Der 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern

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Córdoba
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Re: Der 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern

Beitragvon Córdoba » Sa 18. Apr 2015, 15:44

JFK » Sa 18. Apr 2015, 15:26 hat geschrieben:
Es kam der Punkt wo sich die Armänier entscheiden mussten, mit oder gegen die Türken, Autonomie konnte aber nicht mehr gewehrt werden, gibt genug die ihre Identität abgelegt haben, das weiß ich von Überlieferung.


Nach meinen Informationen wurden aber nicht jeder einzelne Armenier gefragt, ob er für oder gegen die Türkei ist.
Man kann ja für die Türkei sein, und gleichzeitig die armenische Kultur pflegen.
Jahrhundertelang haben Armenier für den Sultan, und damit für die Türkei gekämpft.

Sondern es ging darum, die armenische Kultur zu beseitigen.
Das geht nach Definition dann eher in Richtung Völkermord...............
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Re: Der 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern

Beitragvon JFK » Sa 18. Apr 2015, 15:57

Córdoba » Sa 18. Apr 2015, 16:44 hat geschrieben:
Nach meinen Informationen wurden aber nicht jeder einzelne Armenier gefragt, ob er für oder gegen die Türkei ist.
Man kann ja für die Türkei sein, und gleichzeitig die armenische Kultur pflegen.
Jahrhundertelang haben Armenier für den Sultan, und damit für die Türkei gekämpft.

Sondern es ging darum, die armenische Kultur zu beseitigen.
Das geht nach Definition dann eher in Richtung Völkermord...............


Ist ja so, gibt genug Armänier die sich ihren wurzeln bekennen, besonders in Ankara.

Aber als die Überfälle und der Verrat sich rumgesprochen hat, waren Armenier innerhalb der Grenzen nicht mehr tragbar.
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Re: Der 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern

Beitragvon Córdoba » Sa 18. Apr 2015, 16:03

JFK » Sa 18. Apr 2015, 15:57 hat geschrieben:
Aber als die Überfälle und der Verrat sich rumgesprochen hat, waren Armenier innerhalb der Grenzen nicht mehr tragbar.


Aber auf eine Einzelfallprüfung wurde verzichtet.
Man wollte sie kollektiv loswerden, so wie man auch Griechen loswerden wollte.

Kurden ist man nicht losgeworden, und Alewiten als nichtsunnitische Minorität auch nicht.
Da muß dann eben türkisiert, bzw. sunnitisiert werden.

Die Türkei wollte und will den türkischen sunnitischen Nationalstaat.
Homogen in Nationalität und Religion.
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Re: Der 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern

Beitragvon JFK » Sa 18. Apr 2015, 16:27

Córdoba » Sa 18. Apr 2015, 17:03 hat geschrieben:
Aber auf eine Einzelfallprüfung wurde verzichtet.
Man wollte sie kollektiv loswerden, so wie man auch Griechen loswerden wollte.

Kurden ist man nicht losgeworden, und Alewiten als nichtsunnitische Minorität auch nicht.
Da muß dann eben türkisiert, bzw. sunnitisiert werden.

Die Türkei wollte und will den türkischen sunnitischen Nationalstaat.
Homogen in Nationalität und Religion.


Ja, ist das nicht nachvollziebar?
Schau mal die Seperationen in Ostanatolien, die leute leben seit je im Bürgerkrieg.

Hinter dem kaspischem meer, werden auch türken diskriminiert, kann nicht jeder sein eigenen Staat haben.

Ich kann/will ja auch nicht kramphaft in Deutschland parallel meine Kultur leben, früher oder später werden auch meine nachkommen sich assimilieren.
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Re: Der 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern

Beitragvon Marie-Luise » Sa 18. Apr 2015, 16:32

JFK » Sa 18. Apr 2015, 15:01

Ich Liebe meine Deutschen Brüder und Schwestern, aber Faschisten und Hollocoustleugner werden ich richtig mies behandeln, wir lassen uns nicht spalten.

Was vor 200 oder 300 Jahren im Feldzug abgelaufen ist, sind nicht zu vergleichen mit der Shoah oder dem NSU, versuche es gar nicht


Holocaust = Völkermord.

Das Ermorden der Armenier = Völkermord.

Bitte, Brüder und Schwestern gibt es nur innerhalb von Familien oder im Islam. Bei mir zieht so etwas nicht. Es ist mir direkt unangenehm.

Ja, die NSU-Sache ist immer noch nicht aufgeklärt, aber mit einem Völkermord ist sie nicht zu vergleichen.
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Re: Der 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern

Beitragvon Córdoba » Sa 18. Apr 2015, 17:17

JFK » Sa 18. Apr 2015, 16:27 hat geschrieben:
Ja, ist das nicht nachvollziebar?


