Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

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Wird es in einigen Jahrzehnten Frieden in Israel, Palästina und den Nachbarn geben ?

ja, sie werden irgendwie eine Lösung finden
39
27%
nein, das geht noch ewig so weiter
103
73%
 
Abstimmungen insgesamt: 142
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JJazzGold
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon JJazzGold » So 26. Mär 2017, 13:34

elmore hat geschrieben:(26 Mar 2017, 13:14)


Eine Erklärung für Ihre aussergewöhnliche, politische Spagatfähigkeit wäre eine CSU-Mitgliedschaft und ein klammheimliches Ehrenabo bei EMMA. :cool:


Wenn Sie User JJazzGold diskutiere wollen, empfehle ich Ihnen einen entsprechenden Thread in einem dazu geeigneten Unterforum zu eröffnen. Mich langweilen diese wilden Spekulationen.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon JJazzGold » So 26. Mär 2017, 13:34

Fuerst_48 hat geschrieben:(26 Mar 2017, 13:27)

Die CSU laß ma da aus dem Spiel und die JJazzGold gefälligst in Ruh`!!
Host mi ? Oder "Wüßt a Watschn?" :?: :?: :cool: :D :thumbup:


Merci dir. Oiwei de depperten Vermutungen, bloß wei i d' boairische Fahne ois Buidl hob.
Zuletzt geändert von JJazzGold am So 26. Mär 2017, 13:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon JJazzGold » So 26. Mär 2017, 13:40

bennyh hat geschrieben:(26 Mar 2017, 12:59)

Ich sehe nicht, wie das Problem (der Palästinenser) künstlich hochgehalten ist. Es geht hier immerhin um knapp 1.9 Mio. Menschen im Gazastreifen, die unter ziemlich schwierigen Bedingungen leben müssen, knapp 3 Mio. Menschen im Westjordanland, die unter Militärbesatzung leben sowie mehrere Millionen palästinensische Flüchtlinge, die zum Teil staatenlos und der Willkür ihres Gastlandes ausgesetzt sind.



Die Palästinenser hätten es seit Jahrzehnten selbst in der Hand gehabt, die Bomben und Knarren aus der Hand zu legen und realistisch geprägte Verhandlungspapiere in die Hand zu nehmen. Wer heute noch auf den Grenzen von 1967 beharrt, der tut mir nicht einmal leid.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon JJazzGold » So 26. Mär 2017, 13:51

H2O hat geschrieben:(26 Mar 2017, 12:29)

Dieser umgedrehte Spieß ist aber stumpf. Wir sind uns ja einig, daß sich die Unvernunft auf der Seite der Araber festgesetzt hat; Hamas und Intifadas sind sicherlich keine vernünftigen Angewohnheiten. Von der Seite ist also nichts Gescheites zu erwarten. Bleibt also die Seite, die hoffentlich über genügend Vernunft verfügt, um ein Modell zu entwickeln, in dem Araber in Würde leben könnten, wenn sie denn der Gewalt erwiesenermaßen und zuverlässig abgeschworen haben sollten. Also eine Zukunftshoffnung für alle Araber in Palästina, die guten Willens sind. Und da kommt rein gar nichts von der israelischen Regierung... und ich ahne ja auch, warum das so ist.


Eine Seite allein kann nichts bewirken. Es ist meines Erachtens müssig, darüber zu spekulieren, wie Israel sich im Falle wenn verhalten würde, oder verhalten müsste, wenn die Friedfertigkeit von Seiten der Palästinenser nicht gegeben ist. Dabei wäre der Wille zur Friedfertigkeit die effektivste Waffe im Bezug auf israelische Ansprüche in Verhandlungen gewesen, hätte glaubwürdig nachgewiesen werden können, dass er vorhanden ist und umgesetzt wird. Ich gehe spätestens nach der letzten Gaza Provokation zum Krieg nicht davon aus, dass das noch zu meinen Lebzeiten geschieht.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon bennyh » So 26. Mär 2017, 13:56

JJazzGold hat geschrieben:(26 Mar 2017, 14:40)

Die Palästinenser hätten es seit Jahrzehnten selbst in der Hand gehabt, die Bomben und Knarren aus der Hand zu legen und realistisch geprägte Verhandlungspapiere in die Hand zu nehmen. Wer heute noch auf den Grenzen von 1967 beharrt, der tut mir nicht einmal leid.

