Der 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern

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Ammianus
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Re: Der 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern

Beitragvon Ammianus » Mo 27. Apr 2015, 15:54

Makumba » Sa 25. Apr 2015, 22:08 hat geschrieben:
Wenn du das so siehst war das Vorgehen der Jung-Türken dann auch folgerichtig. ;)

Aber so war es eben nicht.

Oder glaubst du das alle armenischen Greise, Kinder und Frauen die in der Türkei friedlich lebten, sich mit den Russen verbünden wollten? Das ist quatsch.


...



Aus der Logik von Unterwerfung, Ausbeutung und Unterdrückung von Widerstand heraus war dieses Verhalten auch folgerichtig. In dem Moment, wo die von mir Unterworfenen anfangen ihre Furcht zu verlieren und ihre Situation verändern wollen, wird es für mich als Unterwerfer kreuzgefährlich. Wenn man in die Osmanische Geschichte schaut, dann ist man dort immer mit äußerster Brutalität gegen jedes Aufbegehren vorgegangen – und unterschied sich damit nicht im geringsten von christlichen und anderen Gesellschaften egal ob Mongolen oder Azteken.

Das Osmanische Reich war im 19. Jh. nur noch ein lebender Leichnam. Seine Gebiete in Europa hatte es fast vollständig verloren. Ohne anders gelagerte Interessen von Engländern und Franzosen wäre es wohl den Russen gelungen, sich in den Besitz der Dardanellen und Konstantinopels zu bringen. Ägypten und Nordafrika zählten nur noch nominell zum sogenannten Kalifat der Sultane. Als dann Deutschland gelang, die Türkei auf seiner Seite in den 1. Weltkrieg zu ziehen, war es für England nicht allzu schwer, die Araber auf ihre Seite zu bringen – und sie anschließend um die Früchte ihres Kampfes zu betrügen. In Anatolien hatte man die riesigen Minderheiten der Armenier, Griechen (die saßen da schon seit mindestens Beginn der Eisenzeit) und Kurden. In einem nur wenig anders verlaufenem Szenario wäre der Westen Kleinasiens inklusive Konstantinopels jetzt griechisch. Den Osten würden sich Kurden, Araber und Armenier, in welcher Konstellation auch immer, teilen. Die in etwa jetzige Rolle der heutigen Kurden wäre dann den osmanischen Türken zugefallen: Zerrieben zwischen den erfolgreicheren Nationalitäten, überall eine verachtete und unterdrückte Minderheit.
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Kardux
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Re: Der 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern

Beitragvon Kardux » Mo 27. Apr 2015, 17:07

Ammianus hat geschrieben:Die in etwa jetzige Rolle der heutigen Kurden wäre dann den osmanischen Türken zugefallen: Zerrieben zwischen den erfolgreicheren Nationalitäten, überall eine verachtete und unterdrückte Minderheit.


Sowas wäre nie passiert. Die Türken waren und sind ein militantes Volk. Niemals hätten die osmanischen Türken dasselbe Schicksal wie die Kurden erlebt. Die Kurden tragen an ihrem Schicksal auch eine große Mitschuld. Sie liessen sich nämlich immer von den Türken vereinnahmen.

Ich stimme Ihnen jedoch zu, das es unter Umständen eine kleinere Resttürkei gegeben hätte. Aber das wirkliche Kernland der Türken, rund um Ankara, Konya, Yozgat, Aksaray war niemals in Gefahr. Und ich denke selbst wenn die Griechen in den Wirren der Nachkriegszeit Istanbul und die heutige Westtürkei erobert hätten, so hätten das die Türken niemals auf sich sitzen lassen. Der Einmarsch in Nordzypern dient hier als Beispiel, wozu die Türkei in der Lage ist.
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Córdoba
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Re: Der 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern

Beitragvon Córdoba » Do 30. Apr 2015, 13:34

Kardux » Mo 27. Apr 2015, 17:07 hat geschrieben:
Sowas wäre nie passiert. Die Türken waren und sind ein militantes Volk. Niemals hätten die osmanischen Türken dasselbe Schicksal wie die Kurden erlebt. Die Kurden tragen an ihrem Schicksal auch eine große Mitschuld. Sie liessen sich nämlich immer von den Türken vereinnahmen.

