Linker Antisemitismus

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USA TOMORROW
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Linker Antisemitismus

Beitragvon USA TOMORROW » Fr 16. Jul 2010, 01:50

Gern verleugnet oder verharmlost... Doch es gibt ihn? Linken Antisemitismus.

Angefangen bei Marx und anderen frühsozialistischen Ideologen:

Marx hat geschrieben:Welches ist der weltliche Grund des Judentums? Das praktische Bedürfnis, der Eigennutz.

Welches ist der weltliche Kultus des Juden? Der Schacher. Welches ist sein weltlicher Gott? Das Geld.

http://www.mlwerke.de/me/me01/me01_347.htm

Hier wird gern als Argument angeführt, dass damals ja Antisemitismus weit verbreitet war und daher der Antisemitismus der frühen Sozialisten in Ordnung sei.

Das müsste sich ja spätestens nach dem Holocaust erledigt haben...

Ein besonders erschreckendes Beispiel, welches die Nähe des linken Antizionismus zum Antisemitismus aufzeigte, war der Anschlag der "Tupamaros Westberlin" – einer Vorläufergruppe der terroristischen "Bewegung 2. Juni" – auf das jüdische Gemeindehaus in Westberlin in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1969. Erinnert sei auch an die positiven Reaktionen der RAF und linksradikaler Gruppen auf die Ermordung israelischer Olympiasportler 1972 in München. Bei der Flugzeugentführung von Entebbe im Jahre 1976 wurde von einem Kommando, dem Mitglieder der terroristischen Gruppen PFLP wie auch der deutschen "Revolutionäre Zellen" angehörten, eine Selektion der Flugzeuginsassen in jüdische und nicht-jüdische vorgenommen, unter anderem durch den Deutschen Wilfried Böse. Weitere Beispiele sind Demonstrationen gegen den Krieg im Libanon in den achtziger Jahren, die nicht etwa vor israelischen Botschaften sondern vor Synagogen durchgeführt wurden.

http://www.bpb.de/themen/J7789V,1,0,Ant ... links.html

Und wie sah es in der DDR aus?

Resümierend lässt sich festhalten, dass die staatliche Politik der DDR zurzeit der Verfolgungen in den Jahren 1952/53 antisemitisch war. Danach kam es immer wieder zu antiisraelischen Kampagnen, die sich nicht selten offen antisemitischer Stereotype bedienten. Dennoch war der Antisemitismus nicht das bestimmende ideologische Moment. Juden wurden in der DDR nicht qua ihrer Herkunft verfolgt, auch wenn das Verhältnis des Staates vor allem zu den jüdischen Gemeinden immer von Misstrauen und Verdächtigungen geprägt war. Aufgrund des Selbstverständnisses als antifaschistischer Staat, der die richtigen Lehren aus dem Nationalsozialismus gezogen habe, und aufgrund der orthodox-kommunistischen Auffassung vom Charakter des Nationalsozialismus, stand die Ermordung der europäischen Juden nie im Zentrum der Erinnerungspolitik. Gedacht wurde primär der kommunistischen Opfer und der Widerstandskämpfer, wohingegen die Juden als eigenständige Opfergruppe häufig nicht einmal erwähnt wurden.

http://www.bpb.de/themen/XEBFIJ,1,0,Das ... srael.html

Naja... Wir schreiben das Jahr 2010. Die DDR ist ja nun auch Geschichte und spätestens nund gibt es KEINEN Antisemitismus mehr von links.

