Jerusalem

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Wie soll mit Jerusalem verfahren werden?

Die Stadt muß zwischen Israelis und Palästinenser geteilt werden!
36
24%
Jerusalem gehört den Israelis!
56
37%
Jerusalem gehört den Palästinensern!
15
10%
Jerusalem sollte eine Stadt unter UN-Verwaltung werden!
36
24%
Keine Ahnung!
10
7%
 
Abstimmungen insgesamt: 153
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Keoma
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Re: Jerusalem

Beitragvon Keoma » Mi 29. Jun 2016, 13:13

Fuerst_48 hat geschrieben:(29 Jun 2016, 13:56)

Hoffentlich wird keine der christlichen Kirchen benachteiligt, die in der Grabeskirche vertreten sind...sonst wird es Streitigkeiten ohne Ende geben...


Ach, ist doch lustig, wenn der Georgisch-orthodoxe dem Armenisch-orthodoxen den Wischmop um die Ohren pfeffert.
Jeder hat ein Recht auf meine Meinung.
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Fuerst_48
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Re: Jerusalem

Beitragvon Fuerst_48 » Mi 29. Jun 2016, 13:17

Keoma hat geschrieben:(29 Jun 2016, 14:13)

Ach, ist doch lustig, wenn der Georgisch-orthodoxe dem Armenisch-orthodoxen den Wischmop um die Ohren pfeffert.

Mir ist ein Fall bekannt, da wurde von einem Mönch vor seinem Zugang zum "Allerheiligsten" (über das dort ja alle Gruppierungen verfügen) ein Kerzenleuchter aufgestellt, flugs fanden sich dann Leuchter vor allen anderen Zugängen, bis auf einen. Dort ging das einfach nicht. Der hat so lange gezetert, bis alle ihre Leuchter entfernt hatten. Soviel zur Restaurierung .... :mad2: :mad2:
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Liegestuhl
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Re: Jerusalem

Beitragvon Liegestuhl » Fr 1. Jul 2016, 11:25

Im Iran ist wieder Al-Quds-Tag.

"Tod für Israel" und "Nieder mit den USA" rufen, Fahnen verbrennen, in die Luft ballern und sich mit der flachen Hand auf den Kopf hauen.

http://www.timesofisrael.com/iran-holds ... -quds-day/

Das ist der CSD für Mullahs.
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
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Re: Jerusalem

Beitragvon Bobo » Fr 1. Jul 2016, 12:35

Liegestuhl hat geschrieben:(01 Jul 2016, 12:25)

Im Iran ist wieder Al-Quds-Tag.

"Tod für Israel" und "Nieder mit den USA" rufen, Fahnen verbrennen, in die Luft ballern und sich mit der flachen Hand auf den Kopf hauen.

http://www.timesofisrael.com/iran-holds ... -quds-day/

Das ist der CSD für Mullahs.




Mutet ziemlich dämlich an, aber in Hebron schleicht man in jüdische Häuser und sticht ein 13-jähriges Mädchen ab. Da fehlen einem die Worte. Gut, dass die Sicherheitsleute den kranken Spinner in die nächste Welt geballert haben.
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Liegestuhl
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Re: Jerusalem

Beitragvon Liegestuhl » Fr 1. Jul 2016, 13:38

Bobo hat geschrieben:(01 Jul 2016, 13:35)

Mutet ziemlich dämlich an, aber in Hebron schleicht man in jüdische Häuser und sticht ein 13-jähriges Mädchen ab. Da fehlen einem die Worte. Gut, dass die Sicherheitsleute den kranken Spinner in die nächste Welt geballert haben.


