Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

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Wird es in einigen Jahrzehnten Frieden in Israel, Palästina und den Nachbarn geben ?

ja, sie werden irgendwie eine Lösung finden
46
28%
nein, das geht noch ewig so weiter
118
72%
 
Abstimmungen insgesamt: 164
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Senexx
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Senexx » Mo 15. Jan 2018, 23:11

Woppadaq hat geschrieben:(15 Jan 2018, 21:56)

Naja, ich merke schon, hier sind die Palis immer die dummen Störenfriede



Dumm sind ihre Handlungen auf jeden Fall.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Woppadaq » Di 16. Jan 2018, 00:04

tabernakel hat geschrieben:(15 Jan 2018, 22:08)

Nope, die Israelis sind hier mit Sicherheit nicht "immer die Unschuldslämmer", gibt wie in jedem Staat genug was man kritisieren kann, darf, und soll. Der Unterschied ist dass hier auch die palästinensische Verantwortung an der Situation gleichen Raum bekommt...


Auch? Ich seh hier doch von euch ausschliesslich die Verantwortungs-Dämonisierung der Palästinenser. Ihr glaubt anscheinend, die machen das aus Jux und Dollerei.

Nur mal ein paar Fragen: Glaubst du, dass die Hisbollah im Libanon Israel nicht dämonisiert? die haben auch mal ihre Raketen auf Israel abgeschossen, Israel hat genauso reagiert wie immer, irgendwann hat die Hisbollah damit aufgehört. Die Palästinenser habens nicht. Ist wirklich alles, was dir dazu einfällt "Ja, weil die halt dumm sind" ?
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Woppadaq » Di 16. Jan 2018, 00:06

Senexx hat geschrieben:(15 Jan 2018, 23:11)

Dumm sind ihre Handlungen auf jeden Fall.


Wie mans sehen will. Die Palis haben auf alle Fälle weniger zu verlieren als die Katalonier.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Senexx » Di 16. Jan 2018, 00:16

Woppadaq hat geschrieben:(16 Jan 2018, 00:06)

Wie mans sehen will. Die Palis haben auf alle Fälle weniger zu verlieren als die Katalonier.

Ihre Position verschlechtert sich von Jahr zu Jahr, von Intifada zu Intifada.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Woppadaq » Di 16. Jan 2018, 00:19

Senexx hat geschrieben:(16 Jan 2018, 00:16)

Ihre Position verschlechtert sich von Jahr zu Jahr, von Intifada zu Intifada.


Das heisst, sie haben jedes jahr noch weniger zu verlieren.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Vongole » Di 16. Jan 2018, 00:39

Woppadaq hat geschrieben:(16 Jan 2018, 00:19)

Das heisst, sie haben jedes jahr noch weniger zu verlieren.


Nein, sie könnten von Jahr zu Jahr mehr gewinnen, wenn sie den Terrosrismus gegen Israel einstellen würden.
Wie gesagt, mit Terroristen verhandelt man nicht, aber möglicherweise mit Nachbarn, denen an einem friedlichen Miteinander gelegen ist.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Woppadaq » Di 16. Jan 2018, 00:45

Vongole hat geschrieben:(16 Jan 2018, 00:39)

Nein, sie könnten von Jahr zu Jahr mehr gewinnen, wenn sie den Terrosrismus gegen Israel einstellen würden.
Wie gesagt, mit Terroristen verhandelt man nicht, aber möglicherweise mit Nachbarn, denen an einem friedlichen Miteinander gelegen ist.


Das Problem ist: es sind keine Nachbarn. Ägypten, Libanon, Jordanien, sogar Syrien, das sind alles souveräne Nachbarn.

Die Palis sind es nicht.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Vongole » Di 16. Jan 2018, 01:02

Woppadaq hat geschrieben:(16 Jan 2018, 00:45)

Das Problem ist: es sind keine Nachbarn. Ägypten, Libanon, Jordanien, sogar Syrien, das sind alles souveräne Nachbarn.

