Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

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Wird es in einigen Jahrzehnten Frieden in Israel, Palästina und den Nachbarn geben ?

ja, sie werden irgendwie eine Lösung finden
45
29%
nein, das geht noch ewig so weiter
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ps1
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon ps1 » Do 15. Mär 2018, 20:32

Tom Bombadil hat geschrieben:(15 Mar 2018, 19:44)

Zeigt halt sehr schön die widerliche Doppelmoral von dieser Bande.


Brennpunkt Palästina hat nichts mehr zu bieten. Es gibt heißere Stellen auf der Erde.
Starten wir die dritte Intifada, dann sind die Zeitungen wieder voll damit.
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Vongole
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Vongole » Fr 16. Mär 2018, 00:58

Gutmensch1 hat geschrieben:(15 Mar 2018, 16:37)

Es ist ja merkwürdig, dass die Palästinenser sowohl bei den Anschlägen auf israelische Zivilisten, den Raketenangriffen auf Israel, den Anschlägen und das Morden untereinander usw. vollkommene Narrenfreiheit haben. Wo bleiben die Proteste und strenge Verurteilungen der UNO, der EU, der tausende NGOs vor Ort, was ist mit Amnesty International? Alles schweigt.... Aber wehe ein israelischer Soldat verletzt den Zeh eines palästinensischen Aufständischen, dann ist was los!!! :s


Guck dir die Zusammensetzung der UN an, die Agenda der EU zu "Palästina", die einseitig gefärbten Berichte von Amnesty, wo soll da der Protest herkommen?
Ach ja, die NGOs, deren Bestreben darin liegt, Pallywood noch etwas verständlicher zu machen, und die am liebsten die Palästinenser zu den neuen Juden erklären würden.
Palästinensische Aufständische würde ich mir wünschen, nämlich gegen Hamas, Fatah und die ganze Bande.
Was du sicher meintest, sind Terroristen.
tabernakel
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon tabernakel » Fr 16. Mär 2018, 12:48

ps1 hat geschrieben:(16 Mar 2018, 03:40) Du kennst dich aus. Der schlimmste Feind kommt immer aus den eigenen Reihen. Den Widerstand der Palästinenser kann man wohl nur brechen, wenn man in ihrer Mitte etwas implementiert, das sie gegen sich selbst kämpfen lässt. Das wäre wirkungsvoller, als jeglicher Bombenterror der IOF gegen Gaza, bisher.

Wenn das möglich wäre, wäre es auch ohne die Israelis schon lange passiert. Die Verherrlichung des palästinensischen Rejektionismus trägt dahingehend Früchte dass das politische Spektrum der Palästinenser sich nur dahin gehend aufspreizt wer noch radikalere Ideen vertritt. Das mag zwar für Radikalenliebhaber sexy wirken weil's ja sowas wie "Einigkeit" vorgaukelt, demonstriert aber letztlich vor allem anderen die Kastration eines demokratischen Spektrums. Denn eines ist auch klar: Die Palästinenser kämpfen da sowieso vor allem anderen gegen sich selbst, beim Turf-Kampf der Politmafias leidet vor allem das eigene nähere Umfeld.

Und psst, Dein "Bombenterror der IDF" fand während eines Krieges statt in dem die Hamas tausende ungelenkte Raketen auf Israelische Städte abfeuerte. Wer das tut, muss mit dem Echo leben. Und bisher deutet für mich alles eher darauf hin dass sich Israel da völkerrechtskonform verhalten hat, eventuelle Ausnahmen unbenommen. Die Hamas dagegen hat erst vor kurzem wieder klar gemacht wie sie die Sache mit dem Völkerrecht sieht, für sie gilt das natürlich immer nur für die anderen. Diese Asymmetrie hätten sie 2014 natürlich gerne noch deutlich ausgeprägter gehabt, nur hat sich Israel nicht auch noch den zweiten Arm auf den Rücken binden lassen und stattdessen gewehrt, und so mussten sie immerhin fast 4 Jahre Ruhe geben.

Guck dir die Zusammensetzung der UN an, die Agenda der EU zu "Palästina", die einseitig gefärbten Berichte von Amnesty, wo soll da der Protest herkommen?
Genau das ist eines der Kernprobleme. Ändert sich hoffentlich in Zukunft, die US-Administration lässt den Palästinensern ihr Gebaren jedenfalls nicht mehr kommentarlos durchgehen.
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Tom Bombadil
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Tom Bombadil » So 18. Mär 2018, 00:51

ps1 hat geschrieben:(15 Mar 2018, 20:32)

Starten wir die dritte Intifada, dann sind die Zeitungen wieder voll damit.

