EU und Türkei: Die Scheidung unvermeidlich

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Re: EU und Türkei: Die Scheidung unvermeidlich

Beitragvon Nomen Nescio » So 23. Apr 2017, 20:58

Kardux hat geschrieben:(21 Apr 2017, 21:32)

Doch, der freie Auftritt von Homosexuellen ist sehr wohl eine kulturelle Leistung - es nennt sich Toleranz. Und das ist wohl die größte Errungenschaft des Westens.

sorry, aber da ich einige homosexuellen freunde/bekannten habe (he, alle sind musikliebhaber ... :D ) will ich ganz klar stellen, daß ich sie nicht toleriere.
mein bester freund, ein deutscher, ist homo. ich toleriere ihn nicht, nein. er ist ein freund. freundschaft ist der band. nicht toleranz.
es soll aber beginnen mit akzeptanz und nicht toleranz. nach und nach merkte ich bei meinen bekannten daß sie schwul sind. das hat mich nie interessiert. ich frage in meinen bekanntenkreis nicht »wie oft tust du es und mit wen«. das einzige was mich interessiert ist »seid ihr anständig und könnt ihr interessant reden/diskutieren«?
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Re: EU und Türkei: Die Scheidung unvermeidlich

Beitragvon Hyde » So 23. Apr 2017, 21:40

H2O hat geschrieben:(23 Apr 2017, 21:24)

Schamlose Darbietungen und Andeutungen von Handlungen in der Öffentlichkeit, die ihren Platz im sehr privaten Bereich haben sollten. Das ist unabhängig von der geschlechtlichen Prägung. Mich ekelt das an; da komme ich aus meiner Haut nicht heraus.


Nun, wenn es mich beispielsweise anekelt, dass zwei Leute sich in der Öffentlichkeit küssen, dann ist das ja mein Problem, nicht das der anderen. Dann habe ich die Aufgabe, an meiner Toleranz zu arbeiten bzw. meine Toleranz zu verbessern, anstatt andere für mein Problem verantwortlich zu machen und andere in ihren freien Handlungen einschränken zu wollen.
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Re: EU und Türkei: Die Scheidung unvermeidlich

Beitragvon H2O » So 23. Apr 2017, 21:44

Hyde hat geschrieben:(23 Apr 2017, 22:40)

Nun, wenn es mich beispielsweise anekelt, dass zwei Leute sich in der Öffentlichkeit küssen, dann ist das ja mein Problem, nicht das der anderen. Dann habe ich die Aufgabe, an meiner Toleranz zu arbeiten, anstatt andere für mein Problem verantwortlich zu machen und andere in ihren freien Handlungen einschränken zu wollen.


Wollen Sie mir verbieten, meine höchst eigenen Empfindungen zum Ausdruck zu bringen? Oder soll ich lügen, damit Sie beruhigt sind? Wobei das verliebte Küssen in der Öffentlichkeit sicher die harmlosere Übung ist. Die übersehe ich ganz einfach, freue mich sogar für die jungen Leute.

Wir sollten vielleicht doch zur Scheidung von der Türkei zurück kehren.
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Re: EU und Türkei: Die Scheidung unvermeidlich

Beitragvon Hyde » So 23. Apr 2017, 22:11

H2O hat geschrieben:(23 Apr 2017, 22:44)

Wollen Sie mir verbieten, meine höchst eigenen Empfindungen zum Ausdruck zu bringen?


Verbieten kann ich es Ihnen nicht, allerdings bin ich schon der Meinung, dass Ihre Meinung aus rationaler Sicht nicht verteidigt werden kann. Denn Menschen, die in der Öffentlichkeit "schamlos" sind wie Sie es nennen (was auch immer damit genau gemeint ist), schaden damit niemandem und machen nichts kaputt. Ihre Abneigung dagegen beruht hingegen lediglich auf engstirnigen, irrationalen Denkmustern aus der Vergangenheit, wonach Sexualität eine "Sünde" sei und niemals Aspekte davon öffentlich gezeigt werden dürften.

