Eure Meinung über die Türkei

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immernoch_ratlos
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Re: Eure Meinung über die Türkei

Beitragvon immernoch_ratlos » Di 14. Mär 2017, 20:32

Es schadet sicher nicht mal innezuhalten und sich um die Fakten zu bemühen. Eine recht gute Zusammenfassung der Ereignisse liefert das WIKI "Massaker von Srebrenica" bevor man einem notorischen Lügner und Hetzer wie dem türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan in irgend etwas zustimmt....
Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte hat Völkermord-Vorwürfe der Türkei als „widerliche Geschichtsverfälschung“ zurückgewiesen. Das sei inakzeptabel und unerträglich, sagte Rutte am Dienstag im niederländischen Fernsehen.
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Sozialdemokrat
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Re: Eure Meinung über die Türkei

Beitragvon Sozialdemokrat » Di 14. Mär 2017, 20:44

Keoma hat geschrieben:(14 Mar 2017, 20:33)

Und was hättendie 400 Hobbysoldaten gegen die Truppen von Mladic mit ihrer unzureichenden Bewaffnung ausrichten sollen?
Versagt hat der Sicherheitsrat.

Zu Hause bleiben.... Oder oder kämpfen. Diese Hobby-Soldaten haben mitgekriegt wie in ihrer unmittelbaren Umgebung unschuldigen Zivilisten die Kehlen durchgeschnitten wurden. ...und haben nichts dagegen unternommen....sie haben einfach weggesehen.
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Re: Eure Meinung über die Türkei

Beitragvon Keoma » Di 14. Mär 2017, 20:47

Sozialdemokrat hat geschrieben:(14 Mar 2017, 20:44)

Zu Hause bleiben.... Oder oder kämpfen. Diese Hobby-Soldaten haben mitgekriegt wie in ihrer unmittelbaren Umgebung unschuldigen Zivilisten die Kehlen durchgeschnitten wurden. ...und haben nichts dagegen unternommen....sie haben einfach weggesehen.

Sicher, sie hätten gefälligst auch draufgehen sollen.
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Re: Eure Meinung über die Türkei

Beitragvon immernoch_ratlos » Di 14. Mär 2017, 21:13

Nun ja es gibt eben militärische erfahrenen Spezialisten unter uns - die hätten wären sicher freudig in den Stiefeln der Holländer gestanden - oder vielleicht doch nicht - angesichts solcher Zustände :
Quelle hat geschrieben:07.12.1998
KRIEGSVERBRECHEN„Haut ab, die Tschetniks kommen“

... Die niederländischen Soldaten, die in Srebrenica stationiert waren, um die Zivilbevölkerung vor Übergriffen zu schützen, waren total überfordert. "Wir glaubten, und manche glauben noch immer, daß Holland ein weißer Engel in einer finsteren Welt ist", sagte der liberale Parlamentsabgeordnete Jan Hoekema. "Jetzt fragen wir uns, ob wir wirklich immer Helden gewesen sind." Nein, in Srebrenica ganz gewiß nicht.

Um bösen Menschen zum Sieg zu verhelfen, so hatte Verteidigungsminister Joris Voorhoeve gesagt, brauchten gute Menschen nur die Hände in den Schoß zu legen. Deshalb müsse man handeln. Dafür bekam Voorhoeve viel Applaus. Die unverschämte serbische Konquista sollte notfalls mit Waffengewalt auseinandergejagt werden. Die Niederländer gingen verwegenerweise davon aus, daß ihre zivilisationsverwöhnten Soldaten den kampferprobten serbischen Tschetniks ebenbürtig waren.

Der Einsatz der Dutchbatter, wie sie neckisch genannt wurden, war von Anfang an ein grundnaives Unternehmen. Sie sollten dem serbischen Bären, falls nötig, das Fell versohlen. Aber sie sollten es möglichst im Einklang mit den humanitären Grundwerten der Nation tun. Am besten den Störer mit guten Argumenten zur Einsicht bringen.

Um weniger bedrohlich zu wirken, sollte das Dutchbat keine Kettenfahrzeuge, sondern nur bereifte Panzerwagen mit auf den Weg bekommen. Weil die Umrüstung zu teuer war, setzte Minister Voorhoeve dann doch Schützenpanzer vom Typ YPR ein. Damit sie nicht so provozierend wirkten, wurden aber vorher die Kanonen gegen Maschinengewehre ausgetauscht.