Dass es auch innerhalb der Friedensbewegung einen erheblichen Klärungsbedarf in der Antisemitismusfrage gibt, zeigte etwa der Ostermarsch 2002 in Berlin. Dort wurden Plakate hochgehalten, auf denen z.B. zu lesen war: "Deutsche, schüttelt eure Vergangenheit ab! Die Israelis sind keine Opfer!". Fahnen der Hisbollah und Hamas wurden geduldet – wie im Übrigen auch bei allen Demonstrationen gegen den Afghanistan- und Irak-Krieg.

http://www.bpb.de/themen/J7789V,3,0,Ant ... links.html

Vermummte Demonstranten, bespuckte und geschlagene Kinobesucher, der Ruf "Ihr Judenschweine!" - die Augenzeugenberichte von einer militanten Aktion gegen den Film "Warum Israel" erinnerten an die dreißiger Jahre. Doch stattgefunden hat sie im Jahr 2009, dort, wo wohl kaum jemand mit derartigen Übergriffen gerechnet hätte: auf St. Pauli, einem traditionell linken Viertel in Hamburg.

http://www.spiegel.de/kultur/gesellscha ... 80,00.html

Abschließend bleibt festzustellen, dass es einen linken Antisemitismus bisher nie gab und auch niemals geben wird.

Antisemitismus gibt es nur von Rechtsradikalen.
Zuletzt geändert von USA TOMORROW am Fr 16. Jul 2010, 01:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Linker Antisemitismus

Beitragvon USA TOMORROW » Fr 16. Jul 2010, 01:58

Kleine Ergänzung:

Ulla Jelpke von der LINKEN:

Von zionistischen Vereinigungen wurde eine regelrechte „Holocaustindustrie“ geschaffen, um unter Ausbeutung des Leides der vom deutschen Faschismus ermordeten Juden Unterstützung für die Politik des Staates Israel zu erpressen.

http://www.ulla-jelpke.de/news_detail.php?newsid=1521

Auch hier liegt natürlich kein Antisemitismus vor, sondern vernünftiger linker "Antizionismus". Wer etwas anderes Behauptet ist wahrscheinlich ein Teil dieser unsäglichen "Holocaustindustrie".
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Re: Linker Antisemitismus

Beitragvon Tantris » Fr 16. Jul 2010, 06:43

Tja, wenn das mal all die linken juden erfahren.... war marx nicht auch einer, nach ansicht eines kameraden?

Also, wenn das all die linken juden erfahren, dann lösen sich in israel z.b. sofort alle linken parteien auf und cohn-bendit wird neuheide, oliver kahn und boris becker hören endlich mit ihrer kommunistischen propaganda auf.
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Re: Linker Antisemitismus

Beitragvon Doppelagent » Fr 16. Jul 2010, 07:11

usaTomorrow hat geschrieben:Kleine Ergänzung:

Ulla Jelpke von der LINKEN:


http://www.ulla-jelpke.de/news_detail.php?newsid=1521

Auch hier liegt natürlich kein Antisemitismus vor, sondern vernünftiger linker "Antizionismus". Wer etwas anderes Behauptet ist wahrscheinlich ein Teil dieser unsäglichen "Holocaustindustrie".


wer den kommentar auf der website der commie-tante durchliest sieht recht schnell, dass die nichts drauf hat, ausser altbekannte agitprop-phrasen herunterzubeten.
die tusse und z.b. ein herr apfel aus sachsen würden sich in sachen israel hervorragend verstehen.
Zuletzt geändert von Doppelagent am Fr 16. Jul 2010, 07:15, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Linker Antisemitismus

Beitragvon Kaukas » Fr 16. Jul 2010, 08:09

Warum sollte es keinen linken Antisemitismus geben? Und wenn es schon jüdischen Antisemitismus gibt, verstehe ich das Thema nicht recht. Klar wird's den auch links geben. Und ebenso auch in der Mitte. Und ganz weit vornweg auch rechts. Überall eigentlich.

Bei welchen Gruppen in Deutschland eigentlich nicht?
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Re: Linker Antisemitismus

Beitragvon Liegestuhl » Fr 16. Jul 2010, 08:21

Kaukas hat geschrieben:Bei welchen Gruppen in Deutschland eigentlich nicht?


Ich würde das nicht auf Deutschland beschränken.
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Re: Linker Antisemitismus

Beitragvon Doppelagent » Fr 16. Jul 2010, 08:30

Kaukas hat geschrieben:Warum sollte es keinen linken Antisemitismus geben? Und wenn es schon jüdischen Antisemitismus gibt, verstehe ich das Thema nicht recht. Klar wird's den auch links geben. Und ebenso auch in der Mitte. Und ganz weit vornweg auch rechts. Überall eigentlich.

