Raketenangriff auf Israel

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Ela
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Re: Raketenangriff auf Israel

Beitragvon Ela » Mi 19. Aug 2015, 09:36

Wolverine » Di 18. Aug 2015, 14:24 hat geschrieben:

Da das Mandat nicht mehr existiert (in deinem letzten Halbsatz schreibst du ja selbst vom ehemaligen Mandatsgebiet) besteht eben keine Rechtsgrundlage. Nein. Es ist und bleibt schlicht Landraub.
Weltweit teilt nicht ein einziges Land die Sichtweise Israels, dass die Siedlungen nicht rechtswidrig seien.



Wem wird denn Land geraubt? Nach Ansicht des ehemaligen Präsidenten des IGH, Stephen Schwebel und vielen anderen bekannten Völkerrechtlern handelt es sich um unverteiltes Mandatsgebiet. Die Rechte die sich daraus ergeben, findet man in Artikel 80 der UN-Charta. Da die Resolution 181 keine Rechtsgrundlage sein kann, weil es sich lediglich um die Resolution der Generalversammlung handelt und die eine Teilung vorschlug und die Araber diese Teilung ablehnten, gelten weiterhin die Bestimmungen des Mandates. Durch den Tod des Erblassers wird ja sein Testament nicht ungültig. Um das zu verstehen fehlt dir halt der nötige Hintergrund im Bereich des 35. Deine Beiträge zeichnen sich durch das Nachplappern von Allgemeinplätzen aus. Die einfachste Form, um scheinbar unangreifbar zu sein.
Erklär bitte mal mit eigenen Worten, warum die Siedlungen rechtswidrig sind. Erkläre bitte gegen welches Recht sie verstoßen und welchem Land oder welchem privatem Besitzer Land geraubt wird. Schließlich kann man nur rauben, was einem anderen gehört. Solltest du nicht antworten, nehme ich deine Kapitulation an. Verlinkungen der Allgemeinplätze akzeptiere ich grundsätzlich nicht. Jemand, der im 35 schreiben will, sollte in der Lage sein in eigenen Worten erklären zu können, warum er den Israelis Kriegsverbrechen unterstellt.


Du fragst ernsthaft, wem das Land geraubt wird?
In welchem Jahrhundert lebst du denn?
Das ist die altkolonialistische Denkweise, die glücklicherweise heutzutage nicht mehr vertreten wird.
Die Kolonialherren begründeten ja die Landnahme und Ausbeutung der Ressourcen u.a. damit, dass die dort lebende Bevölkerung nicht staatlich organisiert sei und somit auch nicht das Recht auf Land und die entsprechenden Ressourcen hatte. Natürlich war das nur eine vorgeschobene Ausrede um ihren Landraub zu rechtfertigen.
Und noch einmal:
Weltweit teilt nicht ein einziges Land die Sichtweise Israels, dass die Siedlungen nicht rechtswidrig seien.

Willkommen im 21. Jahrhundert!
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Re: Raketenangriff auf Israel

Beitragvon Wolverine » Mi 19. Aug 2015, 14:27

Ela » Mi 19. Aug 2015, 09:36 hat geschrieben:
Du fragst ernsthaft, wem das Land geraubt wird?
In welchem Jahrhundert lebst du denn?
Das ist die altkolonialistische Denkweise, die glücklicherweise heutzutage nicht mehr vertreten wird.
Die Kolonialherren begründeten ja die Landnahme und Ausbeutung der Ressourcen u.a. damit, dass die dort lebende Bevölkerung nicht staatlich organisiert sei und somit auch nicht das Recht auf Land und die entsprechenden Ressourcen hatte. Natürlich war das nur eine vorgeschobene Ausrede um ihren Landraub zu rechtfertigen.
Und noch einmal:
Weltweit teilt nicht ein einziges Land die Sichtweise Israels, dass die Siedlungen nicht rechtswidrig seien.

Willkommen im 21. Jahrhundert!

Ja, das frage ich ernsthaft. In der Gewissheit, dass du diese Frage nicht beantworten kannst, denn wenn du behauptest, den "Palästinensern" würde Land geraubt, dann ist diese Behauptung falsch. Ich weiß nicht, ob du es mitbekommen hast, aber bis heute lehnen die Araber im Mandat einen eigenen Staat ab, mit der Forderung nach der "Befreiung Palästinas" durch Terror und im Falle der Hamas sogar noch mit der Forderung zur Ermordung aller Juden. Willkommen im Mittelalter der Pallogandisten. Weltweit ist kein Argument, Landraub erst recht keines. So, dann erkläre bitte mal, wie es möglich ist, dass die "Palästinenser" Land besitzen, obwohl sie 1947 auf ihren Anteil am Mandat verzichtet haben? Erkläre bitte mal dem Forum, wie die Araber im Mandat an Land kommen können, obwohl sie die Landgeschenke ausschlagen? Es ist ja nicht so, dass die Resolution 181 irgend ein Recht begründen würde. Immerhin war es nur ein Vorschlag. Also bitte..... :)
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Re: Raketenangriff auf Israel