[ :rolleyes: das gab es später für die dt. Bundeswehr in Afghanistan in ähnlicher Weise - dort durften die "robusten Leopard Panzer" von Deutschen nicht eingesetzt werden (niemand sollte auf die Idee kommen das dt. Kontingent sei im Krieg) - die Kanadier nutzten genau diese dt. "Leihpanzer" dagegen sehr erfolgreich... ]

Die Dutchbatter waren entsetzt über die kongolesischen Zustände in der Enklave. Die lokale Mafia plünderte die eigenen Landsleute gnadenlos aus. Sie klaute den Holländern Waffen und verkaufte diese an die serbischen Belagerer. Krankenhausärzte beschwerten sich darüber, daß Mafiosi in den Operationssaal eingedrungen seien und narkotisierte Patienten umgebracht hätten. Einmal lief einer ihrer Führer mit einer Art Lanze durch den Ort, auf die er den abgehackten Kopf eines angeblichen Spions gespießt hatte.

Am 9. Juni 1995 schrieb Feldwebel Piet Hein Both in einem Brief an seine Frau: "Nach sechs Monaten stelle ich mir selbst die Frage: Was sollen wir überhaupt hier?"

Am 6. Juli griffen die Serben an. Und zwar gegen alle Vereinbarungen. Dutchbat-Kommandeur Oberstleutnant Ton Karremans ließ aber nicht zurückschießen, obwohl er dazu nach den Statuten ermächtigt gewesen wäre. Er war wie gelähmt.

Als von der Zentrale der Fax-Befehl zur Abriegelung der Zufahrtsstraßen kam, sei seinen Leuten ein tüchtiger Schreck in die Glieder gefahren, erinnert sich Feldwebel
* Nach der Ankunft in Tuzla.
Arthur Batolona. Denn: "Bei so einem Einsatz konnte man leicht getötet werden." Man denke. Daß ein Krieg für die darin verwickelten Soldaten unter Umständen lebensgefährlich werden konnte, das war in Den Haag wohl nicht bedacht worden.

Die Niederländer gaben in der Schlacht von Srebrenica keinen einzigen gezielten Schuß ab. Sie feuerten nur ein paar MG-Salven über die Köpfe der Angreifer hinweg und gaben ein paar Schüsse aus einer Haubitze ab.

Erst am 10. Juli um 19 Uhr forderte Dutchbat-Vizekommandeur Major Rob Franken beim Sektor Nordost in Tuzla Luftunterstützung an. General Janvier ließ daraufhin seinen Krisenstab zur Beratung antreten. Die Mehrheit der Teilnehmer war sich einig: Bomben - und zwar sofort. Nur General Janvier war dagegen. Er sagte, er brauche mehr Informationen, um sich entscheiden zu können.

Daraufhin telefonierte der amerikanische Verbindungsoffizier erst einmal mit dem italienischen Nato-Luftwaffenstützpunkt Vicenza, der niederländische Verbindungsoffizier setzte sich mit Den Haag in Verbindung und General Janvier mit Sarajevo. Um 21.10 Uhr sprach Janvier auch noch mit Mladic - ausgerechnet mit Mladic.

Kurz nach 21 Uhr formierte sich über Norditalien ein Schwarm von Nato-Kampfbombern. Wenn sie den Einsatzbefehl erhalten hätten, wäre eine halbe Stunde später ein Bombenteppich auf die Serben niedergegangen. Aber der Befehl kam nicht. Ab 6 Uhr früh am nächsten Tag hoben auf verschiedenen italienischen Luftstützpunkten erneut 60 Bomber, Abfangjäger, Tankflugzeuge und Awacs-Aufklärer ab. Target Time: 6.50 Uhr. Bedingung: Dutchbat mußte rechtzeitig eine aktualisierte Zielliste übermitteln. Dieser Befehl erreichte Srebrenica aber nicht. Um 8 Uhr Anfrage vom Dutchbat-Kommando in Sarajevo: Wo bleiben die Bomber? Wieder Fehlanzeige. Diesmal konnte die Anfrage nicht rechtzeitig weitergeleitet werden, weil in Sarajevo das Faxgerät kaputt war.

Das Bombardement verzögerte sich später noch einmal um eine Stunde, weil der diensthabende pakistanische Operationschef in Tuzla das Antragsformular mit der Überschrift "Luftangriffe" zurückwies. Er wollte einen Antrag auf "Luftnahunterstützung".