Nicht nur ihn, sondern auch noch eine Verwandte, die einen Polizisten niederstechen wollte:

Relative of Kiryat Arba killer tries to stab cop in Hebron, is shot dead

27-year-old woman from same village as youth who murdered Hallel Yaffa Ariel, 13, while she slept in her bed


http://www.timesofisrael.com/relative-o ... shot-dead/
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Re: Jerusalem

Beitragvon Bobo » Fr 1. Jul 2016, 14:16

Liegestuhl hat geschrieben:(01 Jul 2016, 14:38)

Nicht nur ihn, sondern auch noch eine Verwandte, die einen Polizisten niederstechen wollte:



http://www.timesofisrael.com/relative-o ... shot-dead/


Na dann wird Fredi ja in Kürze wieder nach einer Anklage wegen der Ermordung unschuldiger Zivilisten heulen.
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Ammianus
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Re: Jerusalem

Beitragvon Ammianus » Fr 1. Jul 2016, 14:32

Liegestuhl hat geschrieben:(01 Jul 2016, 12:25)

Im Iran ist wieder Al-Quds-Tag.

"Tod für Israel" und "Nieder mit den USA" rufen, Fahnen verbrennen, in die Luft ballern und sich mit der flachen Hand auf den Kopf hauen.

http://www.timesofisrael.com/iran-holds ... -quds-day/

Das ist der CSD für Mullahs.


So einen Auftrieb gibt es morgen auch bei mir in der Stadt. Können die das nicht auch mal bei mir im Viertel machen, da muss ich dann nicht so weit zur Gegendemo. Mensch wirklich, also ehrlich mal ...
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Gutmensch1
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Re: Jerusalem

Beitragvon Gutmensch1 » Mi 6. Jul 2016, 16:12

Ammianus hat geschrieben:(01 Jul 2016, 15:32)

So einen Auftrieb gibt es morgen auch bei mir in der Stadt. Können die das nicht auch mal bei mir im Viertel machen, da muss ich dann nicht so weit zur Gegendemo. Mensch wirklich, also ehrlich mal ...


Für "Tod Israel" Rufe finden sich mühelos viele zusammen, das scheint irgendwie Muslime verschiedener Nationen zu einigen. Letztes Jahr riefen sie in Berlin "Juden ins Gas" und die Polizei schaute zu. Der Al Quds Tag ist eine Absichtserklärung, die alles andere als friedliche Zwecke verfolgt.
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Antonius
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Re: Jerusalem

Beitragvon Antonius » Do 7. Jul 2016, 15:15

Fuerst_48 hat geschrieben:(29 Jun 2016, 13:56)
Hoffentlich wird keine der christlichen Kirchen benachteiligt, die in der Grabeskirche vertreten sind...sonst wird es Streitigkeiten ohne Ende geben...
Ja, das befürchte ich auch.
Ich hoffe, daß diesmal die Vernunft die Oberhand behält...
SAPERE AUDE - Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.
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Re: Jerusalem

Beitragvon Bobo » Fr 8. Jul 2016, 10:07

Gutmensch1 hat geschrieben:(06 Jul 2016, 17:12)

Für "Tod Israel" Rufe finden sich mühelos viele zusammen, das scheint irgendwie Muslime verschiedener Nationen zu einigen. Letztes Jahr riefen sie in Berlin "Juden ins Gas" und die Polizei schaute zu. Der Al Quds Tag ist eine Absichtserklärung, die alles andere als friedliche Zwecke verfolgt.



Ja wo war denn da die Antifa? Hoffentlich haben die laut genug geschrien, damit jeder hört, welchen Menschenschlag es unter den vielen "Schutzsuchenden" herauszufiltern gilt. Möglichst viel filmen, ins Netz stellen und den Menschen die Möglichkeit geben, ihre Nachbarn zu erkennen und ggf. Strafantrag stellen zu können. Es kann nie schaden, wenn man weiß, wem man gegenüber steht. Solche Menschen verdienen keinen Schutz; vielmehr gilt es, die Gesellschaft vor ihnen zu schützen.
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Re: Jerusalem

Beitragvon Gutmensch1 » Fr 8. Jul 2016, 14:40

Bobo hat geschrieben:(08 Jul 2016, 11:07)

Ja wo war denn da die Antifa? Hoffentlich haben die laut genug geschrien, damit jeder hört, welchen Menschenschlag es unter den vielen "Schutzsuchenden" herauszufiltern gilt. Möglichst viel filmen, ins Netz stellen und den Menschen die Möglichkeit geben, ihre Nachbarn zu erkennen und ggf. Strafantrag stellen zu können. Es kann nie schaden, wenn man weiß, wem man gegenüber steht. Solche Menschen verdienen keinen Schutz; vielmehr gilt es, die Gesellschaft vor ihnen zu schützen.