Beitragvon Bobo » Fr 21. Aug 2015, 19:47

Die UN-Charter sieht keinen Alleinanspruch zur Achtung der Rechte für Staaten vor. Der Schutz gilt auch für Völker, und Organisationen, die ein Mandatsgebiet verwalten. Weder aus Artikel 80 noch aus einem der in dem Artikel 80 zitierten anderen Artikeln, lese ich eine Rechtfertigung für die Übernahme von Bauland, das durch Völker oder Organisationen bewohnt und oder verwaltet wird.

Wolverine » Mo 10. Aug 2015, 23:35 hat geschrieben:Israel siedelt dort, weil die einzige Rechtsgrundlage immer noch das Mandat ist. Die Resolution 181 ist keine Rechtsgrundlage, da es sich nur um einen Vorschlag der Generalversammlung handelte. Rechtsgrundlage ist immer noch das Mandat. Deshalb werden auch die Obligationen in Artikel 80 der UN-Charta weitergeführt. Der sogenannten Palästina-Klausel. Da die "Palästinenser " sich bis heute weigern einen Staat auszurufen, wird halt zügig weitergebaut. Das würde sich in dem Moment ändern, in dem die Palästinenser bereit wären auf Gewalt zu verzichten und mit den Israelis über das Gebiet zu verhandeln, auf dem der Staat entstehen soll. Bis dahin handelt es sich um ehemaliges Mandatsgebiet auf das Israel einen validen Rechtsanspruch hat.
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Re: Raketenangriff auf Israel

Beitragvon Wolverine » Fr 21. Aug 2015, 20:46

Bobo » Fr 21. Aug 2015, 19:47 hat geschrieben:Die UN-Charter sieht keinen Alleinanspruch zur Achtung der Rechte für Staaten vor. Der Schutz gilt auch für Völker, und Organisationen, die ein Mandatsgebiet verwalten. Weder aus Artikel 80 noch aus einem der in dem Artikel 80 zitierten anderen Artikeln, lese ich eine Rechtfertigung für die Übernahme von Bauland, das durch Völker oder Organisationen bewohnt und oder verwaltet wird.



Das ist mir eigentlich wurscht, aber frage dich selbst doch einfach mal, warum Artikel 80 auch die "Palästinaklausel" genannt wird. Eine kleine Hilfe noch am Rande. Hätten die Araber 1948 die Resolution 181 angenommen und durchgeführt, so wären alle israelischen Ansprüche aus dem Mandat erledigt, für alle Zeiten. Kannst du mir so weit folgen?
P.S. Noch ein Hinweis am Rande. Israel baut dort, wo niemand wohnt.... :rolleyes:
Zuletzt geändert von Wolverine am Fr 21. Aug 2015, 20:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Raketenangriff auf Israel

Beitragvon Bobo » Sa 22. Aug 2015, 11:43

Wolverine » Fr 21. Aug 2015, 21:46 hat geschrieben:
Das ist mir eigentlich wurscht, aber frage dich selbst doch einfach mal, warum Artikel 80 auch die "Palästinaklausel" genannt wird. Eine kleine Hilfe noch am Rande. Hätten die Araber 1948 die Resolution 181 angenommen und durchgeführt, so wären alle israelischen Ansprüche aus dem Mandat erledigt, für alle Zeiten. Kannst du mir so weit folgen?
P.S. Noch ein Hinweis am Rande. Israel baut dort, wo niemand wohnt.... :rolleyes:



Auf Olivenplantagen wohnt gewöhnlich auch keiner. Viele kennen den Bericht, die 5 Kameras. Ein weiter Punkt scheint mir auffällig. Es wäre ja nachvollziehbar, wenn Israel eine gewisse Pufferzone zwischen den Palis und ihren Fanatikern anstrebt, aber wenn man die Berichte zu den Siedlungen in Ruhe betrachtet, scheinen ausschließlich israelische Fanatiker in diese Siedlungen zu ziehen. Vielleicht verstehe ich den Artikel 80 ja wirklich nicht. Ich finde darin keinen Freibrief für Israel, Farmland, Olivenplantagen und andere landwirtschaftliche Flächen einfach mal so zu besiedeln. Es gibt weder rechtsfreien Raum noch Land, auf das nicht von irgendwem beansprucht wird. Wer es trotzdem einfach so bebaut, muss akzeptieren, dass man ihn Landräuber nennt.
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Re: Raketenangriff auf Israel

Beitragvon Wolverine » Sa 22. Aug 2015, 12:18

Bobo » Sa 22. Aug 2015, 11:43 hat geschrieben:

Auf Olivenplantagen wohnt gewöhnlich auch keiner. Viele kennen den Bericht, die 5 Kameras. Ein weiter Punkt scheint mir auffällig. Es wäre ja nachvollziehbar, wenn Israel eine gewisse Pufferzone zwischen den Palis und ihren Fanatikern anstrebt, aber wenn man die Berichte zu den Siedlungen in Ruhe betrachtet, scheinen ausschließlich israelische Fanatiker in diese Siedlungen zu ziehen. Vielleicht verstehe ich den Artikel 80 ja wirklich nicht. Ich finde darin keinen Freibrief für Israel, Farmland, Olivenplantagen und andere landwirtschaftliche Flächen einfach mal so zu besiedeln. Es gibt weder rechtsfreien Raum noch Land, auf das nicht von irgendwem beansprucht wird. Wer es trotzdem einfach so bebaut, muss akzeptieren, dass man ihn Landräuber nennt.


Wie muss man sich denn Landraub vorstellen? Jemand trägt Boden ab und steckt ihn sich in die Tasche? Israel siedelt ja nicht einfach so. Israel macht überhaupt nichts. Die Siedler ziehen von sich aus in jüdische Siedlungen. Es ist ja auch nicht so, dass Israel keine Angebote gemacht hätte. Es ist auch nicht so, dass Israel das gesamte ehemalige Mandatsgebiet besiedelt. Es ist so und mit der Wahrheit muss sich abfinden wer das kann, dass Israel das grundsätzliche Recht hat, im gesamten Restmandat zu siedeln. Denn das Mandat ist die einzige Rechtsgrundlage für die derzeitige Situation. Israel baut in der Hauptsache Siedlungen aus und selbst wenn sie neue Siedlungen schaffen so haben wir völkerrechtlich den Grundsatz zu beachten, dass Siedlungen den Status eines Gebietes nicht verändern. Sollten im Rahmen von Verhandlungen die Siedlungen einem "Palästinenserstaat" zufallen, werden sie entweder geräumt oder aber Juden leben in einem muslimischen Fanatikerstaat, der nach wie vor davon ausgeht, dass nur der hl. Djihad zur "Befreiung Palästinas " führen kann. Abgesehen davon hat Abbas mehrfach deutlich gemacht, dass in "seinem Staat" kein Jude das Recht zum Aufenthalt hat. Das heißt im Klartext für mich, dass die Pallogandisten hier im Forum einen fanatischen Mullahstaat befürworten, der nichts anderes im Sinn hat, als Krieg gegen Israel zu führen. Die Obligationen aus dem Mandat werden in Artikel 80 weitergeführt, weshalb man ihn auch die "Palästina-Klausel" nennt. Die Araber im Mandat können sich nicht darauf berufen, denn das Mandat garantierte ihnen lediglich die bürgerlichen und religiösen Rechte. Von politischen Rechten ist im Mandat keine Rede. Auch findet sich kein Artikel im Mandat, der die Siedlungsrechte expressis verbis einschränkt.
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Re: Raketenangriff auf Israel

Beitragvon Bobo » Mo 24. Aug 2015, 13:53

Ich habe grad Infos gelesen, die mir die Mandats-Geschichte näher erklären konnten. Ich hatte einiges nicht verstanden.

Wolverine » Sa 22. Aug 2015, 13:18 hat geschrieben:
Wie muss man sich denn Landraub vorstellen? Jemand trägt Boden ab und steckt ihn sich in die Tasche? Israel siedelt ja nicht einfach so. Israel macht überhaupt nichts. Die Siedler ziehen von sich aus in jüdische Siedlungen. Es ist ja auch nicht so, dass Israel keine Angebote gemacht hätte. Es ist auch nicht so, dass Israel das gesamte ehemalige Mandatsgebiet besiedelt. Es ist so und mit der Wahrheit muss sich abfinden wer das kann, dass Israel das grundsätzliche Recht hat, im gesamten Restmandat zu siedeln. Denn das Mandat ist die einzige Rechtsgrundlage für die derzeitige Situation. Israel baut in der Hauptsache Siedlungen aus und selbst wenn sie neue Siedlungen schaffen so haben wir völkerrechtlich den Grundsatz zu beachten, dass Siedlungen den Status eines Gebietes nicht verändern. Sollten im Rahmen von Verhandlungen die Siedlungen einem "Palästinenserstaat" zufallen, werden sie entweder geräumt oder aber Juden leben in einem muslimischen Fanatikerstaat, der nach wie vor davon ausgeht, dass nur der hl. Djihad zur "Befreiung Palästinas " führen kann. Abgesehen davon hat Abbas mehrfach deutlich gemacht, dass in "seinem Staat" kein Jude das Recht zum Aufenthalt hat. Das heißt im Klartext für mich, dass die Pallogandisten hier im Forum einen fanatischen Mullahstaat befürworten, der nichts anderes im Sinn hat, als Krieg gegen Israel zu führen. Die Obligationen aus dem Mandat werden in Artikel 80 weitergeführt, weshalb man ihn auch die "Palästina-Klausel" nennt. Die Araber im Mandat können sich nicht darauf berufen, denn das Mandat garantierte ihnen lediglich die bürgerlichen und religiösen Rechte. Von politischen Rechten ist im Mandat keine Rede. Auch findet sich kein Artikel im Mandat, der die Siedlungsrechte expressis verbis einschränkt.
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Re: Raketenangriff auf Israel