Nach einem weiteren Hilferuf gab General Janvier kurz nach zwölf endlich den Befehl zur Attacke. Er hätte wissen müssen, daß die Flugzeuge um 11.30 Uhr auf ihre Luftstützpunkte zurückgekehrt waren. Nun mußte erst wieder ein neues Geschwader zusammengestellt werden. Statt 60 waren es diesmal nur 18 Maschinen. Aber nur eine einzige niederländische F-16 warf eine Bombe ab. Zwei amerikanische Jets kreisten ein paar Minuten über dem Kampfgebiet und flogen dann zurück, angeblich weil sie ihr Ziel nicht gefunden hatten.

Nachdem die Bomber verschwunden waren, liefen die Holländer durch die Stadt und schlugen Alarm: "Haut ab nach Potocari, die Tschetniks kommen!" Kurz nach 16 Uhr übernahmen die Serben dann das Rathaus und das Postamt.....
Mit einiger Sicherheit hätte das "Drina-Korps" auch die holländischen Soldaten gleich mit massakriert - aber das ist nur Spekulation....
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Re: Eure Meinung über die Türkei

Beitragvon Nomen Nescio » Di 14. Mär 2017, 21:25

Sozialdemokrat hat geschrieben:(14 Mar 2017, 20:07)

Erdo hat Recht. Die niederländischen Hobby-Soldaten haben das Massaker von Srebrenica (=Völkermord) erst möglich gemacht. Die "Schutzzone" war eine Falle.

natürlich hat er UNrecht. der trottel behauptet »SIE haben ermordet«. das ist sowieso nicht wahr. das taten serben.

die sache ist durch unseres institut für kriegsdokumentation ergiebig untersucht worden. und durch spätere veröffentlichungen der CIA kamen noch mehr auskünfte frei. das einzige was jetzt noch fehlt, ist das wichtige zeugnis von dem französischen general janvier. der da damals oberbefehlshaber war.

laut UN-auftrag durfte militär da NICHT schwerbewaffnet sein. es war ja ein peace-keeping operation. was willst du tun wenn von den bergen herab mit schwere artillerie auf dich geschossen wird? und luftunterstützung wegbleibt?
erst kürzlich wurde ausfindig gemacht daß infolge einer verabredung zwischen USA, GB und F die luftunterstützung NIE kommen würde. mladic hatte gedroht daß er sonst gefangenen britischen und französischen soldaten (GEISELN !!) erschießen würde.

die serben ließen nicht mal ein mäuschen passieren. hättest du die menschen dort den hungertod sterben lassen?

daß mladic eine sehr dubiöse rolle spielte, brauche ich nicht zu sagen. die NL soldaten würden frauen, kinder und greise nach einem gebiet der muslim begleiten. für die männer würden die serben sorgen war die vereinbarung.
die geschichte hat gezeigt was darunter verstanden werden muß. so wie »duschen« bei den nazis auch ein euphemismus war.

nichtsdestotrotz habe ich sehr viel kritik auf den NL oberst karreman. ich finde daß er sich zu viel in schlaf lullen ließ. ab dem moment das mladic NL außenposten geiselte, hätte er sofort unsere regierung alarmieren müssen, sowie das HQ und die UNO.
wobei das geiseln so verstanden werden muß, daß sie vor fahrzeuge liefen/gebunden waren und damit direkt bei feuer getroffen würden. :mad2:

DU, WAS HÄTTEST DU GETAN, »SOZIALE ?« DEMOKRAT ?
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
blues über mich: »du bist ein klassischer Liberaler und das ist auch gut so.«
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Re: Eure Meinung über die Türkei

Beitragvon Nomen Nescio » Di 14. Mär 2017, 21:29

Sozialdemokrat hat geschrieben:(14 Mar 2017, 20:44)

Zu Hause bleiben.... Oder oder kämpfen. Diese Hobby-Soldaten haben mitgekriegt wie in ihrer unmittelbaren Umgebung unschuldigen Zivilisten die Kehlen durchgeschnitten wurden. ...und haben nichts dagegen unternommen....sie haben einfach weggesehen.

belege das mal oder entschuldige dich. jene sachen passierten erst als die soldaten weg waren und außerhalb blickweite von zuschauern.
durchschneiden? ich wußte nicht einmal daß das passierte. erinnere mich einen dokumentarfilm, wo mladic ein schwein so tötete und drohte ! aber gesehen??
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Re: Eure Meinung über die Türkei

Beitragvon think twice » Di 14. Mär 2017, 22:34

watisdatdenn? hat geschrieben:(14 Mar 2017, 18:05)

Die türken wurden hier eingeladen und es wurde versäumt sie wieder hinauszubeten.