Die Antifa ruft auf gegen den Al Quds Tag zu demonstrieren. Diese Demos erfüllen aus meiner Sicht den Tatbestand der Volksverhetzung und des Aufrufs zu Verbrechen gegen die Menschheit. Eigentlich sollte man so eine widerliche Veranstaltung verbieten.
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Re: Jerusalem

Beitragvon Bobo » Fr 8. Jul 2016, 15:02

Gutmensch1 hat geschrieben:(08 Jul 2016, 15:40)

Die Antifa ruft auf gegen den Al Quds Tag zu demonstrieren. Diese Demos erfüllen aus meiner Sicht den Tatbestand der Volksverhetzung und des Aufrufs zu Verbrechen gegen die Menschheit. Eigentlich sollte man so eine widerliche Veranstaltung verbieten.



Man weiß im Vorwege nicht, welche Parolen die raushauen. Aber Recht hast du. Solche Demos haben schon vom Titel her einen anrüchigen Charakter und die verwendeten Parolen bieten die Grundlage für ein Verbot. Noch besser wäre es gewesen, diesen Dreckshaufen einzukesseln und sie über Schleusen zwecks Identifizierung aus der Anonymität der Masse zu reißen und konsequent strafrechtlich zu verfolgen. Asylsuchende wären sinnvollerweise direkt in Abschiebehaft zu überführen. Für derart menschenverachtende Ausfälle sollte es hier weder Raum noch eine Entschuldigung geben. Etwas mehr Konsequenz in der Anwendung geltenden Rechts täte dem Zusammenhalt in Europa gut und schwächte die Grundlagen für den Islamismus. Verliehene deutsche Staatsbürgerschaften wären abzuerkennen. Die Rechtgrundlage dafür muss geschaffen werden. Keine Rechte ohne Pflichten.
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Re: Jerusalem

Beitragvon Fuerst_48 » Sa 9. Jul 2016, 13:36

Antonius hat geschrieben:(07 Jul 2016, 16:15)

Ja, das befürchte ich auch.
Ich hoffe, daß diesmal die Vernunft die Oberhand behält...

Wie gesagt, die Hoffnung stirbt zuletzt.
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Re: Jerusalem

Beitragvon Gutmensch1 » Sa 9. Jul 2016, 14:49

Bobo hat geschrieben:(08 Jul 2016, 16:02)

Man weiß im Vorwege nicht, welche Parolen die raushauen. Aber Recht hast du. Solche Demos haben schon vom Titel her einen anrüchigen Charakter und die verwendeten Parolen bieten die Grundlage für ein Verbot. Noch besser wäre es gewesen, diesen Dreckshaufen einzukesseln und sie über Schleusen zwecks Identifizierung aus der Anonymität der Masse zu reißen und konsequent strafrechtlich zu verfolgen. Asylsuchende wären sinnvollerweise direkt in Abschiebehaft zu überführen. Für derart menschenverachtende Ausfälle sollte es hier weder Raum noch eine Entschuldigung geben. Etwas mehr Konsequenz in der Anwendung geltenden Rechts täte dem Zusammenhalt in Europa gut und schwächte die Grundlagen für den Islamismus. Verliehene deutsche Staatsbürgerschaften wären abzuerkennen. Die Rechtgrundlage dafür muss geschaffen werden. Keine Rechte ohne Pflichten.