Bei welchen Gruppen in Deutschland eigentlich nicht?


diese geisteskrankheit befällt, ausserhalb politischer ideologien, keine gruppen sondern individuen.
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Re: Linker Antisemitismus

Beitragvon Tantris » Fr 16. Jul 2010, 08:35

Liegestuhl hat geschrieben:
Ich würde das nicht auf Deutschland beschränken.


In Asien gibt es weite und reich bevölkerte gebiete, in denen antisemitismus nicht wirklich verstanden wird. Die rolle "des juden" mit sehr ähnlichen klischess spielen dort andere gruppen.
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Re: Linker Antisemitismus

Beitragvon Liegestuhl » Fr 16. Jul 2010, 08:35

Typisch für Deutschland ist jedoch der "sekundäre Antisemitismus":

"Schon 1967 - Sechs-Tage-Krieg- titelt das 'Neue Deutschland': 'Das ist Völkermord' und sprach von der Nazi-Luftwaffe Israels. Und das zieht sich durch bis 1982, als bei dem Libanon-Krieg Israel des Völkermords an den Palästinensern und des Holocausts und so weiter beschuldigt wurde. Also so ein realitätsfremder Irrsinn, der ist natürlich nicht anders zu erklären als aus Bedürfnissen, deutsche Schuld zu minimieren, indem man den Opfern oder dem Staat der Opfer genauso üble Untaten zuschreibt."


http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hint ... ik/949186/
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Re: Linker Antisemitismus

Beitragvon ThorsHamar » Fr 16. Jul 2010, 08:55

Liegestuhl hat geschrieben:Typisch für Deutschland ist jedoch der "sekundäre Antisemitismus":



http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hint ... ik/949186/


"Neues Deutschland" von 1967 und "zieht sich durch bis 1982.....
Eindrucksvolle Beispiele für den "sekundären Antisemitismus" in DEUTSCHLAND. :thumbup:
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Re: Linker Antisemitismus

Beitragvon Kaukas » Fr 16. Jul 2010, 09:00

Tantris hat geschrieben:.... in denen antisemitismus nicht wirklich verstanden wird.....
Ob das nicht außerhalb jüdischer Kulturkreise fast schon die Regel ist? Und daran schließt sich, ganz sachlich und unpolemisch, meine Überlegung der Deutungshoheit an. Das muß man auch garnicht bewerten, es scheint einfach Fakt zu sein.
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Re: Linker Antisemitismus

Beitragvon Liegestuhl » Fr 16. Jul 2010, 09:02

ThorsHamar hat geschrieben:"Neues Deutschland" von 1967 und "zieht sich durch bis 1982.....
Eindrucksvolle Beispiele für den "sekundären Antisemitismus" in DEUTSCHLAND. :thumbup:


Du hast offensichtlich den von mir verlinkten Artikel nicht gelesen. :rolleyes:

Innerhalb der Linken offenbart sie sich zurzeit jedoch vor allem im Zusammenhang mit dem Nah-Ost-Konflikt.

"Wenn die Merkel-Regierung sagt, aufgrund des Holocaust der Deutschen Faschisten hätten wir eine Verpflichtung, an der Seite von Israel zu stehen, dann sagen wir hier mit aller Deutlichkeit: Dieser Holocaust ist keine Rechtfertigung für den Holocaust der zionistischen Aggressoren am palästinensischen Volk!"
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Re: Linker Antisemitismus

Beitragvon Doppelagent » Fr 16. Jul 2010, 09:03

Kaukas hat geschrieben:Ob das nicht außerhalb jüdischer Kulturkreise fast schon die Regel ist?


das mag auf ihr persönliches umfeld und sie selbst zutreffen. pauschalisieren können sie dies jedoch nicht.
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Re: Linker Antisemitismus

Beitragvon ThorsHamar » Fr 16. Jul 2010, 09:08

Liegestuhl hat geschrieben:
Du hast offensichtlich den von mir verlinkten Artikel nicht gelesen. :rolleyes:



Doch, aber Du hast doch genau das Zitat oben ausgewählt, oder etwa nicht??
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Re: Linker Antisemitismus

Beitragvon Liegestuhl » Fr 16. Jul 2010, 09:23

ThorsHamar hat geschrieben:Doch, aber Du hast doch genau das Zitat oben ausgewählt, oder etwa nicht??


