Nach Israel ziehen

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Re: Nach Israel ziehen

Beitragvon Liegestuhl » Mo 19. Jan 2015, 23:01

ThorsHamar » Mo 19. Jan 2015, 22:53 hat geschrieben:Erklär' mal bitte ...


Versuche es doch bitte zunächst alleine!

Kleiner TIpp: Es ist gar nicht so schwer. ;)
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
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Re: Nach Israel ziehen

Beitragvon Martin** » Mo 19. Jan 2015, 23:06

Israel ist sehr schön.

Hier bin ich früher oft gewandert.

http://www.medias.rs/upload/photos/ce8ma18e.jpg

Und hier habe ich gelebt.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/c ... usalem.jpg
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Re: Nach Israel ziehen

Beitragvon Gretel » Mo 19. Jan 2015, 23:13

Liegestuhl » Mo 19. Jan 2015, 21:03 hat geschrieben:
Da ist man aber nicht auf den Schutz anderer Staaten angewiesen, sondern kann sich selber schützen.

Kannst ja mal drüber nachdenken, was der Unterschied ist!


Ich habe jetzt lange darüber nachgedacht und bin zu keinem Ergebnis gekommen.
Vielleicht kannst Du mir da eine kleine Hilfestellung geben?
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Re: Nach Israel ziehen

Beitragvon Liegestuhl » Mo 19. Jan 2015, 23:20

Gretel » Mo 19. Jan 2015, 23:13 hat geschrieben:Ich habe jetzt lange darüber nachgedacht und bin zu keinem Ergebnis gekommen.
Vielleicht kannst Du mir da eine kleine Hilfestellung geben?


Ach komm, Gretel! Denk mal an die jüdische Geschichte! Denk mal daran, wie es ist, auf Andere angewiesen zu sein und wie das bisher so geklappt hat. Es ist wirklich nicht so schwer, Gretel. Du protzt doch sonst auch immer so damit, dass du studiert hast.
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Re: Nach Israel ziehen

Beitragvon ThorsHamar » Mo 19. Jan 2015, 23:20

Liegestuhl » vor 18 Minuten hat geschrieben:
Versuche es doch bitte zunächst alleine!

Kleiner TIpp: Es ist gar nicht so schwer. ;)


Es ist tatsächlich nicht schwer, aber schwierig. Ich habe keine Ahnung, was Du meinst, wirklich ...
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Re: Nach Israel ziehen

Beitragvon Liegestuhl » Mo 19. Jan 2015, 23:23

ThorsHamar » Mo 19. Jan 2015, 23:20 hat geschrieben:Es ist tatsächlich nicht schwer, aber schwierig. Ich habe keine Ahnung, was Du meinst, wirklich ...


Denk weiter, Thor! Streng dich an!
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Re: Nach Israel ziehen

Beitragvon ThorsHamar » Mo 19. Jan 2015, 23:58

Liegestuhl » vor 26 Minuten hat geschrieben:
Denk weiter, Thor! Streng dich an!


OK, deine Vorgabe : "Da ist man aber nicht auf den Schutz anderer Staaten angewiesen, sondern kann sich selber schützen."

Soll das heissen, dass französische Juden Frankreich als einen "anderen Staat" empfinden, wo sie, anstatt Franzosen zu sein, auf den Schutz eines "anderen Staates" angewiesen sind, als jüdische Franzosen in Israel aber in das zionistische Verteidigungskonzept integriert werden, dadurch ihre wahre Identität finden und sich deshalb dort durch Selbstschutz sicher fühlen?
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Re: Nach Israel ziehen

Beitragvon Provokateur » Di 20. Jan 2015, 06:43

Ist es nicht mehr als menschlich, sich einen Wohnort zu suchen, an dem man nicht wegen seiner religiösen Überzeugung angegriffen wird?
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Re: Nach Israel ziehen

Beitragvon bennyh » Di 20. Jan 2015, 07:49

Provokateur » Di 20. Jan 2015, 15:43 hat geschrieben:Ist es nicht mehr als menschlich, sich einen Wohnort zu suchen, an dem man nicht wegen seiner religiösen Überzeugung angegriffen wird?

