Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

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Wird es in einigen Jahrzehnten Frieden in Israel, Palästina und den Nachbarn geben ?

ja, sie werden irgendwie eine Lösung finden
46
28%
nein, das geht noch ewig so weiter
118
72%
 
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Paperbackwriter » Sa 18. Aug 2018, 21:22

Troh.Klaus hat geschrieben:(18 Aug 2018, 20:24)

Über welche Grenzen könnten die Palästinenser denn noch verhandeln, wenn doch die Westbank bereits "israelisches Staatsland" ist?

Du solltest mal versuchen, das was du liest, auch zu verstehen. Ich schrieb, dass die Gebiete, in denen Juden siedeln, entweder von Israel käuflich erworben wurden, oder aber, wenn sich niemand findet, der einen privaten Anspruch darauf erhebt, von Israel als Staatsland [color]beansprucht werden können, unter dem Vorbehalt etwaiger, noch anstehender Verhandlungsergebnisse.[/color]
Ich habe bereits mehrfach erwähnt, dass israelische Siedlungen den Status eines Gebietes nicht verändern.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Paperbackwriter » Sa 18. Aug 2018, 21:24

Troh.Klaus hat geschrieben:(18 Aug 2018, 22:20)

Wo habe ich was von "palästinensischem Staatsgebiet" geschrieben?

Sorry, eine Verwechslung.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Paperbackwriter » Sa 18. Aug 2018, 21:26

Troh.Klaus hat geschrieben:(18 Aug 2018, 22:19)

Westbank = das zwischen der israelisch-jordanischen Waffenstillstandslinie von 1949 und dem Jordan gelegene Gebiet, das bis zum Sechstagekrieg im Juni 1967 von Jordanien besetzt/verwaltet wurde. Aber das weisst Du doch ganz genau! Oder überschätze ich Dich da?


Keinesfalls, aber das Gebiet hat einen Namen. Es ist historisch bekannt unter Judäa und Samaria. Den Begriff Westbank gibt es vielleicht in Politikforen, aber es wäre historisch falsch, ihn zu benutzen.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Troh.Klaus » Sa 18. Aug 2018, 22:05

Paperbackwriter hat geschrieben:(18 Aug 2018, 22:22)
Du solltest mal versuchen, das was du liest, auch zu verstehen. Ich schrieb, dass die Gebiete, in denen Juden siedeln, entweder von Israel käuflich erworben wurden, oder aber, wenn sich niemand findet, der einen privaten Anspruch darauf erhebt, von Israel als Staatsland [color]beansprucht werden können, unter dem Vorbehalt etwaiger, noch anstehender Verhandlungsergebnisse.[/color]
Ich habe bereits mehrfach erwähnt, dass israelische Siedlungen den Status eines Gebietes nicht verändern.

Schau'n wir mal:
Liegestuhl hat geschrieben:(17 Aug 2018, 00:17)
Ich empfehle dir diesen Thread:
viewtopic.php?f=12&t=24191
Dort wird erklärt und völkerrechtlich abgeleitet, warum Israel durchaus dort siedeln darf.

Die Quintessenz dieser länglichen Abhandlung ist, dass Israel völkerrechtlich Rechtsnachfolger der Briten im ehemaligen cis-jordanischen Mandatsgebiet ist, was Gaza, die Westbank, den Golan und selbstverständlich auch Jerusalem einschließt.
Paperbackwriter hat geschrieben:(18 Aug 2018, 00:28)
Die Siedler siedeln auf israelischem Staatsland. Ich wundere mich, dass dieser Fakt noch nicht zu allen vorgedrungen ist.
Entweder haben die Israelis das Land von Palästinensern erworben oder es gibt keinen Besitzer und somit kann Israel es sich als Staatsland einverleiben.

Es ist unerheblich, ob die Israelis das Land käuflich erworben haben, denn wenn man dem obigen Rechtsanspruch folgt, war das Land schon vor dem Kauf seit dem Abzug der Briten israelisches Staatsgebiet. Als Folge dieses Rechtsanspruchs kann es keine "Grenz-Verhandlungen" mit den Palästinensern geben. Die (un-) entgeltliche Überlassung israelischen Staatsgebietes als Basis eines palästinensischen Staates wäre dann reiner Altruismus.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Troh.Klaus » Sa 18. Aug 2018, 22:26

Paperbackwriter hat geschrieben:(18 Aug 2018, 22:26)
Keinesfalls, aber das Gebiet hat einen Namen. Es ist historisch bekannt unter Judäa und Samaria. Den Begriff Westbank gibt es vielleicht in Politikforen, aber es wäre historisch falsch, ihn zu benutzen.