Ich stimme Ihnen jedoch zu, das es unter Umständen eine kleinere Resttürkei gegeben hätte. Aber das wirkliche Kernland der Türken, rund um Ankara, Konya, Yozgat, Aksaray war niemals in Gefahr. Und ich denke selbst wenn die Griechen in den Wirren der Nachkriegszeit Istanbul und die heutige Westtürkei erobert hätten, so hätten das die Türken niemals auf sich sitzen lassen. Der Einmarsch in Nordzypern dient hier als Beispiel, wozu die Türkei in der Lage ist.


Historisch haben die Kurden ziemliches Pech gehabt, wie die Basken, nicht ganz so wie die Tibeter.
Vor allen Dingen nach dem ersten Weltkrieg.

Die Deutschen haben mehr Glück gehabt, als sie verdient haben.
Wenn man bedenkt, was sie sich geleistet haben.

Zerlegt wurden die Osmanen im Kern von den Arabern, diese waren nomadisch, wenig zivilisiert, und illoyal.
Die Osmanen haben ihren ganzen Haß aber auf die domestizierten, zivilisierten Minoritäten, also Kurden Griechen Armenier etc. gerichtet.
Ausgerechnet diese waren aber über Jahrhunderte relativ loyal gegenüber dem Sultan.
Und nicht entscheidend für den Zerfall des osmanischen Reiches.

Der Hass der Türken hat sich gegen die Falschen gerichtet!

Was passiert heute?
Die Türkei unterstützt den IS, um den Kurden wieder eins auszuwischen.

Das produziert neuen Hass, die Gewaltspirale dreht sich weiter, vor allen Dingen in den Kurdengebieten der Türkei.
Marie-Luise

Re: Der 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern

Beitragvon Marie-Luise » Fr 1. Mai 2015, 18:00

Marie-Luise » Mo 13. Apr 2015, 17:10

Dazu fällt mir Erdogans Ausspruch von vor einigen Jahren ein:

"Muslime morden nicht", "Muslime begehen keinen Völkermord!"

("Muslims don't .... ")

>Prime Minister Recep Tayyip Erdogan’s famous series of quotes “Muslims don’t kill,” “Muslims don’t commit genocide” and “Muslims don’t resort to terror” from a couple of years ago also contained another jewel: “Muslims don’t resort to nuclear weapons.”

http://www.hurriyetdailynews.com/defaul ... 2011-11-10


Erdogans "Muslime morden nicht", "Muslime begehen keinen Völkermord" haben nun den prominenten Muslimbruder Youssef al-Qaradawi auf den Plan gerufen. Er trat der Muslimbruderschaft U.S.A. bei, um der Türkei gegen die Bezeichnung "Genozid" beizustehen.

http://www.dailysabah.com/diplomacy/201 ... -incidents
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Re: Der 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern

Beitragvon Hassad » Di 5. Mai 2015, 14:58

Marie-Luise » Fr 1. Mai 2015, 19:00 hat geschrieben:
Erdogans "Muslime morden nicht", "Muslime begehen keinen Völkermord" haben nun den prominenten Muslimbruder Youssef al-Qaradawi auf den Plan gerufen. Er trat der Muslimbruderschaft U.S.A. bei, um der Türkei gegen die Bezeichnung "Genozid" beizustehen.

http://www.dailysabah.com/diplomacy/201 ... -incidents



Sowie der Erdowahn den Massenmord heute unterstützt an Minderheiten wie Kurden, Yesiden , so leugnet er auch heute den Genoizid an den Armenier vor 100 Jahren.
Dem Erdowahn glaube ich nichts mehr.
Zur Erinnerung, vor einem Jahr etwa wollte er mittels Agenten einen Angriff auf sein Land simulieren von syrischem Boden aus, um einen Grund zu erzielen in Syrien auch direkt einzumaschieren. Erdogan ist der eigentliche Chef der IS - ein Multiterrorist und Kriegstreiber.
Fairness und Gerechtigkeit statt Demokratie
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Re: Der 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern

Beitragvon feratheyv » Mo 11. Mai 2015, 01:45

Demolit » Di 14. Apr 2015, 11:45 hat geschrieben:
Eine kleine Korrektur wäre dem Franziskus noch auf den Spickzettel zu schreiben. Wenn die Definition von Völkermord korrekt angewandt wird, dann wäre der erste Völkermord im vorigen Jahrhundert in Deutsch Südwestafrika an den Hereros verübt worden.