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 24. Aug 2015, 14:10

Ich halte diese Ansicht von Wolverine für zu radikal. Die Palästinenser sind da, sie werden nicht verschwinden, auch sie dürfen ihren Staat gründen und dann wird Israel die Siedlungen räumen oder Land tauschen müssen.
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Re: Raketenangriff auf Israel

Beitragvon Heino » Mo 24. Aug 2015, 14:23

Wolverine » Sa 22. Aug 2015, 12:18 hat geschrieben:
Wie muss man sich denn Landraub vorstellen?

Man zerstört die Häuser der ansässigen Bevölkerung und baut dann selber.

Israel zerstört verstärkt Palästinenserunterkünfte im Westjordanland

Angesichts der steigenden Zahl von Abrissen palästinensischer Häuser und Lager im Westjordanland durch Israel haben Menschenrechtsorganisationen die internationale Gemeinschaft zum Handeln aufgefordert. Allein in der vergangenen Woche seien im Westjordanland mehr als 60 Häuser und Unterkünfte abgerissen worden, 132 Palästinenser hätten ihr Obdach verloren, teilten mehrere Menschenrechtsorganisationen am Freitag mit. Das seien so viele wie seit drei Jahren nicht mehr. Die 31 Organisationen, darunter Amnesty International und Oxfam, warfen Israel vor, in der Region die Palästinenser vertreiben und gleichzeitig die jüdischen Siedlungsprojekte voranbringen zu wollen.
https://de.nachrichten.yahoo.com/israel ... 16046.html
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Re: Raketenangriff auf Israel

Beitragvon Ela » Mo 24. Aug 2015, 14:33

Ich sehe da auch keinen Funken Rechtssicherheit mehr.
Hätte mal gerne die "Begründungen" gewusst.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/i ... 44707.html
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Re: Raketenangriff auf Israel

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 24. Aug 2015, 14:46

Sowas ist nicht akzeptabel.
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Re: Raketenangriff auf Israel

Beitragvon HugoBettauer » Mo 24. Aug 2015, 15:17

Bestimmt haben wieder irgendwelche Genehmigungen gefehlt oder so.
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Re: Raketenangriff auf Israel

Beitragvon bennyh » Mo 24. Aug 2015, 15:32

Wolverine » Sa 22. Aug 2015, 21:18 hat geschrieben:
Wie muss man sich denn Landraub vorstellen? Jemand trägt Boden ab und steckt ihn sich in die Tasche? Israel siedelt ja nicht einfach so. Israel macht überhaupt nichts. Die Siedler ziehen von sich aus in jüdische Siedlungen. Es ist ja auch nicht so, dass Israel keine Angebote gemacht hätte. Es ist auch nicht so, dass Israel das gesamte ehemalige Mandatsgebiet besiedelt. Es ist so und mit der Wahrheit muss sich abfinden wer das kann, dass Israel das grundsätzliche Recht hat, im gesamten Restmandat zu siedeln. Denn das Mandat ist die einzige Rechtsgrundlage für die derzeitige Situation. Israel baut in der Hauptsache Siedlungen aus und selbst wenn sie neue Siedlungen schaffen so haben wir völkerrechtlich den Grundsatz zu beachten, dass Siedlungen den Status eines Gebietes nicht verändern. Sollten im Rahmen von Verhandlungen die Siedlungen einem "Palästinenserstaat" zufallen, werden sie entweder geräumt oder aber Juden leben in einem muslimischen Fanatikerstaat, der nach wie vor davon ausgeht, dass nur der hl. Djihad zur "Befreiung Palästinas " führen kann. Abgesehen davon hat Abbas mehrfach deutlich gemacht, dass in "seinem Staat" kein Jude das Recht zum Aufenthalt hat. Das heißt im Klartext für mich, dass die Pallogandisten hier im Forum einen fanatischen Mullahstaat befürworten, der nichts anderes im Sinn hat, als Krieg gegen Israel zu führen. Die Obligationen aus dem Mandat werden in Artikel 80 weitergeführt, weshalb man ihn auch die "Palästina-Klausel" nennt. Die Araber im Mandat können sich nicht darauf berufen, denn das Mandat garantierte ihnen lediglich die bürgerlichen und religiösen Rechte. Von politischen Rechten ist im Mandat keine Rede. Auch findet sich kein Artikel im Mandat, der die Siedlungsrechte expressis verbis einschränkt.

