Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

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Wird es in einigen Jahrzehnten Frieden in Israel, Palästina und den Nachbarn geben ?

ja, sie werden irgendwie eine Lösung finden
46
28%
nein, das geht noch ewig so weiter
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72%
 
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Liegestuhl
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Liegestuhl » Do 9. Aug 2018, 14:55

keinproblem hat geschrieben:(09 Aug 2018, 15:34)

Richtig, einem Recht, dass durch die bevölkerungsmäßige Mehrheit des Landes, den Deutschen, diktiert wird.


Diesbezüglich würde mich noch etwas anderes interessieren:

Glaubst du, dass ein gleichberechtigtes Leben für Muslime und Nichtmuslime unter einem religiösem Gesetz wie der Scharia möglich ist?
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Eulenwoelfchen » Do 9. Aug 2018, 15:07

Vongole hat geschrieben:(09 Aug 2018, 15:07)

Man muss sich doch nur Gaza nach dem isr. Abzug 2005 anschauen.
Statt aus dem Gebiet nun mit vorhandener intern. und isr. Hilfe ein Musterland zu machen, zerfleischten sich Fatah und Hamas sofort in Machtkämpfen,
überzogen Israel mit jahrelangem Raketenterror, verwendeten die Hilfsgelder für Tunnelbau und Waffenkauf.
Trotz Milliardensubventionen, trotz isr. humantitäter und ökonomischer Hilfe leben die Bewohner abseits der Luxusvillen und -hotels der Führungscliquen noch heute in äußerst schlechter wirtschaftlicher Lage.


:thumbup: - Genauso ist es. Und wenn man die Zeit seit der Staatsgründung Israels Revue passieren lässt, hatten die Palästinenser /und ihre arabischen "Brüder" /Verbündeten nichts anderes zu tun,
als Krieg, Terror und Vernichtungsstrategien zu planen, zu organisieren und anzuwenden. Um die Juden zu vertreiben oder gleich - besser - umzubringen und den per internationaler und völkerrechtlich
verbindlicher Gründungs- und Anspruchberechtigung geschaffenen Rechtsstaat Israel zu vernichten. Auszulöschen. Es galt nur eines, Israel und Juden zu vernichten, zu vertreiben. Eben Auszulöschen.

Das hat sich bis heute nicht geändert und es ist eine teils groteske, auch zynische und vor allem auch im innerpalästinensischen Umgang genauso menschenverachtende Haltung, die andere einfach umnietet
oder in die Luft sprengt, oder mit anderen totalitären und faschistisch-gewalttätigen Unterdrückungsintrumentarien klein hält, wenn es nicht in den eigenen Machtkram passt.

Dieser arabischen, insbesonders palästinensischen Haltung und Einstellung auch nur ansatzweise zu vertrauen, genzt schon an freiwilligen Selbtmord und vor allem Aufgabe seiner selbst. Es für realistisch zu halten, ein Zusammenleben mit palästinensischen ArabernInnen, die nicht nur die demographische Macht hätten, wäre für Juden oder säkuläre Israelis möglich, heisst nichts weiter, als an den puren Wahnsinn als Lösungsweg glauben.

Zu meinen, diese seit 70 Jahren und auch schon früher feststellbare Aggressivität und Rücksichtlosigkeit, die mit ALLEN! Mitteln alles und jeden am liebsten umbringt, der nicht in die eigene Linie passt, natürlich besonders gerne Juden, würde
im Falle einer arabischen Mehrheit innerhalb einer Einstaatenlösung dann rechtsstaatliche Grundsätze einhalten, ist einfach wirr und naiv. Toleranz, die Freiheit des Andersdenkenden, selbstverständliche, universelle Standards wie Gleichberechtigung und Gleichrangigkeit
von Mann und Frau, Freiheit der Religionsausübung ohne Repression, das Recht auf freie Meinungsäusserung, Chancengleichheit - kurz übliche rechtsstaatliche Standards von dieser Seite garantiert und als unabdingbar anerkannt vorauszusetzen, ist reine Illusion und Phantasterei. Die
weder die Blutspuren vergangener innerarabischer/innerpalästinensischer Konflikte und Verhaltensweisen noch deren Gier auf Machtdominanz je sah oder weiter sehen will.

Solange diese arabische/palästinensische Einstellung, Krieg, Mord, Terror und Vernichtung Andersdenkender und Anders-bzw. Ungläubiger für wichtiger hält, als eine humane und lebenswerte, friedenhaltende Zukunft für das eigene Volk,
wird es und kann es keine Lösung geben.