Tja und nun isses zu spät, sie haben alle nen deutschen Pass und sagen: "Guckst du hier."
Doof jelofen, wa?
Wer mit mir nicht auskommt, muss eben noch etwas an sich arbeiten. ;)
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Re: Eure Meinung über die Türkei

Beitragvon watisdatdenn? » Mi 15. Mär 2017, 05:58

think twice hat geschrieben:(14 Mar 2017, 22:34)
Tja und nun isses zu spät, sie haben alle nen deutschen Pass und sagen: "Guckst du hier."
Doof jelofen, wa?

Und unterstützen von hier nun tatkräftig den Aufbau der erdogan Diktatur (und melden fleißig deutsche Satiriker und kontra-Erdogan türken an die türkische Obrigkeit).. Freut dich das?

Ja die cdu hat es nicht nur in der Flüchtlingskrise verbockt, sondern auch schon in der Vergangenheit.
"Doof jelofen" ist sicher der Standard in Berlin (weswegen es ja vom rest Deutschlands schmarotzt), es gibt aber auch Leute in Deutschland mit Interesse an einer funktionierenden Gesellschaft.
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Re: Eure Meinung über die Türkei

Beitragvon elmore » Mi 15. Mär 2017, 13:21

Ich halte all diese Pauschalierungen, man hätte die türkischen Zuwanderungen rechtzeitig wieder beenden und die Menschen nachhause schicken sollen,
für absolut untragbar, ausländerfeindlich und in der Summe aller Faktoren für eine ignorante und realitätsferne Propaganda.

Über 50% aller zugewanderten Muslime, von denen die Menschen mit türkischen Migrationshintergrund die mit Abstand größte Gruppe sind,
sind mittlerweile eingebürgert. Also DEUTSCHE Staatsbürger. Die im übrigen - zusammen mit den türkischen Bürgern und Bürgerinnen, die
die deutsche Staatsangehörigkeit noch nicht haben, nicht unwesentlich und genauso wie jeder deutsche Staatsbürger auch, ihren finanziellen
Beitrag zum Gemeinwohl und dessen Finanzierung beitragen. Ohne deren zusätzliche Arbeitsleistung wäre es letztlich nicht möglich gewesen, (damals durch die Gastarbeiter der 1. Generation) bis hin
zu den nunmehr bereits in 3. Generation bei uns lebenden Menschen mit ausländischen Würzeln, hier explizit jene der türkischen Ethnie, den wirtschaftlichen
Erfolg in unserem Land zu bewerkstelligen. Es war sicherlich eine win-win Situation, bei der auch türkische Zuwanderer ihr gutes Geld (bei oft mieser Behandlung)
verdienen konnten und Deutschland auf der anderen Seite seinen wirtschaftlichen Aufstieg in der Breite umsetzen konnte, wie er sich heute darstellt.

Das gibt uns - als Gastland - aber noch lange nicht das Recht, arrogant, oder gar feindlich auf diesen Teil unserer Gesellschaft zu zeigen, oder gar deren
Rauswurf zu fordern. Schließlich haben all diese Menschen zu jenem Wohlstandsniveau beigetragen, von dem auch diejenigen heute profitieren,
die sich nunmehr in aufstachelnder und feindselig-herablassender Art und Weise als berufene "Integrationsexperten" - besser Ausweisungsbeauftragte - aufführen.

