Die Türkei rückt zunehmend vom „Westen“ ab

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Büyükanıt

Die Türkei rückt zunehmend vom „Westen“ ab

Beitragvon Büyükanıt » Mo 2. Feb 2009, 01:33

Die Türkei rückt zunehmend vom „Westen“ ab. Ihr rüder Premier und auch die Europäer fördern diese Drift.

Nette Worte und vornehmes Auftreten sind nicht immer gefragt – zumindest nicht, wenn es gilt, sich in den Straßen von Kasimpa?a durchzusetzen. In dem Istanbuler Stadtteil geht es seit jeher etwas rauer zu. Man tut deshalb gut daran, einem Kasimpa?ali nicht das Wort abzuschneiden. Und man sollte es schon gar nicht wagen, ihm während einer Meinungsverschiedenheit körperlich zu nahe zu kommen, ihm etwa gar durch Betatschen der Schulter zu signalisieren, er möge doch endlich den Mund halten. Diese Lektion hat man vergangene Woche im Schweizer Davos gelernt, hatte man dort doch einen der berühmtesten Söhne Kasimpa?as zu Gast, den türkischen Premierminister Recep Tayyip Erdogan.

Dass der Regierungschef nicht immer Anhänger der feinen Klinge ist, weiß man in seinem Heimatland Türkei schon lange. In der abrupt beendeten Diskussion in Davos war mit Erdogan aber nicht einfach nur der Kasimpa?ali durchgegangen. Bei all seinem überschäumenden Temperament weiß er genau, gezielt auszuteilen. Er weiß, womit er seine Anhänger begeistern kann. Und bei einer elitären Wirtschaftskonferenz in Europa von „überheblichen Westlern“ wegen einer antiisraelischen Tirade unterbrochen zu werden, passt punktgenau.

Schon in den vergangenen Wochen hatte Erdogan kein Hehl aus seiner Wut über Israels Militäraktion im Gazastreifen gemacht. Und die hochwogenden Emotionen bei vielen Protestkundgebungen zeigten, dass Erdo?an in der Türkei mit dieser Wut nicht allein war. Wut über die Toten in Gaza – aber auch Wut als Teil einer öffentlichen Stimmung, die sich immer mehr gegen den sogenannten „Westen“ richtet: gegen die USA, die EU und eben Israel.

Solche Gefühle waren in Segmenten der türkischen Gesellschaft stets präsent. Massiv nach außen gekehrt wurden sie aber erst, als sich auch die öffentliche Politik ihrer bediente: als Erdogan auf Konfrontationskurs mit den USA ging. Es war der Irak-Krieg 2003, der einen Keil zwischen die alten Alliierten trieb. Die türkische Regierung war gegen den Militäreinsatz. Das Parlament in Ankara verbot den USA, von türkischem Territorium aus in den Irak einzurücken – ein Verbot, das die Aufmarschpläne der US-Militärstrategen ordentlich durcheinanderbrachte.

Schließlich konnten die USA dann doch im Nordirak eine zweite Front eröffnen – wenn auch nicht mit einer ganzen Armee, wie ursprünglich angedacht. Das verdankte Washington den nordirakischen Kurden. Deren Peshmerga marschierten Seite an Seite mit amerikanischen Spezialkräften und erkämpften sich so die autonome Kurdenregion im Nordirak. Allein die pure Existenz dieses halbstaatlichen kurdischen Gebildes bringt Militärs und Politiker in Ankara in Rage, fürchtet man doch die Beispielwirkung auf die Kurden der Türkei. Als vor mehr als einem Jahr die türkisch-kurdische Untergrundorganisation PKK ihre Angriffe vom Nordirak aus verstärkte, ging in der Türkei sogar die Mär um, niemand Geringerer als die CIA würde die linken Guerilleros unterstützen. Erst als die USA der türkischen Luftwaffe Satellitenbilder von PKK-Stellungen zur Verfügung stellten, beruhigten sich die Gemüter etwas.

Dass auch die Europäer in der Türkei schon einmal ein besseres Image hatten, verwundert nicht. Seit Jahren spielt man in der EU mit Ankara ein verlogenes Spiel. Schon lange schwört man hoch und heilig, die Türkei sei in der EU willkommen – als Belohnung dafür, dass der Nato-Staat im Kalten Krieg fest auf der Seite des Westens stand. Dann begann man – um Wort zu halten – 2005 mit Beitrittsverhandlungen. Und signalisierte rasch, dass das Versprechen nie sehr ernst gemeint war; dass es bei den Verhandlungen offenbar nicht wirklich darum geht, die Türkei so weit zu modernisieren, dass sie der EU beitreten kann. Sondern darum, die Türkei nie und nimmer in die Union zu lassen.

