Nicht anerkannte Minderheiten der Türkei: Kurden und Aramäer

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Subutai
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Re: Nicht anerkannte Minderheiten der Türkei: Kurden und Ara

Beitragvon Subutai » Sa 31. Mai 2014, 08:16

Tantris » Sa 31. Mai 2014, 01:10 hat geschrieben:
Subutai » Sa 31. Mai 2014, 00:59 hat geschrieben:Die Aramäer sind irrelevant, mit den Kurden müssen wir uns irgend wie einigen oder einen sehr langen Abnutzungskrieg in Kauf nehmen, das für keine Seite von Vorteil wäre.


Solange menschen als "irrelevant" angesehen werden, kann sich sowas auch wiederholen.

Es wird vielleicht doch zeit, sich der geschichte zu stellen und seine würde wieder zu erlangen.

Nein, soetwas kann sich nur wiederholen wenn eine Gruppe relevant ist, also für die Entwicklung der Türkei von bedeutung ist. Die Aramäer sind so gering an der Zahl, dass sie es nicht sind.

Und Meine Würde ist und war nie verloren. Das ganze hat sich so entwickelt wie ich es oben beschrieben habe, der Völkermordscharakter ist faktisch nicht gegeben, deshalb wird Armenien auch nie einer Komission zustimmen, die die Fakten beurteilen soll.

Auch eure Versuche die Geschichte, duch Tabuisierung und Drohungen von öffentlicher Ächtung, umzuschreiben wird nicht funktionieren, da uns Türken eure Meinung relativ wenig bedeutet.
Zuletzt geändert von Subutai am So 1. Jun 2014, 13:14, insgesamt 3-mal geändert.
Bakelit

Re: Nicht anerkannte Minderheiten der Türkei: Kurden und Ara

Beitragvon Bakelit » Sa 31. Mai 2014, 20:46

da uns Türken eure Meinung reletiv wenig bedeutet.


lach......, da hast du völlig recht. Deshalb gehen den Menschen hier in der Mehrzahl die Türken auch am A...vorbei. Und da ändert kein Integration-Programm was dran.

echt ;)
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Re: Nicht anerkannte Minderheiten der Türkei: Kurden und Ara

Beitragvon IndianRunner » Sa 31. Mai 2014, 20:51

Bakelit » Sa 31. Mai 2014, 20:46 hat geschrieben:
da uns Türken eure Meinung reletiv wenig bedeutet.


lach......, da hast du völlig recht. Deshalb gehen den Menschen hier in der Mehrzahl die Türken auch am A...vorbei. Und da ändert kein Integration-Programm was dran.

echt ;)


Den Türken gehen wir auch am A.... vorbei. Integrieren müssen sie sich allerdings selbst, das können wir nicht auch noch übernehmen.
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Re: Nicht anerkannte Minderheiten der Türkei: Kurden und Ara

Beitragvon Fadamo » Sa 31. Mai 2014, 22:11

Gibt es eigentlich in deutschland minderheiten die nicht anerkannt werden :?:
Ich bitte um aufklärung :)
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Re: Nicht anerkannte Minderheiten der Türkei: Kurden und Ara

Beitragvon Mari » So 1. Jun 2014, 09:38

Subutai » Sa 31. Mai 2014, 00:59 hat geschrieben:
Mari » Fr 30. Mai 2014, 23:06 hat geschrieben:
Jetzt komm mal zur Sache, findest Du das in Ordnung, wie in der Türkei mit Aramäern und Kurden umgegangen wird?

Die Aramäer sind irrelevant, mit den Kurden müssen wir uns irgend wie einigen oder einen sehr langen Abnutzungskrieg in Kauf nehmen, das für keine Seite von Vorteil wäre.


Achso, alles nur eine Frage von Macht und Überlegenheit.
LG Mari
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Re: Nicht anerkannte Minderheiten der Türkei: Kurden und Ara

Beitragvon Mari » So 1. Jun 2014, 09:46

Subutai » Sa 31. Mai 2014, 09:16 hat geschrieben:
Tantris » Sa 31. Mai 2014, 01:10 hat geschrieben:
Solange menschen als "irrelevant" angesehen werden, kann sich sowas auch wiederholen.

Es wird vielleicht doch zeit, sich der geschichte zu stellen und seine würde wieder zu erlangen.

Nein, soetwas kann sich nur wiederholen wenn eine Gruppe relevant ist, also für die Entwicklung der Türkei von bedeutung ist. Die Aramäer sind so gering an der Zahl, dass sie es nicht sind.

Und Meine Würde ist und war nie verloren. Das ganze hat sich so entwickelt wie ich es oben beschrieben habe, der Völkermordscharakter ist faktisch nicht gegeben, deshalb wird Armenien auch nie einer Komission zustimmen, die die Fakten beurteilen soll.

Auch euro Versuche die Geschichte, duch Tabuisierung und Drohungen von öffentlicher Ächtung, umzuschreiben wird nicht funktionieren, da uns Türken eure Meinung reletiv wenig bedeutet.


Richtig, das ist ja auch der Grund, wehalb Ihr überall so beliebt seid.
LG Mari
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Re: Nicht anerkannte Minderheiten der Türkei: Kurden und Ara

Beitragvon Tantris » So 1. Jun 2014, 10:01

Fadamo » Sa 31. Mai 2014, 23:11 hat geschrieben:Gibt es eigentlich in deutschland minderheiten die nicht anerkannt werden :?:
Ich bitte um aufklärung :)


Wenn man "anerkennen" genügend weit auslegt, dann keine in D und keine im rest der welt.
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Re: Nicht anerkannte Minderheiten der Türkei: Kurden und Ara

Beitragvon Bolero » So 1. Jun 2014, 10:24

In diesem Thread flattert ein ziemlich übler Türken-Großkotz umher.