Sicher, Zielparameter Homogenität, in Sachen Sprache, Kultur und Religion vereinfacht vieles.
Aber worin besteht bzgl. der Zielparameter eigentlich der Unterschied zu Gerd Wilders und le Pen?

Ich kann/will ja auch nicht kramphaft in Deutschland parallel meine Kultur leben, früher oder später werden auch meine nachkommen sich assimilieren.


Irgendwann nivelliert es sich sprachlich, meine Verwandschaft in den USA kann in der dritten Generation auch kaum noch Deutsch. (Vor meiner Zeit ausgewandert)
Aber die USA machen das nicht mit Druck, wie die Türkei, sondern es ergibt sich sozusagen auf sanftem Wege.........
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Re: Der 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern

Beitragvon JFK » Sa 18. Apr 2015, 17:47

Marie-Luise » Sa 18. Apr 2015, 17:32 hat geschrieben:
Holocaust = Völkermord.

Das Ermorden der Armenier = Völkermord.

Bitte, Brüder und Schwestern gibt es nur innerhalb von Familien oder im Islam. Bei mir zieht so etwas nicht. Es ist mir direkt unangenehm.

Ja, die NSU-Sache ist immer noch nicht aufgeklärt, aber mit einem Völkermord ist sie nicht zu vergleichen.


Ne, aber keine sorge, in den Genuss so einer Multikultureller Beziehungen wirst du ehh nicht kommen.

Und zu deinem Vergleich, Porsche ist ein Auto, Trabant auch, keiner würde die aber gleichsetzen.
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Re: Der 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern

Beitragvon JFK » Sa 18. Apr 2015, 17:50

Córdoba » Sa 18. Apr 2015, 18:17 hat geschrieben:
Sicher, Zielparameter Homogenität, in Sachen Sprache, Kultur und Religion vereinfacht vieles.
Aber worin besteht bzgl. der Zielparameter eigentlich der Unterschied zu Gerd Wilders und le Pen?



Irgendwann nivelliert es sich sprachlich, meine Verwandschaft in den USA kann in der dritten Generation auch kaum noch Deutsch. (Vor meiner Zeit ausgewandert)
Aber die USA machen das nicht mit Druck, wie die Türkei, sondern es ergibt sich sozusagen auf sanftem Wege.........


Der Unterschied besteht in der Masse, wenn Türkei nicht wie der Balkan enden will, müssen sie diesen weg gehen.

Mit Amerikaner ist das nicht zu vergleichen.
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Re: Der 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern

Beitragvon Córdoba » Sa 18. Apr 2015, 18:01

JFK » Sa 18. Apr 2015, 17:50 hat geschrieben:
Der Unterschied besteht in der Masse, wenn Türkei nicht wie der Balkan enden will, müssen sie diesen weg gehen.
.


Was meinst du mit Masse?
Deutschland, die Niederlande und Frankreich haben deutlich mehr Muslime, als die Türkei Christen,
und über 20% der deutschen Bevölkerung haben Migrationshintergrund.

Warum ist für die Türkei richtig, was anderswo als rechtsextrem gilt?
Zumindest gilt Wilders und Le Pen als rechtsextrem.........
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Re: Der 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern

Beitragvon JFK » Sa 18. Apr 2015, 18:40

Córdoba » Sa 18. Apr 2015, 19:01 hat geschrieben:
Was meinst du mit Masse?
Deutschland, die Niederlande und Frankreich haben deutlich mehr Muslime, als die Türkei Christen,
und über 20% der deutschen Bevölkerung haben Migrationshintergrund.

Warum ist für die Türkei richtig, was anderswo als rechtsextrem gilt?
Zumindest gilt Wilders und Le Pen als rechtsextrem.........


Der Unterschied gegenüber Deutschland ist die Basis, Türkei ist ein Neues Land, davor war eine eine Hochburg an Autonomie, da werden 40 Ethien zusammen geschmissen, und dann muss das funktionieren..... Die meisten pflegen ihre alte Kultur und sprache und geben es auch weiter.
Wir zb, obwohl wir Oghusen sind, haben wir mit den Türken in Ankara und Istanbul weder sprachlich noch Optisch was gemein.


ja es ist sehr Rassistisch, das kann ich nicht leugnen, aber letztenendes ist es zum wohle aller, auch weil alle Kulturen dem Türkischen ähneln, auch die Armänier da Stirbt keine Hochkultur, auser bei den Kurden, aber die wissen sich zu wehren.
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Re: Der 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern

Beitragvon Córdoba » So 19. Apr 2015, 04:49

JFK » Sa 18. Apr 2015, 18:40 hat geschrieben:
Der Unterschied gegenüber Deutschland ist die Basis.
Türkei ist ein Neues Land, davor war eine eine Hochburg an Autonomie, da werden 40 Ethien zusammen geschmissen, und dann muss das funktionieren..... Die meisten pflegen ihre alte Kultur und sprache und geben es auch weiter.