"Die Palästinenser" meint die politische Führung der Palästinenser, die nicht demokratisch legitimiert ist. Diese "selbst schuld" Argumentation ist unsinnig, da weder die palästinensische Führung noch Terroristen das palästinensische Volk repräsentieren. Der durchschnittliche Palästinenser ist keines von beiden und das Leiden desselben, ob in Gaza, Hebron oder in einem Flüchtlingslager in Beirut ist real und nicht künstlich hochgehalten.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon JJazzGold » So 26. Mär 2017, 14:13

bennyh hat geschrieben:(26 Mar 2017, 14:56)

"Die Palästinenser" meint die politische Führung der Palästinenser, die nicht demokratisch legitimiert ist. Diese "selbst schuld" Argumentation ist unsinnig, da weder die palästinensische Führung noch Terroristen das palästinensische Volk repräsentieren. Der durchschnittliche Palästinenser ist keines von beiden und das Leiden desselben, ob in Gaza, Hebron oder in einem Flüchtlingslager in Beirut ist real und nicht künstlich hochgehalten.


Wurden Hamas und Fatah nicht in Wahlen von den Palästinensern in Regierungsverantwortung gewählt?
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon bennyh » So 26. Mär 2017, 14:40

JJazzGold hat geschrieben:(26 Mar 2017, 15:13)

Wurden Hamas und Fatah nicht in Wahlen von den Palästinensern in Regierungsverantwortung gewählt?

Es gab eine einzige freie und demokratische Wahl in den Palästinensergiebeten, und zwar im Jahre 2006, also immerhin 11 Jahre in der Vergangenheit. Das Ergebnis war 44% Hamas und 41% Fatah. Selbstverständlich hatten die Millionen palästinensischer Flüchtlinge kein Stimmrecht. Der "Erdrutschsieg" der Hamas ist lt. Analysten vor allem auf de Korruption und Inkompetenz des ancient Regimes zurückzuführen. Das Wahlergebnis wurde international nicht anerkannt und katexochen ignoriert. Seit 1967 - also in einem Zeitraum von 50 Jahren - gab es genau eine freie und demokratische Wahl.
Eine Regierung, die das palästinensische Volk demokratosch repräsentiert, gab es nie.
Das palästinensische Volk- immerhin ein etwa 12 Millionen starkes Volk - duchlebt eine der längsten und ältesten Militärbesatzungen der jüngsten Geschichte. Etwa die Hälfte des palästinensischen Volkes lebt im unfreiwilligen Exil - hauptsächlich im Nahen Osten. Aus der Ferne ist es leicht, dies als "künstlich hochgehalten" zu bezeichnen. Das Leiden der Menschen, die im Durchschnitt ein normales Leben führen wollen, ist dennoch real.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon JJazzGold » So 26. Mär 2017, 15:20

bennyh hat geschrieben:(26 Mar 2017, 15:40)

Es gab eine einzige freie und demokratische Wahl in den Palästinensergiebeten, und zwar im Jahre 2006, also immerhin 11 Jahre in der Vergangenheit. Das Ergebnis war 44% Hamas und 41% Fatah. Selbstverständlich hatten die Millionen palästinensischer Flüchtlinge kein Stimmrecht. Der "Erdrutschsieg" der Hamas ist lt. Analysten vor allem auf de Korruption und Inkompetenz des ancient Regimes zurückzuführen. Das Wahlergebnis wurde international nicht anerkannt und katexochen ignoriert. Seit 1967 - also in einem Zeitraum von 50 Jahren - gab es genau eine freie und demokratische Wahl.
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Welche der zur Wahl antretenden Parteien versprach ein Friedensabkomnen mit Israel?
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon H2O » So 26. Mär 2017, 16:52

JJazzGold hat geschrieben:(26 Mar 2017, 14:51)