Türkiye, Türkiye über alles!!!!!!!!!
Wir sind der Intoleranz gegenüber zu tolerant.
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Re: Nicht anerkannte Minderheiten der Türkei: Kurden und Ara

Beitragvon Jekyll » So 1. Jun 2014, 10:26

IndianRunner » Sa 31. Mai 2014, 20:51 hat geschrieben:
Bakelit » Sa 31. Mai 2014, 20:46 hat geschrieben:
lach......, da hast du völlig recht. Deshalb gehen den Menschen hier in der Mehrzahl die Türken auch am A...vorbei. Und da ändert kein Integration-Programm was dran.

echt ;)


Den Türken gehen wir auch am A.... vorbei. Integrieren müssen sie sich allerdings selbst, das können wir nicht auch noch übernehmen.
Zu einer Beziehung gehören immer zwei (mindestens).
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Re: Nicht anerkannte Minderheiten der Türkei: Kurden und Ara

Beitragvon Subutai » So 1. Jun 2014, 13:13

Bakelit » Sa 31. Mai 2014, 20:46 hat geschrieben:
da uns Türken eure Meinung reletiv wenig bedeutet.


lach......, da hast du völlig recht. Deshalb gehen den Menschen hier in der Mehrzahl die Türken auch am A...vorbei. Und da ändert kein Integration-Programm was dran.

echt ;)

und?
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Re: Nicht anerkannte Minderheiten der Türkei: Kurden und Ara

Beitragvon Subutai » So 1. Jun 2014, 13:17

Mari » So 1. Jun 2014, 09:46 hat geschrieben:
Subutai » Sa 31. Mai 2014, 09:16 hat geschrieben:Nein, soetwas kann sich nur wiederholen wenn eine Gruppe relevant ist, also für die Entwicklung der Türkei von bedeutung ist. Die Aramäer sind so gering an der Zahl, dass sie es nicht sind.

Und Meine Würde ist und war nie verloren. Das ganze hat sich so entwickelt wie ich es oben beschrieben habe, der Völkermordscharakter ist faktisch nicht gegeben, deshalb wird Armenien auch nie einer Komission zustimmen, die die Fakten beurteilen soll.

Auch euro Versuche die Geschichte, duch Tabuisierung und Drohungen von öffentlicher Ächtung, umzuschreiben wird nicht funktionieren, da uns Türken eure Meinung reletiv wenig bedeutet.


Richtig, das ist ja auch der Grund, wehalb Ihr überall so beliebt seid.

relevanz?
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Re: Nicht anerkannte Minderheiten der Türkei: Kurden und Ara

Beitragvon Tantris » So 1. Jun 2014, 13:53

Jekyll » So 1. Jun 2014, 11:26 hat geschrieben:
IndianRunner » Sa 31. Mai 2014, 20:51 hat geschrieben:
Den Türken gehen wir auch am A.... vorbei. Integrieren müssen sie sich allerdings selbst, das können wir nicht auch noch übernehmen.
Zu einer Beziehung gehören immer zwei (mindestens).


Das ist in seinem alter noch nicht so klar.
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Re: Nicht anerkannte Minderheiten der Türkei: Kurden und Ara

Beitragvon Kardux » Mi 4. Jun 2014, 19:15

Subutai » Fr 30. Mai 2014, 22:42 hat geschrieben:
Kardux » Fr 30. Mai 2014, 21:21 hat geschrieben:
Ja, aber wenn Deportationen systematisch so ausgeführt werden das danach Hunderttausende sterben, ist es klar was die Intention war. So direkt von Vernichtung zu reden wie es das Dritte Reich tat, gab es sowieso nicht in der Menschheitsgeschichte. Alleine das die intellektuellen Köpfe der Armenier in Istanbul erst ausgelöscht wurden zeigte doch klar das man die Armenier auslöschen wollte. Erst nahm man ihnen den Hirten, dann machte man sich heran an die Schafe.
Die Kurden welche sich mehrheitlich an dem Genozid beteiligten gehörten den Hamidiye Regimenter an, eben unter der Führung der Türken. Die Intention die Armenier zu töten war wohl mehr auf die "Beute" bedacht als auf Rache. Trotz der Schuld vieler Kurden an diesem Völkermord wollen wir aber nicht die Hilfe vieler Kurden gegenüber der Armenier vergessen, speziell der Dêrsim- Kurden, die das später teuer bezahlen mussten (siehe Dêrsim- Genozid 1938).

Ihre Relativierungen sind höchst peinlich, die Jungtürken haben die Wirren des Ersten Weltkriegs für sich ausgenützt um die Türkei ethnisch zu säubern. Die Pogrome an den Armeniern waren doch nichts Neues, das gab es doch schon gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Überhaupt hatten die Armenier es nicht leicht im Osmanischen Reich.

Das Hunderttausende starben macht die Sachen nicht zum Völkermord, das sind alles Indizien. Es haben ja schließlich auch Hunderttausende die Deportation überlebt, allein diese Tatsache ist ein sehr starkes Indiz, dass es eben kein Völkermord war. Es war auch keine ethnische Säuberung, da die Deportation innerhalb der Grenzen des Osmanischen Reiches stattfand, die Armenier wurden aus Regionen in denen sie Russen geholfen hatten in Gebiete (Syrien) deportiert in denen sie diese Möglichkeit nicht hatten. Es wurden auch nicht alle Armenier deportiert, die Armenier in Izmir und Istanbul sind immer noch dort bzw. deren Nachfahren. Ich frage mich was für ein Völkermord soll das gewesen sein in dem man nur bestimmte Teile einer Ethnie umsiedeld und aber andere unbehelligt lässt und die Umgesiedelten wurden nur von Kurden dahingemetzelt, nicht von Türken. Auch so eine Merwürdigkeit eines angeblich türkischen Völkermords. :rolleyes:

Die Osmanische Regierung hätte keinen Nutzen aus der Ermordung der Armenier gehabt, ganz im Gegegenteil, sie hätten befürchten müssen ihre Haupt-Allierten christliche Europäer gegen sich aufzubringen. Den einzigen Nutzen aus den Massakern haben die Kurden bezogen, denn sie haben sich der Frauen und Hab und Gut der Armenier bemächtigt. Ich finde es unter aller sau, dass ihr jetzt kommt und so tut als wäret ihr auch irgendwie Opfer gewesen und man hätte euch gezwungen die Armenier zu ermorden, als ob das möglich gewesen wäre. :rolleyes:

Zu Repartion sollten wir möglicherweise, den Armeniern das Rückkehrrecht in die Gebiete einräumen, die damals von den Kurden übernommen wurden.