Du bist Palästinenser?
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Gutmensch1
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Gutmensch1 » Di 20. Mär 2018, 15:16

tabernakel hat geschrieben:(16 Mar 2018, 12:48)

Wenn das möglich wäre, wäre es auch ohne die Israelis schon lange passiert. Die Verherrlichung des palästinensischen Rejektionismus trägt dahingehend Früchte dass das politische Spektrum der Palästinenser sich nur dahin gehend aufspreizt wer noch radikalere Ideen vertritt. Das mag zwar für Radikalenliebhaber sexy wirken weil's ja sowas wie "Einigkeit" vorgaukelt, demonstriert aber letztlich vor allem anderen die Kastration eines demokratischen Spektrums. Denn eines ist auch klar: Die Palästinenser kämpfen da sowieso vor allem anderen gegen sich selbst, beim Turf-Kampf der Politmafias leidet vor allem das eigene nähere Umfeld.

Und psst, Dein "Bombenterror der IDF" fand während eines Krieges statt in dem die Hamas tausende ungelenkte Raketen auf Israelische Städte abfeuerte. Wer das tut, muss mit dem Echo leben. Und bisher deutet für mich alles eher darauf hin dass sich Israel da völkerrechtskonform verhalten hat, eventuelle Ausnahmen unbenommen. Die Hamas dagegen hat erst vor kurzem wieder klar gemacht wie sie die Sache mit dem Völkerrecht sieht, für sie gilt das natürlich immer nur für die anderen. Diese Asymmetrie hätten sie 2014 natürlich gerne noch deutlich ausgeprägter gehabt, nur hat sich Israel nicht auch noch den zweiten Arm auf den Rücken binden lassen und stattdessen gewehrt, und so mussten sie immerhin fast 4 Jahre Ruhe geben.

Genau das ist eines der Kernprobleme. Ändert sich hoffentlich in Zukunft, die US-Administration lässt den Palästinensern ihr Gebaren jedenfalls nicht mehr kommentarlos durchgehen.



Ich kann nur jedes, deiner Worte unterstreichen. Das Problem in Nahost scheint vielen sehr komplex zu sein, letztlich geht er aber auf drei triviale Gründe zurück. Der erste ist der Anspruch des Islam auf Expansion und Missionierung (Anspruch auf das Staatsgebiet Israels), der zweite ist seine (des Islam) Verbreitung und Macht bei den Arabern und Perser. Der dritte Grund ist die allgemeine Legitimität für die Anwendung grausamster Gewalt gegen "Ungläubige" und die damit verquere Unmenschlichkeit im Islam, die Menschen ermuntert Selbstmord zu begehen und dabei viele Unschuldige mit in den Tod zu reissen.
Zusammengenommen kann kein Kompromiss von Seiten der Palästinenser erwartet werden, denn dieser bedeutet Verrat an der eigenen Identität. Erst wenn der Islam in den Hintergrund träte oder gänzlich anders von den Muslimen verstanden und interpretiert würde als sie ihn jetzt verstehen, dann hätte die Vernunft eine Chance und der Friedensschluss wäre realisierbar.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Kamikaze » Mi 21. Mär 2018, 14:32

Israel räumt Angriff auf einen Atomreaktor in Syrien ein:

https://www.tagesschau.de/ausland/israe ... r-101.html
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Liegestuhl » Do 22. Mär 2018, 11:37

Gutmensch1 hat geschrieben:(20 Mar 2018, 15:16)

Ich kann nur jedes, deiner Worte unterstreichen. Das Problem in Nahost scheint vielen sehr komplex zu sein, letztlich geht er aber auf drei triviale Gründe zurück. Der erste ist der Anspruch des Islam auf Expansion und Missionierung (Anspruch auf das Staatsgebiet Israels), der zweite ist seine (des Islam) Verbreitung und Macht bei den Arabern und Perser. Der dritte Grund ist die allgemeine Legitimität für die Anwendung grausamster Gewalt gegen "Ungläubige" und die damit verquere Unmenschlichkeit im Islam, die Menschen ermuntert Selbstmord zu begehen und dabei viele Unschuldige mit in den Tod zu reissen.
Zusammengenommen kann kein Kompromiss von Seiten der Palästinenser erwartet werden, denn dieser bedeutet Verrat an der eigenen Identität. Erst wenn der Islam in den Hintergrund träte oder gänzlich anders von den Muslimen verstanden und interpretiert würde als sie ihn jetzt verstehen, dann hätte die Vernunft eine Chance und der Friedensschluss wäre realisierbar.


Abbas wird auch dieses Mal wieder alles machen, damit es keinen Frieden gibt.