Die Palis sind es nicht.


Sie leben da, heißt Nachbarn, Staat oder nicht.
Und wenn sie ganz souverän ihre terroristischen, ausbeuterischen Führer abwählen oder rauswerfen, dann könnten sie sogar gute Nachbarn werden.
Intifada bedeutet schließlich abschütteln, loswerden, wäre doch eine gute Sache, das mal gegen die eigene "Regierung" anzuwenden.

Hör auf, Stöckchen zu werfen, das funktioniert in diesem Strang nicht, auch wenn du das gern hättest.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Liegestuhl » Di 16. Jan 2018, 07:48

Woppadaq hat geschrieben:(16 Jan 2018, 00:06)

Wie mans sehen will. Die Palis haben auf alle Fälle weniger zu verlieren als die Katalonier.


Das macht ihre Handlungen nicht weniger dumm.

Wer nach 70 Jahren nicht gemerkt hat, dass der bewaffnete Kampf gegen einen militärisch haushoch überlegenen Gegner, das Volk von Jahr zu Jahr immer weiter in die Scheiße zieht, dem geht es nicht um das Wohl der Menschen.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon tabernakel » Di 16. Jan 2018, 10:19

Woppadaq hat geschrieben:(16 Jan 2018, 00:04)
Ihr glaubt anscheinend, die machen das aus Jux und Dollerei.

Nein, die Motive sind vielschichtig. Und spannenderweise gab es in Deutschland nach dem 2. WK auch Vertriebenenverbände die es gerne gesehen hätten wenn Deutschland einen Weg a'la PLO eingeschlagen hätte. Nur haben wir das damals nicht gemacht, und erhielten als sich die Gelegenheit ergab sowohl die Wiedervereinigung als auch die Souveränität - und mit den Gebietsverlusten leben wir schlicht.

Genau das haben die Palästinenser nicht gemacht, und tun es bis heute nicht. Wir in Deutschland hätten auch Parolen wie "unalienable rights", "right of return" und "Danzig ist Berlin" raushauen können. Nur hätten wir dann bis heute Besatzung, Nachbarn die uns wegen der ständigen Gewalt schlicht die Grenzen dicht machen und abriegeln, uns bei Raketenbeschuss unsererseits reziprok die Städte kurz und klein hauen, und alles nur keine Europäische Einigung. Am Ende ist es Sache der Palästinenser zu hinterfragen warum bei ihnen eigentlich immer Radikale politische Ämter einnehmen.

Es ist zudem Sache der Palästinenser zu zeigen wie sie sich z.B. Religionsfreiheit im Westjordanland vorstellen. Israel stellt seit 1967 sicher dass die heiligen Stätten in Jerusalem für alle offen sind, und das nachdem die Araber die Klagemauer von 48-67 für Juden gesperrt hatten! Und wie stellen sich die Palästinenser Religionsfreiheit vor? Nun die Antwort bekam man mal wieder gestern:
Palestinians plant bomb at West Bank holy siteThe 1,000 or so worshipers were escorted to Joseph’s Tomb — believed to be the burial site of the biblical patriarch — by IDF soldiers, border guards and Israel Police officers, the army said. According to the military, as the group was leaving the area, local residents began to throw rocks at the troops and the buses, causing no injuries, but some light damage to the vehicles.


Woppadaq hat geschrieben:Glaubst du, dass die Hisbollah im Libanon Israel nicht dämonisiert? die haben auch mal ihre Raketen auf Israel abgeschossen, Israel hat genauso reagiert wie immer, irgendwann hat die Hisbollah damit aufgehört. Die Palästinenser habens nicht. Ist wirklich alles, was dir dazu einfällt "Ja, weil die halt dumm sind" ?