Ich persönlich würde dem zustimmen, das man den Armeniern ein Rückkehrrecht gewährleistet !! Aber dann bitte in alle Gebiete Anatoliens ! Wie wäre es wenn Sie die Geschichtsbücher einmal aufschlagen ? Stichwort: Vertrag von Sevres...

Alleine Ihre Argumentation ist höchstpeinlich...
Weil die Osmanen die Armenier innerhalb ihrer Grenzen deportierten war es kein Völkermord ? Die Deutschen haben genauso Juden innerhalb "ihres" Reiches "deportiert". Ändert das nun etwas am Sachverhalt ?
Sie sprechen davon das nicht alle Armenier deportiert wurden und die Armenier in Istanbul und Izmir bis heute noch dort leben. Wie lächerlich ! Vor dem Genozid lebten an die 1,5 Mio. Armenier in Anatolien, und heute sind es knapp über 50 000. Wenn Sie demographisches Verständnis besitzen (wovon ich nicht ausgehe), können Sie sich errechnen wieviele Armenier man, ich zitiere Sie "unbehelligt ließ". Die Tatsache das heute, im Jahre 2014 nur knapp über 50 000 Armenier in der Türkei leben, und angesichts des Bevölkerungswachstums seit 1914, kann man davon ausgehen das die Türken während dem Völkermords nur wenige tausend Armenier "unbehelligt ließen". Abgesehen davon konnten die Türken damals in Istanbul nicht vollkommen frei agieren, weil viele deutsche Offiziere solche Taten verhinderten.
Wie bereits von mir erwähnt, kann man aus historischer Sicht die Kooperation der Armenier mit den Russen nicht verleugnen, aber das rechtfertigt nicht die Deportation fast aller Armenier. Das war und ist auch armenisches Siedlungsgebiet, die Türken hatten nicht darüber zu bestimmen ! Genauso wie sich die Türken aus dem Balkan verzogen hatten, hätten sie es auch in ihren anderen Kolonien tun müssen ! Sich das Land anderer Völker einzuverleiben und dann noch von rechtstaatlichen Schritten zu sprechen, wenn diese Völker sich wehren - also das ist eben die verkehrte Welt der Türken, die sich ohnehin immer als das Opfer betrachten.

Und wissen Sie was ich unter aller Sau finde ? Wie Sie hier die Sachlage verfälschen wollen, und diesen Völkermord den Kurden in die Schuhe schieben wollen.
Nun, ich als Kurde sage:
Ja, die einige Kurden haben sich der Frauen und Hab und Gut der Armenier bemächtigt.
Ja, viele Kurden haben von diesem Völkermord profitiert.
Ja, viele Kurden haben sich freiwillig an diesem Völkermord beteiligt.

Aber, das Sie hier die Chuzpe besitzen und behaupten das die Kurden die einzigen wären die einen Nutzen von diesem Genozid hatten - also das geht einfach nicht ! Immerhin besetzen die Türken, und nicht die Kurden dieses Siedlungsgebiet - das Land heißt Türkei, und nicht Kurdistan (offiziell). In den Schulen wird Türkisch gelehrt, und nicht Kurdisch. Die Schwarzmeerküste (ja Trapezunt, und nicht etwa "Trabzon") wird von den Türken genützt, nicht von Kurden. Nicht wir Kurden haben Kirchen in Moscheen umbauen lassen, das waren schon die Türken. Nicht die Kurden haben während des Osmanischen Reiches regiert, nein es waren Türken. Talaat und Enver Pascha waren auch keine Kurden, sondern sogenannte Jungtürken. Die Deportationen wurden von lokalen türkischen Offiziellen ausgeführt - das waren keine Kurden ! Polizisten und Soldaten, welche die Deportationen ausführten, und etliche Armenier auf dem Weg ins Nirgendwo (syrische Wüste) erschossen oder ihre Frauen vergewaltigten waren ebenfalls Türken. Geplant und ausgeführt wurde der Genozid von den Türken - Fakt ! Die Rolle der Kurden in diesem Genozid kann man beinahe mit der Situation der Ukrainer während des Holocausts vergleichen - aber heute sagt auch niemand - die Ukrainer haben den Völkermord zu verantworten.

Fazit: Die Armenier wurden auf Todesmärsche in die syrische Wüste geschickt. Wenn man Menschen etliche Kilometer zu Fuß gehen lässt oder sie wie Tiere in Züge pfercht, ohne sie während dieser Deportation zu versorgen, dann spricht man von Völkermord. Wieso sonst hat man die syrische Wüste als ihr Endziel ausgesucht ? Wenn man die Menschen nur deportieren wollte, wieso hat man sie dann nicht nach Rußland geschickt ? Die meisten armenischen kampffähigen Männer wurden sowieso auf der Stelle von türkischen Soldaten hingerichtet ! Aber die Tatsache das man auch die Übrig- gebliebenen Greise, Frauen, und Kinder in Todesmärsche schickt zeigt doch nur den Plan endgültig mit den Armeniern abzurechnen. Der Prozess der Armeniervernichtung fing auch nicht 1914 an, sondern schon früher, nämlich gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Und als Armenier und Pontos- Griechen in den 1950er Jahren wieder einmal Opfer türkischer Gewalt wurden zeigte sich doch das die Türken gar nicht aus ihrer Geschichte lernen wollen. Und bis zum heutigen Tag, wenden sie staatlich organisierte Gewalt gegenüber Minderheiten an - die Kurden (die letzten Verbliebenen Nicht- Türken in der "Türkei") können ein Lied davon singen.
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Re: Nicht anerkannte Minderheiten der Türkei: Kurden und Ara

Beitragvon Subutai » Mi 4. Jun 2014, 20:05

Kardux » Mi 4. Jun 2014, 19:15 hat geschrieben:
Subutai » Fr 30. Mai 2014, 22:42 hat geschrieben:Das Hunderttausende starben macht die Sachen nicht zum Völkermord, das sind alles Indizien. Es haben ja schließlich auch Hunderttausende die Deportation überlebt, allein diese Tatsache ist ein sehr starkes Indiz, dass es eben kein Völkermord war. Es war auch keine ethnische Säuberung, da die Deportation innerhalb der Grenzen des Osmanischen Reiches stattfand, die Armenier wurden aus Regionen in denen sie Russen geholfen hatten in Gebiete (Syrien) deportiert in denen sie diese Möglichkeit nicht hatten. Es wurden auch nicht alle Armenier deportiert, die Armenier in Izmir und Istanbul sind immer noch dort bzw. deren Nachfahren. Ich frage mich was für ein Völkermord soll das gewesen sein in dem man nur bestimmte Teile einer Ethnie umsiedeld und aber andere unbehelligt lässt und die Umgesiedelten wurden nur von Kurden dahingemetzelt, nicht von Türken. Auch so eine Merwürdigkeit eines angeblich türkischen Völkermords. :rolleyes:

Die Osmanische Regierung hätte keinen Nutzen aus der Ermordung der Armenier gehabt, ganz im Gegegenteil, sie hätten befürchten müssen ihre Haupt-Allierten christliche Europäer gegen sich aufzubringen. Den einzigen Nutzen aus den Massakern haben die Kurden bezogen, denn sie haben sich der Frauen und Hab und Gut der Armenier bemächtigt. Ich finde es unter aller sau, dass ihr jetzt kommt und so tut als wäret ihr auch irgendwie Opfer gewesen und man hätte euch gezwungen die Armenier zu ermorden, als ob das möglich gewesen wäre. :rolleyes:

Zu Repartion sollten wir möglicherweise, den Armeniern das Rückkehrrecht in die Gebiete einräumen, die damals von den Kurden übernommen wurden.


Ich persönlich würde dem zustimmen, das man den Armeniern ein Rückkehrrecht gewährleistet !! Aber dann bitte in alle Gebiete Anatoliens ! Wie wäre es wenn Sie die Geschichtsbücher einmal aufschlagen ? Stichwort: Vertrag von Sevres...

Nein, in die Gebiete aus denen sie vertrieben worden sind, diese Gebiete sind hauptsächlich besiedelt durch Kurden. Die Kurden haben damals für die Armenier die Felder bestellt und sonstige Handwerkliche Tätigkeiten verrichtet, die Armenier waren die Landsbesitzer.

Alleine Ihre Argumentation ist höchstpeinlich...
Weil die Osmanen die Armenier innerhalb ihrer Grenzen deportierten war es kein Völkermord ? Die Deutschen haben genauso Juden innerhalb "ihres" Reiches "deportiert". Ändert das nun etwas am Sachverhalt ?

Lernen sie lesen, mein Argument ist dass es kein Völkermord gegeben hat, weil es keinen Beleg dafür gibt. Was es gibt sind Belege für Deportationen (kein Völkermord) und Massaker, begangen durch Kurden.
Und diese Deportationen erfüllen nicht mal die Tatsbestandsmerkmale einer ethnischen Säuberung (auch kein Völkermord), da die Umsiedlungen innerhalb der Osmanischen Grenzen stattfand.

Sie sprechen davon das nicht alle Armenier deportiert wurden und die Armenier in Istanbul und Izmir bis heute noch dort leben. Wie lächerlich ! Vor dem Genozid lebten an die 1,5 Mio. Armenier in Anatolien, und heute sind es knapp über 50 000.

1. Diese Zahl von 1,5 Mio Armenier ist nicht nachweisbar, sie haben keine Ahnung ob diese Zahl stimmt, sie verwenden sie, weil es westliche Medien verwenden und es sich gut an hört.

2. Natürlich wurde die Anzahl der Armenier sehr viel geringer, nach dem das Osmansche Reich Gebiete wie Syrien und heutiges Armenien -an denen die Armenier hauptsächlich siedelten- an andere Staaten verloren hat. Daraus kann man einen Völkermord nur ableiten, wenn bescheuert ist oder böse Absichten gegen die Türkei hegt. Was trifft auf sie zu?

Wenn Sie demographisches Verständnis besitzen (wovon ich nicht ausgehe), können Sie sich errechnen wieviele Armenier man, ich zitiere Sie "unbehelligt ließ". Die Tatsache das heute, im Jahre 2014 nur knapp über 50 000 Armenier in der Türkei leben, und angesichts des Bevölkerungswachstums seit 1914, kann man davon ausgehen das die Türken während dem Völkermords nur wenige tausend Armenier "unbehelligt ließen". Abgesehen davon konnten die Türken damals in Istanbul nicht vollkommen frei agieren, weil viele deutsche Offiziere solche Taten verhinderten.

Also deutsch Offziere haben also verhindert, dass 50 000 Armenier ermordet wurden, sie haben aber zugeschaut wie 1, 45 Mio dahingemetzelt wurden, klingt sehr logisch. Zumindest wenn man kein logisches Denkvermögen hat oder böse Absichten gegenüber Türken hat. Was trifft auf sie zu? :rolleyes:


Wie bereits von mir erwähnt, kann man aus historischer Sicht die Kooperation der Armenier mit den Russen nicht verleugnen, aber das rechtfertigt nicht die Deportation fast aller Armenier.

Doch das tut es, Selbstverteidigung ist ein gottgegebenes Naturrecht, das über allem steht.

Das war und ist auch armenisches Siedlungsgebiet, die Türken hatten nicht darüber zu bestimmen !

Was vor 1000 Jahren war ist uninteressant, es ist Türkisches Gebiet, wir verfügen darüber und wenn andere darüber verfügen wollen geht das nur über Krieg und da ist eben das Risiko, dass man unterlegen kann und dann einen Preis dafür zahlt, hier wurden die Armenier umgesiedelt, da hab ich auch kein Mitleid.

Genauso wie sich die Türken aus dem Balkan verzogen hatten, hätten sie es auch in ihren anderen Kolonien tun müssen ! Sich das Land anderer Völker einzuverleiben und dann noch von rechtstaatlichen Schritten zu sprechen, wenn diese Völker sich wehren - also das ist eben die verkehrte Welt der Türken, die sich ohnehin immer als das Opfer betrachten.

Nach dieser Logik könntest du auch die Amis wieder nach Europa umsiedeln, viel Spass damit. Und nein, wir werden nicht wieder nach Zentralasien umsiedeln, wir haben vor Anatolien für immer zu beherrschen. ;)


Und wissen Sie was ich unter aller Sau finde ? Wie Sie hier die Sachlage verfälschen wollen, und diesen Völkermord den Kurden in die Schuhe schieben wollen.
Nun, ich als Kurde sage:
Ja, die einige Kurden haben sich der Frauen und Hab und Gut der Armenier bemächtigt.
Ja, viele Kurden haben von diesem Völkermord profitiert.
Ja, viele Kurden haben sich freiwillig an diesem Völkermord beteiligt.