Das gleiche musste ich auch denken und hatte schon befürchtet, dass die Herero und Nama vergessen werden würden. Da die Verbrechen gegen sie auch in der Bundestagsdebatte angesprochen wurden, kann ich nur hoffen, das auch dieses Thema auf die Tagesordnung kommt und als Genozid deklariert wird. Aber noch scheinen die Interessen der Herero und Nama leider unbedeutender als die der Nachfahren der deutschen Siedler in Namibia zu sein.
http://www.politlog.de/2015/04/27/volke ... -armenier/
Erst Hintergründe wissen, dann sich zu einem Thema äußern!
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Re: Der 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern

Beitragvon kammps » Mo 22. Jun 2015, 05:39

feratheyv » Mo 11. Mai 2015, 02:45 hat geschrieben:
Das gleiche musste ich auch denken und hatte schon befürchtet, dass die Herero und Nama vergessen werden würden. Da die Verbrechen gegen sie auch in der Bundestagsdebatte angesprochen wurden, kann ich nur hoffen, das auch dieses Thema auf die Tagesordnung kommt und als Genozid deklariert wird. Aber noch scheinen die Interessen der Herero und Nama leider unbedeutender als die der Nachfahren der deutschen Siedler in Namibia zu sein.
http://www.politlog.de/2015/04/27/volke ... -armenier/


Eine Nummer kleiner wäre ja auch schon ein Schritt. Zum Beispiel die Straßen umbenennen, mit denen verantwortlich Beteiligte des Völkermords immer noch gewürdigt werden.
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Re: Der 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern

Beitragvon Makumba » Mo 22. Jun 2015, 16:12

feratheyv » Mo 11. Mai 2015, 01:45 hat geschrieben:Das gleiche musste ich auch denken und hatte schon befürchtet, dass die Herero und Nama vergessen werden würden.


Ja, das glaube ich auf Wort. Wie das Schicksal der vergessenen Hereros sie um den Schlaf bringt.
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Re: Der 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern

Beitragvon Antonius » So 5. Jun 2016, 14:24

Ammianus hat geschrieben:(27 Apr 2015, 16:54)
(...)
Das Osmanische Reich war im 19. Jh. nur noch ein lebender Leichnam. Seine Gebiete in Europa hatte es fast vollständig verloren. Ohne anders gelagerte Interessen von Engländern und Franzosen wäre es wohl den Russen gelungen, sich in den Besitz der Dardanellen und Konstantinopels zu bringen. Ägypten und Nordafrika zählten nur noch nominell zum sogenannten Kalifat der Sultane. Als dann Deutschland gelang, die Türkei auf seiner Seite in den 1. Weltkrieg zu ziehen, war es für England nicht allzu schwer, die Araber auf ihre Seite zu bringen – und sie anschließend um die Früchte ihres Kampfes zu betrügen. In Anatolien hatte man die riesigen Minderheiten der Armenier, Griechen (die saßen da schon seit mindestens Beginn der Eisenzeit) und Kurden. In einem nur wenig anders verlaufenem Szenario wäre der Westen Kleinasiens inklusive Konstantinopels jetzt griechisch. Den Osten würden sich Kurden, Araber und Armenier, in welcher Konstellation auch immer, teilen. Die in etwa jetzige Rolle der heutigen Kurden wäre dann den osmanischen Türken zugefallen: Zerrieben zwischen den erfolgreicheren Nationalitäten, überall eine verachtete und unterdrückte Minderheit.
Wenn sich die türkischen Siedlungsgebiete auf die Gegend von Ankara, Konya, etc., beschränkt hätten, so hätte ein türkischer Staat durchaus überleben können.
Natürlich, man hätte sich mit den Nachbarstaaten Kurdistan, Armenien, Syrien, Griechenland arrangieren müssen.

Im übrigen hat der Deutsche Bundestag in der vergangenen Woche endlich die Resolution zum Völkermord an den Armeniern 1915ff verabschiedet.
Besonders beeindruckend fand ich die Rede des Parteivorsitzenden der Grünen, Cem Özdemir, zum Thema.
SAPERE AUDE - Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.
Immanuel Kant (1724-1804)
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Re: Der 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern

Beitragvon immernoch_ratlos » So 5. Jun 2016, 17:42

Bei Ereignissen die noch einigermaßen in unserem "Ereignishorizont" (nein, nicht der in der "allgemeinen Relativitätstheorie") liegen, ist man versucht Begriffe aufzusetzen, die zumindest juristisch keinerlei Wirkung haben.