Somit kann man sicherlich sagen, dass offensichtlich Sie hier ein Toleranzproblem haben oder ein Problem des Selbstwertgefühls, Sie sind derjenige der hier die irrationale Position einnimmt, welche noch von traditionellen mittelalterlichen Moralvorstellungen beeinflusst ist, die logisch keinen Sinn (mehr) ergeben.

Ist genauso wie bei Menschen, die generell Homosexualität ablehnen. Auch diesen kann man ja nicht verbieten, ihre "eigenen Empfindungen zum Ausdruck zu bringen". Und trotzdem kann man natürlich sagen, dass ihre Ansichten rational nicht haltbar sind, unlogisch sind, und meiner Meinung nach ihre Homophobie auch eine Folge mangelnder Reflektionsfähigkeit ist, da sie sonst erkennen würden, dass es schlicht unlogisch und irrational ist, andere Menschen bloß aufgrund ihrer angeborenen sexuellen Orientierung abzulehnen.
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Re: EU und Türkei: Die Scheidung unvermeidlich

Beitragvon H2O » So 23. Apr 2017, 22:34

Hyde hat geschrieben:(23 Apr 2017, 23:11)

Verbieten kann ich es Ihnen nicht, allerdings bin ich schon der Meinung, dass Ihre Meinung aus rationaler Sicht nicht verteidigt werden kann. Denn Menschen, die in der Öffentlichkeit "schamlos" sind wie Sie es nennen (was auch immer damit genau gemeint ist), schaden damit niemandem und machen nichts kaputt. Ihre Abneigung dagegen beruht hingegen lediglich auf engstirnigen, irrationalen Denkmustern aus der Vergangenheit, wonach Sexualität eine "Sünde" sei und niemals Aspekte davon öffentlich gezeigt werden dürften.

Somit kann man sicherlich sagen, dass offensichtlich Sie hier ein Toleranzproblem haben oder ein Problem des Selbstwertgefühls, Sie sind derjenige der hier die irrationale Position einnimmt, welche noch von traditionellen mittelalterlichen Moralvorstellungen beeinflusst ist, die logisch keinen Sinn (mehr) ergeben.

Ist genauso wie bei Menschen, die generell Homosexualität ablehnen. Auch diesen kann man ja nicht verbieten, ihre "eigenen Empfindungen zum Ausdruck zu bringen". Und trotzdem kann man natürlich sagen, dass ihre Ansichten rational nicht haltbar sind, unlogisch sind, und meiner Meinung nach ihre Homophobie auch eine Folge mangelnder Reflektionsfähigkeit ist, da sie sonst erkennen würden, dass es schlicht unlogisch und irrational ist, andere Menschen bloß aufgrund ihrer angeborenen sexuellen Orientierung abzulehnen.


Mit dem Vorhalt werde ich leben müssen. Komme mir verdammt minderwertig dabei vor!
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Re: EU und Türkei: Die Scheidung unvermeidlich

Beitragvon Sozialdemokrat » Di 25. Apr 2017, 17:04

"Ich wäre dafür, gerade jetzt erleichterte Reisemöglichkeiten für die uns wichtigen Teile der türkischen Gesellschaft einzuführen-für Intellektuelle, Wissenschaftler, Schriftsteller.. " sagte Gabriel den Kieler Nachrichten.
Tja, wenn die EU schon keine Visa-Freiheit für das Volk von Erdogan einführen will, dann können Mama Merkel und Genosse Gabriel ja wenigstens dafür sorgen, dass die Einreise nach doof Deutschland erleichtert wird, oder?
Die Balkanroute ist nicht ganz dicht.
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Re: EU und Türkei: Die Scheidung unvermeidlich

Beitragvon H2O » Di 25. Apr 2017, 18:31

Sozialdemokrat hat geschrieben:(25 Apr 2017, 18:04)

"Ich wäre dafür, gerade jetzt erleichterte Reisemöglichkeiten für die uns wichtigen Teile der türkischen Gesellschaft einzuführen-für Intellektuelle, Wissenschaftler, Schriftsteller.. " sagte Gabriel den Kieler Nachrichten.
Tja, wenn die EU schon keine Visa-Freiheit für das Volk von Erdogan einführen will, dann können Mama Merkel und Genosse Gabriel ja wenigstens dafür sorgen, dass die Einreise nach doof Deutschland erleichtert wird, oder?