Das Mandat ist am 14. Mai 1948 fristgerecht abgelaufen.
https://en.wikipedia.org/wiki/British_Mandate_for_Palestine_%28legal_instrument%29
Mit anderen Worten existiert das Rechtsintrument, aus dem Sie sämtliche vermeintlichen Rechte und Nicht-Rechte der Palästinenser ableiten wollen, seit über 67 nicht mehr.
Die völkerrechtliche Grundlage des Nahostkonfliktes ist Sicherheitsresolution 242 (https://de.wikipedia.org/wiki/Resolution_242_des_UN-Sicherheitsrates).
Wie das Völkerrechtrecht zu israelischen Siedlungen steht, kann man beispielsweise and Sicherheitsrsesolution 446 (https://de.wikipedia.org/wiki/Resolutio ... heitsrates), 452 (https://de.wikipedia.org/wiki/Resolution_452_des_UN-Sicherheitsrates) und 465 (https://de.wikipedia.org/wiki/Resolution_465_des_UN-Sicherheitsrates) ablesen. Wie das Völkerrecht zu Jerusalem steht, sieht man beispielsweise an Sicherheitsratsresolution 478 (https://de.wikipedia.org/wiki/Resolutio ... heitsrates). Indes verabschiedet die UN-Generalversammlung jedes Jahr seit 1974 eine Resolution namens "Peaceful settlement of the question of Palestine", in welcher von der Zweistaatenlösung auf Basis der Grenzen von 1967 die Rede ist.
19. Demands, accordingly, that Israel, the occupying Power, comply with its legal obligations under international law, as mentioned in the advisory opinion rendered on 9 July 2004 by the International Court of Justice2 and as demanded in General Assembly resolutions ES-10/13 of 21 October 2003 and ES-10/15, and, inter alia, that it immediately cease its construction of the wall in the Occupied Palestinian Territory, including East Jerusalem, and calls upon all States Members of the United Nations to comply with their legal obligations, as mentioned in the advisory opinion;

20. Reaffirms its commitment, in accordance with international law, to the two-State solution of Israel and Palestine, living side by side in peace and security within recognized borders, based on the pre-1967 borders;

21. Stresses the need for:

(a) The withdrawal of Israel from the Palestinian territory occupied since 1967, including East Jerusalem;

(b) The realization of the inalienable rights of the Palestinian people, primarily the right to self-determination and the right to their independent State;

http://unispal.un.org/UNISPAL.NSF/0/CD5CCFBE7DB6A34185257C78004D38D4
Weiterhin wurde Palästina im November 2012 von den Vereinten Nationen als Nichtmitgliedsstaat anerkannt.
https://en.wikipedia.org/wiki/United_Nations_General_Assembly_resolution_67/19
Ein weteres völkerrechtlich relevantes Dokument ist das Gutachten zur Legalität der Mauer im Westjordanland durch den international Gerichtshof http://www.icj-cij.org/docket/files/131/1677.pdf.

Aber: ich neme an, das ist alles irrelevant, das einzige, was wirklich zählt, ist das seit 67 Jahren nicht mehr existierende britische Mandat für Palästina.
Zuletzt geändert von bennyh am Mo 24. Aug 2015, 15:32, insgesamt 1-mal geändert.
Best of pn:
- "Kannst du deine blöde Fresse nicht halten? Ich antworte nicht auf deine Zitate, also verpiss dich."
"Wennst mit der deppaten Fußzeile ofoahst, wars scho ghuifn."
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Re: Raketenangriff auf Israel

Beitragvon Wolverine » Mo 24. Aug 2015, 19:11

Ich hatte es schon ein paar Seiten vorher geschrieben, aber offensichtlich werde ich hier nicht wahrgenommen. :s
Nun gut. Dann eben noch einmal. Wenn der Erblasser stirbt ist das Testament deswegen nicht ungültig. Ich spare es mir
jetzt, einen vergleichbaren Fall aus dem Erbrecht einzustellen. Nur soviel. Die Palästinenser haben das Erbe des Mandates
ausgeschlagen, respektive darauf verzichtet und wollten in einem militärischen Überfallverfahren Fakten schaffen. Ging aber
nicht, weil die Juden sich das nicht gefallen ließen. Wer das Erbe ausschlägt bekommt auch nichts. Wer versucht mit Gewalt
das gesamte Erbe zu bekommen kriegt erst recht nichts.