Völkermord oder Genozid genannt wird inzwischen alles was politisch "opportun" erscheint. Als Straftatbestand im "Völkerstrafrecht" wurde "Völkermord" exakt am 09.12.1948 in der Resolution 260 die „Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes“ justiziabel.

Nachdem das Töten gleich ganzer Volksgruppen und alles was die Konvention in Artikel II definiert, in bislang nie dagewesenen Größenordnungen unübersehbar geworden war, versucht man dies zukünftig durch Strafandrohung wenigstens einzudämmen. Wen das im Detail interessiert kann sich in dem WIKI Völkermord weiter informieren.

Der Begriff "Völkermord" ist zwar sehr detailliert definiert, aber wer möchte kann den beliebig auch "rückwärts" gerichtet anwenden. Diese geradezu inflationäre Anwendung, mach diese Art des Verbrechens geradezu "alltäglich". Quasi als unvermeidbare Begleitumstände bei kriegerischen Auseinandersetzungen - Bürgerkriegen usw.

So gesehen kommt diese nachträgliche Verurteilung einer - zweier Regierungen, von denen allenfalls die nun ja "Rechtsnachfolger" noch existieren nicht nur zu spät (im Fall des osmanischen Reichs) ein nachträglicher Versuch schändliche Taten Heute zu (ver)urteilen. Das hängt ganz von der politischen Situation des Tages ab.

Was gegenwärtige andauernde Untaten angeht, wird es da auch weitere 100 Jahre dauern, bis diese dann "posthum" verurteilt werden ?

Warum kann (kindlich naiv gefragt) niemand schon im Ansatz - auch durch Gegengewalt wenn nicht anders möglich - gerade laufende Verbrechen verhindern ? Wenn ein Staat gerade dabei ist GEGENWÄRTIG die "Weichen" für Gewalt im Inneren zu stellen z.B. ?

Diese leicht verspätete und juristisch unwirksame "Verurteilung" war ein wunderhübsches Schmierentheater für alle, denen aus sehr späte Gerechtigkeit erst mal genügt....

Eine höchst dumme Stärkung der "Wagenburgmentalität" die sicher hilft so manchen Kurden UND sicher auch erhebliche Anzahl ethnischer Türken zu töten.
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Re: Der 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern

Beitragvon BruceLee » Mo 6. Jun 2016, 22:20

Ich darf seit dem Beschluss im Bundestag über den (Platzhalter für ein bestimmtes Wort) Armeniergenozid nicht mehr diskutieren, ohne mir
eine eventuelle Strafanzeige einzuhandeln. Demokratie pur inmitten Europas. Insofern hoffe ich natürlich, dass die Türkei genauso konsequent
gegen die Armeniergenozidbefürworter vorgeht. Ja ich weiss, so war das früher auch, aber mittlerweile kann man darüber offen reden, aber
hoffentlich nicht mehr all zu lang. Genauso wie man Atatürk verfluchen und beschimpfen darf.

All diese Beschlüsse in jedweden Parlamenten der Welt werden nichts an der Armut und Abschiermung Armeniens (seitens der Türkei, aber
meiner Meinung nach noch sehr viel mehr ausbaufähig) sowie der Aussöhnung der beiden
Länder ändern.

Ich hasse Erdogan, aber mein Segen zur völligen Vernichtung der pkk Terroristen hat er alle male und ich hoffe er wird dies endlich bis zum
bitteren ende durchziehen.

Erdogan ist zwar ein Dummschwätzer ohne Ende, aber mittlerweile kann ich die Schar seiner Anhänger nachvollziehen, wenn ich seine
Gesinnung mit der Doppelmoral der angeblich modernsten Demokratien des Westens vergleiche.
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Re: Der 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern

Beitragvon Kardux » Mo 6. Jun 2016, 23:48

BruceLee hat geschrieben:Ich darf seit dem Beschluss im Bundestag über den (Platzhalter für ein bestimmtes Wort) Armeniergenozid nicht mehr diskutieren, ohne mir
eine eventuelle Strafanzeige einzuhandeln. Demokratie pur inmitten Europas.


