Kleine Stilkunde für Israelkritiker

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Bukowski

Kleine Stilkunde für Israelkritiker

Beitragvon Bukowski » Mo 17. Dez 2012, 12:07

Hier ein wenig Nachhilfeunterricht für die hier in letzter Zeit angeschwemmten neuen Stümper.
Frage an die Diskurs - Erfahrenen: Wurde noch ein wesentlicher Punkt vergessen?




DER EWIGE ISRAELI

Haben Sie vom Nahostkonflikt keine Ahnung, aber eine Meinung zu bieten? Wollten Sie schon immer mal für mutig gehalten werden, weil Sie etwas aussprechen, was sowieso alle denken? Dann schreiben Sie doch einfach einen israelkritischen Text! Im Folgenden präsentiert Ihnen die Wahrheit eine kleine Handreichung, wie solch ein Text aussehen könnte, sowie ein paar – nennen wir sie: Stolpersteine, die Sie unbedingt beachten sollten, damit Ihre Publikation auch tatsächlich als israelkritisch wahrgenommen wird und nicht etwa als … na, Sie wissen schon.

1. Der Kronzeuge
Zitieren Sie einen israelkritischen Juden, denn wer einen Juden zitiert – das liegt in der Natur der Sache –, der kann die Juden nicht hassen. Bedienen Sie sich dabei der Einfachheit halber aus dem übersichtlichen Pool „kritischer Juden“, die auch von anderen israelkritischen Texten immer wieder gern zitiert werden.

2. Konzentration
Erwähnen Sie in Ihrem Artikel nicht die Hamas – oder wenn, dann nur nebenbei, alles andere würde nur ablenken von Ihrem Thema: Schließlich geht es Ihnen in Ihrem Text um Israel!

3. Anschaulichkeit
Wählen Sie anschauliche Vergleiche, damit diejenigen, die noch weniger Ahnung haben als Sie, sich gleich ein Bild machen können. Vergleichen Sie den Gazastreifen mit dem Warschauer Ghetto und den israelischen Staat mit dem Apartheidregime. Wenn Sie literarischen Ehrgeiz besitzen, können Sie es auch mit Umschreibungen probieren: Bezeichnen Sie Gaza als „ein Gefängnis, ein Lager“, in dem die Menschen zusammengepfercht sind. Hoffen Sie auf einen „Nelson Mandela“ für Israel. Große Prosa entsteht, wenn der Leser die Leerstellen füllt.

4. Im Zweifel links
Lassen Sie durchblicken, dass Sie Linker sind oder zumindest über eine linke Vergangenheit verfügen. Denn wer links ist, ist bekanntlich gegen Nazis und kann also überhaupt gar nicht gegen Juden sein. Es sei denn (und Achtung!, jetzt wird es etwas kompliziert!): Die Juden verhalten sich selber wie Nazis. In diesem Fall können Sie zeigen, wie schlimm Sie den Holocaust finden, indem Sie ihn mit den Verbrechen Israels auf eine Stufe stellen.

5. Moralisches Erbe
Betonen Sie unbedingt und gebetsmühlenartig, dass gerade Sie als Deutscher und Linker die Pflicht haben, israelkritisch zu sein, da Sie zu neuem Unrecht nicht schweigen dürften.

6. Grundsätzlichkeit
Bleiben Sie in Ihren Vorwürfen gegen Israel möglichst pauschal, da zu viele Fakten den Leser verwirren. Gerade bei so einer hochkomplexen Materie darf man sich nicht in den Details verlieren. Nehmen Sie außerdem Abstand von konkreten Quellen – Sie sind hier schließlich der Nahostexperte! Sie sind die Quelle!

7. Kritische Verbundenheit
Schreiben Sie auf jeden Fall, dass Sie nur das Beste für Israel wollen: dass Sie im Gegensatz zu den „vorgeblichen Freunden Israels“ (Jakob Augstein) sein wahrer Freund sind oder dass Sie, wie Harald Martenstein es im Tagesspiegel formuliert hat, sogar für Israel „beten“ würden.

8. Ahnungsvolles Andeuten
Wenn Sie etwas schreiben wollen, für das Sie keine Belege haben, von dem Sie aber trotzdem glauben, dass es stimmt (die wahren Interessen Israels, der jüdische Griff nach der Weltherrschaft, die jüdische Kontrolle von Medien und Politik): Formulieren Sie es als Frage oder Andeutung! Fragen Sie zum Beispiel mit Jakob Augstein: „Wem nützt die Gewalt?“ Und antworten Sie sich selbst: „Und dieses Mal auch – wie nebenbei – den US-Republikanern und der israelischen Regierung.“ In diesem, wie nebenbei gesetzten, „wie nebenbei“ kann der Leser alles lesen, was Sie meinen (siehe auch Punkt 3: „Leerstellen lassen“).