Das ist aber kein wirklicher Unterschied.
In Deutschland leben Migranten und Religionen aus aller Welt, auf jeden Fall mehr als 40, genauso in den USA.
Kurden, Armenier und Araber und Griechen haben über Jahrhunderte dem Sultan als treue Soldaten/Janitscharen gedient.

Sie waren aber grundsätzlich immer gegenüber Osmanen diskriminiert/zweitrangig.
Wenn diese Gruppen also nicht 100% loyal waren, dann deshalb,
weil die Türken ihnen gegenüber auch nicht wirklich loyal waren.

Die Kolonien blieben im Kern immer zweitrangig.

Nicht nur das osmanische Kolonialreich, auch das britische Empire, das französische, portugiesische und spanische Kolonialreich sind zerfallen.
Warum?
Die Kolonien waren im Kern immer zweitrangig.
Auch Algerier waren keine richtigen Franzosen, zweitrangig, und deshalb auch nicht gegenüber Frankreich loyal.

Die Antwort der Türkei auf den Zerfall des osmanischen Imperiums, die als Demütigung, als Katastrophe empfunden wurde,

............und bis heute wird...........

.........war dann eben, das man seitdem im Reststaat eine klare homogene Linie fährt.
Was homogen ist, kann nicht weiter zerfallen.
Homogen in Sachen Sprache, Identität, Religion, Nation etc.

Aber hätten Frankreich, GB, Spanien, Portugal etc. nicht genauso Grund, auch diesen Weg zu fahren?
Ist nicht jedes Land, das inhomogen ist, vom Zerfall bedroht?
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Re: Der 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern

Beitragvon Kanzlerqualle » So 19. Apr 2015, 11:48

Córdoba » So 19. Apr 2015, 04:49 hat geschrieben:Ist nicht jedes Land, das inhomogen ist, vom Zerfall bedroht?
.. das Resultat aus deiner Äußerung wäre der Zerfall von Deutschland , da immer mehr Flüchtlingen , Asylanten , Arbeitskräfte aus anderen Ländern usw. nach Deutschland kommen und die werden sich im Laufe der Zeit vermischen , es wird dann ein neues Volk entstehen ... aber das hat es in der Geschichte schon sehr oft gegeben ..
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Re: Der 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern

Beitragvon Marie-Luise » So 19. Apr 2015, 12:45

JFK » Sa 18. Apr 2015, 19:40

Türkei ist ein Neues Land


Die Türkei existiert 1.000 Jahre (zu lange), wenn auch nicht immer als "Türkei"; auf jeden Fall von Türken bewohnt.
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Re: Der 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern

Beitragvon Antonius » So 19. Apr 2015, 14:51

Gestern abend gab es auf "Phoenix" die Wiederholung des Dokumentarfilmes von Eric Friedler
aus dem Jahre 2010 zum Thema des Völkermordes an den Armeniern in den Jahren 1915ff
im damaligen Osmanischen Reich:
"AGHET - Der Völkermord an den Armeniern."
http://de.wikipedia.org/wiki/Aghet_%E2% ... B6lkermord

Ich hatte diesen Film bereits vor 5 Jahren gesehen, aber es war wiederum ein ergreifendes Dokument.

https://www.youtube.com/watch?v=UqGe6_BwM2g

Hat jemand der Foristen dieses Dokument ebenfalls gesehen? Mit welcher Bewertung?
SAPERE AUDE - Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.
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Re: Der 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern

Beitragvon JFK » So 19. Apr 2015, 15:34

Córdoba » So 19. Apr 2015, 05:49 hat geschrieben:
Das ist aber kein wirklicher Unterschied.
In Deutschland leben Migranten und Religionen aus aller Welt, auf jeden Fall mehr als 40, genauso in den USA.
Kurden, Armenier und Araber und Griechen haben über Jahrhunderte dem Sultan als treue Soldaten/Janitscharen gedient.

Sie waren aber grundsätzlich immer gegenüber Osmanen diskriminiert/zweitrangig.
Wenn diese Gruppen also nicht 100% loyal waren, dann deshalb,
weil die Türken ihnen gegenüber auch nicht wirklich loyal waren.