Ja, genauso wurde ja auch der Völkermord an den Herero und Nama anerkannt. Sie sagen es, das ist Demokratie pur. Und selbst Schwachköpfe die weiterhin den Völkermord leugnen oder relativieren müssen mit keiner Strafanzeige rechnen. Wo soll das bitte verankert worden sein? Welches Gesetz gibt es dazu? Inmitten Europas, wurde lediglich dieser Genozid anerkannt, sehr spät wie ich finde. Die "Meinungsfreiheit" für türkische Faschisten welche die geplante Vernichtung der Armenier negieren wird weiterhin bewahrt.

BruceLee hat geschrieben:Insofern hoffe ich natürlich, dass die Türkei genauso konsequent gegen die Armeniergenozidbefürworter vorgeht.


So dummdreist brauchen Sie nicht zu hoffen, den Artikel 301 der türkischen Verfassung gibt es schon länger. Hieß zwar früher "Herabsetzung des Türkentums", und jetzt halt einfach "Herabsetzung der türkischen Nation". Und trotzdem ist und bleibt es ein Gummiparagraph, den kann man so interpretieren wie man gerade Lust hat.

BruceLee hat geschrieben:Genauso wie man Atatürk verfluchen und beschimpfen darf.


Auch dagegen gibt es weiterhin ein Gesetz in der Türkei. So einfach ist es nicht Atatürk zu beschimpfen. Auch wenn es vollkommen legitim und verständlich ist ihn zu verfluchen und natürlich zu beschimpfen.

BruceLee hat geschrieben:Ich hasse Erdogan, aber mein Segen zur völligen Vernichtung der pkk Terroristen hat er alle male und ich hoffe er wird dies endlich bis zum bitteren ende durchziehen.


Eine sogenannte Hassliebe. :D

Die PKK wird weder Erdogan noch irgend einer seiner faschistischen Nachfolger vernichten können. Die PKK ist im Grunde nur eine Idee, ein Gedanke, ein Wille nach Freiheit. Den kann man nicht vernichten. Noch während der osmanischen Kolonisierung Kurdistans revoltierten gewisse kurdische Emirate. Damals kannte man den Begriff Terroristen noch nicht in Istanbul. Aber irgendeinen Begriff benötigte man ja schon um nicht Freiheitskämpfer oder Widerstandskämpfer hören zu müssen - deshalb lieber Begiffe wie Banditen um den kurdischen Widerstand zu dysphemisieren. Später als die moderne Türkei ausgerufen wurde revoltierten die Kurden wieder. Aufständische, Abtrünnige, Freischärler, usw. man fand ja immer einen passenden Begriff. Heute sind es halt die PKK- Terroristen.

Und noch immer scheint das türkische Volk nicht verstanden zu haben das sich das kurdische Volk nicht vernichten lässt.

BruceLee hat geschrieben:Erdogan ist zwar ein Dummschwätzer ohne Ende

Das Sie mal etwas Vernünftiges schreiben - ein Wunder. Ja, natürlich, Erdogan ist ein Dummschwätzer ohne Ende. Und die Schar seiner Anhänger scheint wohl viel dümmer als er zu sein. Wer sich einem Führer verschreit kann nicht anders bezeichnet werden.
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Re: Der 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern

Beitragvon Flaschengeist » Fr 30. Sep 2016, 13:14

palulu hat geschrieben:(13 Apr 2015, 15:46)

Der Papst hielt vor Kurzem im Petersdom einen Gottesdienst zu Ehren der ermordeten Armenier während des Osmanischen Reiches ab, an dem auch Vertreter der orthodox-armenischen Geistlichkeit teilnahmen. Dort bezeichnete er die Ereignisse von 1915 als einen Völkermord "am ersten christlichen Volk". Er stellte die Ereignisse um 1915 auf eine Stufe mit dem Holocaust und dem Stalinismus. Die Armenier seien Opfer des ersten Völkermordes des 20. Jahrhunderts geworden, hat Franziskus gesagt, allerdings ist diese Aussage wieder einmal Ausdruck des weißen Rassismus. Tatsächlich waren die ersten Genozidopfer des letzten Jahrhunderts Afrikaner: die Herero und Nama.

http://www.tagesschau.de/ausland/papst- ... r-103.html
http://www.tagesspiegel.de/politik/paps ... 25258.html

Naturgemäß missfiel dies der Türkei. Der Botschafter des Vatikan wurde ins türkische Außenministerium einbestellt, der türkische Botschafter aus dem Vatikan zurück nach Ankara beordert. Es wird gemunkelt, dass der Papst aus Rücksicht auf die Beziehungen zur Türkei nicht an der pompösen und internationalen Gedenkzeremonie am 24. April in Eriwan teilnehmen werde, weshalb die Zeremonie im Petersdom abgehalten worden sei.