Wird man als jüdischer Israeli nicht ständig von antisemitischen Palästinensern/Arabern angegriffen und von antisemitischen Iranern mit einem nuklearen Genozid bedroht? Ist man da als Jude etwa in Europa nicht sicherer?
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Re: Nach Israel ziehen

Beitragvon Provokateur » Di 20. Jan 2015, 07:57

Derzeit ist wohl eher das Gegenteil der Fall.

Die Hamas hat noch vom letzten mal die Fresse dick, die Hisbollah und der Iran toben sich in Syrien aus. Geopolitisch sieht es derzeit günstig aus. Sollte der IS es in der Zukunft wagen, Israel anzugreifen, wird da mal richtig warmsaniert, die Israelis haben mehrfach bewiesen, dass sie sich ihrer Haut zu erwehren wissen.
Zudem ist es ein Unterschied, vor allem ein psychologischer, ob man sich von der Polizei beschützen lassen muss weil man anders ist oder ob man vereint für ein größeres Ziel (in dem Fall die Nation Israel).
Nichts fühlt sich so beschissen an wie die eigene Ohnmacht.
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Re: Nach Israel ziehen

Beitragvon Tom Bombadil » Di 20. Jan 2015, 09:51

ThorsHamar » Mo 19. Jan 2015, 23:58 hat geschrieben:Soll das heissen, dass französische Juden Frankreich als einen "anderen Staat" empfinden, wo sie, anstatt Franzosen zu sein, auf den Schutz eines "anderen Staates" angewiesen sind...

Es gibt nunmal Menschen, die aus der Geschichte lernen. Wie sehr sich deutsche Juden auf ihre Staatsbürgerschaft verlassen konnten, wie sehr sie nach '33 von den deutschen Sicherheitskräften "geschützt" wurden und wie lange es dauerte, ehe andere Staaten die überlebenden Juden befreien konnten, sollte doch wirklich jeder wissen.

...als jüdische Franzosen in Israel aber in das zionistische Verteidigungskonzept integriert werden, dadurch ihre wahre Identität finden und sich deshalb dort durch Selbstschutz sicher fühlen?

*Räusper*
Zuletzt geändert von Cobra9 am Di 20. Jan 2015, 11:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Nach Israel ziehen

Beitragvon Liegestuhl » Di 20. Jan 2015, 10:05

ThorsHamar » Mo 19. Jan 2015, 23:58 hat geschrieben:Soll das heissen, dass französische Juden Frankreich als einen "anderen Staat" empfinden, ...


Wenn ein Land nicht mehr in der Lage ist, seine jüdischen Mitbürger gegen Pogrome zu schützen, dann wird man dieses Land nicht mehr als das seine ansehen. Das ist richtig.
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Re: Nach Israel ziehen

Beitragvon Gretel » Di 20. Jan 2015, 10:19

Tom Bombadil » Di 20. Jan 2015, 09:51 hat geschrieben:Es gibt nunmal Menschen, die aus der Geschichte lernen. Wie sehr sich deutsche Juden auf ihre Staatsbürgerschaft verlassen konnten, wie sehr sie nach '33 von den deutschen Sicherheitskräften "geschützt" wurden und wie lange es dauerte, ehe andere Staaten die überlebenden Juden befreien konnten, sollte doch wirklich jeder wissen.




PROVO- SPAM entfernt


Mit Verfolgung und Diskriminierung haben ja wohl heute auf der Welt andere Minderheiten als Juden zu kämpfen. :rolleyes:

Hier z.B.
http://www.gfbv.de/pogrom.php?id=55
Zuletzt geändert von Cobra9 am Di 20. Jan 2015, 11:09, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Nach Israel ziehen

Beitragvon Liegestuhl » Di 20. Jan 2015, 10:28

bennyh » Di 20. Jan 2015, 07:49 hat geschrieben:Wird man als jüdischer Israeli nicht ständig von antisemitischen Palästinensern/Arabern angegriffen und von antisemitischen Iranern mit einem nuklearen Genozid bedroht? Ist man da als Jude etwa in Europa nicht sicherer?