9. Immunisierung
Behaupten Sie, man dürfe Israel nicht kritisieren, ohne als antisemitisch abgestempelt zu werden. Damit unterstreichen Sie zum einen Ihren eigenen Mut; zum anderen machen Sie Ihren Text unangreifbar, weil jegliche Kritik an ihm Ihre These bestätigt.

10. Selbstkontrolle
Lesen Sie Ihren Text zum Schluss noch mal durch. Achten Sie darauf, dass Sie – auch wenn es schwerfällt – immer „Israel“ geschrieben haben, anstatt „die Juden“. Sie werden doch mit Ihrem antirassistischen Arsch nicht einreißen, was Sie so mühsam aufgebaut haben.





http://www.taz.de/Die-Wahrheit/!107442/
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Re: Kleine Stilkunde für Israelkritiker

Beitragvon pittbull » Mo 17. Dez 2012, 12:46

Na, ist doch klar: wer über Israel schreibt, ohne es nicht mindestens drei Mal pro Satz zu loben, ist ein eliminatorischer Antisemit, nach Art der Nazis und ihrer Vollstrecker.

Tja, und diese miesen Palästinenser stören doch nur. Was wollen die da überhaupt? Die sollen sich gefälligst verziehen. Weit weg. Auf den Mond, oder so. :mad2:
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Re: Kleine Stilkunde für Israelkritiker

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 17. Dez 2012, 12:51

pittbull » Mo 17. Dez 2012, 13:46 hat geschrieben:Na, ist doch klar: wer über Israel schreibt, ohne es nicht mindestens drei Mal pro Satz zu loben, ist ein eliminatorischer Antisemit, nach Art der Nazis und ihrer Vollstrecker.

Tja, und diese miesen Palästinenser stören doch nur. Was wollen die da überhaupt? Die sollen sich gefälligst verziehen. Weit weg. Auf den Mond, oder so. :mad2:


Ist das jetzt ein Beispiel für Punkt 9 ? ;)
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Re: Kleine Stilkunde für Israelkritiker

Beitragvon pittbull » Mo 17. Dez 2012, 12:58

DarkLightbringer » Mo 17. Dez 2012, 13:51 hat geschrieben:
Ist das jetzt ein Beispiel für Punkt 9 ? ;)


Ich habe das gute, demokratische, rechtsstaatliche und humanistische Israel doch gar nicht kritisiert. So etwas würde mir nie in den Sinn kommen. Dass sich Israel gegen die bösartigen Palis wehrt, die es vernichten wollen, ist doch ganz normal. Daran gibt es überhaupt nichts zu kritisieren. Aber rein gar nichts.
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Re: Kleine Stilkunde für Israelkritiker

Beitragvon Gutmensch » Mo 17. Dez 2012, 12:59

DarkLightbringer » Mo 17. Dez 2012, 13:51 hat geschrieben:
Ist das jetzt ein Beispiel für Punkt 9 ? ;)


Ich würde sagen, es ist eine erweitere Abwandlung von Punkt 9,

Antisemitismus ins Lächerliche zu ziehen, als gäbe es keinen. Gleichzeitig den Spieß umdrehen und Palästinenserhass unterstellen.
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Re: Kleine Stilkunde für Israelkritiker

Beitragvon Gutmensch » Mo 17. Dez 2012, 13:00

pittbull » Mo 17. Dez 2012, 13:58 hat geschrieben:
Ich habe das gute, demokratische, rechtsstaatliche und humanistische Israel doch gar nicht kritisiert. So etwas würde mir nie in den Sinn kommen. Dass sich Israel gegen die bösartigen Palis wehrt, die es vernichten wollen, ist doch ganz normal. Daran gibt es überhaupt nichts zu kritisieren. Aber rein gar nichts.


Sie sollten eine Reise nach Israel machen.
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Re: Kleine Stilkunde für Israelkritiker

Beitragvon pittbull » Mo 17. Dez 2012, 13:12

Gutmensch » Mo 17. Dez 2012, 14:00 hat geschrieben:
Sie sollten eine Reise nach Israel machen.