Nur Kurden haben sich an den Massakern beteiligt und sie waren komischerweise auch die Hauptnutznieser, sich dann als Opfer darzustellen ist die einzige Chuzpe hier.

Aber, das Sie hier die Chuzpe besitzen und behaupten das die Kurden die einzigen wären die einen Nutzen von diesem Genozid hatten - also das geht einfach nicht ! Immerhin besetzen die Türken, und nicht die Kurden dieses Siedlungsgebiet - das Land heißt Türkei, und nicht Kurdistan (offiziell). In den Schulen wird Türkisch gelehrt, und nicht Kurdisch.

Und wieviele türkischunterrichtende Schulen gab es zur osmanischen Zeit in ostanatolien und soviel ich weiss hies die Gegend wärend der Osmanischen Herrschaft tatsächlich Kurdisten. So wie es aussieht sind sie derjenige, der Nachhilfe in Sachen Geschichte braucht.

Die Schwarzmeerküste (ja Trapezunt, und nicht etwa "Trabzon") wird von den Türken genützt, nicht von Kurden. Nicht wir Kurden haben Kirchen in Moscheen umbauen lassen, das waren schon die Türken.

Nein ihr habt sie gleich niedergebrannt, denn Bauen ist nicht so euer Ding. :rolleyes:

Nicht die Kurden haben während des Osmanischen Reiches regiert, nein es waren Türken.

Unter Osmansichen Herrschaft wart ihr ziemlich selbständig, die Osmannen konnten nicht mal Steuern von euch eintraben, naja das mit den Steuern ist immer noch so..... manche Dinge ändern sich einfach nie... :?

Die Deportationen wurden von lokalen türkischen Offiziellen ausgeführt - das waren keine Kurden ! Polizisten und Soldaten, welche die Deportationen ausführten,

Die Deportation wurde von Türken durchgeführt, bestreitet ja auch keiner.

und etliche Armenier auf dem Weg ins Nirgendwo (syrische Wüste) erschossen oder ihre Frauen vergewaltigten waren ebenfalls Türken.

Behauptung.

Geplant und ausgeführt wurde der Genozid von den Türken - Fakt !

Kein Fakt, da kein Beweis dafür vorhanden.

Die Rolle der Kurden in diesem Genozid kann man beinahe mit der Situation der Ukrainer während des Holocausts vergleichen - aber heute sagt auch niemand - die Ukrainer haben den Völkermord zu verantworten.

Kann man nicht, weil die einzigen Massaker an den Armeniern während der Deportation von Kurden begangen wurde, ohne diese Massaker würden wir diese Diskussion hier nicht haben. Aber ohne die Ukrainier gebe es immer noch Millionen von toten Juden, gemordet durch Deutsche.

Fazit: Die Armenier wurden auf Todesmärsche in die syrische Wüste geschickt. Wenn man Menschen etliche Kilometer zu Fuß gehen lässt oder sie wie Tiere in Züge pfercht, ohne sie während dieser Deportation zu versorgen, dann spricht man von Völkermord. Wieso sonst hat man die syrische Wüste als ihr Endziel ausgesucht ? Wenn man die Menschen nur deportieren wollte, wieso hat man sie dann nicht nach Rußland geschickt ?

1. Es gibt keine Syrische Wüste.
2. Natürlich hatten sie keine Züge und Tiere, es herrschte Krieg und nicht mal Türken hatten Tiere und sonstige Angenehmheiten oder gar grundsätzliche Dinge zum überleben.

Die meisten armenischen kampffähigen Männer wurden sowieso auf der Stelle von türkischen Soldaten hingerichtet ! Aber die Tatsache das man auch die Übrig- gebliebenen Greise, Frauen, und Kinder in Todesmärsche schickt zeigt doch nur den Plan endgültig mit den Armeniern abzurechnen. Der Prozess der Armeniervernichtung fing auch nicht 1914 an, sondern schon früher, nämlich gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Und als Armenier und Pontos- Griechen in den 1950er Jahren wieder einmal Opfer türkischer Gewalt wurden zeigte sich doch das die Türken gar nicht aus ihrer Geschichte lernen wollen. Und bis zum heutigen Tag, wenden sie staatlich organisierte Gewalt gegenüber Minderheiten an - die Kurden (die letzten Verbliebenen Nicht- Türken in der "Türkei") können ein Lied davon singen.

Sehr viele Bla bla bla, ohne Beweise.

Ich halte mal die Sache ganz klar fest:
1. Armenier haben Russen gegen die Türken unterstützt.
2. Sie wurden dafür umgesiedelt, und sie erhilten dafür im Kaukasus einen "eigenen" Staat unter russischer Kontrolle.
3. wärend der Deportationen wurden sie hauptsächlich von Kurden massakriert, nicht von Türken.

Armenier Leben heute in Armeniern (2 Mio), dan Syrien (?), viele sind aus Syrien nach Frankreich und in die USA (auch ungefähr 2 Mio) ausgewandert. Dort sind die Armenier bzw. deren Nachfahren, die euch Kurden und die Deportationen überlebt haben. Ich sehe keinen Völkermord, mehr gibts dazu auch nicht zu sagen.
Zuletzt geändert von Subutai am Mi 4. Jun 2014, 20:13, insgesamt 5-mal geändert.
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Re: Nicht anerkannte Minderheiten der Türkei: Kurden und Ara

Beitragvon Kardux » Do 5. Jun 2014, 10:11

Nein, in die Gebiete aus denen sie vertrieben worden sind, diese Gebiete sind hauptsächlich besiedelt durch Kurden. Die Kurden haben damals für die Armenier die Felder bestellt und sonstige Handwerkliche Tätigkeiten verrichtet, die Armenier waren die Landsbesitzer.