Denn das wäre so, als würde man einem notorisch gewalttätigen und gemeingefährlichem Nachbarn, der schon zigfach versuchte, dich umzubringen und der deswegen in Sicherheitsverwahrung sitzt, zutrauen, er würde im Falle seiner Entlassung
mit dir gemeinsam friedlich in einer WG zusammenleben.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon think twice » Do 9. Aug 2018, 15:13

Eulenwoelfchen hat geschrieben:(09 Aug 2018, 16:07)

:thumbup: - Genauso ist es. Und wenn man die Zeit seit der Staatsgründung Israels Revue passieren lässt, hatten die Palästinenser /und ihre arabischen "Brüder" /Verbündeten nichts anderes zu tun,
als Krieg, Terror und Vernichtungsstrategien zu planen, zu organisieren und anzuwenden. Um die Juden zu vertreiben oder gleich - besser - umzubringen und den per internationaler und völkerrechtlich
verbindlicher Gründungs- und Anspruchberechtigung geschaffenen Rechtsstaat Israel zu vernichten. Auszulöschen. Es galt nur eines, Israel und Juden zu vernichten, zu vertreiben. Eben Auszulöschen.

.

Dafür, dass die Palaestinenser seit mehreren Jahrzehnten nichts anderes tun, als Israels Auslöschung zu planen, zu organisieren und anzuwenden, geht es den Israelis verdammt gut und den Palästinensern verdammt dreckig.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Keoma » Do 9. Aug 2018, 15:16

think twice hat geschrieben:(09 Aug 2018, 16:13)

Dafür, dass die Palaestinenser seit mehreren Jahrzehnten nichts anderes tun, als Israels Auslöschung zu planen, zu organisieren und anzuwenden, geht es den Israelis verdammt gut und den Palästinensern verdammt dreckig.


Tja, woran das wohl liegt?
Es passiert auch der seltsamste Völkermord an den Palästinensern, die sich ständig vermehren.
Und erst ein Freiluftgefängnis, aus dem Raketen abgeschossen werden.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Vongole » Do 9. Aug 2018, 15:17

think twice hat geschrieben:(09 Aug 2018, 16:13)

Dafür, dass die Palaestinenser seit mehreren Jahrzehnten nichts anderes tun, als Israels Auslöschung zu planen, zu organisieren und anzuwenden, geht es den Israelis verdammt gut und den Palästinensern verdammt dreckig.


Eben, die Israelis verwenden ihre Zeit dafür, ihr Land vorwärts zu bringen, die Palästinenser verwenden sie für Terror.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon think twice » Do 9. Aug 2018, 15:29

Vongole hat geschrieben:(09 Aug 2018, 16:17)

Eben, die Israelis verwenden ihre Zeit dafür, ihr Land vorwärts zu bringen, die Palästinenser verwenden sie für Terror.

Wenn mehrere Millionen Palästinenser (die Palästinenser) in mehreren Jahrzehnten vollzogenen Terror nicht mehr zustande gebracht haben als sich selbst zu schaden und Israel in voller, wirtschaftlichen Blüte aufgehen konnte, scheint die Gefährdung für Israel ja doch nicht soooo gross zu sein wie von euch gerne propagiert.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Keoma » Do 9. Aug 2018, 15:31

think twice hat geschrieben:(09 Aug 2018, 16:29)

Wenn mehrere Millionen Palästinenser (die Palästinenser) in mehreren Jahrzehnten vollzogenen Terror nicht mehr zustande gebracht haben als sich selbst zu schaden und Israel in voller, wirtschaftlichen Blüte aufgehen konnte, scheint die Gefährdung für Israel ja doch nicht soooo gross zu sein wie von euch gerne propagiert.


Na, verwirklichen werden sie die Vernichtungsphantasien ja wohl kaum, aber auch Nadelstiche tun weh.
Und gar Messerstiche.

https://www.handelsblatt.com/politik/in ... 1hBmkZ-ap2
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Vongole » Do 9. Aug 2018, 15:37

think twice hat geschrieben:(09 Aug 2018, 16:29)

Wenn mehrere Millionen Palästinenser (die Palästinenser) in mehreren Jahrzehnten vollzogenen Terror nicht mehr zustande gebracht haben als sich selbst zu schaden und Israel in voller, wirtschaftlichen Blüte aufgehen konnte, scheint die Gefährdung für Israel ja doch nicht soooo gross zu sein wie von euch gerne propagiert.