Der taz-Journalist Jürgen Gottschlich hat ganz ungeplant und unerwartet ein Buch zu dieser Thematik just am 100. Jahrestag veröffentlicht:

Beihilfe zum Völkermord: Deutschlands Rolle bei der Vernichtung der Armenier
Gebundene Ausgabe – 24. Februar 2015
von Jürgen Gottschlich (Autor)

Klappentext:
-> http://www.amazon.de/Beihilfe-zum-Völke ... s=Armenier

In der Bundesrepublik wird am 24. April eine Gedenkstunde im Deutschen Parlament abgehalten. Die Welt meint, aus Rücksicht vor Erdogan wolle man das Wort Genozid in Deutschland nicht in den Mund nehmen von offizieller Seite. Abgesehen davon, dass Erdogan nicht die personifizierte Türkei ist, würde diesem Standpunkt Jürgen Gottschlich wohl so nicht zustimmen. Deutschland wiederum hat kein Interesse daran, als Mittäter verurteilt zu werden. Interessant ist auch, wer die Gedenkfeier in Armenien besucht und wer nicht. Vor einigen Wochen wurde nämlich berichtet, dass der französische Staatspräsident François Hollande die Zeremonie am 24. April in Eriwan besuchen werde, Deutschland wolle lediglich einen Vertreter entsenden. In Frankreich lebt eine einflussreiche armenische Diaspora, in Deutschland eine türkische.

In der Türkei hingegen hat man ebenfalls so seine Mittel und Wege. Die Kaufentscheidung des Milliarden Dollar schweren Raketenabwehrsystems wurde aufgeschoben, zuletzt waren europäische Firmen, genauer gesagt ein italienisch-französisch Konsortium, in den engeren Kreis gerückt. Ihr Angebot wird inzwischen favorisiert. Darüber hinaus hat man mit Turkish Airlines, eine stark expandierende Fluglinie, einen Großkunden bei Airbus, der jährlich 30 neue Flugzeuge einflottet. Abgesehen von ökonomischen Zwängen spricht auch die Tatsache, dass Armenien sich der russischen Machtsphäre letztlich ergeben hat, nicht für ein größeres westliches Interesse an der Thematik. Armenien ist zum 02.01.2015 der Eurasischen Union beigetreten.



Die Vertreibung der Armenier war ein Völkermord unter vielen. Weder der erste noch der letzte im 20. Jahrhundert. Die Briten haben z.B. die Buren in KZ`s gesteckt und dort krepieren lassen.

Die Deutschen tragen an der Vertreibung der Armenier keine Verantwortung. Zumindest ist mir nicht bekannt, wie denn die Deutschen das Geschehen im Osmanischen Reich hätten verhindern können. Es sei denn man mach allgemein immer die Verbündeten mit verantwortlich. Das würde dann aber bedeuten das die USA auch für die Verbrechen der SU im WW II mit verantwortlich sind.

Die Regierung Atatürk hat übrigens die Verbrechen an den Armeniern zumindest teilweise aufgearbeitet und die Verantwortlichen zum Tode verurteilt.

Allgemein bin ich der Meinung daß die Geschehnisse der damaligen Zeit und ihre Einordnung eine Diskussion ist, die den Armeniern und den Türken etwas an geht. Deutschland hat damit nichts zu tun.
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Re: Der 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern

Beitragvon bennyh » Fr 30. Sep 2016, 14:58

Flaschengeist hat geschrieben:(30 Sep 2016, 14:14)

Die Vertreibung der Armenier war ein Völkermord unter vielen. Weder der erste noch der letzte im 20. Jahrhundert. Die Briten haben z.B. die Buren in KZ`s gesteckt und dort krepieren lassen.

Die Deutschen tragen an der Vertreibung der Armenier keine Verantwortung. Zumindest ist mir nicht bekannt, wie denn die Deutschen das Geschehen im Osmanischen Reich hätten verhindern können. Es sei denn man mach allgemein immer die Verbündeten mit verantwortlich. Das würde dann aber bedeuten das die USA auch für die Verbrechen der SU im WW II mit verantwortlich sind.