Der aktuelle politische Umgang ist unsäglich bedauerlich. Wir sollten uns aber hüten, hier so pauschal alle türkischen Bürger, auch die mit deutschem Pass,
in einen Topf zu werfen. Selbst bei den letzten Wahlen haben von den ingesamt ca. 3,2 Mio. Türken, von denen ca. 1,6 Mio. das türkische Wahlrecht haben,
total nur ca. 60% der abgegebenen Stimmen für Erdogan und seine AKP gestimmt. Wobei die Wahlbeteiligung im Grunde sehr niedrig war und wohl nicht
über 40% Wahlbeteiligung hinauskam. Von den in 2015 agegebenen Stimmen (ca.570.000) entfielen auf die AKP knapp 60%, auf die prokurdische CHP ca. 25%
als zweitgrößter Partei. Im Klartext heisst das auch, dass von den in D wahlberechtigten türkischen Bürgern und Bürgerinnen = ca. 1,6 Mio. nur knapp 350.000
Menschen für Erdogan und seine AKP stimmten. Das sind ingesamt etwas mehr als 20% aller Stimmen der in Deutschland lebenden und wahlberechtigten
türkischen Menschen.

Und selbst wenn man (spekulativ) veranschlagt, dass in der Gruppe der übergroßen Mehrheit der Nichtwähler noch einige AKP-Wähler vorhanden sind,
muss das noch lange nicht heissen, dass die AKP, genauso wie in der Türkei selbst, eine Mehrheit von 49,4 % erzielen würde. Was immer noch bedeutet,
dass mehr als die Hälfte aller türkischen Menschen mit Stimmrecht Erdogan und seine Politik nicht wählen.

Die Bundesregierung hat nunmehr der türkischen Regierung offiziell in einer diplomatischen Note mitgeteilt, dass man - unter der Bedingung einer
Beachtung der deutschen Rechte und Friedensordnung - neben den konsularischen Vertretungen auch noch zusätzliche Wahllokale in einigen
deutschen Großstädten zur Verfügung stellen wolle, damit türkische Wähler und Wählerinnen nicht die aufwendige und vielen wohl auch nicht so
einfach finanziell mögliche Reise in die Türkei antreten müssen und bequem hierzulande ihr Stimmrecht wahrnehmen können.

Wie hoch die Wahlbeteiligung sein wird, und inwiefern sich die mittlerweile im Ton völlig ausser Rand und Band geratene türkische Regierung samt
Erdogan daran halten will und wie von Kanzleramtsminister Altmeier deutlich erklärt, den Ton mäßigen und konstruktive Transparenz bei den Wahlen
und den Information zu Wahlkampfauftritten türkischer Politiker in Deutschland nicht nur zusichert, sondern sich tatsächlich so handelnd auch daran
hält, bleibt abzuwarten.

Die politischen Grenzziehungen und Signale der Bundesregierung sind allerdings jüngst durchaus sehr deutlich geworden, nötigenfalls vom
sowohl grundgesetzlich als auch völkerrechtlich nicht diskutierbarem Entscheidungsrecht der Bundesregierung Gebrauch zu machen und
Wahlkampfauftritte nicht zu erlauben und türkischen Politikern die Einreise zu diesem Zweck als unerwünscht zu verweigern.

Man wird tatsächlich sehen müssen, wieweit sich diese durchaus klare, aber auch durchaus brückenschlagende und im Grunde deeskalierende
Haltung als richtig und tragfähig erweisen kann. Alles hängt nun von der Türkischen Regierung ab und dessen amtierenden Präsidenten
Erdogan. Sollte er, das scheint nunmehr der Stand der Dinge zu sein, weiterhin und in immer noch unsäglicherer Weise die Bundesregierung
und besonders deren oberste Amtsträgerin direkt und persönlich beleidigen, sie gar mit "Du" anreden und sie damit auch als Frau herabwürdigend als
kleine und direkte Terroristenunterstützerin darstellen wollen, wird es das - ziemlich absehbar - mit der Toleranz und Deeskalation gewesen sein.

Ich bin mir auch ganz sicher, dass die übergroße Mehrheit, selbst unter jenen türkischen Wählerinnen und Wählern, die traditionell
der AKP und Erdogan ihre Stimme geben, mit diesem Verhalten ihres Präsidenten nicht einverstanden sind und sich für dessen
respektlose Ausfälle durchaus kopfschüttelnd nicht erwärmen können. Sein jeden politischen Restanstand und Respekt vermissen lassendes Benehmen,
das auch noch unverfroren privat und zudringlich gegenüber anderen Regierungsoberhäuptern wie der deutschen Kanzlerin wird, nicht gouttieren.

Ein Respekt zumal, den gerade Herr Erdogan als Türkisches Staatsoberhaupt für sich und seiner Staatsbürger/-innen laut einfordert, während er,
seine Regierung und die AKP-Adlaten genau diesen Respekt anderen Nationen und deren höchsten politischen
Amtsträgern/-innen gegenüber in nie dagewesener politischer und diplomatischer Unflätigkeit verweigern.