Doch, die Hezbollah im Libanon macht das auch sehr fleissig, das haben z.B. die vielen Kinderzeichnungen aus Schulen klar belegt die gefunden wurden als Israel 2006 intervenierte, und die zeigten wie sehr die Hezbollah Kinder zum Judenhass indoktriniert. Und das machen sie bis heute. Was die Hezbollah aber seit 2006 nicht mehr gemacht hat ist massenhaft Raketen auf Israel abfeuern, in der Tat. So wie die Hamas seit 2014 kaum noch welche abgefeuert hat, beide aus einem einzigen Grund: Weil sich Israel erfolgreich gewehrt hat. Wie lange das so bleibt werden wir sehen, der Iran versucht ne Menge um die nördliche Grenze Israels wieder anzufackelbar zu machen. Aber bisher funktioniert die Abschreckung die Israel 2006 bzw. 2014 errungen hat.
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Prämie für Terrorismus

Beitragvon Senexx » Mi 17. Jan 2018, 07:37

Asselborn fordert Anerkennung Palästinas

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausl ... 02801.html

Unglaublich. Während Trump die Hilfszahlungen an die Pais einstellen will, will Asselborn sie ermutigen, ihren falschen Weg fortzusetzen. Dabei wäre es richtig, endlich die Unterstützung für die Palästinenser einzustellen.
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Re: Prämie für Terrorismus

Beitragvon tabernakel » Mi 17. Jan 2018, 11:12

Senexx hat geschrieben:(17 Jan 2018, 07:37)
Unglaublich. Während Trump die Hilfszahlungen an die Pais einstellen will, will Asselborn sie ermutigen, ihren falschen Weg fortzusetzen. Dabei wäre es richtig, endlich die Unterstützung für die Palästinenser einzustellen.

Viel besser finde ich das hier von Pierre Krähenbühl, dem Chef der UNRWA:
this reduced contribution threatens one of the most successful and innovative human development endeavors in the Middle East


Eines der erfolgreichsten und innovativsten Entwicklungshilfeprogramme also, mal sehen was es so zu bieten hat:
UNRWA’s Anti-Peace Curriculum Violates UN Charter According to a September 28, 2017 study by the Center for Near East Policy, UNRWA textbooks show that there is “no hope for peace in the region.” The study reviewed 150 Palestinian Authority textbooks for grades one to 12, half of which were published in 2016-17. Among other things, the textbooks claim Jews have no rights in Palestine, deny the existence of Jewish holy places there and delete Israel from the map. The books also promote violent struggle as the path to liberation.
(...)
Regrettably, inflammatory textbooks aren’t the only problem with the education being provided by UNRWA. UN Watch published detailed reports in February and April 2017, exposing 60 new examples of UNRWA educational staff preaching anti-Semitism and jihadi terrorism to their impressionable students.
(...)
That controversy ended with UNRWA Commissioner-General Pierre Krähenbühl emphasizing that “UNRWA is completely committed to the Palestinian curricula, and that no change will be made in these curricula.”

Die Innovation besteht also vor allem anderen darin dass sich die UNRWA hat von den Palästinensern kapern lassen. Die Hälfte ihrer Mittel fließen in ein Erziehungswesen welches letztlich darauf ausgelegt ist den Jihad mit Hochdruck in die Köpfe des palästinensischen Nachwuchses zu pusten, und das vor allem aus den USA und Europa finanziert. Aus meiner Sicht ist das eine UN-Agency die mit der UN-Charta nicht mehr in Einklang zu bringen ist weil sie zum einen komplett unterlaufen und politisiert ist, und zum zweiten ihren Anspruch auch nur ansatzweise neutral zu sein lange aufgegeben hat. Sie ist zudem korrekturresistent und in Realitätsflucht, wie die Aussage Krähenbühls mehr als deutlich macht; sie bekommt nicht mal mehr das Ruder herum gerissen wenn sie mit der Nase auf die Mißstände gestoßen wird. Und damit gibt's am Ende nur eine Lösung: Die Beiträge zur UNRWA auf die UNHCR übertragen die weltweit für alle Flüchtlinge außer den Palästinensern zuständig ist, und die zudem Erfahrung damit hat sich nicht in den Gebieten wo sie operiert unterlaufen und zum politischen Handlanger machen zu lassen.