Richtig, es passiert aber leider nichts. Wenn man die Demos aufgrund der Meinungsfreiheit zulässt, so sollten zumindest Konsequenzen für die Hetzer folgen.
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Re: Jerusalem

Beitragvon Antonius » Mo 17. Okt 2016, 23:23

    Die Unesco habe "eine weitere wahnhafte Resolution" zum Status des Tempelberges von Jerusalem verabschiedet.
    Das sagte Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zu dieser "absurden Entschließung".
    Der Jüdische Weltkongress zeigte sich entsetzt über die "Farce und Beleidigung für das jüdische Volk".

    Jerusalems Altstadt und ihre Stadtmauern seien von Bedeutung für die drei monotheistischen Religionen,
    so hält die von mehreren arabischen Ländern eingebrachte Entschließung zwar eingangs fest.
    Was das jedoch konkret für den Tempelberg bedeutet, ist umstritten.
    Fakt ist: Seit 1994 unterstellt ein Friedensabkommen mit Jordanien und der islamischen Wakf-Behörde mit Jordanien als Verwalter.
    Juden dürfen das Gelände zwar betreten; öffentlich beten dürfen dort aber nicht.

    Den jüdischen Namen Tempelberg erwähnt die Resolution ebenso wenig wie die Bedeutung des Ortes für Juden oder Christen.
    Die Klagemauer erscheint nur in Anführungszeichen.
    In keiner anderen Stadt als Jerusalem seien Erbe und Tradition der drei Religionen so sehr verwoben, so die Chefin der Organisation, Frau Bokova.
    Der Streit um Jerusalem dürfe nicht in die dem Dialog und dem Frieden gewidmete Unesco gelangen.
    Bokova betonte, es sei Aufgabe der Unesco, den "Geist von Toleranz und Achtung der Geschichte" zu fördern.....
https://www.domradio.de/themen/judentum ... ntruestung

Wir sollten im Gedächnis behalten: An dieser Stelle befand sich der jüdische Tempel, das zentrale Heiligtum Israels.
Im Jahre 70 wurde es durch die Römer zerstört.
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Re: Jerusalem

Beitragvon Antonius » Sa 22. Okt 2016, 18:27

Antonius hat geschrieben:(18 Oct 2016, 00:23)
(...)
Wir sollten im Gedächnis behalten: An dieser Stelle befand sich der jüdische Tempel, das zentrale Heiligtum Israels.
Im Jahre 70 wurde es durch die Römer zerstört.
Am vergangenen Donnerstag unternahm eine ökumenischen Pilgergruppe von evangelischer und katholischer Kirche in Jerusalem einen Besuch auf dem Tempelberg.
Daran nahmen u.a. Reinhard Kardinal Marx und der Präses der Ev. Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, teil.

    "Nach der Führung und dem Besuch der Klagemauer haben die beiden Delegationsleiter, der Vorsitzende der Dt. Bischofskonferenz, Reinhard Kardinal Marx
    und der Präses der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, ein gemeinsames Statement abgegeben,
    in dem vor allem Bedford-Strohm den Tempelberg als Ort für alle Religionen bezeichnete", so der Journalist Benjamin Lassiwe.
    Er habe dabei die Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass sich die Religionen in Jerusalem begegnen und nicht gegeneinander arbeiten sollten.
    Auch Kardinal Marx äußerte sich in die gleiche Richtung.
    Der DBK-Vorsitzende machte deutlich, dass man durch das Verschieden-Sein zum einem Miteinander-Unterwegs-Sein kommen könne.

    Das sei auch eines der Ziele der Pilgergruppe, die nach 500 Jahren zu ersten Mal gemeinsam unterwegs im Heiligen Land ist.
    Die Ökumene in Deutschland könne durchaus als Vorbild für das Miteinander der Religionen im Heiligen Land sein, so Marx.