Nun, das ist die (offizielle) israelische Bezeichnung. Die Palästinenser, die in diesem Gebiet wohnen, nennen es ganz sicher anders (etwa Jordan-Ufer-Land), auf englisch Westbank. Also, so what. Historisch meint Judäa und Samaria aber genau nicht die Westbank, sondern es ist sehr viel umfassender, guckst Du z.B. bei Herodes der Große.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Paperbackwriter » Sa 18. Aug 2018, 22:38

Troh.Klaus hat geschrieben:(18 Aug 2018, 23:26)

Nun, das ist die (offizielle) israelische Bezeichnung. Die Palästinenser, die in diesem Gebiet wohnen, nennen es ganz sicher anders (etwa Jordan-Ufer-Land), auf englisch Westbank. Also, so what. Historisch meint Judäa und Samaria aber genau nicht die Westbank, sondern es ist sehr viel umfassender, guckst Du z.B. bei Herodes der Große.
Nein, es ist nicht die israelische Bezeichnung. Es ist die jüdische und historisch korrekte Bezeichnung. Die Bezeichnung "Westbank" gibt es seit der völkerrechtswidrigen Besatzung der Gebiete durch Jordanien.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Paperbackwriter » Sa 18. Aug 2018, 22:41

Troh.Klaus hat geschrieben:(18 Aug 2018, 23:05)

Schau'n wir mal:

Die Quintessenz dieser länglichen Abhandlung ist, dass Israel völkerrechtlich Rechtsnachfolger der Briten im ehemaligen cis-jordanischen Mandatsgebiet ist, was Gaza, die Westbank, den Golan und selbstverständlich auch Jerusalem einschließt.

Es ist unerheblich, ob die Israelis das Land käuflich erworben haben, denn wenn man dem obigen Rechtsanspruch folgt, war das Land schon vor dem Kauf seit dem Abzug der Briten israelisches Staatsgebiet. Als Folge dieses Rechtsanspruchs kann es keine "Grenz-Verhandlungen" mit den Palästinensern geben. Die (un-) entgeltliche Überlassung israelischen Staatsgebietes als Basis eines palästinensischen Staates wäre dann reiner Altruismus.


Wenn Du dir schon selbst erklärst, warum die Israelis legal siedeln, dann muss ich ja nichts mehr schreiben. :D
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Troh.Klaus » Sa 18. Aug 2018, 22:50

Paperbackwriter hat geschrieben:(18 Aug 2018, 23:38)
Nein, es ist nicht die israelische Bezeichnung. Es ist die jüdische und historisch korrekte Bezeichnung. Die Bezeichnung "Westbank" gibt es seit der völkerrechtswidrigen Besatzung der Gebiete durch Jordanien.

Aus der englischen Wikipedia (in der deutschen steht's analog):
Judea and Samaria Area (Hebrew: אֵזוֹר יְהוּדָה וְשׁוֹמְרוֹן‬, Ezor Yehuda VeShomron, also an acronym יו"ש Yosh or ש"י Shai; Arabic: يهودا والسامرة‎, Yahuda was-Sāmerah) is the Israeli government term for the administrative division encompassing Israeli-controlled Jewish-majority civilian areas of Area C of the West Bank,[citation needed] excluding East Jerusalem.[2] It is for some purposes regarded by Israeli authorities as one of its administrative regions
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Orbiter1 » So 19. Aug 2018, 09:16

Paperbackwriter hat geschrieben:(18 Aug 2018, 00:28)

Die Gebiete sind bis heute immer noch umstritten. Das ganze Gelaber von "besetzten " Gebieten ist vollkommener Quatsch.
Verschone uns mit dem Schwachsinn den du hier zur Siedlungspolitik Israels absonderst. Selbstverständlich handelt es sich um besetzte Gebiete und selbstverständlich ändert die aggressive Siedlungspolitik Israels die das Recht des Stärkeren zum Ausdruck bringt den de facto Status dieser Gebiete. Der UN-Sicherheitsrat hat in seiner aktuellsten Resolution zur israelischen Siedlungspolitik vom Dez 2016 klar Stellung zu der Thematik bezogen. Hier ein Auszug aus der Resolution 2334:

"1. bekräftigt, dass die Errichtung von Siedlungen in dem seit 1967 besetzten palästinensischen Gebiet, einschließlich Ost-Jerusalems, durch Israel keine rechtliche Gültigkeit besitzt und einen flagranten Verstoß gegen das Völkerrecht und ein ernstes Hindernis für die Herbeiführung der Zwei-Staaten-Lösung und eines gerechten, dauerhaften und umfassenden Friedens darstellt;
2. verlangt abermals, dass Israel alle Siedlungstätigkeiten in dem besetzten palästinensischen Gebiet, einschließlich Ost-Jerusalems, sofort vollständig einstellt und alle seine diesbezüglichen rechtlichen Verpflichtungen uneingeschränkt achtet;
3. unterstreicht, dass er nur solche Änderungen der Linien vom 4.Juni 1967, ein-schließlich in Bezug auf Jerusalem, anerkennen wird, die die Parteien auf dem Verhandlungsweg vereinbaren;
4. betont, dass die Einstellung aller israelischen Siedlungstätigkeiten für die Aufrechterhaltung der Zwei-Staaten-Lösung unverzichtbar ist, und fordert, dass sofort positive Schritte unternommen werden, um die negativen Entwicklungen vor Ort, die die Zwei-Staaten-Lösung gefährden, umzukehren;
5. fordert eingedenk Ziffer1 alle Staaten auf, in ihren relevanten Beziehungen zwischen dem Hoheitsgebiet des Staates Israel und den seit 1967 besetzten Gebieten zu unter-scheiden" Quelle: http://www.un.org/depts/german/sr/sr_16/sr2334.pdf

Wie üblich mißachtet Israel Resolutionen des UN-Sicherheitsrates, wenn sie sich gegen die eigenen Interessen einer aggressiven Fortsetzung der Siedlungspolitik richten, und setzt weiter das Recht des Stärkeren durch.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Liegestuhl » So 19. Aug 2018, 09:19

Paperbackwriter hat geschrieben:(18 Aug 2018, 23:38)
Die Bezeichnung "Westbank" gibt es seit der völkerrechtswidrigen Besatzung der Gebiete durch Jordanien.


Kleine Korrektur: Jordanien hat die Gebiete annektiert und nicht besetzt.
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Troh.Klaus » So 19. Aug 2018, 12:06

Paperbackwriter hat geschrieben:(18 Aug 2018, 23:41)
Wenn Du dir schon selbst erklärst, warum die Israelis legal siedeln, dann muss ich ja nichts mehr schreiben. :D

Wenn man den Anspruch, dass Israel Rechtsnachfolger der britischen Mandatsmacht sei, folgt, wie in dem von Liegestuhl verlinkten Post dargelegt - Konjunktiv!
Ich bin kein Völkerrechtler und kann daher die Stichhaltigkeit, die Gewichtung, die Relevanz der vorgebrachten Argumente nicht beurteilen. Und ich denke, auch bei diesem Sujet gilt der alte Spruch "Zwei Juristen - drei Meinungen". Es würde allerdings auch bedeuten, dass die Bestrebungen der Palästinenser, einen eigenen Staat zu etablieren, als Szezession anzusehen wären.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Paperbackwriter » So 19. Aug 2018, 12:19

Liegestuhl hat geschrieben:(19 Aug 2018, 10:19)

Kleine Korrektur: Jordanien hat die Gebiete annektiert und nicht besetzt.


Stimmt, völkerrechtswidrig. Danke für die Korrektur. :)
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Paperbackwriter » So 19. Aug 2018, 12:27

Orbiter1 hat geschrieben:(19 Aug 2018, 10:16)

Verschone uns mit dem Schwachsinn den du hier zur Siedlungspolitik Israels absonderst. Selbstverständlich handelt es sich um besetzte Gebiete und selbstverständlich ändert die aggressive Siedlungspolitik Israels die das Recht des Stärkeren zum Ausdruck bringt den de facto Status dieser Gebiete. Der UN-Sicherheitsrat hat in seiner aktuellsten Resolution zur israelischen Siedlungspolitik vom Dez 2016 klar Stellung zu der Thematik bezogen. Hier ein Auszug aus der Resolution 2334:


Wie üblich mißachtet Israel Resolutionen des UN-Sicherheitsrates, wenn sie sich gegen die eigenen Interessen einer aggressiven Fortsetzung der Siedlungspolitik richten, und setzt weiter das Recht des Stärkeren durch.