Auch wenn der EU-Beitritt nach wie vor das Ziel der Außenpolitik Ankaras ist, auch wenn die USA militärischer Verbündeter Nummer eins und Israel ein Partner der Türkei bleiben: Das Land ist „nach Osten“ gerückt, in den Gefühlen vieler Menschen und im Handeln der Regierenden. Es reiche nicht, sich auf den Westen zu verlassen. Die Türkei müsse sich auch nach Bündnispartnern im arabischen Raum umsehen, lautet das Credo von Ahmet Davuto?lu, dem Chefberater Erdogans. Eine Türkei, der alle Optionen offenstehen: Das schwebt auch dem Premier vor.

Trotz aller – populistischer – Ausfälle: Die Brücken Richtung Westen wird Erdo?an niemals abbrechen. Denn auf den Straßen von Kasimpa?a lernt man nicht nur, sich raubeinig durchzusetzen. Man lernt auch strategisches Denken.
http://diepresse.com/home/meinung/komme ... 5/index.do

Ich war schon immer der Meinung, dass der EU-Beitritt, für Erdogan, ein Mittel zum Zweck war und keines Wegs das Ziel und dass auch die EU ein dreckiges Spiel mit den Türken spielt um soviel wie möglich von der Türkei zu pressen, bevor man sie fallen lässt wie eine eine heisse Kartoffel. Nun scheint aber das Spielchen sich seinem Ende zu nähren, ich gebe dem ganzen Beitrittsprozess noch max 2 bis 3 Jahre. Dann werden wir eine "Priviligierte" Partnerschaft haben und jeder kann glücklich und getrennt seinen Interessen fröhnen. :cheers:
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Re: Die Türkei rückt zunehmend vom „Westen“ ab

Beitragvon K.-H. Hirmer » Mo 2. Feb 2009, 01:37

Büyükanıt hat geschrieben:Nun scheint aber das Spielchen sich seinem Ende zu nähren, ich gebe dem ganzen Beitrittsprozess noch max 2 bis 3 Jahre. Dann werden wir eine "Priviligierte" Partnerschaft haben und jeder kann glücklich und getrennt seinen Interessen fröhnen. :cheers:

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Re: Die Türkei rückt zunehmend vom „Westen“ ab

Beitragvon adal » Mo 2. Feb 2009, 01:40

Büyükanıt hat geschrieben:Ich war schon immer der Meinung, dass der EU-Beitritt, für Erdogan, ein Mittel zum Zweck war und keines Wegs das Ziel und dass auch die EU ein dreckiges Spiel mit den Türken spielt um soviel wie möglich von der Türkei zu pressen, bevor man sie fallen lässt wie eine eine heisse Kartoffel. Nun scheint aber das Spielchen sich seinem Ende zu nähren, ich gebe dem ganzen Beitrittsprozess noch max 2 bis 3 Jahre. Dann werden wir eine "Priviligierte" Partnerschaft haben und jeder kann glücklich und getrennt seinen Interessen fröhnen. :cheers:
Ich habe es nicht glauben wollen. Aber wie es aussieht war für Erdogan der Beitrittsprozess nie etwas anderes, als ein Mittel zu dem Zweck, den Kemalismus zu demontieren, um die Türkei ungestört reislamisieren zu können.
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Re: Die Türkei rückt zunehmend vom „Westen“ ab

Beitragvon Büyükanıt » Mo 2. Feb 2009, 01:47

adal hat geschrieben:Ich habe es nicht glauben wollen. Aber wie es aussieht war für Erdogan der Beitrittsprozess nie etwas anderes, als ein Mittel zu dem Zweck, den Kemalismus zu demontieren, um die Türkei ungestört reislamisieren zu können.