Sie haben weder Kenntnisse in Geschichte noch in Geographie. Die Hauptsiedlungsgebiete der Armenier wo sie die absolute Mehrheit stellten waren immer noch die heutige Nordosttürkei, sprich Städte wie Kars und Erzurum. Wie hoch ist der Kurdenanteil in diesen Städten, und wie hoch der Türkenanteil ? Die Armenier waren nicht überall Landbesitzer...
Wie bereits beschrieben stellten sie im heutigen Nordosten der Türkei die absolute Mehrheit, und in Städten wie Wan, Diyarbakir, Urfa lebten ebenfalls sehr viele Armenier, aber das waren immer noch Gebiete die mehrheitlich von Kurden bewohnt waren, deshalb wurden diese Gebiete auch im Vetrag von Sevres den Kurden zugesprochen. Die Armenier allgemein als Landbesitzer zu bezeichnen ist realitätsfremd. Abgesehen von Ihrer Geschichtsklitterung ist es eine Tatsache dass das GERAUBTE armenische Eigentum gemäß den "Vorschriften" zunächst dem Staat zufiel. Der Staat, wie Sie vielleicht wissen wurde von TÜRKEN repräsentiert ! Dieses armenische Eigentum wurde NICHT den Kurden (gratis) übergeben, sondern entweder verkauft oder den türkischen Balkanflüchtlingen geschenkt !

Fakt ist nämlich, dass das osmanische Reich bereits nach einem Jahr im 1. Weltkrieg (1915) schwächelte und sowohl an der Kaukasusfront von den Russen geschlagen wurde als auch von den Engländern und Franzosen an den Dardanellen ! Das osmanische Reich verlor weite Gebiete und ihr größtes Problem waren die vielen türkischen Flüchtlinge die aus den verloreren Gebieten im Balkan und Griechenland flohen. Die türkischen Machtshaber zu dieser Zeit waren sich bewusst das man diesen Krieg nicht mehr erfolgreich überstehen würde, und nie wieder mehr die westlichen Gebiete (Bulgarien, Jugoslawien, Griechenland) erobern wird, deshalb suchte man Lebensraum für die vielen flüchtenden Türken. Die Kurden konnte man nicht verdrängen, deshalb suchte man sich die Armenier aus, weil man dann auch von der Hilfe einiger Kurden ausgehen konnte. Die Armenier wurden deshalb systematisch deportiert und sie sollten auch nie wieder zurückkommen, weil diese Gebiete nun von Balkantürken besiedelt werden mussten und diese Tatsache schon reicht aus für den Begriff - Genozid !

Lernen sie lesen, mein Argument ist dass es kein Völkermord gegeben hat, weil es keinen Beleg dafür gibt. Was es gibt sind Belege für Deportationen (kein Völkermord) und Massaker, begangen durch Kurden.
Und diese Deportationen erfüllen nicht mal die Tatsbestandsmerkmale einer ethnischen Säuberung (auch kein Völkermord), da die Umsiedlungen innerhalb der Osmanischen Grenzen stattfand.


Lernen Sie lesen ? :D
Also nochmal, die Nazis haben auch Juden innerhalb des Dritten Reiches deportiert, war das nun kein Völkermord ? Was bitteschön sind Grenzen ? Unantastbar ? Machen Grenzen etwa eine Straftat weniger schlimm ? Abgesehen davon haben Sie keine Argumente...Sie wollen sich einfach die Geschichte so zusammen phantasieren wie Sie es gerne haben wollen. Deportationen mit menschenverachtender Methoden ohne wirkliches Ziel, und ohne organisierter Reansiedlung sind nichts weiter als eine geplante Vernichtung dieser Volksgruppe - Punkt.

1. Diese Zahl von 1,5 Mio Armenier ist nicht nachweisbar, sie haben keine Ahnung ob diese Zahl stimmt, sie verwenden sie, weil es westliche Medien verwenden und es sich gut an hört.

2. Natürlich wurde die Anzahl der Armenier sehr viel geringer, nach dem das Osmansche Reich Gebiete wie Syrien und heutiges Armenien -an denen die Armenier hauptsächlich siedelten- an andere Staaten verloren hat. Daraus kann man einen Völkermord nur ableiten, wenn bescheuert ist oder böse Absichten gegen die Türkei hegt. Was trifft auf sie zu?


Ja, immer die bösen westlichen Medien. Verschwörungstheorien ala die ganze Welt gegen die Türkei...jeder hat böse Absichten gegenüber der Türkei :rolleyes:
Immer wenn sich solche Hobbyfaschisten wie Ihresgleichen in rhetorische Sackgassen manövrieren wird böse mit dem Finger auf den anderen gezeigt und gesagt: "Ihr habt doch nur böse Absichten gegenüber der Türkei". Wann bitte haben Hobbyfaschisten Ihres Schlages endlich genug von dieser höchstpeinlichen realitätsfremden Opferargumentation (Sie sind bestimmt auch passionierter Kurtlar Vadisi- Seher, hab ich nicht Recht ? :D ).

Also deutsch Offziere haben also verhindert, dass 50 000 Armenier ermordet wurden, sie haben aber zugeschaut wie 1, 45 Mio dahingemetzelt wurden, klingt sehr logisch. Zumindest wenn man kein logisches Denkvermögen hat oder böse Absichten gegenüber Türken hat. Was trifft auf sie zu?

Nochmal für Sie, aber ganz laaangsam:
Heute leben in der Türkei knapp über 50 000 Armenier, in mehreren Statistiken auch innerhalb des osmanischen Reiches wurde immer von an die 10 % Armenier gesprochen, das würden also etwas mehr 1,5 Mio. Armeniern entsprechen. Das heißt also vor dem Genozid lebten etwas mehr als 1,5 Mio. Armenier, wenn diese nicht vernichtet worden wären von den Türken, hätte es heute vielleicht an die 10 - 15 Mio. Armenier gegeben. Fakt ist aber das heute nur 50 000 Armenier in der Türkei leben, da kann man sich schon ausrechnen wieviele dieser 1,5 Mio. Armenier in Izmir und Istanbul verschont wurden, auch nicht sehr viele, und die wurden auch nur verschont weil man es sich weder mit den Deutschen noch den christlichen Westmächten verscherzen wollte, die ja in Istanbul präsent waren. Sprich, man wollte es nicht zu sehr übertreiben.

Doch das tut es, Selbstverteidigung ist ein gottgegebenes Naturrecht, das über allem steht.


