Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

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Wird es in einigen Jahrzehnten Frieden in Israel, Palästina und den Nachbarn geben ?

ja, sie werden irgendwie eine Lösung finden
40
28%
nein, das geht noch ewig so weiter
105
72%
 
Abstimmungen insgesamt: 145
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H2O
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon H2O » Mo 27. Mär 2017, 22:06

Liegestuhl hat geschrieben:(27 Mar 2017, 22:54)

Der Fairness wegen solltest du mir keine Dinge in den Mund legen, die ich nicht geschrieben habe.


Das finde ich nun wieder nicht fair. Was ich schreibe, das sind meine Folgerungen aus den von Ihnen in das Gespräch eingebrachten Wendungen. Sie möchten mich offenbar gern veralbern. Das lasse ich Ihnen aber nicht durchgehen. Sagen Sie doch klar, was Sie vorschlagen, wenn schon die 2-Staatenlösung Mumpitz sein sollte.

Und wenn es nun doch die amtliche 2-Staatenlösung geben sollte, wo dieser Staat dann vorgesehen ist, um den Arabern ein Leben in Würde zu erlauben.
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Vongole
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Vongole » Mo 27. Mär 2017, 23:16

H2O hat geschrieben:(27 Mar 2017, 23:06)

Das finde ich nun wieder nicht fair. Was ich schreibe, das sind meine Folgerungen aus den von Ihnen in das Gespräch eingebrachten Wendungen. Sie möchten mich offenbar gern veralbern. Das lasse ich Ihnen aber nicht durchgehen. Sagen Sie doch klar, was Sie vorschlagen, wenn schon die 2-Staatenlösung Mumpitz sein sollte.

Und wenn es nun doch die amtliche 2-Staatenlösung geben sollte, wo dieser Staat dann vorgesehen ist, um den Arabern ein Leben in Würde zu erlauben.


Wollen oder können Sie nicht verstehen?
Die Zwei-Staatenlösung sich sicherlich wünschenswert, aber es liegt an den Palästinensern, durch Wort und Tat zu beweisen, dass sie das wollen.
Bisher glänzen sie mit dem Totalanspruch auf die ganze Region mit der Zielsetzung, Israel zu vernichten und seine jüdische Bevölkerung ins Meer zu treiben.
Dabei haben sie volle Unterstützung fast der ganzen arabischen Welt.
Ein Leben in Würde gelingt garantiert nicht, indem man Raketenangriffe startet, gezielte Angriffe auf israelische Bürger begeht unnd das alles dann auch noch öffentlich feiert.
Nicht zu reden von YT-Videos, in denen sogenannte kindliche Widerstandskämpfer als Helden/innen dargestellt werden.
Solange sich die Palästinenser als Opfer gerieren, nicht als das der eigenen korrupten Regierung wohlgemerkt, wird das das nicht funktionieren.
Ein Volk, das Würde und Gleichberechtigung anstrebt, sollte eben diese Regierung zum Teufel jagen und sich mit Israel arrangieren.
Bereits heute streckt Israel den Palästinensern die Hand entgegen, mit Krankenhausversorung und sogar Stipendien für für pal. Studenten z.B.
Was sollte das Land denn sonst noch tun, Ihrer Meinung nach? Sich auslöschen lassen?

Hier noch ein sehr interessanter Beitrag von Khaled Abu Toameh, isralisch- arabischer Journalist, über Abbas, seine leeren Versprechen und die pal. Wirklichkeit:

https://de.gatestoneinstitute.org/10115 ... prechungen
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elmore
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon elmore » Di 28. Mär 2017, 00:36

Khaled Abu Tomeh beschreibt die Realität sehr treffend. Und sicher ist Abbas samt seiner
durch und durch korrupten Westbank-Eliten genauso wenig an einer tatsächlichen
Lösung eines Friedensschlusses interessiert wie die Hamas.

Beide leben ja ganz gut in ihren großzügig finanzierten Terrorsesseln.
Solange beiden Gruppen, Hamas und Fatah nicht umfassend der Geldhahn zugedreht wird,
machen die gar nix. Warum auch? - Das Verarschen der eigenen Leute hat schon unter Arafat
glänzend funktioniert und das geht ewig so weiter.

Es sei denn, die Finanziers auf beiden Seiten wären sich einig, dem durch Entzug der
finanziellen Unterstützung ein Ende zu setzen.