Die Kolonien blieben im Kern immer zweitrangig.

Nicht nur das osmanische Kolonialreich, auch das britische Empire, das französische, portugiesische und spanische Kolonialreich sind zerfallen.
Warum?
Die Kolonien waren im Kern immer zweitrangig.
Auch Algerier waren keine richtigen Franzosen, zweitrangig, und deshalb auch nicht gegenüber Frankreich loyal.

Die Antwort der Türkei auf den Zerfall des osmanischen Imperiums, die als Demütigung, als Katastrophe empfunden wurde,

............und bis heute wird...........

.........war dann eben, das man seitdem im Reststaat eine klare homogene Linie fährt.
Was homogen ist, kann nicht weiter zerfallen.
Homogen in Sachen Sprache, Identität, Religion, Nation etc.

Aber hätten Frankreich, GB, Spanien, Portugal etc. nicht genauso Grund, auch diesen Weg zu fahren?
Ist nicht jedes Land, das inhomogen ist, vom Zerfall bedroht?


1. ist sogesehen Türkei im gesamten eine Kolonie da gibt's kein Erster oder zweiter rang, du müsstest wissen das die Oghusen ein Nomadenvolk ist, und erst mit der annahmen des Islams sich Kulitivierte und dann der Türkmene hervorging.

2. Die Länder Fahren genauso eine Assimilationspolitik, Spanien weniger, und das resultat ist gibraltar, katalonien usw, aber Deutschland ist ein schlechter beispiel, du schmeist deutsche Migranten und Einheimische türken zusammen, das passt nicht. GB ist wieder dabei zusammenzuwachsen

Die Türkei hat bis dato nicht annähernd die Souveränität wie die von dir vorgelegten Länder Europas.
Und wegen Homogenem Glauben kann nicht von der Regierung, eher vom Volk ausgehen, da werden die Minderheiten Diskriminiert, ist in Deutschland nicht anders, wenn man die Pegidas oder Sarazens im TV schiet, empfindet man genauso Diskriminierung, oder der Altägliche Rassismuss, das Volk regiert immer mit, aber von Sunnitischen Staat, die bis gestern Strick Kemalismus betrieben hat, kann nicht die Rede sein.

Weil Erdogan den Kemalismus aufgelockert hat, gehen dann die Hater auf die Barikaden und warnen vom dem bevorstehenden Kalifat, das ist Schwachsinn, und das wissen wir, aber paar Extremisten am rande müssen ja überall am Rad drehen.

Im Großen und Ganzen ist Ostanatolien eine gegend wo sich die meisten menschen meiden, es keine wirkliche Gesellschaft entsteht, da die Menschen ihre Kultur in Mischehen als verwässert befürchten, unter Osmanischer Autonomie und Landwirtschaft als Großfamilien, geht sowas gut.

Mit der Demokratie und Kapitlismuss hat das so seine Probleme. Man stelle sich noch vor, es wird sich nicht nur auf Kultureller und Ethnischer basis gemieden, sondern und das scheint wichtiger, auf Religiöser.

Das ist in Deutschland bei Migranten noch so, aber immer mehr verwässert alles, weil der Westliche Lebensweg, doch sehr stark ist.
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Re: Der 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern

Beitragvon JFK » So 19. Apr 2015, 15:40

Marie-Luise » So 19. Apr 2015, 13:45 hat geschrieben:
Die Türkei existiert 1.000 Jahre (zu lange), wenn auch nicht immer als "Türkei"; auf jeden Fall von Türken bewohnt.


Aha, Weil Türken es bewohnten war es Türkei, und Armänier Kurden usw waren dann die Ausländer?
Sry aber du hast nicht die Kapazitäten um das Osmainische Reich im Kern zu verstehen, du solltest wieder Pegidaflaggen schwingen, das steht dir mehr.
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Re: Der 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern

Beitragvon Córdoba » So 19. Apr 2015, 15:52

JFK » So 19. Apr 2015, 15:34 hat geschrieben: Das ist in Deutschland bei Migranten noch so, aber immer mehr verwässert alles, weil der Westliche Lebensweg, doch sehr stark ist.


Keine Angst, der Westen verwässert nicht nur alle anderen, sondern auch sich selbst.
Denn der Konservatismus ist im Grunde universal.
Noch vor 50 Jahren war die Familie in Deutschland heilig, die Frau gehörte hinter den Herd, der Mann war der Herr,
also im Grunde die gleichen Denkmuster wie sie heute noch die islamische Welt dominieren.
Denkmuster, die mitunter selbst noch in modernen Industriestaaten vorkommen, siehe Japan.
Und dort natürlich auch aufweichen.