Sie sprechen etwas Interessantes an - das Naturrecht. Sie verwechseln wohl eher Selbstverteidigung mit Recht des Stärkeren - das hat nämlich das Osmanische Reich gegenüber den Armenier ausgeführt. Das Recht des Stärkeren - das "gottgegebene Recht" der Türken. Das ist Ihre Argumentation - die eines Faschisten !

Was vor 1000 Jahren war ist uninteressant, es ist Türkisches Gebiet, wir verfügen darüber und wenn andere darüber verfügen wollen geht das nur über Krieg und da ist eben das Risiko, dass man unterlegen kann und dann einen Preis dafür zahlt, hier wurden die Armenier umgesiedelt, da hab ich auch kein Mitleid.


Mitleid kann man auch nicht verlangen von Faschisten ! Es gibt aber sehr wohl viele Türken die ein Gewissen haben, und sich dieser Schuld bewusst sind (siehe Orhan Pamuk).

Nach dieser Logik könntest du auch die Amis wieder nach Europa umsiedeln, viel Spass damit. Und nein, wir werden nicht wieder nach Zentralasien umsiedeln, wir haben vor Anatolien für immer zu beherrschen.


Ich sprach nicht davon das man die Türken umsiedeln soll, aber ob ganz Anatolien immer von den Türken beherrscht werden wird - das werden wir nun sehen.

Nur Kurden haben sich an den Massakern beteiligt und sie waren komischerweise auch die Hauptnutznieser, sich dann als Opfer darzustellen ist die einzige Chuzpe hier.


Informieren Sie sich über die Organisation Teskilat-i Mahsusa...anstatt wertlose Phrasendrescherei zu betreiben.

Und wieviele türkischunterrichtende Schulen gab es zur osmanischen Zeit in ostanatolien und soviel ich weiss hies die Gegend wärend der Osmanischen Herrschaft tatsächlich Kurdisten. So wie es aussieht sind sie derjenige, der Nachhilfe in Sachen Geschichte braucht.


Schwachsinn ! Die Großprovinz (Eyalet) mit dem Namen "Kürdistan" existierte nur an die 20 Jahre, sie endete bereits 1867, also lange vor dem Armenier- Genozid ! Soviel Sie wissen ? Ich würde sagen, gar nichts !
Sie brauchen Nachhilfe in Geschichte? Einverstanden, also:
Nachdem die Kurden in der Schlacht von Caldiran im Jahre 1514 auf Seiten der Osmanen gegen die Safawiden (Perser) kämpften, gewannen die Osmanen weite Teile der kurdischen Siedlungsgebiete der Safawiden, die heutigen Grenzen der Türkei und des Irans wurden in dieser Zeit geregelt. Weite Teile des kurdischen Siedlungsgebietes gehörte von da an zum Osmanischen Reich, aber weil die Kurden unter der Führung von Idris Bitlisi den Osmanen halfen, stellten auch die Kurden Forderungen an die Osmanen. Deshalb gewährten die Osmanen den Kurden halbwegs autonome Fürstentümer (das Bekannteste: Fürstentum Botan mit dem Fürst Bedirxan Beg) bis zur Hälfte des 19.Jahrhunderts. Danach zerschlugen die Osmanen die autonomen Fürstentümer, weil man sich ab 1850 verstärkt auf das osmanische "Kernland" fokusierte, weil man zum "Kranken Mann am Bosporus" wurde, und das Reich vor dem Niedergang war. Das kurdische Fürstentüm Botan mit seinem Mîr Bedirxan Beg wurde den Osmanen zu gefährlich weil er die Kurden einen wollte, was er auch fast erreichte, aber da schritten die Osmanen schon ein, und zerschlugen 1847 das Fürstentum von Botan und auch die anderen kurdischen Fürstentümer. Nachdem man also die Einheit der Kurden fürchtete, gewährte man ihnen nicht mehr die Autonomie von früher und musste sie nun einschränken, das taten die Türken erst indem man eben die von Ihnen erwähnte Großprovinz Kürdistan errichtete mit einem türkischen Beylerbey als höchste Instanz. Nach Ausbrechen vieler kurdischen Aufstände teilte man diese Großprovinz in mehrere Provinzen (Vilayets) ein, u.a. die Diyarbakir Provinz, Van Provinz, usw. Fakt ist aber das sowohl die Großprovinz Kürdistan wie auch die kleinen Nachfolgeprovinzen ausschliesslich von Türken regiert wurden. Lesen Sie einfach osmanische Geschichte, bevor Sie ahnungslos vor sich hintippen.

Nein ihr habt sie gleich niedergebrannt, denn Bauen ist nicht so euer Ding.

Soetwas lag nicht in der Entscheidungsmacht der Kurden ! Die Kurden die sich an diesem Genozid beteiligt haben waren nichts weiter als Helfer, die schon gar nicht eigenmächtig Besitz an sich ziehen durften oder Kirchen niederbrennen durften. Das hat alles der Staat samt seiner Offiziellen geregelt - natürlich ganz im Sinne der Türken !

Unter Osmansichen Herrschaft wart ihr ziemlich selbständig, die Osmannen konnten nicht mal Steuern von euch eintraben, naja das mit den Steuern ist immer noch so..... manche Dinge ändern sich einfach nie...


Steuern an wen zahlen ? An die Hohe Pforte ? Die armen Osmanen konnten die Steuern nicht eintraben ? Sie konnten nicht das "gottgegebene Recht" durchsetzen ? Sie lamentieren also das die Osmanen keine Steuern vom besetzten KURDISTAN eintraben konnten ? Abgesehen davon dass dies historisch falsch ist, zeigt es doch nur welch Geisteskind Sie sind.
Wie vorher beschrieben, haben die Kurden in der Schlacht von Caldiran im Jahr 1514 auf Seiten der Osmanen gekämpft, und der kurdische Mittelsmann damals, Idris Bitlisi, hat für diese Kooperation auch Forderungen gestellt - darunter auch das den Kurden Autonomie gewährt wird, und das sie Erleichterungen bei den Steuerabgaben hatten - das wurde alles festgelegt - also ist es eine Lüge zu behaupten die Osmanen konnten keine Steuern eintraben. Abgesehen davon waren die Kurden nur bis zum Jahr 1847 "ziemlich selbstständig". Lesen Sie osmanische Geschichte !!

Es gibt keine Syrische Wüste.