Ich habe keine Beispiele ausgewählt. Ich habe die Textstelle zitiert, in der erklärt wird, was man unter "sekundären Antisemitismus" versteht. Was willst du mit deinem Einwand überhaupt sagen?
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Re: Linker Antisemitismus

Beitragvon ThorsHamar » Fr 16. Jul 2010, 10:02

Liegestuhl hat geschrieben:
Ich habe keine Beispiele ausgewählt. Ich habe die Textstelle zitiert, in der erklärt wird, was man unter "sekundären Antisemitismus" versteht. Was willst du mit deinem Einwand überhaupt sagen?

:( Tja, was will ich sagen....

Ich will sagen, dass Du Beispiele aus der DDR ( da gab es doch das "Neue Deutschland" 1969, oder ? ) gebracht hast, um den für DEUTSCHLAND typischen "sekundären Antisemitismus" zu belegen.
Und mein Einwand bezieht sich auf die von Dir ausgewählten Passagen aus einer DDR Zeitung von 1969.Was hat der mit sekundärem Antisemitismus in Deutschland zu tun??
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Re: Linker Antisemitismus

Beitragvon Liegestuhl » Fr 16. Jul 2010, 10:11

ThorsHamar hat geschrieben:Ich will sagen, dass Du Beispiele aus der DDR ( da gab es doch das "Neue Deutschland" 1969, oder ? ) gebracht hast, um den für DEUTSCHLAND typischen "sekundären Antisemitismus" zu belegen.
Und mein Einwand bezieht sich auf die von Dir ausgewählten Passagen aus einer DDR Zeitung von 1969.Was hat der mit sekundärem Antisemitismus in Deutschland zu tun??


Ich verstehe deinen Einwand immer noch nicht. War die DDR kein Teil Deutschlands?
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Re: Linker Antisemitismus

Beitragvon Doppelagent » Fr 16. Jul 2010, 10:16

Liegestuhl hat geschrieben:
Ich verstehe deinen Einwand immer noch nicht. War die DDR kein Teil Deutschlands?


das linksfaschistische regmie der ddr und sein. aus geostrategischen gründen staatlich verordneter antisemitismus war 1969 nicht repräsentativ für deutschland.
das war ganz normales warschauer pakt-gequassel aus frust, dass ihre schützlinge zwei jahre vorher von dem vermeintlichen klassenfeind-schützling israel mal wieder eine aufs maul bekamen.
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Re: Linker Antisemitismus

Beitragvon Liegestuhl » Fr 16. Jul 2010, 10:22

Doppelagent hat geschrieben:das linksfaschistische regmie der ddr und sein. aus geostrategischen gründen staatlich verordneter antisemitismus war 1969 nicht repräsentativ für deutschland.
das war ganz normales warschauer pakt-gequassel aus frust, dass ihre schützlinge zwei jahre vorher von dem vermeintlichen klassenfeind-schützling israel mal wieder eine aufs maul bekamen.


Na und?

Und inwiefern wird nun dadurch belegt, dass es keinen sekundären Antisemitismus in Deutschland gäbe?
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Re: Linker Antisemitismus

Beitragvon ThorsHamar » Fr 16. Jul 2010, 10:22

Doppelagent hat geschrieben:
das linksfaschistische regmie der ddr und sein. aus geostrategischen gründen staatlich verordneter antisemitismus war 1969 nicht repräsentativ für deutschland.
das war ganz normales warschauer pakt-gequassel aus frust, dass ihre schützlinge zwei jahre vorher von dem vermeintlichen klassenfeind-schützling israel mal wieder eine aufs maul bekamen.


Bestens geantwortet, danke DA.
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