Israel hat eben nicht nur sein Land, sondern auch seine Wehrhaftigkeit gestärkt. Ist ja nicht so, als ob "nur" die Palästinenser die Geografie im Nahen Osten neu erfinden möchten.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Liegestuhl » Do 9. Aug 2018, 15:48

think twice hat geschrieben:(09 Aug 2018, 16:29)

Wenn mehrere Millionen Palästinenser (die Palästinenser) in mehreren Jahrzehnten vollzogenen Terror nicht mehr zustande gebracht haben als sich selbst zu schaden und Israel in voller, wirtschaftlichen Blüte aufgehen konnte, scheint die Gefährdung für Israel ja doch nicht soooo gross zu sein wie von euch gerne propagiert.


Wenn die Palästinenser noch Ressourcen haben, um Raketen nach Israel zu schießen, dann kann das Elend ja nicht so groß sein, wie von euch gerne propagiert.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Liegestuhl » Do 9. Aug 2018, 16:04

Liegestuhl hat geschrieben:(09 Aug 2018, 16:48)

Wenn die Palästinenser noch Ressourcen haben, um Raketen nach Israel zu schießen, dann kann das Elend ja nicht so groß sein, wie von euch gerne propagiert.



Raketenhagel der Hamas auf Israel

Mehr als 180 Raketen sind aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert worden. Als Reaktion bombardierte Israel 150 Ziele im Palästinensergebiet.

https://www.tagesanzeiger.ch/ausland/na ... y/18990176

Wann verstehen die Israelis endlich, dass diese Leute einfach nur friedlich mit ihnen zusammenleben wollen?
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Tom Bombadil » Do 9. Aug 2018, 16:53

Liegestuhl hat geschrieben:(09 Aug 2018, 13:44)

Können wir festhalten, dass du es persönlich für ein gleichberechtigtes Miteinander hältst, wenn sich Nicht-Muslime dem islamischen Gesetz unterwerfen müssen, eine zusätzliche Steuer zahlen müssen, ihr Zeugnis vor Gericht weniger zählt, sie sich an eine bestimmte Kleiderordnung halten müssen und ihnen bestimmte Ämter nicht offen stehen?

Das käme einem Apartheidsstaat schon nahe.

Warum ändern das die Araber in ihren Ländern nicht. Warum brauchen sie eine Bevölkerungsmehrheit in Israel, um dann friedlich mit den Juden zusammenleben zu können? Und kannst du ansatzweise verstehen, dass die Juden da etwas misstrauisch werden?

Immerhin gibt es in Deutschland kleine Schritte hin zu einem friedlichen Zusammenleben: https://www.deutschlandfunk.de/reise-na ... _id=910352
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Vongole » Do 9. Aug 2018, 21:02

@keinproblem

Der jüdische Staat Israel ist da und bleibt da, ob Sie, die Palästinenser oder andere Araber das tragbar finden oder nicht.
Die arabischen Staaten hatten es 1948, also vor 70 Jahren, in der Hand, friedlich Seite an Seite mit dem jüdischen Staat zu leben, sie haben sich für das Gegenteil entschieden,
und tun das bis heute, getrieben von Judenhass. Zu dumm nur für die Araber, dass der jüdische Staat gelernt hat, sich zu wehren, dass Juden sich nie wieder zur Schlachtbank führen lassen werden,
sei es durch industrielle Vernichtung wie in der Shoa, sei es durch islamistische Gewalt.
Aus diesen Gründen können Sie aufhören, das Existenzrecht Israels in Abrede zu stellen, es nützt Ihnen nämlich nichts!
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Liegestuhl » Do 9. Aug 2018, 21:46

keinproblem hat geschrieben:(09 Aug 2018, 20:23)
Okay halten wir fest, dass du nicht nur alle arabischen Länder gerade undemokratisch genannt hast, ...

Genau das habe ich gesagt. Und dir wird es nicht gelingen, mir auch nur einen einzigen demokratischen, arabischen Staat zu nennen.
Der Gazastreifen ist flächenmäßig kleiner als Köln, wie soll so ein "Staat" denn überhaupt ökonomisch souverän, oder zumindest schon überlebensfähig werden?