Hat der Außenminister Gabriel denn nicht gelesen, daß die Türkei genau diesem Teil der türkischen Gesellschaft systematisch die Ausreise verweigert? Ansonsten ist die Überlegung des Ministers ja gar nicht so schlecht. Als Außenminister könnte er seine Botschaften und Konsulate anweisen, dieser Gruppe von Bewerbern sofort Visa aus zu stellen oder Asyl zu gewähren. Wagt er das nicht?
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Re: EU und Türkei: Die Scheidung unvermeidlich

Beitragvon Sozialdemokrat » Di 25. Apr 2017, 18:43

H2O hat geschrieben:(25 Apr 2017, 19:31)

Hat der Außenminister Gabriel denn nicht gelesen, daß die Türkei genau diesem Teil der türkischen Gesellschaft systematisch die Ausreise verweigert? Ansonsten ist die Überlegung des Ministers ja gar nicht so schlecht. Als Außenminister könnte er seine Botschaften und Konsulate anweisen, dieser Gruppe von Bewerbern sofort Visa aus zu stellen oder Asyl zu gewähren. Wagt er das nicht?

Vor den Wahlen im September sind sie alle sehr vorsichtig, aber dann geht es los.
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Re: EU und Türkei: Die Scheidung unvermeidlich

Beitragvon H2O » Di 25. Apr 2017, 19:07

Sozialdemokrat hat geschrieben:(25 Apr 2017, 19:43)

Vor den Wahlen im September sind sie alle sehr vorsichtig, aber dann geht es los.

Wer zu spät kommt, muß essen das was übrig ist.
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Re: EU und Türkei: Die Scheidung unvermeidlich

Beitragvon Nomen Nescio » Di 25. Apr 2017, 19:55

H2O hat geschrieben:(25 Apr 2017, 20:07)

Wer zu spät kommt, muß essen das was übrig ist.

war es nicht gorbatschow, der ungefähr sagte, daß die geschichte mit ihm abrechnen würde ?
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
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Re: EU und Türkei: Die Scheidung unvermeidlich

Beitragvon H2O » Di 25. Apr 2017, 20:17

Nomen Nescio hat geschrieben:(25 Apr 2017, 20:55)

war es nicht gorbatschow, der ungefähr sagte, daß die geschichte mit ihm abrechnen würde ?


Ja, Präsident Gorbatschow sagte sinngemäß: "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!"
Meine selige Mutter aber zum Abendbrot: "Wer zu spät kommt, der muß essen was übrig ist!"

Der Spruch meiner Mutter paßt hier besser, weil es hier um qualifizierte Fachleute geht. Da soll man nicht lange zaudern, wenn man sie bekommen kann. So wäre beiden Seiten geholfen.
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Re: EU und Türkei: Die Scheidung unvermeidlich

Beitragvon Ger9374 » Mi 26. Apr 2017, 04:14

Ich wäre erleichtert wenn jetzt ein Schlussstrich
Unter die leidige Beziehung zur Erdogan Türkei
Gezogen wird.Ehrliches nein durch die Europäer zum Beitritt der Türkei zur E.U.Klare Verhältnisse!
Es scheint das die Türken Erdogans Politik wollen.
Europa will das nicht, also das war es dann!
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

Menschen sind Ausländer irgendwo: :thumbup:
Rassisten sind Arschlöcher überall: :thumbup:
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Re: EU und Türkei: Die Scheidung unvermeidlich

Beitragvon H2O » Mi 26. Apr 2017, 06:55

Ger9374 hat geschrieben:(26 Apr 2017, 05:14)

Ich wäre erleichtert wenn jetzt ein Schlussstrich
Unter die leidige Beziehung zur Erdogan Türkei
Gezogen wird.Ehrliches nein durch die Europäer zum Beitritt der Türkei zur E.U.Klare Verhältnisse!
Es scheint das die Türken Erdogans Politik wollen.
Europa will das nicht, also das war es dann!