Aber wie soll man bitteschön Iran und auf der anderen Seite die Golfstaaten samt den Saudis
zu dieser gemeinsamen Position bringen?? - EU und USA natürlich miteingeschlossen.

Eben. Träumen kann man ja und sich den schlauen Kopf weiter über alle möglichen
Lösungen zerbrechen…

Solange die Palästinensiche Bevölkerung, egal ob in Gaza oder der Westbank lieber
Israel angreift, statt diese Hamas und Fatah zu verjagen, wird es keine Lösung geben.

Erst wenn das Palästinensische Volk begreift, dass nicht Israel der Feind ist,
sondern ihre eigenen politischen Vertreter das Übel sind, kann es zu einem
Frieden kommen.
Ein Fröschlein sitzt auf dem Kopf von Erdogan.
"Fröschlein, wie geht es dir?" - "Bis auf das Geschwür an meinem Arsch ganz gut", erwiderte dieses.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon H2O » Di 28. Mär 2017, 07:01

Vongole hat geschrieben:(28 Mar 2017, 00:16)

Wollen oder können Sie nicht verstehen?
Die Zwei-Staatenlösung sich sicherlich wünschenswert, aber es liegt an den Palästinensern, durch Wort und Tat zu beweisen, dass sie das wollen.
Bisher glänzen sie mit dem Totalanspruch auf die ganze Region mit der Zielsetzung, Israel zu vernichten und seine jüdische Bevölkerung ins Meer zu treiben.
Dabei haben sie volle Unterstützung fast der ganzen arabischen Welt.
Ein Leben in Würde gelingt garantiert nicht, indem man Raketenangriffe startet, gezielte Angriffe auf israelische Bürger begeht unnd das alles dann auch noch öffentlich feiert.
Nicht zu reden von YT-Videos, in denen sogenannte kindliche Widerstandskämpfer als Helden/innen dargestellt werden.
Solange sich die Palästinenser als Opfer gerieren, nicht als das der eigenen korrupten Regierung wohlgemerkt, wird das das nicht funktionieren.
Ein Volk, das Würde und Gleichberechtigung anstrebt, sollte eben diese Regierung zum Teufel jagen und sich mit Israel arrangieren.
Bereits heute streckt Israel den Palästinensern die Hand entgegen, mit Krankenhausversorung und sogar Stipendien für für pal. Studenten z.B.
Was sollte das Land denn sonst noch tun, Ihrer Meinung nach? Sich auslöschen lassen?

Hier noch ein sehr interessanter Beitrag von Khaled Abu Toameh, isralisch- arabischer Journalist, über Abbas, seine leeren Versprechen und die pal. Wirklichkeit:

https://de.gatestoneinstitute.org/10115 ... prechungen


Einfach eine Meinung und Bewertung hier einstellen... das kann ja jeder! Übrigens immer der selbe Unfug! Ein Zeichen von Gesprächsbereitschaft wäre aber, wenn Sie die letzten 20 oder 30 Reden und Gegenreden zur Kenntnis nähmen, bevor Sie sich da einmischen.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon H2O » Di 28. Mär 2017, 07:11

elmore hat geschrieben:(28 Mar 2017, 01:36)

Khaled Abu Tomeh beschreibt die Realität sehr treffend. Und sicher ist Abbas samt seiner
durch und durch korrupten Westbank-Eliten genauso wenig an einer tatsächlichen
Lösung eines Friedensschlusses interessiert wie die Hamas.

Beide leben ja ganz gut in ihren großzügig finanzierten Terrorsesseln.
Solange beiden Gruppen, Hamas und Fatah nicht umfassend der Geldhahn zugedreht wird,
machen die gar nix. Warum auch? - Das Verarschen der eigenen Leute hat schon unter Arafat
glänzend funktioniert und das geht ewig so weiter.

Es sei denn, die Finanziers auf beiden Seiten wären sich einig, dem durch Entzug der
finanziellen Unterstützung ein Ende zu setzen.

Aber wie soll man bitteschön Iran und auf der anderen Seite die Golfstaaten samt den Saudis
zu dieser gemeinsamen Position bringen?? - EU und USA natürlich miteingeschlossen.