Ich sagte schon zu Beginn das Sie weder von Geschichte noch von Geographie eine Ahnung haben. Es gibt sehr wohl eine syrische Wüste...ich kann Ihnen nicht auch noch den Atlas vor die Stirn klatschen...

Natürlich hatten sie keine Züge und Tiere, es herrschte Krieg und nicht mal Türken hatten Tiere und sonstige Angenehmheiten oder gar grundsätzliche Dinge zum überleben

Es wurden sehr wohl Armenier auch mit Zügen deportiert - nur eben wie Tiere eingepfercht in diese Züge. Füllen Sie Ihre großen Wissenslücken !

Sehr viele Bla bla bla, ohne Beweise.

Ich halte mal die Sache ganz klar fest:
1. Armenier haben Russen gegen die Türken unterstützt.
2. Sie wurden dafür umgesiedelt, und sie erhilten dafür im Kaukasus einen "eigenen" Staat unter russischer Kontrolle.
3. wärend der Deportationen wurden sie hauptsächlich von Kurden massakriert, nicht von Türken.

Armenier Leben heute in Armeniern (2 Mio), dan Syrien (?), viele sind aus Syrien nach Frankreich und in die USA (auch ungefähr 2 Mio) ausgewandert. Dort sind die Armenier bzw. deren Nachfahren, die euch Kurden und die Deportationen überlebt haben. Ich sehe keinen Völkermord, mehr gibts dazu auch nicht zu sagen.


Ich halte auch mal eines fest:
Sie haben weder eine Ahnung von Geschichte noch besitzen Sie einen Funken Anstand oder ein Gewissen, Sie sind einfach nichts weiter als ein dumpfer 0815- Turkofaschist der sich nichts eingestehen will.

Wir die kurdische Nation tragen eine Mitschuld an diesem Genozid, aber geplant und durchgeführt wurde es von der türkischen Bürokratie, den türkischen Soldaten und Polizisten. Und heute, siedeln Balkantürken und Aserbaidschaner in den ehemaligen Hauptsiedlungsgebieten der Armenier rund um Kars und Erzurum - das waren ehemalige Kriegsflüchtlinge, welche die besetzten Gebiete im Balkan und Kaukasus verlassen mussten und Siedlungsraum benötigten. Abgesehen davon brauchte man auch noch Geld, das alles fand man in der Vernichtung des armenischen Lebens in Anatolien - da man sowohl die Reichtümer sowie das Land der Armenier sich einverleibte und darüber hinaus auch nicht die Nachkommen der Armenier am Leben lassen wollte, deshalb sollten die Armenier auch ins karge Syrien deportiert werden, wo sie auf dem Weg entweder von kurdischen Reitertruppen, türkisch- loyalen Kurdenstämmen oder einfach von den türkischen Polizisten und Soldaten umgebracht wurden - natürlich alles gewollt ! Und am Ende, als die Überlebenden in Syrien ankamen verweigerte man Hilfe aus dem Ausland - das auch ja keine Armenier irgendwann einmal wieder zurückkehren können.

Das ist der kollektive Mord eines Volkes !
Zuletzt geändert von Kardux am Do 5. Jun 2014, 10:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Nicht anerkannte Minderheiten der Türkei: Kurden und Aramäer

Beitragvon Liegestuhl » Di 27. Jun 2017, 09:49

Eine Pressemitteilung der Aramäer in Deutschland:

Türkei konfisziert massenhaft Aramäisches Eigentum

Aramäer verlieren Kirchen, Klöster und Grabanlagen an die türkische Religionsbehörde

...
„Die aktuellen überfallartigen Massenkonfiszierungen im Tur Abdin im Südosten der Türkei sind beispiellos und haben unvorstellbare Ausmaße angenommen. Nach Rücksprache mit der Verwaltungsspitze des Klosters Mor Gabriel stellt sich die Gemengelage als sehr komplex und undurchsichtig dar, zumal staatliche Stellen ihr übriges dafür tun. Jedenfalls scheint die Übertragung von bis dato mehr als 50 Kirchen und Klöster inklusive Grabanlagen an die türkische Religionsbehörde nur die Spitze des Eisbergs zu sein. Im Klartext kann das bedeuten, dass das ´Diyanet´ jahrtausendealtes Aramäisches Kulturerbe, Kirchen und Klöster aus den frühen Jahrhunderten an Dritte veräußern, in Museen oder aber auch Moscheen umwidmen könnte. Wir rufen die Bundesregierung dazu auf, den Aramäern zur Seite zu stehen.“


http://bvdad.de/index.php/pressemitteil ... nsbehoerde
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Re: Nicht anerkannte Minderheiten der Türkei: Kurden und Aramäer

Beitragvon Antonius » Do 6. Jul 2017, 16:56

Liegestuhl hat geschrieben:(27 Jun 2017, 10:49)

Eine Pressemitteilung der Aramäer in Deutschland:

    Türkei konfisziert massenhaft Aramäisches Eigentum
    Aramäer verlieren Kirchen, Klöster und Grabanlagen an die türkische Religionsbehörde
    ...
    „Die aktuellen überfallartigen Massenkonfiszierungen im Tur Abdin im Südosten der Türkei sind beispiellos und haben unvorstellbare Ausmaße angenommen. Nach Rücksprache mit der Verwaltungsspitze des Klosters Mor Gabriel stellt sich die Gemengelage als sehr komplex und undurchsichtig dar, zumal staatliche Stellen ihr übriges dafür tun. Jedenfalls scheint die Übertragung von bis dato mehr als 50 Kirchen und Klöster inklusive Grabanlagen an die türkische Religionsbehörde nur die Spitze des Eisbergs zu sein. Im Klartext kann das bedeuten, dass das ´Diyanet´ jahrtausendealtes Aramäisches Kulturerbe, Kirchen und Klöster aus den frühen Jahrhunderten an Dritte veräußern, in Museen oder aber auch Moscheen umwidmen könnte. Wir rufen die Bundesregierung dazu auf, den Aramäern zur Seite zu stehen.“
http://bvdad.de/index.php/pressemitteil ... nsbehoerde

Das könnte/sollte - aus meiner Sicht - ein wichtiges Thema auf dem G20-Gipfel in Hamburg sein.
SAPERE AUDE - Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.
Immanuel Kant (1724-1804)

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