    Die beiden Vorsitzenden der großen Kirchen in Deutschland mahnten weiter zum Dialog. Es sei "wichtig, dem anderen zuzuhören, um zu lernen, was ihm heilig ist", so Marx.
    Die Delegation habe als Gruppe "die Erfahrung gemacht, welches Glück es ist, die Welt mit den Augen des anderen zu sehen", ergänzte Bedford-Strohm....
https://www.domradio.de/themen/%C3%B6ku ... tempelberg
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Re: Jerusalem

Beitragvon Fuerst_48 » Mi 26. Okt 2016, 17:52

Antonius hat geschrieben:(22 Oct 2016, 19:27)

Am vergangenen Donnerstag unternahm eine ökumenischen Pilgergruppe von evangelischer und katholischer Kirche in Jerusalem einen Besuch auf dem Tempelberg.
Daran nahmen u.a. Reinhard Kardinal Marx und der Präses der Ev. Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, teil.

    "Nach der Führung und dem Besuch der Klagemauer haben die beiden Delegationsleiter, der Vorsitzende der Dt. Bischofskonferenz, Reinhard Kardinal Marx
    und der Präses der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, ein gemeinsames Statement abgegeben,
    in dem vor allem Bedford-Strohm den Tempelberg als Ort für alle Religionen bezeichnete", so der Journalist Benjamin Lassiwe.
    Er habe dabei die Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass sich die Religionen in Jerusalem begegnen und nicht gegeneinander arbeiten sollten.
    Auch Kardinal Marx äußerte sich in die gleiche Richtung.
    Der DBK-Vorsitzende machte deutlich, dass man durch das Verschieden-Sein zum einem Miteinander-Unterwegs-Sein kommen könne.

    Das sei auch eines der Ziele der Pilgergruppe, die nach 500 Jahren zu ersten Mal gemeinsam unterwegs im Heiligen Land ist.
    Die Ökumene in Deutschland könne durchaus als Vorbild für das Miteinander der Religionen im Heiligen Land sein, so Marx.

    Die beiden Vorsitzenden der großen Kirchen in Deutschland mahnten weiter zum Dialog. Es sei "wichtig, dem anderen zuzuhören, um zu lernen, was ihm heilig ist", so Marx.
    Die Delegation habe als Gruppe "die Erfahrung gemacht, welches Glück es ist, die Welt mit den Augen des anderen zu sehen", ergänzte Bedford-Strohm....
https://www.domradio.de/themen/%C3%B6ku ... tempelberg

Wenn diese Worte die Ohren der Fanatiker BEIDER Seiten erreichen, wird es wohl einmal Gespräche geben, die nicht von Emotionen belastet und nicht von Vorurteilen überlagert sind !!
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Re: Jerusalem

Beitragvon Antonius » Fr 4. Nov 2016, 18:31

Fuerst_48 hat geschrieben:(26 Oct 2016, 18:52)
Wenn diese Worte die Ohren der Fanatiker BEIDER Seiten erreichen, wird es wohl einmal Gespräche geben, die nicht von Emotionen belastet und nicht von Vorurteilen überlagert sind !!

Das ist auch meine Hoffnung.
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Re: Jerusalem

Beitragvon ThorsHamar » Mo 7. Nov 2016, 23:30

Hoppla .... ein Auszug daraus, Zitat: "So sagte der renommierte israelische Autor Amos Oz laut Berichten der israelischen Tageszeitung „Haaretz“, dass „das Monster beim Namen genannt werden sollte“ und sprach von „hebräischen Neonazis“."

Na, ob das erlaubt ist?
"Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, mußt du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst."
Voltaire,
Hans Albers

Re: Jerusalem

Beitragvon Hans Albers » Mo 7. Nov 2016, 23:55

ThorsHamar hat geschrieben:(07 Nov 2016, 23:30)

Hoppla .... ein Auszug daraus, Zitat: "So sagte der renommierte israelische Autor Amos Oz laut Berichten der israelischen Tageszeitung „Haaretz“, dass „das Monster beim Namen genannt werden sollte“ und sprach von „hebräischen Neonazis“."

Na, ob das erlaubt ist?


Na, es ist ja wirklich gruselig. Jerusalem "gehört" schließich allen drei monotheistischen Religionen, auch den Christen.

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