Eben. Träumen kann man ja und sich den schlauen Kopf weiter über alle möglichen
Lösungen zerbrechen…

Solange die Palästinensiche Bevölkerung, egal ob in Gaza oder der Westbank lieber
Israel angreift, statt diese Hamas und Fatah zu verjagen, wird es keine Lösung geben.

Erst wenn das Palästinensische Volk begreift, dass nicht Israel der Feind ist,
sondern ihre eigenen politischen Vertreter das Übel sind, kann es zu einem
Frieden kommen.

Sie äußern sich aus der Sicherheit einer freiheitlichen Demokratie heraus. Das Geröll vor Ort und die tödliche Gewaltherrschaft der "Führungen" lassen überhaupt keine sinnvollen Ratschläge zu. Das einzige, was mich dabei bewegt, das ist die Lebensperspektive der Araber im israelischen Herrschaftsbereich für den Fall, daß sie endlich zur Vernunft kommen sollten und einsehen, daß es nur im friedlichen und wohlwollenden Miteinander weiter gehen kann.

Wie billig, dann immer in Richtung "die sind ja so böse" ab zu driften. Ja, das sind sie durch so viele harte Randbedingungen ihrer nackten Existenz, und ganz sicher auch durch verbrecherische und korrupte (fehlt noch ein Eigenschaftswort?) Anführer. Wer heute die Nase aus dem Mauseloch steckt ist morgen tot. Das sind doch die harten Tatsachen!

Im Strafvollzug baut Resozialisierung auch immer auf Hoffnung für ein künftiges Leben in Würde auf. Daß dieser Grundsatz auch auf ein Volk angewandt werden kann und sollte, das können Sie hier in diesem Deutschland besichtigen.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Liegestuhl » Di 28. Mär 2017, 07:34

H2O hat geschrieben:(27 Mar 2017, 23:06)
Sagen Sie doch klar, was Sie vorschlagen, wenn schon die 2-Staatenlösung Mumpitz sein sollte.


Ich habe nicht geschrieben, dass sie Mumpitz ist. Ich schrieb lediglich, dass sie nicht zwingend ist, um ein würdevolles Leben zu führen.

Ich denke, da wirst du mir zustimmen.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Liegestuhl » Di 28. Mär 2017, 07:39

H2O hat geschrieben:(28 Mar 2017, 08:11)
Das einzige, was mich dabei bewegt, das ist die Lebensperspektive der Araber im israelischen Herrschaftsbereich für den Fall, daß sie endlich zur Vernunft kommen sollten und einsehen, daß es nur im friedlichen und wohlwollenden Miteinander weiter gehen kann.


Warum ist deiner Meinung nach ein würdevolles Leben im israelischen Herrschaftsbereich nicht möglich? Und was macht dich glauben, dass es unter Verbrecherorganisationen wie Fatah und Hamas zu einem würdevollen Leben in einem palästinensischen Staat kommen könnte?
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon H2O » Di 28. Mär 2017, 07:59

Liegestuhl hat geschrieben:(28 Mar 2017, 08:39)

Warum ist deiner Meinung nach ein würdevolles Leben im israelischen Herrschaftsbereich nicht möglich? Und was macht dich glauben, dass es unter Verbrecherorganisationen wie Fatah und Hamas zu einem würdevollen Leben in einem palästinensischen Staat kommen könnte?


Warum führen Sie Verhältnisse an, die ich nun mindestens schon 10-mal für ausgeschlossen halte? Verbrecher müssen in den Knast, notfalls mit Sicherungsverwahrung. Nun muß ich schon wieder Ihre völlig unklare Äußerung deuten: Sollen also die Araber bei Wohlverhalten und zivilisierten Verhältnissen gleichberechtigte Israelische Staatsbürger werden? Das hielte ich für ein sehr großzügiges Angebot, das ich als Araber sofort und ohne bösartige Hintergedanken als Ziel anstrebte. Ist das also Ihr Vorschlag? Wie ist dann der "jüdische Staat" zu verstehen? Das wäre doch dann ein Staat, der allen Bekenntnissen Raum gibt... so wie unser deutscher Staat das ja auch will.

Hupps, wo soll denn der "Palästienserstaat" liegen, wenn das Ihr Vorschlag sein sollte?

Ist das auch der Plan der israelischen Regierung?
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Liegestuhl » Di 28. Mär 2017, 08:36

H2O hat geschrieben:(28 Mar 2017, 08:59)

Warum führen Sie Verhältnisse an, die ich nun mindestens schon 10-mal für ausgeschlossen halte?