Arabs advising Abbas to accept Trump peace plan or risk losing out

https://www.timesofisrael.com/arabs-adv ... ut-report/

Palestinian rejection said to delay US peace plan announcement indefinitely

https://www.timesofisrael.com/palestini ... efinitely/

Abbas hat prophylaktisch schon einmal einen Forderungskatalog aufden Tisch geknallt. Bei den letzten Gesprächen musste Israel zunächst Mörder bzw. Kriminelle aus der Haft entlassen, bevor sich die palästinensische Seite überhaupt an den Verhandlungstisch setzte. Stellt man solche Bedingungen und baut man dem Gegenüber solche Brücken, wenn man an erfolgreichen Verhandlungen interessiert ist? Die Frage kann sich jeder selbst beantworten.
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Excellero » Do 22. Mär 2018, 12:14

So lange das gesamte Gebiet nicht von Israel oder einer Koalition von drittmächten dicht besetzt ist wird sich nichts ändern. Alternative wäre ein Todesstreifen rund um Israel wie zwischen N- und S- Korea
Um fremden Wert willig und frei anzuerkennen, muß man eigenen haben.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon tabernakel » So 25. Mär 2018, 14:17

Excellero hat geschrieben:(22 Mar 2018, 12:14) So lange das gesamte Gebiet nicht von Israel oder einer Koalition von drittmächten dicht besetzt ist wird sich nichts ändern. Alternative wäre ein Todesstreifen rund um Israel wie zwischen N- und S- Korea
Selbst das kannst Du vergessen, dann schicken die Schergen der Hamas halt ihre Frauen und Kinder auf eben jenen Streifen bis das Equipment wieder abgebaut ist. Und das erscheint Dir nur solange absurd bis Du verstanden hast dass sie das mit ihren Häusern in den letzten Gaza-Konflikten auch schon gemacht haben. Am Ende sind Frauen und Kinder für Islamisten nicht nur Eigentum, sondern auch noch leicht austauschbar weil man als Hamas-Kämpfer nun mal ne gute Partie im arbeitslosen Gaza ist. "Scheidung" oder "tausche alt gegen jung" auf Hamas-Art, mit Märtyrer-Orden und lebenslangen PA-Stipendien prämiert.

Der Zynismus der Brüder kennt schlicht keine Grenzen mehr. Und daher hoffe ich immer noch drauf dass Ägypten sich eines Tages erbarmt und Gaza wieder übernimmt. Die Prozesswelle die darauf folgt würde episch ...
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Geri2 » So 25. Mär 2018, 14:34

Liegestuhl hat geschrieben:
Abbas wird auch dieses Mal wieder alles machen, damit es keinen Frieden gibt.

War Abbas nicht der Finanzchef des Münchner Olympia-Attentats oder so was Ähnliches?
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon tabernakel » Mo 26. Mär 2018, 17:43

Geri2 hat geschrieben:(25 Mar 2018, 15:34) War Abbas nicht der Finanzchef des Münchner Olympia-Attentats oder so was Ähnliches?
Gibt sagen wir die starke Vermutung dass das seine Rolle an den Terroranschlägen damals war. Siehe die Aussagen von Abu Daoud dazu:
Munich Massacre - Abu Daoud: "Though he claims he didn't know what the money was being spent for, longtime Fatah official Mahmoud Abbas, aka Abu Mazen, was responsible for the financing of the Munich attack."
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Eulenwoelfchen » Di 27. Mär 2018, 23:10

Der neue deutsche Aussenminister ist ein schöner Mann, der gut gekleidet zum Antrittsbesuch in Israel erschien.
Aber nicht nur optisch eine bessere Figur abgab, als sein Vorgänger "Mahmoud" Gabriel.
"Antisemitismus, so erklärte H. Maas Premier Netanjahu, sei für ihn das Motiv gewesen, überhaupt in die Politik zu gehen".

Etwas unverständlich ist allerdings, warum er auch einen "Antrittsbesuch" bei jenem Terrorpaten und notorischen, antisemitischen Lügner und Volksverhetzer Abbas
machen "musste". Auch wenn er sich nicht so übel an diesen notorischen, antisemitischen Hassprediger, Terrorpaten und Lordsiegelbewahrer palästinensischer Korruption anlehnte.
Warum man als neuer Bundesaussenminister bei seinen Antrittsbesuchen ausgerechnet einen Vertreter eines Nichtstaates so dringend seine Aufwartung machen muss,
entzieht sich meiner Vorstellung von Wichtigkeit und Prioritätensetzung. Es wäre besser gewesen, nach London zu reisen oder zum Pompeio, dem neuen aussenpolitischen Vesuv
der Weißhäusler. Auch wenn der gefühlte 2000 Jährchen nit mehr ausgebrochen ist, er ist aktiv. Und T-Rex ist ausgestorben.

