruppenvergewaltigung und Ermordung einer jungen Frau in einem Bus in Delhi im Dezember 2012. Im selben Jahr wurden 1500 Dalit-Frauen von Männern aus höheren Kasten vergewaltigt, und 650 Dalits wurden ermordet. Das gelangt kaum in die Nachrichten." :dead:
• This right is the natural right of the Jewish people to be masters of their own fate, like all other nations, in their own sovereign State [Ben-Gurion]

https://www.shabak.gov.il/english/Pages/index.html#=2
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Re: Gibt es Israelisches Interesse an einer Verhandlungslösung?

Beitragvon ThorsHamar » Mi 11. Mai 2016, 11:08

Liegestuhl hat geschrieben:(11 May 2016, 11:59)

Was meinst du mit "galt"?

Ich frage nach deiner persönlichen Meinung. Einerseits kritisierst du, dass ein ehemaliger Terrorist wie Begin israelischer Ministerpräsident wirst und andererseits findest du es völlig in Ordnung, wenn ein Terroristenführer und fünffacher Mörder palästinensischer Ministerpräsident wird.


"galt" ist Perfekt, "gilt" Präsens. Mit Perfekt habe ich die toten Personen zu ihren Lebzeiten beschrieben, mit Präsens die auch heute noch möglichen, alternativen Bewertungen.
Ausserdem habe ich wohl nirgends geschrieben, dass ich es "völlig in Ordnung" finde, wenn Barghouti MP würde ...
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Re: Gibt es Israelisches Interesse an einer Verhandlungslösung?

Beitragvon ThorsHamar » Mi 11. Mai 2016, 11:13

Liegestuhl hat geschrieben:(11 May 2016, 12:00)

Für welche Morde hat ein Gericht Mandela verantwortlich gemacht? Mir ist keiner bekannt.


Ist Dir denn bekannt, welche Funktionen Mandela in welchen Vereinen hatte?
Ich schreibe jetzt nicht nochmal Deine eigenen Worte ....
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Re: Gibt es Israelisches Interesse an einer Verhandlungslösung?

Beitragvon Liegestuhl » Mi 11. Mai 2016, 11:19

ThorsHamar hat geschrieben:(11 May 2016, 12:13)

Ist Dir denn bekannt, welche Funktionen Mandela in welchen Vereinen hatte?
Ich schreibe jetzt nicht nochmal Deine eigenen Worte ....


In seiner Zeit sind meines Wissens nach keine Morde geschehen. Er hat sie auch immer entschieden abgelehnt. Daher ist er auch nie für einen Mord verurteilt worden. Daher bin ich etwas verwundert über deine Aussage.

Barghoutis Verhältnis zu Morden war da etwas anders.

Also nochmal meine Frage:

Für welche Morde hat ein Gericht Mandela verantwortlich gemacht? Mir ist keiner bekannt.
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Re: Gibt es Israelisches Interesse an einer Verhandlungslösung?

Beitragvon Liegestuhl » Mi 11. Mai 2016, 11:22

ThorsHamar hat geschrieben:(11 May 2016, 12:08)

"galt" ist Perfekt, "gilt" Präsens. Mit Perfekt habe ich die toten Personen zu ihren Lebzeiten beschrieben, mit Präsens die auch heute noch möglichen, alternativen Bewertungen.


Du hast meinen Beitrag nicht verstanden oder du möchtest nicht antworten.

Ausserdem habe ich wohl nirgends geschrieben, dass ich es "völlig in Ordnung" finde, wenn Barghouti MP würde ...


Dann frage ich dich jetzt, wie du bennys Vorschlag findest!
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Re: Gibt es Israelisches Interesse an einer Verhandlungslösung?

Beitragvon ThorsHamar » Mi 11. Mai 2016, 11:48

Liegestuhl hat geschrieben:(11 May 2016, 12:19)

In seiner Zeit sind meines Wissens nach keine Morde geschehen. Er hat sie auch immer entschieden abgelehnt. Daher ist er auch nie für einen Mord verurteilt worden. Daher bin ich etwas verwundert über deine Aussage.

Barghoutis Verhältnis zu Morden war da etwas anders.

Also nochmal meine Frage:

Für welche Morde hat ein Gericht Mandela verantwortlich gemacht? Mir ist keiner bekannt.


Nochmal: Ein Gericht hat Mandela verurteilt, als Führer einer bewaffneten Einheit. Somit ist er für alle Toten, die durch Kämpfer unter der Führung und im Namen Mandelas zu Tode kamen, verantwortlich.
Denk doch einfach an Deine Bewertung des Terroristen Arafat. Der hat ja auch den Friedensnobelpreis bekommen ....
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Re: Gibt es Israelisches Interesse an einer Verhandlungslösung?

Beitragvon ThorsHamar » Mi 11. Mai 2016, 11:53

Liegestuhl hat geschrieben:(11 May 2016, 12:22)

Du hast meinen Beitrag nicht verstanden oder du möchtest nicht antworten.

Dann frage ich dich jetzt, wie du bennys Vorschlag findest!


Dieser Vorschlag gefällt mir nicht richtig. Ich bin der Meinung, dass keine palästinensische Führung momentan überhaupt einen Anspruch an Israel stellen kann, solange die Palästinenser es nicht schaffen, mit EINER Stimme zu sprechen und sich tatsächlich als EINE Nation zu begreifen.
Falls das mal passieren sollte, bin ich für eine Vertretung, welche bislang keiner der sich gegenseitig bekämpfenden Araber - Parteien angehörte.
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Re: Gibt es Israelisches Interesse an einer Verhandlungslösung?

Beitragvon Liegestuhl » Mi 11. Mai 2016, 12:12

ThorsHamar hat geschrieben:(11 May 2016, 12:48)
Nochmal: Ein Gericht hat Mandela verurteilt, als Führer einer bewaffneten Einheit. Somit ist er für alle Toten, die durch Kämpfer unter der Führung und im Namen Mandelas zu Tode kamen, verantwortlich.


:?:

Es gab keine Toten unter seiner Führung. Von welchen Morden redest du?
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Re: Gibt es Israelisches Interesse an einer Verhandlungslösung?

Beitragvon Liegestuhl » Mi 11. Mai 2016, 12:18

ThorsHamar hat geschrieben:(11 May 2016, 12:53)

Dieser Vorschlag gefällt mir nicht richtig. Ich bin der Meinung, dass keine palästinensische Führung momentan überhaupt einen Anspruch an Israel stellen kann, solange die Palästinenser es nicht schaffen, mit EINER Stimme zu sprechen und sich tatsächlich als EINE Nation zu begreifen.

Das beantwortet die Frage nicht. Was ist, wenn sie mit gemeinsamer Stimme des Terroristenführers Barghoutis sprechen würden?
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Re: Gibt es Israelisches Interesse an einer Verhandlungslösung?

Beitragvon Liegestuhl » Mi 11. Mai 2016, 12:27

ThorsHamar hat geschrieben:(11 May 2016, 12:53)
Ich bin der Meinung, dass keine palästinensische Führung momentan überhaupt einen Anspruch an Israel stellen kann, solange die Palästinenser es nicht schaffen, mit EINER Stimme zu sprechen und sich tatsächlich als EINE Nation zu begreifen.


Palästinenser begreifen sich also deiner Meinung nach nicht als EINE Nation. Als was dann?
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