Weil es die gegenwärtige Realität ist. Und wenn man über eine Zweistaatenlösung spricht, sind es nur diese Gruppen, die als Verhandlungspartner zur Verfügung stehen. Wer eine Zweistaatenlösung befürwortet, sollte diese Gegegebenheit zur Kenntnis nehmen.
Nun muß ich schon wieder Ihre völlig unklare Äußerung deuten: Sollen also die Araber bei Wohlverhalten und zivilisierten Verhältnissen gleichberechtigte Israelische Staatsbürger werden?

Sie sollten palästinensische Staatsbürger sein. Aber das habe ich nicht zu entscheiden. Letztlich muss es das Resultat bilateraler Verhandlungen sein. Leider gibt es auf der einen palästinensischen Seite nur die bereits genannten Verhandlungspartner und da sehe ich eher schwarz.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Liegestuhl » Di 28. Mär 2017, 08:38

Vongole hat geschrieben:(28 Mar 2017, 00:16)
Die Zwei-Staatenlösung sich sicherlich wünschenswert, aber es liegt an den Palästinensern, durch Wort und Tat zu beweisen, dass sie das wollen.


Richtig. Eine Zweistaatenlösung wäre erstrebenswert. Aber sie ist weder ein Allheilmittel, noch verspricht sie eine Lösung des Konfliktes, die man daher mit aller Gewalt durchsetzen müsste.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Ger9374 » Di 28. Mär 2017, 09:04

Liegestuhl hat geschrieben:(28 Mar 2017, 09:38)

Richtig. Eine Zweistaatenlösung wäre erstrebenswert. Aber sie ist weder ein Allheilmittel, noch verspricht sie eine Lösung des Konfliktes, die man daher mit aller Gewalt durchsetzen müsste.


Wenn die Arabischen Nachbarstaaten mit einbezogen würden , deren Territoriale Möglichkeiten mit eingebracht ergäben sich
noch ganz andere Möglichkeiten. Da wäre es an den Palästinenserin Misstrauen abzubauen.
Ihr Handeln gegen Jordanien und den Libanon
war da nicht hilfreich. Israel wäre in der Lage
Gebiete als Tausch anzubieten.Warum die Palästinenser nicht ein autonomes Gebiet in einer Arabischen Föderation wenn möglich anbieten.
Warum an Ghaza festhalten?!
Die Möglichkeiten der stillen Diplomatie mit nicht
amerikanischer Beteiligung ist gefragt.
Deutschland+ Frankreich sind da wohl ganz akzeptabel. Monetäre Ausgleichsangebote stehen
auch im Raum. Hilfen beim Aufbau ect.
Israel könnte neue Wege auch der Diplomatie zu Arabischen Nachbarn aufbauen.
Die Palästinenser nach Gewaltverzicht und Anerkennung des Existenzrecht Israels müssten
eine Demokratische Regierung als Verhandlungspartner stellen.
Noch ist nicht alles ausgelotet worden!!
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Bleibtreu » Di 28. Mär 2017, 09:44

Hier scheinen einige von fantastischen Voraussetzungen auszugehen, die mit der Realitaet wenig gemein haben. Traeumen + wuenschen kann man sich eine Menge. Was zaehlt ist dich Machbarkeit + dass wir es ausbaden muessen, was andere sich zu Hause in der Theorie in ihren Sessel gekuschelt ertraeumen. Ich hab fuer andere Laender auch so einige Wuensche. :)
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Ger9374 » Di 28. Mär 2017, 10:20

Bleibtreu hat geschrieben:(28 Mar 2017, 10:44)

Hier scheinen einige von fantastischen Voraussetzungen auszugehen, die mit der Realitaet wenig gemein haben. Traeumen + wuenschen kann man sich eine Menge. Was zaehlt ist dich Machbarkeit + dass wir es ausbaden muessen, was andere sich zu Hause in der Theorie in ihren Sessel gekuschelt ertraeumen. Ich hab fuer andere Laender auch so einige Wuensche. :)


