Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

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Wird es in einigen Jahrzehnten Frieden in Israel, Palästina und den Nachbarn geben ?

ja, sie werden irgendwie eine Lösung finden
40
28%
nein, das geht noch ewig so weiter
105
72%
 
Abstimmungen insgesamt: 145
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bennyh
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon bennyh » Di 4. Jul 2017, 10:44

Keoma hat geschrieben:(04 Jul 2017, 10:31)

Ist ja klar, Modi ist ein Erz-Hindu und pfeift auf muslimische Befindlichkeiten.
Bösartig könnte man sagen, Rassisten unter sich.

Wer sind genau die Rassisten? Modi und ?
Best of pn:
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"Wennst mit der deppaten Fußzeile ofoahst, wars scho ghuifn."
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Keoma
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Keoma » Di 4. Jul 2017, 12:21

bennyh hat geschrieben:(04 Jul 2017, 11:44)

Wer sind genau die Rassisten? Modi und ?


Frag nicht so blöd.
Genau für dich hab ich es ja geschrieben.
Jeder hat ein Recht auf meine Meinung.
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bennyh
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon bennyh » Di 4. Jul 2017, 19:43

Keoma hat geschrieben:(04 Jul 2017, 13:21)

Frag nicht so blöd.

Modi und die Palästinenser? Modi und Netanyahu? Modi und die Golfstaaten? Modi und Rivlin?
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elmore
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon elmore » Di 4. Jul 2017, 22:44

Dem neuen Boss der Hamas, Ismail Haniya, soll die Einreise und Niederlassung in Katar verweigert worden sein.
Ebenso wurden hochrangige HAMAS-Funktionäre von Katar aufgefordert, das Land zu verlassen.
Auch andere Staaten der Golfregion, sowie Ägypten und auch Saudi-Arabien verweigern die Aufnahme des Politbüros der
Hamasführung. Der große neue Vorsitzende sitzt jetzt in Gaza fest und will offenbar nicht in den Iran
auswandern. Das Land der schiitischen Mullah-Theokratie und ausgewiesener Israel"freund", der persische Iran, bot der HAMAS - im Gegensatz zu fast allen arabisch-sunnitischen Schlüsselländern - sofort Unterkunft und Bleiberecht an.
Das aber passte wohl dem Hamas-Häuptling und seinen "Friedenspolitikern" nicht.
Läuft grad nicht so gut für die Terrorpropheten aus dem Gaza.

Interessant ist auch, dass es gerade zwischen den Saudis und Israel offenbar eine gewisse
Ännäherung im Hintergrund gibt. Gewisse engere Kontakte auf nichtöffentlicher Ebene bestehen zwar schon länger, etwa auf dem von Rüstung und Sicherheit.
Insofern wäre das nicht so neu. Aber es scheint sich mehr zu bewegen, als dass man das als
politisches "busines as usual" ansehen könnte…

Fakt scheint auch zu sein, dass die Hamas und die Palästinensische Frage eher nicht mehr soweit
oben auf der "Prioritäten-Liste" der arabischen Schlüsselstaaten samt Ägypten stehen.
Ein Fröschlein sitzt auf dem Kopf von Erdogan.
"Fröschlein, wie geht es dir?" - "Bis auf das Geschwür an meinem Arsch ganz gut", erwiderte dieses.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon King Kong 2006 » Do 6. Jul 2017, 00:55

elmore hat geschrieben:(04 Jul 2017, 23:44)

Dem neuen Boss der Hamas, Ismail Haniya, soll die Einreise und Niederlassung in Katar verweigert worden sein.
Ebenso wurden hochrangige HAMAS-Funktionäre von Katar aufgefordert, das Land zu verlassen.
Auch andere Staaten der Golfregion, sowie Ägypten und auch Saudi-Arabien verweigern die Aufnahme des Politbüros der
Hamasführung. Der große neue Vorsitzende sitzt jetzt in Gaza fest und will offenbar nicht in den Iran
auswandern. Das Land der schiitischen Mullah-Theokratie und ausgewiesener Israel"freund", der persische Iran, bot der HAMAS - im Gegensatz zu fast allen arabisch-sunnitischen Schlüsselländern - sofort Unterkunft und Bleiberecht an.
Das aber passte wohl dem Hamas-Häuptling und seinen "Friedenspolitikern" nicht.
Läuft grad nicht so gut für die Terrorpropheten aus dem Gaza.

Interessant ist auch, dass es gerade zwischen den Saudis und Israel offenbar eine gewisse
Ännäherung im Hintergrund gibt. Gewisse engere Kontakte auf nichtöffentlicher Ebene bestehen zwar schon länger, etwa auf dem von Rüstung und Sicherheit.
Insofern wäre das nicht so neu. Aber es scheint sich mehr zu bewegen, als dass man das als
politisches "busines as usual" ansehen könnte…

Fakt scheint auch zu sein, dass die Hamas und die Palästinensische Frage eher nicht mehr soweit
oben auf der "Prioritäten-Liste" der arabischen Schlüsselstaaten samt Ägypten stehen.