Ansichtssache. Wo man sich sicherer fühlt, solltest du vielleicht den Betroffenen überlassen.
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Re: Nach Israel ziehen

Beitragvon Liegestuhl » Di 20. Jan 2015, 10:30

Gretel » Di 20. Jan 2015, 10:19 hat geschrieben:Mit Verfolgung und Diskriminierung haben ja wohl heute auf der Welt andere Minderheiten als Juden zu kämpfen. :rolleyes:

Hier z.B.
http://www.gfbv.de/pogrom.php?id=55


Richtig, Gretel.

Sinti und Roma werden schließlich auch verfolgt. Da sollen sich die Juden mal nicht so anstellen.
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Re: Nach Israel ziehen

Beitragvon Liegestuhl » Di 20. Jan 2015, 10:39

Vielleicht sind die Pogrome und die Anfeindungen dort ja gar nicht so groß und die französischen Juden verlassen nur deshalb ihre Heimat, um der Welt einen möglichst großen Antisemitismus in Frankreich vorzugaukeln. Denen ist ja alles zuzutrauen. Am Ende stellen sie wieder Forderungen.
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
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Re: Nach Israel ziehen

Beitragvon Bobo » Di 20. Jan 2015, 12:32

Martin** » Di 20. Jan 2015, 00:06 hat geschrieben:Israel ist sehr schön.

Hier bin ich früher oft gewandert.

http://www.medias.rs/upload/photos/ce8ma18e.jpg

Und hier habe ich gelebt.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/c ... usalem.jpg


das obere Bild ist ja krass. Ist das Gemäuer aus dem Fels gehauen?
Martin**
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Re: Nach Israel ziehen

Beitragvon Martin** » Di 20. Jan 2015, 21:02

Bobo » Di 20. Jan 2015, 12:32 hat geschrieben:
das obere Bild ist ja krass. Ist das Gemäuer aus dem Fels gehauen?

http://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_St ... di_Qelt%29
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Re: Nach Israel ziehen

Beitragvon fred76 » Mo 21. Sep 2015, 12:09

Wie ich mich erinnern kann, hatte Netanjahu in Paris anlässlich der Anschläge auf Charlie Hebdo die Juden Europas aufgerufen, nach Israel zu kommen. Dort könnten sie in Sicherheit leben:

"Premier Netanjahu ruft Europas Juden erneut auf, nach Israel zu kommen. Diesmal begnügt sich seine Regierung nicht mit Worten. Sie stockt den Etat für Einwanderer auf und hofft auf einen Massenexodus....Dabei wiederholte er seinen Aufruf zur Masseneinwanderung, den er bereits nach den Attentaten in Paris auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo" und einen jüdischen Supermarkt erhoben hatte. Natürlich hätten Juden in aller Welt ein Recht auf Sicherheit, dennoch "sage ich allen unseren Brüdern und Schwestern: Israel ist euer Heim! Wir erwarten euch mit offenen Armen."
http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... Juden.html

Soweit so klar. Nun ist ja bekanntermaßen bei den direkten Nachbarn Israels, in Syrien, ein furchtbarer Bürgerkrieg ausgebrochen - mit unzähligen zivilen Opfern. Hunderttausende Familien sind auf der Flucht. Bei denen gibt es aber gewaltige Ressourcenprobleme, wie Netanjahu mitteilte:

"Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat Forderungen der Opposition zurückgewiesen, syrische Flüchtlinge aufzunehmen. Israel stehe der menschlichen Tragöde der Betroffenen aus Afrika und Syrien nicht gleichgültig gegenüber, doch sei das Land zu klein, um die Flüchtlinge zu beherbergen. „Wir haben weder die geografische noch die demografische Möglichkeit dazu“, sagte er bei einer Kabinettsitzung. Als Sofortmaßnahme kündigte er den Bau eines Sicherheitszaunes an der Grenze zu Jordanien an, „um den Strom illegaler Einwanderer, Schwarzarbeiter und Terroristen zu unterbinden“."
http://www.idea.de/politik/detail/netan ... 92006.html

Welches Wort fällt da einem spontan ein?