p.s.: auf diesem UNRWA Spenden-Chart kann man sehen wie bei der UNRWA das Licht ausgeht wenn die USA und Europa das Funding einstellen sollten, denn die Beiträge der Staaten/Organisationen außerhalb Nordamerikas und Europas sind verschwindend gering. Der Arabischen Raum, dem einzigen der sich außer den genannten beteiligt, spendete 2016 mit sage und schreibe knapp 50 von 550 Millionen unter 10% für das UNRWA Programm-Budget - bei den Nicht-Programm Budgets ist's zwar etwas mehr, aber grundsätzlich ändert das auch nichts. Da frage ich mich dann schon wie der Pierre mit "no change will be made in these curricula" durchkommen konnte.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Liegestuhl » Do 18. Jan 2018, 10:49

Trump friert Gelder für die Erbflüchtlinge ein. Wieder eine außerordentlich gute Entscheidung. Mit den Geldern wurden reihenweise Hamas-"Beamte" im Gazastreifen finanziert.

http://www.oe24.at/welt/US-Regierung-fr ... /317646887
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Tom Bombadil » Di 23. Jan 2018, 00:55

Allerdings forderte Frankreichs Außenminister Jean-Yves Le Drian am Montag, das aktuelle Interimsabkommen mit den Palästinensern zu einem Assoziierungsvertrag auszubauen. In Berlin zeigt man sich nicht vollkommen abgeneigt: Wenn man die genaue Inhalte kenne, lasse sich auch über die Form des Abkommens reden.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/n ... 89236.html

Da fällt mir nur noch eins ein: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ ... statue.jpg
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon H2O » Di 23. Jan 2018, 13:24

Leider gibt es diesen "ewigen" Antisemitismus auch in westlich demokratischen Staaten. Dennoch warne ich davor, den Widerstand der Europäer gegen die Ausrufung Ost-Jerusalems als Teil der "ewigen israelischen Hauptstadt" als Antisemitismus zu brandmarken. Die insgesamt zahnlose EU-Politik in diesem Bereich war immer auf die irgendwann einmal für möglich gehaltene Zweistaatenlösung für Israelis und Araber gerichtet. Da kam diese Entscheidung des amerikanischen Präsidenten etwas überraschend. Eine neue Lösung des Palästinenserproblems haben die Europäer auch nicht in ihrem gedanklichen Vorrat, und Israel spricht zumindest nicht aus, wie denn aus Sicht der Regierung oder der Knesset eine solche Lösung gestaltet werden soll. Von den Arabern wissen wir, daß sie das Rückkehrrecht für Araber und deren Nachkommen fordern, die das heutige Staatsgebiet Israels verlassen mußten, und daß sie ansonsten Israel in den Grenzen von 1967 möglicherweise anerkennen würden.

Natürlich war es stockdumm, sich in einer durch die Araber und Feinde Israels veranlaßten UNO-Vollversammlung nicht ganz einfach der Stimme zu enthalten, sondern sich gegen die US-amerikanische Festlegung aus zu sprechen. Wie soll das jetzt denn jetzt weiter gehen mit diesem zahnlosen Europa? Na, kommt Zeit, kommen neue Vorstellungen, vielleicht. Aber für eine Ausprägung des Antisemitismus halte ich das Stimmverhalten der EU-Europäer wirklich nicht. Eher für eine Bekundung ihres Unwohlseins, weil sie eben nicht wissen, wie es im Thema Israel und Araber weiter gehen soll. Dabei ist die Zweistaatenlösung in erträglicher Nachbarschaft seit mindestens 10 Jahren gar nicht mehr vorstellbar; so jedenfalls seit langen Jahren meine Sichtweise.