Hoffen wir also, das sich die türkische Regierung wenigstens einmal kurz ins Nachdenken zurückzieht und sich fragt:
"Was machen wir da eigentlich. Ist das wirklich für unser Land gut und positiv?"
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Re: Eure Meinung über die Türkei

Beitragvon relativ » Mi 15. Mär 2017, 13:31

watisdatdenn? hat geschrieben:(15 Mar 2017, 05:58)

Und unterstützen von hier nun tatkräftig den Aufbau der erdogan Diktatur (und melden fleißig deutsche Satiriker und kontra-Erdogan türken an die türkische Obrigkeit).. Freut dich das?

Ja die cdu hat es nicht nur in der Flüchtlingskrise verbockt, sondern auch schon in der Vergangenheit.
"Doof jelofen" ist sicher der Standard in Berlin (weswegen es ja vom rest Deutschlands schmarotzt), es gibt aber auch Leute in Deutschland mit Interesse an einer funktionierenden Gesellschaft.

Du hast interesse an einer funktionierenden Gesellschaft. Also so wie du schreibst, kann dies nur eine dreiste Lüge sein, oder dir ist nicht klar was eine Gesellschaft ist.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Eure Meinung über die Türkei

Beitragvon Sozialdemokrat » Mi 15. Mär 2017, 18:41

Keoma hat geschrieben:(14 Mar 2017, 20:47)

Sicher, sie hätten gefälligst auch draufgehen sollen.

Nein, sie hätten in Holland bleiben sollen. Das wäre für alle das beste gewesen.
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Re: Eure Meinung über die Türkei

Beitragvon Sozialdemokrat » Mi 15. Mär 2017, 18:45

Nomen Nescio hat geschrieben:(14 Mar 2017, 21:25)

natürlich hat er UNrecht. der trottel behauptet »SIE haben ermordet«. das ist sowieso nicht wahr. das taten serben.

die sache ist durch unseres institut für kriegsdokumentation ergiebig untersucht worden. und durch spätere veröffentlichungen der CIA kamen noch mehr auskünfte frei. das einzige was jetzt noch fehlt, ist das wichtige zeugnis von dem französischen general janvier. der da damals oberbefehlshaber war.

laut UN-auftrag durfte militär da NICHT schwerbewaffnet sein. es war ja ein peace-keeping operation. was willst du tun wenn von den bergen herab mit schwere artillerie auf dich geschossen wird? und luftunterstützung wegbleibt?
erst kürzlich wurde ausfindig gemacht daß infolge einer verabredung zwischen USA, GB und F die luftunterstützung NIE kommen würde. mladic hatte gedroht daß er sonst gefangenen britischen und französischen soldaten (GEISELN !!) erschießen würde.

die serben ließen nicht mal ein mäuschen passieren. hättest du die menschen dort den hungertod sterben lassen?

daß mladic eine sehr dubiöse rolle spielte, brauche ich nicht zu sagen. die NL soldaten würden frauen, kinder und greise nach einem gebiet der muslim begleiten. für die männer würden die serben sorgen war die vereinbarung.
die geschichte hat gezeigt was darunter verstanden werden muß. so wie »duschen« bei den nazis auch ein euphemismus war.

nichtsdestotrotz habe ich sehr viel kritik auf den NL oberst karreman. ich finde daß er sich zu viel in schlaf lullen ließ. ab dem moment das mladic NL außenposten geiselte, hätte er sofort unsere regierung alarmieren müssen, sowie das HQ und die UNO.
wobei das geiseln so verstanden werden muß, daß sie vor fahrzeuge liefen/gebunden waren und damit direkt bei feuer getroffen würden. :mad2:

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Keine hölländischen Soldaten nach Bosnien geschickt.
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Re: Eure Meinung über die Türkei

Beitragvon H2O » Mi 15. Mär 2017, 19:49

Sozialdemokrat hat geschrieben:(15 Mar 2017, 18:45)

Keine hölländischen Soldaten nach Bosnien geschickt.


Ja, die UNO hätte dem Gemetzel freien Lauf lassen sollen. Dann hätte sich auch die Kosovo-Geschichte irgendwie von allein erledigt. Heute noch nichts als Kummer und Freude mit diesen Menschen. Soll die UNO doch sehen, wie sie auf dem Balkan die grundlegendsten Menschenrechte bewahren will. Schließlich haben Serben ein Recht auf finale ethnische Säuberungen.