Diese Entscheidung ist umso unverständlicher, wenn man sich erinnert, dass vor nicht mal einem Menschenleben hunderttausende Juden selbst Flüchtlinge waren.
Zuletzt geändert von fred76 am Mo 21. Sep 2015, 12:21, insgesamt 2-mal geändert.
Bobo
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Re: Nach Israel ziehen

Beitragvon Bobo » Mo 21. Sep 2015, 12:41

fred76 » Mo 21. Sep 2015, 13:09 hat geschrieben:Wie ich mich erinnern kann, hatte Netanjahu in Paris anlässlich der Anschläge auf Charlie Hebdo die Juden Europas aufgerufen, nach Israel zu kommen. Dort könnten sie in Sicherheit leben:

"Premier Netanjahu ruft Europas Juden erneut auf, nach Israel zu kommen. Diesmal begnügt sich seine Regierung nicht mit Worten. Sie stockt den Etat für Einwanderer auf und hofft auf einen Massenexodus....Dabei wiederholte er seinen Aufruf zur Masseneinwanderung, den er bereits nach den Attentaten in Paris auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo" und einen jüdischen Supermarkt erhoben hatte. Natürlich hätten Juden in aller Welt ein Recht auf Sicherheit, dennoch "sage ich allen unseren Brüdern und Schwestern: Israel ist euer Heim! Wir erwarten euch mit offenen Armen."
http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... Juden.html

Soweit so klar. Nun ist ja bekanntermaßen bei den direkten Nachbarn Israels, in Syrien, ein furchtbarer Bürgerkrieg ausgebrochen - mit unzähligen zivilen Opfern. Hunderttausende Familien sind auf der Flucht. Bei denen gibt es aber gewaltige Ressourcenprobleme, wie Netanjahu mitteilte:

"Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat Forderungen der Opposition zurückgewiesen, syrische Flüchtlinge aufzunehmen. Israel stehe der menschlichen Tragöde der Betroffenen aus Afrika und Syrien nicht gleichgültig gegenüber, doch sei das Land zu klein, um die Flüchtlinge zu beherbergen. „Wir haben weder die geografische noch die demografische Möglichkeit dazu“, sagte er bei einer Kabinettsitzung. Als Sofortmaßnahme kündigte er den Bau eines Sicherheitszaunes an der Grenze zu Jordanien an, „um den Strom illegaler Einwanderer, Schwarzarbeiter und Terroristen zu unterbinden“."
http://www.idea.de/politik/detail/netan ... 92006.html

Welches Wort fällt da einem spontan ein?

Diese Entscheidung ist umso unverständlicher, wenn man sich erinnert, dass vor nicht mal einem Menschenleben hunderttausende Juden selbst Flüchtlinge waren.



Berechtigte Sicherheitspolitik fiele mir da ein. Bevor man das Maul derart aufreißt, sollte man sich mit Syriens Position innerhalb des Israelisch - Arabischen Konfliktes befassen. So bezeichnen die Syrer ihn, und sie verstehen sich als Zentrum der arabischen Seite innerhalb des Konfliktes. Dein Vergleich riecht nach Hetze, ist politisch durchschaubar und brutal dämlich. Er ist vergleichbar mit der Aussage, dass die Nazis im WK II gern britische Kriegsflüchtlinge aufgenommen hätten. Der Vergleich wäre natürlich nur zur Absurdität haltbar!
Zuletzt geändert von Bobo am Mo 21. Sep 2015, 16:09, insgesamt 2-mal geändert.

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