Durch externe Geldgeber. Es werden Milliarden in diesen Konflikt gepumpt.
Jedoch ist die Erkenntnis, dass der Staat ökonomisch nicht souverän sein kann, kein Grund, alles kurz und klein zu schlagen und den Nachbarn mit Raketen anzugreifen.
Warum also hat man der Welt gezeigt, dass man überhaupt kein Interesse an einem palästinensischen Staat hat, sondern viel lieber an der Vernichtung Israels arbeitet?
Den Leuten mangelt es an Versorgung in jeder erdenklichen Form und du denkst ernsthaft, dass man sich einfach irgendwie einen minimalen Wohlstand zurecht arbeitet und die gegnerische Kriegspartei die dir den Zutritt zu eigenem Boden verwehrt, ignoriert?
Wenn es den Leuten an Versorgung fehlt, dann sollten sie daran arbeiten. Den Nachbarn mit Raketen zu beschießen, wird die Situation nicht verbessern.

Ich glaube nicht an den Friedenswillen der Palästinenser und viele Juden haben spätestens beim Ausbruch der 2. Intifada den Glauben daran aufgebeben.

Mit diesem Statement sagst du aus, dass es dir egal ist, wenn das jüdische Volk schutzlos gegenüber seinen Gegnern ist. Das ist für mich übrigens Antisemitismus in Reinform.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Tom Bombadil » Do 9. Aug 2018, 22:26

Vongole hat geschrieben:(09 Aug 2018, 22:02)

Aus diesen Gründen können Sie aufhören, das Existenzrecht Israels in Abrede zu stellen, es nützt Ihnen nämlich nichts!

Es nützt aber dem Rest der Welt beim Identifizieren strammer Anti"zionisten" ;)
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Tom Bombadil » Do 9. Aug 2018, 22:32

Liegestuhl hat geschrieben:(09 Aug 2018, 22:46)

Jedoch ist die Erkenntnis, dass der Staat ökonomisch nicht souverän sein kann, kein Grund, alles kurz und klein zu schlagen und den Nachbarn mit Raketen anzugreifen.

Monaco, San Marino und Liechtenstein sind flächenmäßig kleiner als der Gazastreifen, Hong Kong, Singapur und Luxemburg sind kleiner als die Westbank. Man muss sich eben Nischen suchen, in denen man erfolgreich sein kann.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon keinproblem » Do 9. Aug 2018, 22:34

Tom Bombadil hat geschrieben:(09 Aug 2018, 23:32)

Monaco, San Marino und Liechtenstein sind flächenmäßig kleiner als der Gazastreifen, Hong Kong, Singapur und Luxemburg sind kleiner als die Westbank. Man muss sich eben Nischen suchen, in denen man erfolgreich sein kann.

Du vergleichst eine Region die zu mehr als der Hälfte aus Kriegsflüchtlingen besteht und diplomatisch so isoliert ist wie wenig andere Staaten ernst haft mit Singapur und Monaco?
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Tom Bombadil » Do 9. Aug 2018, 22:40

Singapur und Monaco haben natürlich einen riesigen Vorteil: sie beschießen ihren Nachbarn nicht mit Raketen. Das Märchen von den Kriegsflüchtlingen kannst du dir dahin stecken, wo die Sonne nicht scheint.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon keinproblem » Do 9. Aug 2018, 22:45

Tom Bombadil hat geschrieben:(09 Aug 2018, 23:40)

Singapur und Monaco haben natürlich einen riesigen Vorteil: sie beschießen ihren Nachbarn nicht mit Raketen. Das Märchen von den Kriegsflüchtlingen kannst du dir dahin stecken, wo die Sonne nicht scheint.

Aha..Märchen nennen Moderatoren in einem sachlichen Politikforum offenkundige Tatsachen.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Tom Bombadil » Do 9. Aug 2018, 22:47

Nix offenkundige Tatsachen. Die sogenannte Nakba ist Teil von Pallywood, dass sich der Flüchtlingsstatus vererben würde, ist ebensolcher Unsinn.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon bennyh » Fr 10. Aug 2018, 03:17

Fuerst_48 hat geschrieben:(09 Aug 2018, 13:16)

Wer von der Richtigkeit seines Handelns überzeugt ist, hinterfragt sein Tun selten bis NIE.

Was für ein Quatsch :D
In der Kontraposition hieße das: wer sein Handeln häufiger als selten hinterfragt, ist von der Richtigkeit seines Handelns nicht überzeugt. Als ob normale Menschen nicht Richtigkeit ihres Handelns überzeugt sein UND es hinterfragen könnten, bzw. gerade WEIL sie ihr Handeln regelmäßig hinterfragen von dessen Richtigeit überzeugt sein könnten. :rolleyes:
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