Im Grunde genommen ist es egal, was auf der Prioritäten-Liste der islamisch-arabischen Staaten steht. Der israelisch-palästinensischer Konflikt steht für sich selbst. Seine Existenz ist unabhängig vom Karussel der politischen Befindlichkeiten. Kommt die Hamas gut mit der Türkei aus? Mit dem Iran? Mit Ägypten? Mit Katar? Usw. Es spielt eigentlich keine Rolle. Der Nahostkonflikt existiert völlig unabhängig davon, in welchen Zeitraum wer mit wem spricht oder sich nicht mag. Wechselnd alle paar Jahre. Er existierte schon, da gabs keine AKP, keine Revolution im Iran oder Erdgasförderung in Katar. Und vorrausichtlich geht er weiter, wenn Erdogan nicht mehr ist, der Iran die Staatsform wechselt und Katar kein Erdgas mehr hat. Man sollte sich nicht an temporäre Dinge - über Gebühr - klammern. Statt den Kern anzugehen. Das ist Kosmetik. Und dient in erster Linie zur Nervenberuhigung.

Es will auch kein Land in der Region den israelisch-palästinensischen Konflikt ans Bein gebunden haben. Sicher instrumentalisieren ihn viele, nehmen in Anspruch für irgendeine Partei zu sprechen oder zu wirken, aber so wirklich will ihn keiner. Als Mubarak in einem Interview vor Jahren einmal im Kontext einer Blockade des Gazastreifens gefragt wurde, ob sozusagen, wenn Ägypten die Grenze aufmacht, nicht gleich "mehr Verantwortung" übernommen werden könnte. Sagte er ganz klar, daß Ägypten diese Problematik nicht übernehmen wird. Das wäre Israels Angelegenheit. Was vielleicht für einige beruhigend klingt, heißt im Klartext, die Palästinenserfrage wird niemand in der Region Israel abnehmen. Dieser Klotz soll bei Israel bleiben. Man kann sich vielleicht denken wieso. Ahmadinejad wurde in einer Rede dazu einst sehr viel konkreter, welche Rolle nach seiner Meinung die Palästinenser zu spielen hätten. Genau da, wo sie jetzt sind.

Eine Delegation der Hamas war in Kairo.

Hamas leader hails turning of ‘new page’ with Egypt

During his speech, Haniyeh gave thanks to the terror group’s state backers, Iran, Turkey and Qatar, as well as to the Boycott Divestment and Sanctions (BDS) movement.

However, Haniyeh emphasized his thanks to Egypt, which he said had agreed to a number of measures that will relieve the humanitarian situation in the Gaza Strip.


A high-level Hamas delegation spent nine days in Cairo earlier in June, as part of an effort by the terrorist group to improve relations with Egypt, strained since the overthrow of Mohammed Morsi, Egypt’s Muslim Brotherhood president, in 2013. Hamas was affiliated with the Brotherhood.

“I declare clearly that we have turned a new page in our relationship [with Egypt],” Haniyeh said

http://www.timesofisrael.com/hamas-lead ... ith-egypt/


So, das kann in einem Jahr wieder ganz anders aussehen. Was bleibt, ist der israelische-palästinenische Konflikt. Egal, was in einem Jahr mit Kairo ist oder Haniyeh dann schon längst in seinem Auto in die Luft geflogen ist. Es spielt keine Rolle. Die Araber in und um Israel bleiben.
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
- Frank Herbert, Die Kinder des Wüstenplaneten
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon elmore » Do 6. Jul 2017, 02:23

King Kong 2006 hat geschrieben:(06 Jul 2017, 01:55)

...Was vielleicht für einige beruhigend klingt, heißt im Klartext, die Palästinenserfrage wird niemand in der Region Israel abnehmen. Dieser Klotz soll bei Israel bleiben. Man kann sich vielleicht denken wieso. ...


Zunächst allgemein zu deinem Beitrag, aus dem ich nachstehend zitierte:

Was ich mit "im Hintergrund sei möglicherweise mehr Bewegung gekommen" andeutete, war kein Saugen am eigenen Finger, sondern einer Äusserung eines israel. Politikers im Ministerrang zu entnehmen.
Nein, nicht Liebermann. Deine wissendere Sicht sei dir unbenommen. ;)

King Kong 2006 hat geschrieben:(06 Jul 2017, 01:55)

...heißt im Klartext, die Palästinenserfrage wird niemand in der Region Israel abnehmen. Dieser Klotz soll bei Israel bleiben ...


Das heisst jetzt genau was? - Dass Israel ausschließlich und allein die Verantwortung und auch letztlich die Entscheidung darüber hätte,
ob und wie die Palästinenserfrage gelöst wird? :?: - Dieser ***Schwarze Propaganda-Peter der Alleinverantwortung Israeals für eine Friedenslösung ist
weder neu, schon gar nicht selten und erst recht nicht zutreffend, denn...

"It takes two to tango"

wenn du verstehst, was ich damit meine. ;)

Gute Nacht, ich schleich mich ins Bett. Mein Kater mault schon. Zurecht.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Liegestuhl » Do 6. Jul 2017, 08:28

Zukunftsaussichten:

Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.

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