Die Resolution 242 ist ein Vorschlag zur friedlichen Beilegung von Streitigkeiten nach Chapter VI, also eine Empfehlung, die weder
von den arabischen Staaten noch von Israel beachtet wird und das seit 1967. Eine Rechtsgrundlage ist sie definitiv nicht.
Das Rechtsgutachten des IGH ist die Meinungsäußerung verschiedener Richter. Eine Rechtsgrundlage ist sie definitiv nicht.
Auch die Resolution 181 war keine Rechtsgrundlage. Die einzige ist immer noch das Mandat. Ich kann ja auch nichts dafür, aber
so ist das Völkerrecht nun mal. Wer das Erbe ausschlägt geht leer aus. Jetzt sind aber die Israelis so gutmütig und bieten den
Palästinensern den Pflichtteil an, aber die wollen immer noch das Ganze.
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Re: Raketenangriff auf Israel

Beitragvon Ela » Di 25. Aug 2015, 06:27

Wolverine » Mo 24. Aug 2015, 19:11 hat geschrieben:Ich hatte es schon ein paar Seiten vorher geschrieben, aber offensichtlich werde ich hier nicht wahrgenommen. :s
Nun gut. Dann eben noch einmal. Wenn der Erblasser stirbt ist das Testament deswegen nicht ungültig. Ich spare es mir
jetzt, einen vergleichbaren Fall aus dem Erbrecht einzustellen. Nur soviel. Die Palästinenser haben das Erbe des Mandates
ausgeschlagen, respektive darauf verzichtet und wollten in einem militärischen Überfallverfahren Fakten schaffen. Ging aber
nicht, weil die Juden sich das nicht gefallen ließen. Wer das Erbe ausschlägt bekommt auch nichts. Wer versucht mit Gewalt
das gesamte Erbe zu bekommen kriegt erst recht nichts.

Die Resolution 242 ist ein Vorschlag zur friedlichen Beilegung von Streitigkeiten nach Chapter VI, also eine Empfehlung, die weder
von den arabischen Staaten noch von Israel beachtet wird und das seit 1967. Eine Rechtsgrundlage ist sie definitiv nicht.
Das Rechtsgutachten des IGH ist die Meinungsäußerung verschiedener Richter. Eine Rechtsgrundlage ist sie definitiv nicht.
Auch die Resolution 181 war keine Rechtsgrundlage. Die einzige ist immer noch das Mandat. Ich kann ja auch nichts dafür, aber
so ist das Völkerrecht nun mal. Wer das Erbe ausschlägt geht leer aus. Jetzt sind aber die Israelis so gutmütig und bieten den
Palästinensern den Pflichtteil an, aber die wollen immer noch das Ganze.


Erstens geht es hier um das Völkerrecht, nicht ums Erbrecht.
Zweitens: selbst wenn man diese Tatsache außer Betracht lassen würde, so könnte man ja nur etwas vererben was man auch besitzt. Und ich wüsste nicht, dass durch ein Mandat Besitz an einem Land erworben werden kann.
Insofern ist dein Konstrukt ausschließlich deiner Phantasie entsprungen.
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Re: Raketenangriff auf Israel

Beitragvon Wolverine » Di 25. Aug 2015, 19:02

Ela » Di 25. Aug 2015, 06:27 hat geschrieben:
Erstens geht es hier um das Völkerrecht, nicht ums Erbrecht.
Zweitens: selbst wenn man diese Tatsache außer Betracht lassen würde, so könnte man ja nur etwas vererben was man auch besitzt. Und ich wüsste nicht, dass durch ein Mandat Besitz an einem Land erworben werden kann.
Insofern ist dein Konstrukt ausschließlich deiner Phantasie entsprungen.


Nein, garantiert nicht. Wenn du einen lebensnahen Sachverhalt nicht verstehst ist es dein Problem nicht meines.
Der Erblasser war das Osmanische Reich, der Treuhänder war GB. Die Araber bekamen erst einmal 78 % des Mandatsgebietes - oder in dem Fall um es auch für Laien verständlich zu machen - vom Erbe. Der Rest sollte wegen der Gewalttätigkeit der Araber im Mandat dann aufgeteilt werden, denn es waren die Araber, die sich außerstande sahen, mit Juden in einem Staat zu leben, weshalb es Pogrome, Massaker und Aufstände der Araber gab, der längste dauerte von 1936 - 1939. Dieses Erbe haben die Araber im Restmandat ausgeschlagen und weigern sich bis heute, wenigstens den Pflichtteil anzuerkennen, den Israel ihnen zugestehen will. Die Araber im Restmandat verlangen immer noch das gesamte Resterbe und leben in der Illusion, dass man das mit Gewalt erreichen könnte, weshalb sie auch den Terrorismus beklatschen. Die Quelle dazu stelle ich noch ein. Da kannst du mal sehen wie das ausschaut, wenn ein Fachmann dir anhand des Erbrechtes das Völkerrecht erklärt. Und nein, dazu brauchte ich noch nicht mal Fantasie sondern nur lebensnahe Sachverhalte.