Teilen Sie meine Schlußfolgerungen?
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Re: Eure Meinung über die Türkei

Beitragvon Sozialdemokrat » Mi 15. Mär 2017, 19:57

H2O hat geschrieben:(15 Mar 2017, 19:49)

Ja, die UNO hätte dem Gemetzel freien Lauf lassen sollen. Dann hätte sich auch die Kosovo-Geschichte irgendwie von allein erledigt. Heute noch nichts als Kummer und Freude mit diesen Menschen. Soll die UNO doch sehen, wie sie auf dem Balkan die grundlegendsten Menschenrechte bewahren will. Schließlich haben Serben ein Recht auf finale ethnische Säuberungen.

Teilen Sie meine Schlußfolgerungen?

Nein. Ich bin den deutschen, amerikanischen, britischen Soldaten dankbar für ihre Rolle in diesem Konflikt. Die Holländer hätten aber besser zu Hause bleiben sollen.
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Re: Eure Meinung über die Türkei

Beitragvon H2O » Mi 15. Mär 2017, 20:21

Sozialdemokrat hat geschrieben:(15 Mar 2017, 19:57)

Nein. Ich bin den deutschen, amerikanischen, britischen Soldaten dankbar für ihre Rolle in diesem Konflikt. Die Holländer hätten aber besser zu Hause bleiben sollen.


Ich vermute, daß die Niederländer sich nicht in einem richtigen Krieg wähnten, sondern an einen schlechten Film glaubten. Spätestens zu Beginn der Abtrennung der männlichen Anteile der Eingekesselten hätten die Niederländer ihrerseits den Krieg annehmen und kämpfen müssen. Daß man dabei umkommen kann, das ist bekannt. Arglos und unvorbereitet; schlimmstes Versagen der Einsatzleitung; diesen gewieften Taktikern würde ich meine Leute nie wieder anvertrauen! Auch ein Argument für eine sehr enge Verzahnung von internationalen Einsatztruppen. Das muß man aber schon vorher einüben und nicht erst am Einsatzort unter feindlichem Feuer lernen.
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Re: Eure Meinung über die Türkei

Beitragvon H2O » Mi 15. Mär 2017, 20:36

watisdatdenn? hat geschrieben:(14 Mar 2017, 18:05)

Nicht falsch verstehen. Die türken wurden hier eingeladen und es wurde versäumt sie wieder hinauszubeten.
Das ist natürlich nicht die schuld der türken sondern der verantwortlichen deutschen Politiker. (cdu)
Die Misere haben wir jetzt und schon seit Jahrzehnten.
Sie äußert sich aktuell in der offensichtlich gespaltenen Loyalität der Türken außerhalb der Türkei. (wobei wir mit türken noch Glück haben im Vergleich zu Arabern)
Die Situation sollte man versuchen zu bereinigen.
Es kann nicht angehen, dass es hier eine potentiell feindliche und ganz klar undemokratisch gesinnte fünfte Kolonne erdogans gibt.

Man sollte die deutschtürken vor die Wahl stellen: Deutsch assimilierten oder türkisch in die Türkei (dafür haben sie ja ein eigenes land).
Wir brauchen keine Spaltung in Deutschland.


In Sachen Doppelpaß war oft von gespaltener Loyalität die Rede. Man muß nun aus den gegenwärtigen Vorgängen mit kaltem Blut Schlußfolgerungen ziehen, wie weit wir Deutschen ausländischen Mächten erlauben wollen, mit ihren Staatsbürgern auf unserem Hoheitsgebiet ihre Innenpolitik zu betreiben, Landsleute aus zu spähen, sie zu bedrohen oder zu verraten.

Ich meine auch, daß erkannte Spitzel und Gewalttäter im Sinne von Einschüchterung umgehend ihr Aufenthaltsrecht in Deutschland verlieren sollten und auf Nimmerwiedersehen in ihr Herkunftsland zurück kehren müssen. Aus meiner Sicht ist es jetzt Zeit, dieses Vorgehen an zu kündigen, damit niemand davon überrascht wird.