Eine Seite allein kann nichts bewirken. Es ist meines Erachtens müssig, darüber zu spekulieren, wie Israel sich im Falle wenn verhalten würde, oder verhalten müsste, wenn die Friedfertigkeit von Seiten der Palästinenser nicht gegeben ist. Dabei wäre der Wille zur Friedfertigkeit die effektivste Waffe im Bezug auf israelische Ansprüche in Verhandlungen gewesen, hätte glaubwürdig nachgewiesen werden können, dass er vorhanden ist und umgesetzt wird. Ich gehe spätestens nach der letzten Gaza Provokation zum Krieg nicht davon aus, dass das noch zu meinen Lebzeiten geschieht.


Aha; weil also der heillos Unterlegene sich auch noch unvernünftig verhält, muß ich keinen Plan machen und ihm diesen anbieten, damit ihm nach Rückkehr zur Vernunft eine Zukunft in Würde ermöglicht wird. Vermutlich handelt es sich bei Arabern in Palästina nicht um fanatisierte und irregeleitete Menschen, sondern um Unkraut, das dort ausgerissen wird, wo es stört.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon bennyh » So 26. Mär 2017, 17:12

JJazzGold hat geschrieben:(26 Mar 2017, 16:20)

Welche der zur Wahl antretenden Parteien versprach ein Friedensabkomnen mit Israel?

Ob und von welchen Parteien ein Friedensabkommen Teil der Wahlkampagne war, ist mir nicht bekannt. Spätenstens seit dem Ableben Arafats und seiner Ersetzug durch Abbas hat die Plo bzw. Fatah diesbezüglich ein Maß an Bereitschaft und Flexibilität gezeigt.
Wie gesagt, davon abgesehen gab es eine freie Wahl in 50 Jahre, an der die Hälfte des palästinensischen Volkes nicht teilnehmen durfte. Die politische Landschaft ist durch und durch korrupt und von äußeren Einflüssen, sei es die Eu, Usa und Israel im Falle der Fatah oder Iran und die Golfstaaten im Falle der Hamas, ausgesetzt. Millionen von Menschen - Millionen von nicht-Terroristen - leiden unter der Situation und haben keine Zukunft, sofern sich politisch nichts ändert. Künstlich hochgehalten ist deren Situation nicht.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon JJazzGold » So 26. Mär 2017, 17:17

H2O hat geschrieben:(26 Mar 2017, 17:52)

Aha; weil also der heillos Unterlegene sich auch noch unvernünftig verhält, muß ich keinen Plan machen und ihm diesen anbieten, damit ihm nach Rückkehr zur Vernunft eine Zukunft in Würde ermöglicht wird. Vermutlich handelt es sich bei Arabern in Palästina nicht um fanatisierte und irregeleitete Menschen, sondern um Unkraut, das dort ausgerissen wird, wo es stört.


Wenn ich mich richtig erinnere wurde ein Plan angeboten, der aber nie Umsetzung fand.
Wie sähe denn Ihr Plan aus, unter Berücksichtigung eines zusammenhängenden Staates und einer einzigen funktionierenden Regierung.
Bereits beim zweiten Punkt, fehlt mir der autorisierte Verhandlungspartner eines fiktiven Staates Palästina. Wer wäre Ihr Verhandlungspartner, sprich, wer wäre in der Lage Zusagen zu machen und Garantien für sämtliche Gebiete zu geben?

Was ist mit Ihnen los? Sie bezeichnen doch sonst auch nicht verächtlich Menschen als Unkraut.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon JJazzGold » So 26. Mär 2017, 17:26

bennyh hat geschrieben:(26 Mar 2017, 18:12)

Ob und von welchen Parteien ein Friedensabkommen Teil der Wahlkampagne war, ist mir nicht bekannt. Spätenstens seit dem Ableben Arafats und seiner Ersetzug durch Abbas hat die Plo bzw. Fatah diesbezüglich ein Maß an Bereitschaft und Flexibilität gezeigt.
Wie gesagt, davon abgesehen gab es eine freie Wahl in 50 Jahre, an der die Hälfte des palästinensischen Volkes nicht teilnehmen durfte. Die politische Landschaft ist durch und durch korrupt und von äußeren Einflüssen, sei es die Eu, Usa und Israel im Falle der Fatah oder Iran und die Golfstaaten im Falle der Hamas, ausgesetzt. Millionen von Menschen - Millionen von nicht-Terroristen - leiden unter der Situation und haben keine Zukunft, sofern sich politisch nichts ändert. Künstlich hochgehalten ist deren Situation nicht.