So einfach und geradlinig verläuft das Leben dann doch nicht. Die Türkei verschwindet ja nicht einfach; da leben und arbeiten eine ganze Menge Leute, und die sind auch nicht alle doof. Nur mit der augenblicklichen Mehrheit ist nix an zu fangen... die spinnen vermutlich bis zum bitteren Erwachen. Vermutlich werden die Türken in einer weiteren Abstimmung entscheiden, daß die EU nicht der Türkei beitreten darf. :)
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Re: EU und Türkei: Die Scheidung unvermeidlich

Beitragvon Audi » Do 27. Apr 2017, 11:22

Frau muss nach Anruf im türkischen Fernsehen 15 Monate in Haft http://focus.de/7039538

Wahrnsinn, eine Frau muss in den Knast weil sie beim Sender über die Unterdrückung und den Hunger in der Ost Türkei geredet hat.

150 Journalisten sitzen im Gefängnis, Beamte werden willkürlich gefeuert....

NATO schweigt, EU schweigt.

Daneben sehen lukashenka und Putin wie Musterdemokraten aus.

Da bleibt einem echt die Kinnlade hängen

Mal schauen wie lange es dauert bis die EU wieder "nicht NATO" Länder um Demokratie kritisiert


Eine kleine Liste

Der Blick auf die derzeitige Lage in der Türkei ist ernüchternd:
15 von insgesamt 191 Universitäten wurden per Regierungsdekret geschlossen.
über 130 Journalisten sitzen im Gefängnis.
178 Medienhäuser wurden geschlossen oder auf Regierungslinie gebracht.
fast 5000 Akademiker aus 112 Universitäten wurden während des Ausnahmezustandes entlassen.
über 45.000 Menschen sitzen derzeit in Untersuchungshaft. „Von den 47155 Festgenommenen sind 10732 Polizisten, 7631 Offiziere, 2575 Richter und Staatsanwälte, 26177 Zivilisten und 208 lokale Verwaltungsbeamte“, sagte Innenminister Süleyman Soylu Ende März.
über 110.000 Personen sind im Rahmen der Ermittlungen gegen die Gülen-Bewegung seit dem versuchten Militärputsch in Haft.
über 125.000 Beamte wurden suspendiert oder entlassen.


http://m.focus.de/politik/ausland/focus ... 28511.html

Kleine liste

Man hört schon wieder, dass man die Türkei ja nicht abstoßen sollte und die Tür offen halten sollte.
Ist die Scheidung unvermeidlich oder bleibt man verheiratet weil es NATO Mitglied ist? Was meint ihr
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Re: EU und Türkei: Die Scheidung unvermeidlich

Beitragvon Mehmet » Do 27. Apr 2017, 15:24

Audi hat geschrieben:(27 Apr 2017, 12:22)
Man hört schon wieder, dass man die Türkei ja nicht abstoßen sollte und die Tür offen halten sollte.
Ist die Scheidung unvermeidlich oder bleibt man verheiratet weil es NATO Mitglied ist? Was meint ihr

Die NATO hat doch damit nichts zutun. Das ist eine militärische Organisation, ein Verteidigungsbündnis.
Und davon mal abgesehen, ist die Türkei nun mal ein sehr wichtiges NATO-Mitglied. Zweitstärkste Kraft.
Da passiert also rein gar nichts!

Und das sich die EU immer gerne über andere auslässt, ist auch wahrlich nichts neues. Außer natürlich
man braucht diese Länder, wie zum Beispiel Saudi-Arabien, China usw., dann hält man sich dann doch mit
dem großen Fingerzeig zurück. Da ist dann sozusagen alles egal und vollkommen in bester Ordnung.

Ich erwähnte es schon ein paar mal: Es wird sich alles wieder mit der Türkei und Erdogan normalisieren.
In Deutschland stehen bald Wahlen an, da geben sich Politiker immer etwas Volksnäher und versuchen so
noch ein oder zwei Stimmen mehr, aus allen Lagern, zu ergaunern. Danach ist den Politikern wieder alles
egal und man macht was man will - auch die deutschen Politiker sind da nicht irgendwie ein Stück anders.
Und außerdem ist die Türkei zu wichtig um da irgendwas dran zu ändern.
Wartet es ab, ihr werdet es sehen!