Und wegen Homogenem Glauben kann nicht von der Regierung, eher vom Volk ausgehen, da werden die Minderheiten Diskriminiert, ist in Deutschland nicht anders


Nein nein, da gibt es doch erhebliche grundlegende Unterschiede.

Das sunnitisch geprägte türkische Religionsministerium kontrolliert das gesamte religiöse Leben, auch das der Christen.
Selbstorganisation ist grundsätzlich verboten.
Nicht zulässige Religionsgemeinschaften, Hindus und Buddhisten dürfen sich gar nicht betätigen.
Sämtliche Imane werden vom Staat bezahlt, und die griechische Ortodoxie darf noch nicht mal Priesternachwuchs ausbilden.
Aus dem Ausland holen dürfen sie auch nicht, die werden faktisch trockengelegt.
Alewiten stehen unter enormen Druck.
Und die kurdische Sprache steht seit Jahrzehnten unter enormen Druck.

All diese Bereiche sind in Deutschland grundsätzlich frei, werden also nicht staatlich kontrolliert, und beherrscht.

Das einzig integrierende Element in Deutschland ist die Amts und Schulsprache Deutsch.
Nur über diesen Hebel wird die Einheit des Landes definiert.
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Re: Der 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern

Beitragvon JFK » So 19. Apr 2015, 16:23

Córdoba » So 19. Apr 2015, 16:52 hat geschrieben:
Keine Angst, der Westen verwässert nicht nur alle anderen, sondern auch sich selbst.
Denn der Konservatismus ist im Grunde universal.
Noch vor 50 Jahren war die Familie in Deutschland heilig, die Frau gehörte hinter den Herd, der Mann war der Herr,
also im Grunde die gleichen Denkmuster wie sie heute noch die islamische Welt dominieren.
Denkmuster, die mitunter selbst noch in modernen Industriestaaten vorkommen, siehe Japan.
Und dort natürlich auch aufweichen.



Nein nein, da gibt es doch erhebliche grundlegende Unterschiede.

Das sunnitisch geprägte türkische Religionsministerium kontrolliert das gesamte religiöse Leben, auch das der Christen.
Selbstorganisation ist grundsätzlich verboten.
Nicht zulässige Religionsgemeinschaften, Hindus und Buddhisten dürfen sich gar nicht betätigen.
Sämtliche Imane werden vom Staat bezahlt, und die griechische Ortodoxie darf noch nicht mal Priesternachwuchs ausbilden.
Aus dem Ausland holen dürfen sie auch nicht, die werden faktisch trockengelegt.
Alewiten stehen unter enormen Druck.
Und die kurdische Sprache steht seit Jahrzehnten unter enormen Druck.

All diese Bereiche sind in Deutschland grundsätzlich frei, werden also nicht staatlich kontrolliert, und beherrscht.

Das einzig integrierende Element in Deutschland ist die Amts und Schulsprache Deutsch.
Nur über diesen Hebel wird die Einheit des Landes definiert.


Es steht eine Kurdische Amts und Schulsprache vor, konsequent ist das Autonomie, aber was denn sunni angeht bin ich etwas der Meinung das du auf dem holzweg bist, heute noch wollen viele Väter kein Schwiegersohn/Schwiegertochter, aus anderer Sippe/Stam geschweige den anderen glaubens. In Ostantolien ist das Standard und Istanbul wird es immernoch viele geben die darauf achten, das ist viel komplizierter.
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Re: Der 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern

Beitragvon Kanzlerqualle » So 19. Apr 2015, 16:42

JFK » So 19. Apr 2015, 15:40 hat geschrieben:Sry aber du hast nicht die Kapazitäten um das Osmainische Reich im Kern zu verstehen, du solltest wieder Pegidaflaggen schwingen, das steht dir mehr.
.. du kommst aus der Türkei , wohnst und arbeitest in Deutschland und bist nur am hetzen , egal wann und egal wie und wenn man dich auf die Völkermorde der Türken anspricht bist du beleidigt und ganz still ... PEGIDA hat seine voll Berechtigung , schon alleine wegen deiner diskriminierenden Äußerungen hier im Forum , die weder Hand noch Fuß haben und nur Hetze sind , wenn dir Deutschland nicht gefällt dann geh doch zurück in die Türkei ..
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Re: Der 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern

Beitragvon Kanzlerqualle » So 19. Apr 2015, 16:46

JFK » So 19. Apr 2015, 15:40 hat geschrieben: die Kapazitäten um das Osmainische Reich im Kern zu verstehen
.. die Kriege und Morde im osmanischen Reich habe ich dir ja ausführlich aufgeführt , danach warst du stumm ..

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