Wenn in 50 Jahren kein Friedensvertrag erstellt wurde und auch weder Ihnen, noch mir, die Absicht seitens Fatah und Hamas dazu bekannt ist, weder zu Zeiten einer Wahl, noch während einer Regierungszeit, dann verbuche ich das unter “eine Situation hochhalten“. Wobei ich bezweifle, dass eine damals zur Wahl anstehende Partei, die die Absicht einen Frriedensvertrag zu schließen im Wahlprogramm gehabt hätte, salopp gesagt, über die 5% Hürde gekommen wäre.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon H2O » So 26. Mär 2017, 17:28

JJazzGold hat geschrieben:(26 Mar 2017, 18:17)

Wenn ich mich richtig erinnere wurde ein Plan angeboten, der aber nie Umsetzung fand.
Wie sähe denn Ihr Plan aus, unter Berücksichtigung eines zusammenhängenden Staates und einer einzigen funktionierenden Regierung.
Bereits beim zweiten Punkt, fehlt mir der autorisierte Verhandlungspartner eines fiktiven Staates Palästina. Wer wäre Ihr Verhandlungspartner, sprich, wer wäre in der Lage Zusagen zu machen und Garantien für sämtliche Gebiete zu geben?

Was ist mit Ihnen los? Sie bezeichnen doch sonst auch nicht verächtlich Menschen als Unkraut.


Stimmt, so etwas sage ich grundsätzlich nicht. Das ist die Sprache des Unmenschen.

Meine Gedanken bleiben unverstanden! Für einen Vorschlag, wie man in einer noch nicht ab zu sehenden Zukunft in Würde zusammen leben könnte, Vernunft und Friedfertigkeit vorausgesetzt, brauche ich keinen Gesprächspartner, aber eine gehörige Portion Mitmenschlichkeit und Fairness, die ganz unabhängig von dem Irrsinn entwickelt werden können, den sich die "Zielgruppe" leistet.

Nun machen Sie aber einmal einen Punkt: Wie komme ich denn dazu, ohne genaue Kenntnis der Möglichkeiten vor Ort mit solchen Plänen herum zu spielen? Von den Arabern kann ja nichts Gescheites kommen, die sind nun einmal verblendet. Der Plan und das Angebot können nur von der israelischen Regierung kommen, die das Recht hat, für die Gesamtheit ihrer Bürger zu sprechen.

Das ist dann ein Angebot, das im Schaufenster steht und aller Welt sagt, welche Absichten Israel verfolgt. Dann kann unsereiner auch mit gutem Gewissen Partei für Israel und seine Regierung ergreifen, wenn an einem solchen Plan herum gekrittelt werden sollte.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon JJazzGold » So 26. Mär 2017, 17:37

H2O hat geschrieben:(26 Mar 2017, 18:28)

Stimmt, so etwas sage ich grundsätzlich nicht. Das ist die Sprache des Unmenschen.

Meine Gedanken bleiben unverstanden! Für einen Vorschlag, wie man in einer noch nicht ab zu sehenden Zukunft in Würde zusammen leben könnte, Vernunft und Friedfertigkeit vorausgesetzt, brauche ich keinen Gesprächspartner, aber eine gehörige Portion Mitmenschlichkeit und Fairness, die ganz unabhängig von dem Irrsinn entwickelt werden können, den sich die "Zielgruppe" leistet.