Und dann schreibe ich ein Buch darüber, z.B. wie mich heldenhafte IDF-Soldaten aus der Gewalt palästinensischer Terroristen befreiten, die schon den Krummsäbel ansetzten um mich zu enthaupten. Natürlich gingen die Soldaten dabei völlig gewaltfrei vor, aber das weiß ja sowieso jeder. In den Gewehren sind nur Platzpatronen. Das muss man aber nicht extra erwähnen.

Und nebenbei schieße ich noch Fotos von den überglücklichen Bewohnern des Gazastreifens, um die infamen Lügen dieser Menschenrechtsorganisationen zu widerlegen.
Zuletzt geändert von pittbull am Mo 17. Dez 2012, 13:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kleine Stilkunde für Israelkritiker

Beitragvon pittbull » Mo 17. Dez 2012, 13:31

Gutmensch » Mo 17. Dez 2012, 13:59 hat geschrieben:
Ich würde sagen, es ist eine erweitere Abwandlung von Punkt 9,

Antisemitismus ins Lächerliche zu ziehen, als gäbe es keinen.


Aber nein. Siehe die deutsche Enthaltung beim UN-Votum zu Palästina. Das war blanker Antisemitismus. Deutschland gehört dafür geächtet!
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Re: Kleine Stilkunde für Israelkritiker

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 17. Dez 2012, 13:36

Nun, man wird in diesem Strang das Rad nicht neu erfinden. Natürlich gibt es Meinungsverschiedenheiten der am Nahostkonflikt beteiligten Parteien.
Es gibt aber auch Antisemitismus - sei er von links, rechts oder politreligiös - welcher sich der o. g. Stilfibel mehr oder weniger bedient.
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Re: Kleine Stilkunde für Israelkritiker

Beitragvon pittbull » Mo 17. Dez 2012, 13:44

DarkLightbringer » Mo 17. Dez 2012, 14:36 hat geschrieben:Nun, man wird in diesem Strang das Rad nicht neu erfinden. Natürlich gibt es Meinungsverschiedenheiten der am Nahostkonflikt beteiligten Parteien.
Es gibt aber auch Antisemitismus - sei er von links, rechts oder politreligiös - welcher sich der o. g. Stilfibel mehr oder weniger bedient.


Interessant wäre auch herauszufinden, welche Aussagen über Israel möglich sind, ohne mit der Antisemitismuskeule Bekanntschaft zu machen. Denn die sitzt ja unglaublich locker, wie wir alle wissen.
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Re: Kleine Stilkunde für Israelkritiker

Beitragvon Gutmensch » Mo 17. Dez 2012, 14:06

pittbull » Mo 17. Dez 2012, 14:31 hat geschrieben:
Aber nein. Siehe die deutsche Enthaltung beim UN-Votum zu Palästina. Das war blanker Antisemitismus. Deutschland gehört dafür geächtet!



Hat jemand, außer Ihnen, behauptet die Enthaltung Deutschlands entsprang aus antisemitischen Motiven heraus?
Zuletzt geändert von Gutmensch am Mo 17. Dez 2012, 14:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kleine Stilkunde für Israelkritiker

Beitragvon Gutmensch » Mo 17. Dez 2012, 14:07

pittbull » Mo 17. Dez 2012, 14:12 hat geschrieben:
Und dann schreibe ich ein Buch darüber, z.B. wie mich heldenhafte IDF-Soldaten aus der Gewalt palästinensischer Terroristen befreiten, die schon den Krummsäbel ansetzten um mich zu enthaupten. Natürlich gingen die Soldaten dabei völlig gewaltfrei vor, aber das weiß ja sowieso jeder. In den Gewehren sind nur Platzpatronen. Das muss man aber nicht extra erwähnen.

Und nebenbei schieße ich noch Fotos von den überglücklichen Bewohnern des Gazastreifens, um die infamen Lügen dieser Menschenrechtsorganisationen zu widerlegen.


Nein, Sie würden vielleicht etwas weniger pauschal über Israel hetzen.
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Re: Kleine Stilkunde für Israelkritiker

Beitragvon Gutmensch » Mo 17. Dez 2012, 14:11

pittbull » Mo 17. Dez 2012, 14:44 hat geschrieben:
Interessant wäre auch herauszufinden, welche Aussagen über Israel möglich sind, ohne mit der Antisemitismuskeule Bekanntschaft zu machen. Denn die sitzt ja unglaublich locker, wie wir alle wissen.