Wie heißt das noch gleich bei den deutschen (von wegen knapper Mehrheit/Schröder):
Gewählt ist Gewählt, und Mehrheit ist Mehrheit.

Und da das gerade irgendwie passt:
Nein das passte nicht, daher als Spam entfern
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Re: EU und Türkei: Die Scheidung unvermeidlich

Beitragvon Moses » Do 27. Apr 2017, 18:40

Mehmet hat geschrieben:(27 Apr 2017, 16:24)


Wie heißt das noch gleich bei den deutschen (von wegen knapper Mehrheit/Schröder):
Gewählt ist Gewählt, und Mehrheit ist Mehrheit.

[/color][/b]


Nur das die Bundestagswahl, aus der die rot/grüne Koalition damals als Sieger hervor ging, nach demokratischen Standards ablief.
Beim Referendum in der Türkei habe da nicht nur ich berechtigte Zweifel.
Der Herr gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich nicht hinnehmen kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
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Re: EU und Türkei: Die Scheidung unvermeidlich

Beitragvon Audi » Do 27. Apr 2017, 22:00

Moses hat geschrieben:(27 Apr 2017, 19:40)

Nur das die Bundestagswahl, aus der die rot/grüne Koalition damals als Sieger hervor ging, nach demokratischen Standards ablief.
Beim Referendum in der Türkei habe da nicht nur ich berechtigte Zweifel.

Da hat jeder seine Zweifel. Nur was folgt? Mehmet hat völlig Recht mit dem was er schreibt. Der Westen der immer Werte orientiert war, ist jetzt gar nicht mehr so orientiert wenn es stört.
Siehe Liste oben, das bekommen lukashenka und Putin zusammen nicht einmal hin was unser Bündnispartner hin bekommt.
Sind wir noch Werte orientiert oder ist es alles Augenwischerei?
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Re: EU und Türkei: Die Scheidung unvermeidlich

Beitragvon Moses » Do 27. Apr 2017, 22:03

Audi hat geschrieben:(27 Apr 2017, 23:00)

Da hat jeder seine Zweifel. Nur was folgt? Mehmet hat völlig Recht mit dem was er schreibt. Der Westen der immer Werte orientiert war, ist jetzt gar nicht mehr so orientiert wenn es stört.
Siehe Liste oben, das bekommen lukashenka und Putin zusammen nicht einmal hin was unser Bündnispartner hin bekommt.
Sind wir noch Werte orientiert oder ist es alles Augenwischerei?


Mag sein, dass Du ihm Recht gibst, für mich ist er ein Demagoge.
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Re: EU und Türkei: Die Scheidung unvermeidlich

Beitragvon Mehmet » Do 27. Apr 2017, 22:07

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Lieber User Mehmet, es geht hier nicht um BK Schröder - jetzt verstanden?


Und wie ich schon erwähnte, wird das sich das alles um die Türkei in Deutschland
bald beruhigen und dann wird auch alles wieder ganz normal weiterlaufen... :thumbup:
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zu uns komme Dein Reich; dein türkischer Wille geschehe, wie in Anatolien, so auch in Europa!
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Re: EU und Türkei: Die Scheidung unvermeidlich

Beitragvon Audi » Fr 28. Apr 2017, 14:10

Berlin gegen Abbruch der EU-Beitrittsverhandlungen mit Türkei

Wir halten den Abbruch der Gespräche für die völlig falsche Reaktion", sagt Außenminister Gabriel auf Malta.

Man habe kein Interesse daran, die Türkei "in Richtung Russland zu drängen".

http://www.sueddeutsche.de/politik/refe ... -1.3482733

Man achte auf den letzten geposteten Satz. Das war es was ich befürchtet habe.
Man lässt Türkei alles durchgehen damit es ja loyal gegen über der NATO bleibt. Was für ein Theater, deswegen hat Mehmet auch Recht. Wenn 1000 Journalisten verknackt werde wird man nicht viel sagen.

Deswegen sagte ja Erdogan stets, dass der Westen ein Heuchler Verein ist

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