Dazu gehört auch das Verbot, auf deutschem Hoheitsgebiet den völlig entarteten Wahlkampf weiter fort zu setzen. So viel Selbstbehauptung muß sein! Nichts gegen freundliche und friedliche politische Arbeit; hier wurden inzwischen mehrere Grenzen des Miteinanders überschritten. Es reicht!
Zuletzt geändert von H2O am Mi 15. Mär 2017, 20:57, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Eure Meinung über die Türkei

Beitragvon Sozialdemokrat » Mi 15. Mär 2017, 20:37

H2O hat geschrieben:(15 Mar 2017, 20:21)

Ich vermute, daß die Niederländer sich nicht in einem richtigen Krieg wähnten, sondern an einen schlechten Film glaubten. Spätestens zu Beginn der Abtrennung der männlichen Anteile der Eingekesselten hätten die Niederländer ihrerseits den Krieg annehmen und kämpfen müssen. Daß man dabei umkommen kann, das ist bekannt. Arglos und unvorbereitet; schlimmstes Versagen der Einsatzleitung; diesen gewieften Taktikern würde ich meine Leute nie wieder anvertrauen! Auch ein Argument für eine sehr enge Verzahnung von internationalen Einsatztruppen. Das muß man aber schon vorher einüben und nicht erst am Einsatzort unter feindlichem Feuer lernen.

Und die UNO darf eine Stadt nicht als Schutzzone deklarieren, wenn sie nicht bereit ist die Zivilisten vor einem Völkermord zu schützen. Es war für die Serbischen Mörder in Srebrenica sehr leicht ihr Werk zu vollenden, weil die Opfer zuvor ihre Waffen abgegeben und sich vollständig auf den Schutz durch die holländischen Soldaten verlassen hatten.
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Re: Eure Meinung über die Türkei

Beitragvon H2O » Mi 15. Mär 2017, 20:51

Sozialdemokrat hat geschrieben:(15 Mar 2017, 20:37)

Und die UNO darf eine Stadt nicht als Schutzzone deklarieren, wenn sie nicht bereit ist die Zivilisten vor einem Völkermord zu schützen. Es war für die Serbischen Mörder in Srebrenica sehr leicht ihr Werk zu vollenden, weil die Opfer zuvor ihre Waffen abgegeben und sich vollständig auf den Schutz durch die holländischen Soldaten verlassen hatten.


Das ist der Kernpunkt: Die UNO hat keine eigenen Truppen und sieht sich außerhalb jeder Mitverantwortung für das Geschehen vor Ort. Das gilt für Übergriffigkeiten der entsandten Truppen, etwa in Afrika, oder auch für das Versagen der Einsatzleitungen dieser Truppen. Ich schließe aus dieser Diskussion, daß deutsche Soldaten nur unter maßgeblicher deutscher Führung an UNO-Einsätzen teilnehmen dürfen. Zumindest in einer deutschen Führungsbeteiligung vermute ich das notwendige Verantwortungsbewußtsein für den Eigenschutz der deutschen Soldaten.

Offenbar war ja an der Einsatzleitung nicht ein Niederländer beteiligt. Der hätte dort vermutlich mit der Faust auf den Tisch gehauen!
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Re: Eure Meinung über die Türkei

Beitragvon Cobra9 » Mi 15. Mär 2017, 21:14

Das Problem ist einfach bei UN Missionen das der Sicherheitsrat die Regeln vorgibt. Es war dessen Versagen.
Anton Tschechow

Keine Literatur kann in puncto Zynismus das wirkliche Leben übertreffen.
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H2O
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Re: Eure Meinung über die Türkei

Beitragvon H2O » Mi 15. Mär 2017, 21:28

Cobra9 hat geschrieben:(15 Mar 2017, 21:14)

Das Problem ist einfach bei UN Missionen das der Sicherheitsrat die Regeln vorgibt. Es war dessen Versagen.


Das Versagen muß man tatsächlich diesem Überbau anlasten; das sehe ich auch so. Stichwort: "Organisierte Verantwortungslosigkeit". Aber für die Zukunft und insbesondere für deutsche Beteiligung an UN-Einsätzen ziehe ich den Schluß, daß nur bei maßgeblicher deutscher Beteiligung an der unmittelbaren Einsatzleitung auch deutsche Soldaten eingesetzt werden dürfen. Ich gehe so weit, daß man deutsche Soldaten sofort zurück ziehen muß, wenn diese Randbedingung nicht erfüllt werden kann.

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