Nun machen Sie aber einmal einen Punkt: Wie komme ich denn dazu, ohne genaue Kenntnis der Möglichkeiten vor Ort mit solchen Plänen herum zu spielen? Von den Arabern kann ja nichts Gescheites kommen, die sind nun einmal verblendet. Der Plan und das Angebot können nur von der israelischen Regierung kommen, die das Recht hat, für die Gesamtheit ihrer Bürger zu sprechen.

Das ist dann ein Angebot, das im Schaufenster steht und aller Welt sagt, welche Absichten Israel verfolgt. Dann kann unsereiner auch mit gutem Gewissen Partei für Israel und seine Regierung ergreifen, wenn an einem solchen Plan herum gekrittelt werden sollte.


Wie war das noch gleich? Es kann der Friedfertigste nicht in Frieden leben, wenn es dem Nachbarn nicht gefällt. Oder so ähnlich.

Ich verstehe in der Tat nicht, auf welchem Weg Sie zu diesem friedlichen Zusammenleben kommen wollen. Mir würde schon ein friedliches Nebeneinander genügen, aber selbst dafür schätze ich die Chance auf absehbare Zeit äusserst gering ein.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon H2O » So 26. Mär 2017, 17:45

JJazzGold hat geschrieben:(26 Mar 2017, 18:37)

Wie war das noch gleich? Es kann der Friedfertigste nicht in Frieden leben, wenn es dem Nachbarn nicht gefällt. Oder so ähnlich.

Ich verstehe in der Tat nicht, auf welchem Weg Sie zu diesem friedlichen Zusammenleben kommen wollen. Mir würde schon ein friedliches Nebeneinander genügen, aber selbst dafür schätze ich die Chance auf absehbare Zeit äusserst gering ein.

Mit Ihrer Einschätzung dürften Sie Recht haben. Nur sollten Sie dann Ihren Gedanken wirklich auch öffentlich zu Ende denken.

Deshalb bleibe ich dabei, daß die israelische Regierung einen Plan und ein Angebot entwickeln und als verbindliches Ziel vorstellen sollte, die für den Fall der Rückkehr zur Vernunft den Arabern in Israel oder Palästina ein Leben in Würde ermöglichen. Mehr wird es nicht geben, Punkt!
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Ger9374 » So 26. Mär 2017, 17:59

H2O hat geschrieben:(26 Mar 2017, 18:45)

Mit Ihrer Einschätzung dürften Sie Recht haben. Nur sollten Sie dann Ihren Gedanken wirklich auch öffentlich zu Ende denken.

Deshalb bleibe ich dabei, daß die israelische Regierung einen Plan und ein Angebot entwickeln und als verbindliches Ziel vorstellen sollte, die für den Fall der Rückkehr zur Vernunft den Arabern in Israel oder Palästina ein Leben in Würde ermöglichen. Mehr wird es nicht geben, Punkt!


Dem Ergebnis stimme ich H20 völlig zu,
Am längeren Hebel sitzt Israel, es wäre geboten
mit gemäßigten Palästinensern zu sprechen.
Vertraulich, diskret. Neue Möglichkeiten ausloten.
Die Palästinenser sind doch Arbeitsplatztechnisch
Auf Israel angewiesen, kleine Deals zuerst!
Respekt dem Volk zollen dessen Land das Mal war.Sie sollen nicht gedemütigt werden.
Terroristen platt machen . Jeder Staat muss
Den Terrorismus bekämpfen. Auch deren Befürworter! Da bin ich bei Israel!!
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon H2O » So 26. Mär 2017, 18:14

Ger9374 hat geschrieben:(26 Mar 2017, 18:59)

Dem Ergebnis stimme ich H20 völlig zu,
Am längeren Hebel sitzt Israel, es wäre geboten
mit gemäßigten Palästinensern zu sprechen.
Vertraulich, diskret. Neue Möglichkeiten ausloten.
Die Palästinenser sind doch Arbeitsplatztechnisch
Auf Israel angewiesen, kleine Deals zuerst!
Respekt dem Volk zollen dessen Land das Mal war.Sie sollen nicht gedemütigt werden.
Terroristen platt machen . Jeder Staat muss
Den Terrorismus bekämpfen. Auch deren Befürworter! Da bin ich bei Israel!!