Die Regierung Atatürk hat übrigens die Verbrechen an den Armeniern zumindest teilweise aufgearbeitet und die Verantwortlichen zum Tode verurteilt.

Allgemein bin ich der Meinung daß die Geschehnisse der damaligen Zeit und ihre Einordnung eine Diskussion ist, die den Armeniern und den Türken etwas an geht. Deutschland hat damit nichts zu tun.

Die USA waren während des WW2 nicht in der Sovietunion präsent. Die Deutsche Militärführung aber sehr wohl im Osmanischen Reich während des WW1. Es gab nie eine derart intensive Zusammenarbeit zwischen den USA und der Sovietunion wie zwischen dem Deutschen Kaiserreich und dem Osmanischen Reich. Die USA und die Sovietunion verband lediglich ein gemeinsamer Feind (bzw. gemeinsame Feinde, aka Nazi-Deutschland, Ungarn, Italien, Bulgarien und Rumänien und später das Kaiserreich Japan. Selbst beim Thema Finnland gab es keinen gemeinsamen Nenner.) Die Sovietunion hat ihre Verbrechen, wenn möglich, heimlich durchgeführt, die Jungtürken hingegen ganz offen und für jeden sichtbar, der es wissen wollte. Zwischen der Sovietunion und den USA gab es auch kein derart ungleiches Kräfteverhältnis wie zwischen dem Deutschen Kaiserreich und dem Osmanischen Reich.
Das Deutsche Kaiserreich ist nicht verantwortlich für die Entscheidung zum Genozid an den Armeniern oder die Planung desselben, aber für eine viel zu passive Haltung wider besseren Wissens und für die Weigerung, die Osmanen aufzufordern, den Genozid einzustellen. Man entscheid stattdessen, dass die militärische Allianz wichtiger war als das Leben der Armenier. Man hätte vielleicht einen Hebel gehabt, um die Armenier zu retten. Vielleicht hätte der Hebel auch nicht gereicht. Aber zumindest hat man es nicht probiert. Eine deutsche Verantwortung für den Völkermord gibt es durchaus, nicht aufgrund dessen, was das Deutsche Kaiserreich tat, sondern aufgrund dessen, was es nicht tat.
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Re: Der 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern

Beitragvon bennyh » Fr 30. Sep 2016, 15:03

Kardux hat geschrieben:(07 Jun 2016, 00:48)
Auch dagegen gibt es weiterhin ein Gesetz in der Türkei. So einfach ist es nicht Atatürk zu beschimpfen. Auch wenn es vollkommen legitim und verständlich ist ihn zu verfluchen und natürlich zu beschimpfen.

Nicht, dass ich irgendwas gegen Beschimpfung und Verfluchung von Staatsmännern hätte, aber aus Interesse: Was ist für Sie das Beschimpfungs- und Verfluchungswerte an Atatürk?

Kardux hat geschrieben:(07 Jun 2016, 00:48)
Ja, natürlich, Erdogan ist ein Dummschwätzer ohne Ende. Und die Schar seiner Anhänger scheint wohl viel dümmer als er zu sein.

Schwer vorstellbar, dass das überhaupt möglich ist. :D
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Re: Der 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern

Beitragvon Jekyll » Fr 30. Sep 2016, 15:46

bennyh hat geschrieben:(30 Sep 2016, 16:03)Schwer vorstellbar, dass das überhaupt möglich ist. :D
Was Dummheit und Dummschwätzerei angeht beweisen deutsche und kurdische Nationalisten am laufend Band, dass hier die Grenzen des Möglichen noch lange nicht erreicht worden sind.
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Re: Der 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern

Beitragvon bennyh » Fr 30. Sep 2016, 16:11

Jekyll hat geschrieben:(30 Sep 2016, 16:46)

Was Dummheit und Dummschwätzerei angeht beweisen deutsche und kurdische Nationalisten am laufend Band, dass hier die Grenzen des Möglichen noch lange nicht erreicht worden sind.