Alarmierend ist, dass 94 % der Befragten sich mit dem militärischen Handeln der Hamas zufrieden zeigen. Gefragt nach der generellen Zufriedenheit mit der Leistung politischer Akteure schneiden PA (36 % Zufriedenheit) und Präsident Abbas (39 %) katastrophal ab im Vergleich zu Khaled Mashal (78 %) und der Hamas (88 % Zustimmung). Noch erschreckender ist der direkte Vergleich zwischen Westbank und dem Gazastreifen. So kommt Khaled Mashal im Gazastreifen auf 70 % Unterstützung, in der Westbank jedoch auf 83 %. Präsident Abbas wiederum erreicht in der Westbank nur noch 33 % Zustimmung während es im Gazastreifen zumindest noch 49 % sind.
Sollten neue Präsidentschaftswahlen stattfinden, so zeichnet sich ein erdrutschartiger Sieg für den möglichen Hamas-Kandidaten Ismael Haniyeh ab. Haniyeh verzeichnet mit 61 % Zustimmung den mit Abstand höchsten Wert seit Beginn dieser Umfrage vor acht Jahren. Präsident Abbas kommt im direkten Vergleich nur noch auf 32 %.


In der Westbank erreicht Haniyeh sogar eine Zustimmung von 66 % während hier Abbas auf 25 % abrutscht. Vor zwei Monaten konnte sich Abbas noch auf eine Mehrheit in der Westbank und dem Gazastreifen (beide 53 % Unterstützung) berufen, während die Zustimmung für Haniyeh nur bei 41 % lag. Würde der im Gefängnis sitzende Fatah-Führer Marwan Barghouti ebenfalls an der Präsidentschaftswahl teilnehmen, so könnte Haniyeh auch diesen – zum ersten Mal seit Beginn der Umfrage – an der Urne schlagen. Barghouti käme nur noch auf 45 %, Haniyeh auf 49 %.


Würden alle drei Kandidaten antreten, so könnte Haniyeh fast unverändert mit 48 % gewinnen – Abbas verzeichnet hier nur noch 19 % Zustimmung. Unterdessen stürzt die Zufriedenheit mit der Leistung von Präsident Abbas im Vergleichszeitraum von 50 % auf 39 % ab.


Einen ähnlich drastischen Meinungsumschwung zeigt die Umfrage bei der Präferenz politischer Parteien. Bei Abhaltung von Wahlen zum palästinensischen Legislativrat könnte die Hamas zum gegenwärtigen Zeitpunkt mit 46 % der Stimmen überlegen gewinnen. Die Fatah käme nur noch auf 31 %, alle anderen „dritten Parteien“ erreichen zusammen nur sieben Prozent. Zudem verzeichnet die Hamas im direkten Vergleich in der Westbank eine höhere Zustimmungsrate (47 %) als im Gazastreifen (44 %).


Ebenfalls zum ersten Mal seit Beginn dieser Umfragereihe erreicht der Propagandakanal der Hamas, „Al-Aqsa TV“ mehr Fernsehzuschauer als alle anderen Programme; Al-Aqsa kommt auf 37 %, Al-Jazeera auf 21 %, Palestine-TV auf 16 % und Maan-Mix auf 11 %.

Gewaltanwendung als probates Mittel erreicht die Mitte der palästinensischen Gesellschaft

Auch der von der Hamas propagierte und implementierte gewaltsame Kampf erhält neue Zustimmungshöchstwerte. Rund 53 % der Befragten benennen ihn als effektivstes Mittel zur Erreichung eines palästinensischen Staates an der Seite Israels. Nur noch 22 % bezeichnen Verhandlungen und nur noch 20 % den gewaltfreien Widerstand als beste Methode. Direkt gefragt, favorisieren rund 72 % der Befragten einen bewaffneten Kampf, wie ihn die Hamas in Gaza betreibt auch in der Westbank.


Gefragt nach den erfolgversprechendsten Vorgehensweisen in einer Zeit ohne direkte Verhandlungen geben 85 % an, internationalen Organisationen (wie dem int. Strafgerichtshof) beizutreten, 60 % unterstützen die Wiederaufnahme einer „dritten“ Intifada und 42 % sprechen sich für eine Selbstauflösung der PA aus. Noch vor zwei Monaten lag die Unterstützung für eine Intifada bei nur 41 %.


Rund 86 % der Befragten unterstützen auch in Zukunft – sollte die Blockade anhalten – das Abschießen von Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel. Obgleich der beispiellosen Zahl von mehr als 2100 palästinensischen Todesopfern bezeichnen 59 % der Befragten im Gazastreifen (38 % in der Westbank) es als legitim, Raketen aus besiedelten Gebieten zu schießen. Die Demilitarisierung des Gazastreifens lehnen inzwischen 57 % der Befragten ab – in der letzten Umfrage im Juni 2014 waren es nur 33 %.