Das wäre interessant, es müßte für Sie ganz einfach sein ein Beispiel für die Anwendung der Antisemitismuskeule zu erbringen. Ich bin ganz Ohr.
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Re: Kleine Stilkunde für Israelkritiker

Beitragvon pittbull » Mo 17. Dez 2012, 14:17

Gutmensch » Mo 17. Dez 2012, 15:07 hat geschrieben:
Nein, Sie würden vielleicht etwas weniger pauschal über Israel hetzen.


Und das hier vergessen wir einfach: http://www.spiegel.de/politik/ausland/i ... 55488.html
^^ sind ja alles nur antisemitische Propagandalügen. :rolleyes:
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Re: Kleine Stilkunde für Israelkritiker

Beitragvon pittbull » Mo 17. Dez 2012, 14:20

Gutmensch » Mo 17. Dez 2012, 15:11 hat geschrieben:
Das wäre interessant, es müßte für Sie ganz einfach sein ein Beispiel für die Anwendung der Antisemitismuskeule zu erbringen. Ich bin ganz Ohr.


Das ist nahezu beliebig. Beispiel: Israel ermordet Unschuldige. Und zack, kommt die Keule.
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Re: Kleine Stilkunde für Israelkritiker

Beitragvon pittbull » Mo 17. Dez 2012, 14:30

Gutmensch » Mo 17. Dez 2012, 15:06 hat geschrieben:

Hat jemand, außer Ihnen, behauptet die Enthaltung Deutschlands entsprang aus antisemitischen Motiven heraus?


Mit Sicherheit. In Deutschland gehört die bedingungslose Unterstützung Israels zur Staatsräson. Was die Israelis mit den Palis anstellen, ist diesbezüglich irrelevant. Allein diese Aussage trieft nur so vor Antisemitismus.
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Re: Kleine Stilkunde für Israelkritiker

Beitragvon Marcin » Mo 17. Dez 2012, 14:30



Ziemlich albern der Text, impliziert er doch, es gäbe keine berechtigte Israelkritik.

Das viele "Kritiker" einige dieser Punkte mittlerweile automatisch einbauen, ist auch nur verständlich. Viel zu schnell wird schließlich die Antisemitismuskeule geschwungen.
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Re: Kleine Stilkunde für Israelkritiker

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 17. Dez 2012, 14:41

pittbull » Mo 17. Dez 2012, 14:44 hat geschrieben:
Interessant wäre auch herauszufinden, welche Aussagen über Israel möglich sind, ohne mit der Antisemitismuskeule Bekanntschaft zu machen. Denn die sitzt ja unglaublich locker, wie wir alle wissen.


Die Anti-Antisemitismuskeule, auch Immunisierung gennant (siehe Punkt 9), scheint ja nicht minder locker zu sitzen. Das schenkt sich dann nicht viel.
Übt ein Obama nicht auch Kritik, ohne Israel-Kritik als vordringliche und einzig mögliche Aufgabe anzusehen ?
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Re: Kleine Stilkunde für Israelkritiker

Beitragvon Gutmensch » Mo 17. Dez 2012, 14:45

pittbull » Mo 17. Dez 2012, 15:17 hat geschrieben:
Und das hier vergessen wir einfach: http://www.spiegel.de/politik/ausland/i ... 55488.html
^^ sind ja alles nur antisemitische Propagandalügen. :rolleyes:



Nein, es gibt selbstverständlich berechtigte Kritik an Israel.
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Re: Kleine Stilkunde für Israelkritiker

Beitragvon Kopernikus » Mo 17. Dez 2012, 14:46

Marcin » Mo 17. Dez 2012, 14:30 hat geschrieben:
Ziemlich albern der Text, impliziert er doch, es gäbe keine berechtigte Israelkritik.

Wie kommst du darauf? Ist Israelkritik ohne die genannten Punkte etwa nicht möglich?

Das viele "Kritiker" einige dieser Punkte mittlerweile automatisch einbauen, ist auch nur verständlich. Viel zu schnell wird schließlich die Antisemitismuskeule geschwungen.

Weil diese ominöse Antisemitismuskeule so schnell geschwungen wird, werden Doppelstandards, Delegitimierung und Dämonisierungen "verständlich"? Erklär mal!
http://kartoffeln-im-netz.tumblr.com/
"Das Volk ist immer da, wo das große Maul, die heftigste Phrase ist." Alfred Döblin
http://www.youtube.com/watch?v=xwsOi0ypuSI

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