Verschone Du uns bitte mit der Einstellung von Resolutionen die keine Rechtswirkung entfalten. Stellung beziehen heißt nichts anderes als eine Meinung zu äußern, die nichts bewirkt. Der Status der Gebiete ist nach wie vor umstritten und nicht besetzt. Lies doch einfach in dem Strang, den Liegestuhl eingestellt hat. Dort findest du die unbequeme Wahrheit und versteck dich nicht hinter den Aussagen von anderen. Das wirkt immer ein bisschen hilflos. WIe schon mehrfach von mir festgestellt. Besetzen kann man nur, was einem anderen gehört. Die arabische Bevölkerung lehnt nach wie vor die Durchführung der Resolution 181 ab.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Paperbackwriter » So 19. Aug 2018, 12:29

Troh.Klaus hat geschrieben:(18 Aug 2018, 23:50)

Aus der englischen Wikipedia (in der deutschen steht's analog):

Du weißt, dass Wikipedia an sich keine Quelle ist? Dort kann jeder Idiot reinschreiben.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon bennyh » Mo 20. Aug 2018, 03:08

Paperbackwriter hat geschrieben:(19 Aug 2018, 13:29)

Du weißt, dass Wikipedia an sich keine Quelle ist? Dort kann jeder Idiot reinschreiben.

Deswegen haben Wikipedia-Artikel, einschliesslich diesem hier, an den entsprechenden Stellen ja auch Einzelnachweise.
"Dafür bekommst Du ne saftige Sperre, Junge!"
"Bei uns herrschen Regeln. Nimm dich gefälligst zurück, sonst bist du hier raus, aber für immer!"
"Ich kann dir auch eine reinhauen."
jellobiafra
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon jellobiafra » Mo 20. Aug 2018, 08:49

Uri Avnery ist tot
Er kämpfte sein Leben lang für eine Lösung im Nahostkonflikt und erhielt 2001 den Alternativen Nobelpreis: Uri Avnery, israelischer Menschenrechtler, ist im Alter von 94 Jahren gestorben.


http://www.spiegel.de/politik/ausland/uri-avnery-israelischer-friedensaktivist-ist-tot-a-1223932.html
tabernakel
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon tabernakel » Mi 29. Aug 2018, 17:57

US Cuts All Aid to The UNRWA In a drastic move, the Trump administration reportedly decided to end all funding for UNRWA, the international agency responsible for Palestinian humanitarian assistance. The decision to cut all aid to the agency was made at a meeting earlier this month between U.S. President Donald Trump’s adviser and son-in-law, Jared Kushner, and Secretary of State Mike Pompeo. Since then, the administration has informed the “key regional governments” of its plan, according to the report.

Wurde auch allerhöchste Zeit. Hoffen wir dass die UNRWA in den nächsten Jahren durch die UNHCR abgelöst wird, damit palästinensischer Flüchtlinge wie alle anderen Flüchtlinge auf der Welt behandelt werden. Und damit nicht nur das "Vererben" des Flüchtlingsstatus ein Ende hat, sondern auch das massenhafte Verbreiten palästinensischer Propaganda an Schulen unter UN-Aufsicht. Dass die Hamas ihr Hauptuartier während Konflikten mit Israel in einem von Gaza's UNRWA-Krankenhäusern betreiben darf ist auch so eine Geschichte die sich dringend ändern muss. Und vielleicht wirkt es auch als Mahnmal was passiert wenn man eine UN-Agency zur Erreichung politischer Ziele unterläuft und aushöhlt.
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Re: Perspektive - Israel, Palästina und Nachbarn

Beitragvon Liegestuhl » Fr 7. Sep 2018, 07:11

Der israelische Aggressor baut schon wieder eine Schutzmauer gegen seinen Nachbarn auf.

https://www.tagesschau.de/ausland/israel-mauer-101.html
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.

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