Das gibt Abzüge in der B-Note**, Herr Aussenminister. Mi dispiace!

**Ich will nicht soweit gehen wie der hochgeschätzte Herr Uğur Bağışlayıcı. Dieser meinte, "wir hätten einen neuen Aussenminister, der ausser fünf verlorenen Wahlen im Saarland nichts zustande gebracht hätte.
Das sei ungefähr so, als ob man Dieter Wedel zur Frauenbeauftragten der Bundesregierung berufen würde". *ggg*
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Vongole » Mi 28. Mär 2018, 00:02

Immerhin traf sich Maas mit Überlebenden der Shoah und nicht mit Vertretern der BDS, das ist doch schon mal was, ich bin dankbar für kleine Geschenke, was unsere Außenpolitik angeht. ;)
Der Satz, er sei wegen Auschwitz in die Politik gegangen, fiel bei seiner Antrittsrede als Außenminister, und er ließ nicht nur mich aufhorchen.
Der Besuch bei Abbas, vermutlich der Haltung der europ. Union geschuldet, fiel denkbar knapp aus.
Geben wir den Mann mal eine Chance, Eulenwölfchen, er lernt noch, er hat uns, anders als seine Vorgänger, nicht blamiert, und vor allem Israel nicht vor den Kopf gestoßen.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Eulenwoelfchen » Mi 28. Mär 2018, 02:32

Wer könnte so schönen, großen Katzenaugen widersprechen? - Ich nicht.

Klar war das nicht so übelkeitserzeugend wie die einschlägigen Auftritte des Herrn Gabriel in Sachen Israel.
Aber es war das falsche aussenpolitische Signal. Dabei bleibe ich.

Er lernt noch… mmmh…Also, wenn ein Mann mit 51 z.B. beim Sex erst noch lernen muss, dass es
ausser dem Handrücken auch noch andere, zumal bedeutendere, Erlebnis- und Gefühlszonen gibt,
was würden Sie dem sagen? - Etwa: "Für einen Bundesaussenminister sind deine Grundkenntnisse gar nicht schlecht!" *ggg*

Die EU muss er nicht vertreten. Die haben ihre Mogherini. Soll doch die mit Abbas kuscheln ...und die EU
weiterhin als Unterstützervereinigung von palästinensischen Friedensunwillen und Terrorismusverfestigung
der restlichen (sich ihren Teil denkenden) Welt darbieten. Das ist man ja nicht anders gewohnt.

Ansonsten habe ich am Heiko im Maasanzug nichts zu bekritteln. Ich gebe ihm auch jede Chance, sein aussenpolitisches Gewand
mit allerlei Ruhmesblättern zu drapieren.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Geri2 » Fr 30. Mär 2018, 11:22

Der Konflikt wird immer nur zeitweise entschieden,
auf Basis der vor allem militärischen Machtverhältnisse.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon unity in diversity » Fr 30. Mär 2018, 11:26

Geri2 hat geschrieben:(30 Mar 2018, 12:22)

Der Konflikt wird immer nur zeitweise entschieden,
auf Basis der vor allem militärischen Machtverhältnisse.

Israel ist in seiner Existenz bedroht und braucht das mitfühlende Verständnis gegen den islamistischen Terror.
Und die Arsenalisierung in Breiten- und Tiefenrüstung.
Wenn Israel fällt, fällt Europa.
"Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze.
Den Falschen und den Unsrigen."
(Aus den Divided States of America)
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon ThorsHamar » So 20. Mai 2018, 09:04

Hier mal ein interessantes Interview, welches genau das aussagt, was ich hier seit 9 Jahren schreibe:

https://www.n-tv.de/politik/Ben-Gurion- ... 42211.html

"David Ben Gurion, Israels erster Ministerpräsident, sah den Konflikt mit den Palästinensern schon 1919 als nicht lösbar an. Für die Staatsgründung nahm er ihre Vertreibung in Kauf, sagt der israelische Historiker Tom Segev im Interview mit n-tv.de. "Aber er merkte auch, dass es eine Tragödie ist."
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Tom Bombadil » So 20. Mai 2018, 09:49

Umso besser, dass die Staatsgründung dann ohne Vertreibungen geklappt hat, da hat sich Ben Gurion geirrt :thumbup:
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Liegestuhl » So 20. Mai 2018, 16:32

Zwei Völker beanspruchen das gleiche Stück Land.

Nur dem einen Volk wird vergeworfen, dass es nicht auf seine Ansprüche verzichtet hat.

Das ist doch mal ein schönes Beispiel für Doppelstandards.
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.

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