Ja, die Türkei wird wohl etwas islamischer werden als üblich, das lässt sich leider nicht vermeiden, aber das wird nicht alzu wet gehen. Ich würde sagen die Türkei wird nicht so Islamisch werden wie Isreal jetzt jüdisch ist.
Zuletzt geändert von Büyükanıt am Mo 2. Feb 2009, 01:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Türkei rückt zunehmend vom „Westen“ ab

Beitragvon adal » Mo 2. Feb 2009, 02:18

Büyükanıt hat geschrieben:Ja, die Türkei wird wohl etwas islamischer werden als üblich, das lässt sich leider nicht vermeiden, aber das wird nicht alzu wet gehen. Ich würde sagen die Türkei wird nicht so Islamisch werden wie Isreal jetzt jüdisch ist.
Du hast keinen blassen Schimmer vom israelischen Religions- und Personenstandsrecht und vom Alltag in Israel.

Den Türken kann man nur wünschen, dass ihnen ihre autoritäre, säkularistische Vormundschaft erhalten bleibt, wenn sie sich schon nicht auf den europäischen Weg begeben.
Zuletzt geändert von adal am Mo 2. Feb 2009, 02:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Türkei rückt zunehmend vom „Westen“ ab

Beitragvon vonHeinrich » Do 5. Feb 2009, 07:49

Büyükanıt hat geschrieben:Ich war schon immer der Meinung, dass der EU-Beitritt, für Erdogan, ein Mittel zum Zweck war und keines Wegs das Ziel und dass auch die EU ein dreckiges Spiel mit den Türken spielt um soviel wie möglich von der Türkei zu pressen, bevor man sie fallen lässt wie eine eine heisse Kartoffel. Nun scheint aber das Spielchen sich seinem Ende zu nähren, ich gebe dem ganzen Beitrittsprozess noch max 2 bis 3 Jahre. Dann werden wir eine "Priviligierte" Partnerschaft haben und jeder kann glücklich und getrennt seinen Interessen fröhnen. :cheers:



Sehr begrüssenswert! :thumbup:

:yippie:
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Re: Die Türkei rückt zunehmend vom „Westen“ ab

Beitragvon vonHeinrich » Do 5. Feb 2009, 07:51

Büyükanıt hat geschrieben:Ja, die Türkei wird wohl etwas islamischer werden als üblich, das lässt sich leider nicht vermeiden, aber das wird nicht alzu wet gehen. Ich würde sagen die Türkei wird nicht so Islamisch werden wie Isreal jetzt jüdisch ist.


Vollkommen Richtig! :comfort:
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Re: Die Türkei rückt zunehmend vom „Westen“ ab

Beitragvon Büyükanıt » Do 5. Feb 2009, 17:40

adal hat geschrieben:Du hast keinen blassen Schimmer vom israelischen Religions- und Personenstandsrecht und vom Alltag in Israel.

Nein, aber ich hab schonmal auf Phönix fanatische jüdische Siedler von der "Reinigung" Isreals redegen gehört, als der Reporter bei der Frau nachfragte was sie damit meinte, erzälte sie dass Gott Isreal den Juden versprochen hätte und dass die Araber eigentlich genug Land hätten .....

Den Türken kann man nur wünschen, dass ihnen ihre autoritäre, säkularistische Vormundschaft erhalten bleibt,

Das würde uns in unserer Entwicklung zurückwerfen, die ist wichtiger als die Frage, ob Studentinnen Kopftücher tragen dürfen oder auch nicht. Und da Europa jetzt keine Option mehr darstellt, bleibt uns nichts anderes übrig als uns selbstständig weiter zu entwickeln und dazu muss erst unser Hinterhof in Ordnung gebracht werden, also eine Kooperation mit Arabischen Staaten wird unumgänglich sein.

Letzendlich brauchst du um uns Türken keine Sorgen zu machen, wir landen immer auf den Füssen.
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Re: Die Türkei rückt zunehmend vom „Westen“ ab

Beitragvon Enigma » Mo 9. Feb 2009, 12:11

Büyükanıt hat geschrieben:
Letzendlich brauchst du um uns Türken keine Sorgen zu machen, wir landen immer auf den Füssen.

hat man ja früher gesehen :giggle:
[url=http://www.youtube.com/watch?v=LTQqFGLDdJ0]Do you think that money is the root of all evil?[/url]
[url=http://studentsforliberty.org/wp-content/uploads/2011/04/The-Morality-of-Capitalism-PDF.pdf]The Morality of Capitalism[/url]
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Re: Die Türkei rückt zunehmend vom „Westen“ ab

Beitragvon Büyükanıt » Mo 9. Feb 2009, 22:54

Enigma hat geschrieben:hat man ja früher gesehen :giggle:

Ich kann dir gerade nicht folgen. :?
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Re: Die Türkei rückt zunehmend vom „Westen“ ab

Beitragvon Enigma » Di 10. Feb 2009, 16:24

Büyükanıt hat geschrieben:Ich kann dir gerade nicht folgen. :?

naja als die türkei vor einer krise in die andere rutschte und sich jeder straßenpenner millionär nennen durfte ;)
[url=http://www.youtube.com/watch?v=LTQqFGLDdJ0]Do you think that money is the root of all evil?[/url]
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Re: Die Türkei rückt zunehmend vom „Westen“ ab

Beitragvon Büyükanıt » Di 10. Feb 2009, 16:26

Enigma hat geschrieben:naja als die türkei vor einer krise in die andere rutschte und sich jeder straßenpenner millionär nennen durfte ;)

Die haben wir doch gut überstanden, also wie immer auf die Füsse gefallen. 8)
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Re: Die Türkei rückt zunehmend vom „Westen“ ab

Beitragvon Enigma » Di 10. Feb 2009, 16:31

Büyükanıt hat geschrieben:Die haben wir doch gut überstanden, also wie immer auf die Füsse gefallen. 8)

wenn man davon absieht wo ihr ohne den schmu jetzt stehen könntet , dann ja
[url=http://www.youtube.com/watch?v=LTQqFGLDdJ0]Do you think that money is the root of all evil?[/url]
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Re: Die Türkei rückt zunehmend vom „Westen“ ab

Beitragvon Büyükanıt » Di 10. Feb 2009, 16:37

Enigma hat geschrieben:wenn man davon absieht wo ihr ohne den schmu jetzt stehen könntet , dann ja

Was ist ein schmu?
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Re: Die Türkei rückt zunehmend vom „Westen“ ab

Beitragvon Enigma » Di 10. Feb 2009, 16:38

Büyükanıt hat geschrieben:Was ist ein schmu?

soviel wie scheiß ;)
[url=http://www.youtube.com/watch?v=LTQqFGLDdJ0]Do you think that money is the root of all evil?[/url]
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Re: Die Türkei rückt zunehmend vom „Westen“ ab

Beitragvon Büyükanıt » Di 10. Feb 2009, 16:43

Enigma hat geschrieben:soviel wie scheiß ;)

Die Kriese war notwendig, wir haben damals unser Banken und Finanzsystem neue ausgerichtet und die Vorgaben der IWF waren auch sehr hilfreich, auch wenn viele immer gerne auf sie schimpfen. Auch kam es zur einer bereinigung im Unternehmenssektor viele sind zwar damals ausgeschieden aber die die Übrigen sind jetzt global wettbewerbsfähig. Alles in Allem sind wir gestärkt aus dieser Kriese hervorgetreten.
Zuletzt geändert von Büyükanıt am Di 10. Feb 2009, 16:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Türkei rückt zunehmend vom „Westen“ ab

Beitragvon adal » Di 10. Feb 2009, 18:28

Büyükanıt hat geschrieben:Letzendlich brauchst du um uns Türken keine Sorgen zu machen, wir landen immer auf den Füssen.
Um die Integrationsprobleme eines hohen, allzu hohen Anteils der 1,7 Mio Türken in Deutschland und der rund 600.000 türkischstämmigen Deutschen (Einbürgerungen stark rückläufig!) müssen wir Deutsche uns leider doch Sorgen machen. Die sowohl von den türkischen Nationalisten als auch Islamisten geschürten antiwestlichen Ressentiments sind bedauerlicherweise nicht integrationsfördernd. :geek:
Zuletzt geändert von adal am Di 10. Feb 2009, 18:31, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Die Türkei rückt zunehmend vom „Westen“ ab

Beitragvon Büyükanıt » Di 10. Feb 2009, 20:05

adal hat geschrieben:Um die Integrationsprobleme eines hohen, allzu hohen Anteils der 1,7 Mio Türken in Deutschland und der rund 600.000 türkischstämmigen Deutschen (Einbürgerungen stark rückläufig!) müssen wir Deutsche uns leider doch Sorgen machen. Die sowohl von den türkischen Nationalisten als auch Islamisten geschürten antiwestlichen Ressentiments sind bedauerlicherweise nicht integrationsfördernd. :geek:

Thema verfehlt, wenn du gegen Türken/Moslems hetzen willst musst du ins Innenpolitik, da findest du auch deine Freunde. :comfort:

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