Keine Mehrheit für die Zweistaatenlösung in der palästinensischen Bevölkerung

Seit Beginn dieser Umfragereihe und darüber hinaus seit den Oslo-Verhandlungen sprach sich immer eine Mehrheit der palästinensischen Bevölkerung für die Implementierung einer Zweistaatenlösung auf Grundlage der Grenzen von vor 1967 aus. Auch in der Umfrage vom Juni 2014 bestätigte dies noch eine – wenn auch knappe – Mehrheit von 54 %. Jetzt nach dem Gazakrieg sprechen sich erstmals weniger als die Hälfte der Palästinenser (49 %) für diese Option aus. Damit ist eines der Kernelemente des Friedensprozesses im Grundsatz gefährdet.


http://www.kas.de/palaestinensische-geb ... ons/38692/
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Ela
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Re: Raketenangriff auf Israel

Beitragvon Ela » Mi 26. Aug 2015, 06:34

Wolverine » Di 25. Aug 2015, 19:02 hat geschrieben:
Da kannst du mal sehen wie das ausschaut, wenn ein Fachmann dir anhand des Erbrechtes das Völkerrecht erklärt.



Ja, ich sehe, wie das ausschaut.
Als Nächstes erklärst du anhand des Steuerrechtes oder der Hebammenverordnung das Völkerrecht :D
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Flat
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Re: Raketenangriff auf Israel

Beitragvon Flat » Mi 26. Aug 2015, 07:00

Wolverine » Fr 21. Aug 2015, 20:46 hat geschrieben: Israel baut dort, wo niemand wohnt.... :rolleyes:


Moin,

Wolverine, ich schätze ja deinen sehr kenntnisreichen Einsatz für Israel, aber das ist Unsinn.

Es wohnen ganz sicher Menschen in Ostjerusalem. Und auch im Westjordanland gibt es teilweise Vertreibungen von Palästinsern. Nicht staatlich organisiert, aber so gut wie nicht geahndet durch den israelischen Staat.

Die Siedlerbewegung ist teilweise aggressiv und macht auch aus ihren Zielen kaum einen Hehl.
_______
wer Rechtsradikales sagt und tut, ist rechtsradikal. Das hat nichts mit Nazikeule zu tun.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/inte ... 62231.html
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Re: Raketenangriff auf Israel

Beitragvon Wolverine » Mi 26. Aug 2015, 15:20

Ela » Mi 26. Aug 2015, 06:34 hat geschrieben:
Ja, ich sehe, wie das ausschaut.
Als Nächstes erklärst du anhand des Steuerrechtes oder der Hebammenverordnung das Völkerrecht :D


Ich habe versucht dir das Völkerrecht anhand eines lebensnahen Sachverhaltes zu erklären. Offensichtlich überfordert dich das.
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Re: Raketenangriff auf Israel

Beitragvon Wolverine » Mi 26. Aug 2015, 15:25

Flat » Mi 26. Aug 2015, 07:00 hat geschrieben:
Moin,

Wolverine, ich schätze ja deinen sehr kenntnisreichen Einsatz für Israel, aber das ist Unsinn.

Es wohnen ganz sicher Menschen in Ostjerusalem. Und auch im Westjordanland gibt es teilweise Vertreibungen von Palästinsern. Nicht staatlich organisiert, aber so gut wie nicht geahndet durch den israelischen Staat.

Die Siedlerbewegung ist teilweise aggressiv und macht auch aus ihren Zielen kaum einen Hehl.


Die Siedlerbewegung gefällt mir auch nicht. Gäbe es vom Staat durchgesetzte Vertreibungen wäre das ein Verbrechen. Das ist mir nicht bekannt. Hast du denn einen Nachweis für die Behauptung, dass Palästinenser für Juden weichen müssen? Denn davon ist noch nicht mal der UN etwas bekannt. Das Gejaule würde man über den ganzen Planeten hören, während man dem mordenden IS-Staat zusieht. Offensichtlich ist die scheinbare Befindlichkeit einer Autonomiebehörde in der UN höher angesiedelt als Menschenleben. Ach so, als es noch keine jüdischen Siedlungen gab, bis 1967, gab es auch keinen Frieden. Wie erklärst du diesen Umstand angesichts der Tatsache, dass nach Aussage von Abbas die Siedlungen das Einzige Problem sind, welches den Frieden behindert. Was in Gaza passierte, als Israel die Siedlungen geräumt hat, dürfte ja noch in Erinnerung sein. Zumindest der von der Hamas angezettelte bewaffnete Konflikt im Jahre 2014.

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