Ich warne davor, diese europäische Ratlosigkeit als Antisemitismus zu geißeln. Man kann darüber spotten, weil Europa weder die Mittel noch die umsetzbaren Vorschläge zur Hand hat, sich in dieses Thema ernsthaft ein zu bringen... wohlverdienter Spott. Aber Vorhaltungen Antisemitismus flächendeckend... das erzeugt nur Trotz und spielt jenen politisch in die Hände, die sich weder durch Vernunft noch Verstand bemerkbar machen, aber ein unerschütterliches Bild von Juden und Israel eingebrannt haben.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon H2O » Di 23. Jan 2018, 13:37

Liegestuhl hat geschrieben:(18 Jan 2018, 10:49)

Trump friert Gelder für die Erbflüchtlinge ein. Wieder eine außerordentlich gute Entscheidung. Mit den Geldern wurden reihenweise Hamas-"Beamte" im Gazastreifen finanziert.

http://www.oe24.at/welt/US-Regierung-fr ... /317646887


Aus meiner Sicht war es der reine Wahnsinn, diese Gelder so viele Jahre fließen zu lassen, ohne daß ernsthafte Anstrengungen zu einer nachhaltigen Existenzsicherung der Araber in Palästina auf der Grundlage des Istzustands zu erkennen waren, sondern nur feindselige und heimtückische Handlungen damit verstetigt wurden. Ich meine, daß Deutschland sich diesem Sinneswandel anschließen sollte... mit Vorankündigung und Schlußtermin. In diesem nahöstlichen Wahnsinn kann aus bedingungslosen Zahlungen nie und nimmer etwas Gutes erwachsen; in der Vergangenheit nicht, und in Zukunft auch nicht.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon H2O » Di 23. Jan 2018, 13:51

Tom Bombadil hat geschrieben:(23 Jan 2018, 00:55)

Allerdings forderte Frankreichs Außenminister Jean-Yves Le Drian am Montag, das aktuelle Interimsabkommen mit den Palästinensern zu einem Assoziierungsvertrag auszubauen. In Berlin zeigt man sich nicht vollkommen abgeneigt: Wenn man die genaue Inhalte kenne, lasse sich auch über die Form des Abkommens reden.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/n ... 89236.html

Da fällt mir nur noch eins ein: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ ... statue.jpg


Was soll denn eine nicht handlungsfähige Bundesregierung anläßlich eines Geburtstagsbesuchs französischer Minister und Abgeordneter tun, wenn da solche Vorschläge gemacht werden? Meine Antwort wäre genau so diplomatisch ausgefallen: "Ok, wir werden uns den Vorschlag ansehen und ihn gründlich prüfen!"
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Tom Bombadil » Di 23. Jan 2018, 15:15

Es ist ja schon schlimm genug, dass der Franzose überhaupt so einen Vorschlag macht. Aber gut, da wundert es dann auch nicht wirklich, wenn die Juden Frankreich in Scharen verlassen.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Vongole » Di 23. Jan 2018, 18:12

H2O hat geschrieben:(23 Jan 2018, 13:51)

Was soll denn eine nicht handlungsfähige Bundesregierung anläßlich eines Geburtstagsbesuchs französischer Minister und Abgeordneter tun, wenn da solche Vorschläge gemacht werden? Meine Antwort wäre genau so diplomatisch ausgefallen: "Ok, wir werden uns den Vorschlag ansehen und ihn gründlich prüfen!"


Kann mir mal jemand erklären, was da geprüft werden soll?
Die Entscheidungshoheit darüber, wie Israels Zukunft auszusehen hat, liegt nun wirklich nicht bei den Europäern.
Genau das wäre meine Antwort auf den franz. Vorschlag gewesen.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon H2O » Di 23. Jan 2018, 18:23

Vongole hat geschrieben:(23 Jan 2018, 18:12)

Kann mir mal jemand erklären, was da geprüft werden soll?
Die Entscheidungshoheit darüber, wie Israels Zukunft auszusehen hat, liegt nun wirklich nicht bei den Europäern.
Genau das wäre meine Antwort auf den franz. Vorschlag gewesen.


Ihre schon. Meine sicher nicht. Ich will mit meinen Partnern noch längere Zeit in gutem Einvernehmen zusammen arbeiten.

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