Ja, möglich. Wüsste nur nicht, dass Sie hier grade einem Deutschen oder Nationalist antworten.
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Re: Der 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern

Beitragvon Flaschengeist » Sa 1. Okt 2016, 01:51

bennyh hat geschrieben:(30 Sep 2016, 15:58)

Die USA waren während des WW2 nicht in der Sovietunion präsent. Die Deutsche Militärführung aber sehr wohl im Osmanischen Reich während des WW1. Es gab nie eine derart intensive Zusammenarbeit zwischen den USA und der Sovietunion wie zwischen dem Deutschen Kaiserreich und dem Osmanischen Reich. Die USA und die Sovietunion verband lediglich ein gemeinsamer Feind (bzw. gemeinsame Feinde, aka Nazi-Deutschland, Ungarn, Italien, Bulgarien und Rumänien und später das Kaiserreich Japan. Selbst beim Thema Finnland gab es keinen gemeinsamen Nenner.) Die Sovietunion hat ihre Verbrechen, wenn möglich, heimlich durchgeführt, die Jungtürken hingegen ganz offen und für jeden sichtbar, der es wissen wollte. Zwischen der Sovietunion und den USA gab es auch kein derart ungleiches Kräfteverhältnis wie zwischen dem Deutschen Kaiserreich und dem Osmanischen Reich.
Das Deutsche Kaiserreich ist nicht verantwortlich für die Entscheidung zum Genozid an den Armeniern oder die Planung desselben, aber für eine viel zu passive Haltung wider besseren Wissens und für die Weigerung, die Osmanen aufzufordern, den Genozid einzustellen. Man entscheid stattdessen, dass die militärische Allianz wichtiger war als das Leben der Armenier. Man hätte vielleicht einen Hebel gehabt, um die Armenier zu retten. Vielleicht hätte der Hebel auch nicht gereicht. Aber zumindest hat man es nicht probiert. Eine deutsche Verantwortung für den Völkermord gibt es durchaus, nicht aufgrund dessen, was das Deutsche Kaiserreich tat, sondern aufgrund dessen, was es nicht tat.



Welcher Hebel hätte das denn sein können?

Die USA haben einen Hebel gehabt. Die Amis hätten z.B. mit einer Einstellung aller Lieferungen drohen können. Selbst ein Mann wie Väterchen Stalin hätte es sich dann überlegt ob er seine Verbrechen z.B. an den Wolgadeutschen ausführen läßt.
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Re: Der 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 1. Okt 2016, 09:42

Der Völkermord an den Armeniern hat die Familie von Silvina Der-Meguerditchian zerstört. Die meisten Familienmitglieder kamen ums Leben. Auf einem "Fluchtteppich", der in der Berliner Akademie der Künste zu sehen sein wird, hat sie die Geschichte ihrer Großeltern festgehalten.
http://www.deutschlandradiokultur.de/fa ... _id=367143

Die Erinnerung an den ersten systematischen Völkermord des 20. Jahrhunderts, verübt von der jungtürkischen Regierung des Osmanischen Reiches, wird wachgehalten. Ein gutes und wichtiges Signal, besonders für die nationalistischen Elemente in der Türkei und unter Türken in Deutschland. Man sollte wie Deutschland aus der Geschichte lernen und den Hass auf andere Völker begraben.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
Thomas Jefferson
Taurus

Re: Der 100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern

Beitragvon Taurus » Sa 1. Okt 2016, 11:47

Tom Bombadil hat geschrieben:(01 Oct 2016, 10:42)

Der Völkermord an den Armeniern hat die Familie von Silvina Der-Meguerditchian zerstört. Die meisten Familienmitglieder kamen ums Leben. Auf einem "Fluchtteppich", der in der Berliner Akademie der Künste zu sehen sein wird, hat sie die Geschichte ihrer Großeltern festgehalten.
http://www.deutschlandradiokultur.de/fa ... _id=367143

Die Erinnerung an den ersten systematischen Völkermord des 20. Jahrhunderts, verübt von der jungtürkischen Regierung des Osmanischen Reiches, wird wachgehalten. Ein gutes und wichtiges Signal, besonders für die nationalistischen Elemente in der Türkei und unter Türken in Deutschland. Man sollte wie Deutschland aus der Geschichte lernen und den Hass auf andere Völker begraben.




Insofern halte ich es für politischen Schwachsinn, unbewiesene und unerforschte Ereignisse als Völkermord aufzutischen und Wachzuhalten, während heute vor laufender Kammera und Publikum echte und bejubelte Völkermorde stattfinden. Entschuldigt bitte wenn ich etwas gesagt habe was ich nicht sagen durfte, nur wegen der Meinungsfreiheit wegen habe ich gewagt diesen Satz auszusprechen und bitte die Moderation unpassende Teile zu löschen soweit diese eventuell in sicht deutscher Gesetzgebung verboten sind.

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