Sie meinen es viel zu gut mit den Arabern; die gewünschten arabischen Verhandlungspartner werden nicht lange leben. Das führt nicht weiter.

Da muß schon so etwas wie "Friß Vogel, oder stirb!" hinzu kommen, und auch dieser Plan und dieses Angebot nur nach längerem Wohlverhalten und Schritt für Schritt. Aber am Ende steht eben für alle Welt erkennbar für die Araber ein Leben in Würde. Ein solches Ende ist jetzt überhaupt nicht zu erkennen... selbst hier geht bevorzugt der eine ausgestreckte Zeigefinger gegen den anderen in Stellung. Das wird nie etwas, und das wissen die Beteiligten auch.

Daß Israel alles Recht der Welt hat, sich Mörderbanden wirksam vom Hals zu halten, das gilt doch jederzeit jetzt und in aller Zukunft!
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon JJazzGold » Mo 27. Mär 2017, 06:43

H2O hat geschrieben:(26 Mar 2017, 18:45)

Mit Ihrer Einschätzung dürften Sie Recht haben. Nur sollten Sie dann Ihren Gedanken wirklich auch öffentlich zu Ende denken.

Deshalb bleibe ich dabei, daß die israelische Regierung einen Plan und ein Angebot entwickeln und als verbindliches Ziel vorstellen sollte, die für den Fall der Rückkehr zur Vernunft den Arabern in Israel oder Palästina ein Leben in Würde ermöglichen. Mehr wird es nicht geben, Punkt!


Mit dem Fazit, dass ich nicht damit rechne zu meiner Lebenszeit noch einen Friedensvertrag zu erleben, ist mein Gedanke zu Ende gedacht.

Die brisanten Punkte, Status Jerusalem, Grenzen und arabische Flüchtlinge werden auch in einem von Ihnen gewünschten weiteren Plan zum friedlichen Nebeneinander das Missfallen der Interessenvertreter der Palästinenser hervorrufen und die übliche weinerliche Empörung bis Bombenstimmung bei der jeweiligen palästinensischen Regierung auslösen. Insofern frage ich mich, was dieser erneute Plan als einseitige Forderung an Israel bringen soll.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon H2O » Mo 27. Mär 2017, 07:56

JJazzGold hat geschrieben:(27 Mar 2017, 07:43)

Mit dem Fazit, dass ich nicht damit rechne zu meiner Lebenszeit noch einen Friedensvertrag zu erleben, ist mein Gedanke zu Ende gedacht.

Die brisanten Punkte, Status Jerusalem, Grenzen und arabische Flüchtlinge werden auch in einem von Ihnen gewünschten weiteren Plan zum friedlichen Nebeneinander das Missfallen der Interessenvertreter der Palästinenser hervorrufen und die übliche weinerliche Empörung bis Bombenstimmung bei der jeweiligen palästinensischen Regierung auslösen. Insofern frage ich mich, was dieser erneute Plan als einseitige Forderung an Israel bringen soll.


Tja, dann eben in Ewigkeit keine Klarheit über das Erreichbare. Deshalb bleibt die Kanzlerin doch bei der Zweistaatenlösung. Es gibt nichts anderes, über das sich reden ließe. Schändlich!
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Liegestuhl » Mo 27. Mär 2017, 08:57

bennyh hat geschrieben:(26 Mar 2017, 18:12)
Künstlich hochgehalten ist deren Situation nicht.


Künstlich hochgehalten wird die Situation, weil reihenweise Möglichkeiten ausgelassen wurden, die Lebensumstände des eigenen Volkes zu verbessern. Anstatt auf ein friedliches Zusammenleben und eine Kooperation mit dem Judenstaat hinzuarbeiten, hat die palästinensische Führung ihrem Volk immer wieder erzählt, dass sie den Status quo ante bellum zwangsläufig erreichen werden, wenn sie nur anhaltend und laut genug Nein rufen. Genau das haben sie über Jahrzehnte hinweg gemacht und inzwischen sollte selbst dem Einfältigsten klar werden, dass dieses Verhalten nur wenig zielführend ist.
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.

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