Guten Morgen kleines,
nur wer alles in Betracht zieht , schränkt sich nicht vorweg selbst ein.Ich habe die Meinung der besondere Status Israels und Palästinas machen dies erforderlich
ungewöhnliche Denkansätze. Meinst du denn das
vergangene Schritte als erfolgreich zu werten waren.Das mit dem Sessel kann ich dir nicht versenken, und es stimmt. Aber ich bin bei mir wichtigen Themen bereit weiter zu gehen, denn
die Gedanken sind frei. Es sollen Anregungen sein auch andere Wege zu sehen. Ich halte das Ansehen der USA auch für zu beschädigt als Mittler. Ich hoffe das trotzdem die Sonne mit deiner Hilfe weiter über den Davidstaat strahlt.
Bleibe uns die wir nicht an vorderer Linie sind weiter gewogen.Ich träume weiter von theoretischen ansätzen für ein besseres miteinander;-);-)
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Ger9374 » Di 28. Mär 2017, 10:38

Ger9374 hat geschrieben:(28 Mar 2017, 11:20)

Guten Morgen kleines,
nur wer alles in Betracht zieht , schränkt sich nicht vorweg selbst ein.Ich habe die Meinung der besondere Status Israels und Palästinas machen dies erforderlich
ungewöhnliche Denkansätze. Meinst du denn das
vergangene Schritte als erfolgreich zu werten waren.Das mit dem Sessel kann ich dir nicht versenken, und es stimmt. Aber ich bin bei mir wichtigen Themen bereit weiter zu gehen, denn
die Gedanken sind frei. Es sollen Anregungen sein auch andere Wege zu sehen. Ich halte das Ansehen der USA auch für zu beschädigt als Mittler. Ich hoffe das trotzdem die Sonne mit deiner Hilfe weiter über den Davidstaat strahlt.
Bleibe uns die wir nicht an vorderer Linie sind weiter gewogen.Ich träume weiter von theoretischen ansätzen für ein besseres miteinander;-);-)


Es gab einmal ein Land das 1949 geteilt wurde,
in 2 Staaten.Nur Träumer könnten in ihrer
Naivität an ein friedliches wieder Vereinen
dieser Länder glauben. Grosse Umwälzungen von aussen, sowie auch Bereitschaft zum neuen
halfen dabei mit.Natürlich war es ein Volk,
aber Jahrzehnte Ideologisch in anderen lagern.
Auch Militärisch.
Der Ansatz für neues war gefordert!
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Bleibtreu » Di 28. Mär 2017, 10:52

Ger9374 hat geschrieben:(28 Mar 2017, 11:20)

Guten Morgen kleines, nur wer alles in Betracht zieht , schränkt sich nicht vorweg selbst ein.Ich habe die Meinung der besondere Status Israels und Palästinas machen dies erforderlich
ungewöhnliche Denkansätze. Meinst du denn das vergangene Schritte als erfolgreich zu werten waren.Das mit dem Sessel kann ich dir nicht versenken, und es stimmt. Aber ich bin bei mir wichtigen Themen bereit weiter zu gehen, denn die Gedanken sind frei. Es sollen Anregungen sein auch andere Wege zu sehen.

Die Gedanken sind frei - deine, wie meine. Denkst du wirklich, dass nicht schon alles moeglich fantasiert wurde, vom EinheitsStaat, ueber den Anschluss der Autonomiegebiete an Jordanien, bis hin zu aktiven Versuchen Israel zu vernichten? Was zaehlt sind Machbarkeiten. Und die Machbarkeiten werden nun mal von der Realitaet bestimmt und dem was jede Seite bereit ist hinzunehmen + umzusetzen.

Ich halte das Ansehen der USA auch für zu beschädigt als Mittler. Ich hoffe das trotzdem die Sonne mit deiner Hilfe weiter über den Davidstaat strahlt.
Bleibe uns die wir nicht an vorderer Linie sind weiter gewogen.Ich träume weiter von theoretischen ansätzen für ein besseres miteinander;-);-)

Wenn es danach geht, kommen Staaten der Arabischen Liga als Vermittler erst recht nicht in Frage. Von den TerrorKroeten + ihren Unterstuetzern ganz zu schweigen. Also mit wem verhandeln und wen als Vermittler einsetzen? Es gibt keine unbeleckten FriedensFuersten - DAS ist die Realitaet. :|

Ich ueberlass euch wieder euren fantastischen Vorstellungen, was ihr mit uns + Israel alles anstellen wollt und verschwinde hier wieder. Ihr koennt es euch "wohlwollend" leisten zu fantasieren - wir muessen es leben. ;)
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon bennyh » Di 28. Mär 2017, 14:13

Liegestuhl hat geschrieben:(28 Mar 2017, 08:34)

Ich habe nicht geschrieben, dass sie Mumpitz ist. Ich schrieb lediglich, dass sie nicht zwingend ist, um ein würdevolles Leben zu führen.

Ich denke, da wirst du mir zustimmen.

Welche alternative Loesung schwebt Ihnen vor, in denen die Palaestinenser ein würdevolles Leben führen würden?
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"Wennst mit der deppaten Fußzeile ofoahst, wars scho ghuifn."
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Liegestuhl » Di 28. Mär 2017, 14:44

bennyh hat geschrieben:(28 Mar 2017, 15:13)

Welche alternative Loesung schwebt Ihnen vor, in denen die Palaestinenser ein würdevolles Leben führen würden?


Da gäbe es sicherlich verschiedene staatsrechtliche Modelle. Letztlich ist wichtig, dass sie in Freiheit und Rechtsstaatlichkeit leben können. Das sind zwei Bedingungen, die ihnen das Gesellschaftskonzept von Fatah und Hamas vorenthält.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon bennyh » Di 28. Mär 2017, 14:50

Liegestuhl hat geschrieben:(28 Mar 2017, 15:44)

Da gäbe es sicherlich verschiedene staatsrechtliche Modelle.

Beispielsweise?
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Liegestuhl » Di 28. Mär 2017, 14:58

bennyh hat geschrieben:(28 Mar 2017, 15:50)

Beispielsweise?


Autonomie, Föderationen, militärische Besatzung, Mandate oder die Angliederung an einen anderen Staat.

Zum Beispiel.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon JJazzGold » Di 28. Mär 2017, 15:52

Ger9374 hat geschrieben:(28 Mar 2017, 10:04)

Wenn die Arabischen Nachbarstaaten mit einbezogen würden , deren Territoriale Möglichkeiten mit eingebracht ergäben sich
noch ganz andere Möglichkeiten. Da wäre es an den Palästinenserin Misstrauen abzubauen.
Ihr Handeln gegen Jordanien und den Libanon
war da nicht hilfreich. Israel wäre in der Lage
Gebiete als Tausch anzubieten.Warum die Palästinenser nicht ein autonomes Gebiet in einer Arabischen Föderation wenn möglich anbieten.
Warum an Ghaza festhalten?!
Die Möglichkeiten der stillen Diplomatie mit nicht
amerikanischer Beteiligung ist gefragt.
Deutschland+ Frankreich sind da wohl ganz akzeptabel. Monetäre Ausgleichsangebote stehen
auch im Raum. Hilfen beim Aufbau ect.
Israel könnte neue Wege auch der Diplomatie zu Arabischen Nachbarn aufbauen.
Die Palästinenser nach Gewaltverzicht und Anerkennung des Existenzrecht Israels müssten
eine Demokratische Regierung als Verhandlungspartner stellen.
Noch ist nicht alles ausgelotet worden!!


Das frage ich mich auch schon seit vielen Jahren.

Klingt auf den ersten Blick rabiat, aber eine Chance für einen Staat der Palästinenser sehe ich nur in einer Gebietszusammenlegung, was zwangsläufig mit einem Gebietstausch verbunden ist. Ansonsten bleibt dieser Appendix Gaza ein steter Unruheherd, sowohl für Israel, als auch Ägypten, als auch für die Palästinenser.

Wobei ich einen demokratischen Staat der Palästinenser nicht unbedingt voraussetze. Egal in welcher Regierungsform, maßgeblich ist ein Friedenspakt und die garantierte Einhaltung aller diesbezüglichen Vertragspunkte. Die arabische Liga könnte diesen Staat monetär unterstützen.

Nur ist das Utopie, da die Voraussetzungen für einen solchen Plan nicht gegeben sind und aufgrund unterschiedlicher Interessen lagen im Nahen Osten auf absehbare Zeit nicht gegeben sein werden. Welche dubiose Organisation liesse sich schon gerne ihre Existenzberechtigung à la Freedom for Gaza entziehen?
God creates dinosaurs. God destroys dinosaurs. God creates man. Man destroys God. Man creates dinosaurs.
Dinosaurs eat man. Woman inherits the earth.

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