Freies Makedonien mit historischer Bedeutung

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Chruschtschow

Re: Freies Makedonien mit historischer Bedeutung

Beitragvon Chruschtschow » Fr 17. Mai 2013, 23:07

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Re: Freies Makedonien mit historischer Bedeutung

Beitragvon Chruschtschow » Fr 17. Mai 2013, 23:11

In Memoriam Kiro Gligorov (1917-2012)
Erinnerungen an den großen Staatsmann aus dem kleinen Makedonien. Der „Corriere della sera“ nannte ihn 1992 einen „Mann für den Friedensnobelpreis“. Am Abend des 1. Januar 2012 starb Kiro Gligorov im Alter von 94 Jahren. Für die Makedonen war er der Vater des Volks, Vater des unabhängigen Makedoniens.


http://www.eurasischesmagazin.de/artikel/In-Memoriam-Kiro-Gligorov-1917-2012/20120219

Kiro Gligorov eine zentrale Figur im unabhängigen Makedonien.
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Re: Freies Makedonien mit historischer Bedeutung

Beitragvon Cat with a whip » So 19. Mai 2013, 03:51

Milosevo » So 8. Apr 2012, 01:00 hat geschrieben:Makedonien ist unabhaengig und souveraen trotzdem findet es schwierig Akzeptanz.Warum ist das so?


Wieso, Makedonien wurde doch längst annerkannt.
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Re: Freies Makedonien mit historischer Bedeutung

Beitragvon Cat with a whip » So 19. Mai 2013, 03:52

Vardarovic » Sa 9. Mär 2013, 22:22 hat geschrieben:Einmal wiederhole ich es für Dich gerne:
...
Die Makedonen leben seit über 3000 Jahren mi diesem Namen, und Du ... kommst nun dahergelaufen, um der Welt was Neues zu erklären.

Wo ist die 'heute-show'?

http://de.wikipedia.org/wiki/Mazedonier ... _Ethnie%29

Die slawischen Mazedonier (mazedonisch Македонци, transl. Makedonci) sind eine südslawische Ethnie. Sie bilden heute neben der größten Minderheit der Albaner das Staatsvolk Mazedoniens.[1] Die slawischen Mazedonier sind nicht mit den antiken Makedonen zu verwechseln. Teilweise beanspruchen sie eine Verwandtschaft mit ihnen, die aber wissenschaftlich nicht belegbar ist.
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Re: Freies Makedonien mit historischer Bedeutung

Beitragvon Ferit » Mo 20. Mai 2013, 16:34

Cat with a whip » So 19. Mai 2013, 04:51 hat geschrieben:
Wieso, Makedonien wurde doch längst annerkannt.

Aber nicht unter dem Namen "Republik Makedonien". Griechenland verhält sich wie ein kleines Kind und blamiert sich damit bis auf die Knochen. Wenn es nach der Argumentation der Griechen ginge, dürfte sich heute Bulgarien auch mal schnell umbenennen, da die Bulgaren ursprünglich (nachgewiesenermaßen!) ein Turkvolk waren, ganz im Gegensatz zu den antiken Makedonen.
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Re: Freies Makedonien mit historischer Bedeutung

Beitragvon Weltregierung » Mo 20. Mai 2013, 21:15

Ferit » Mo 20. Mai 2013, 17:34 hat geschrieben:Aber nicht unter dem Namen "Republik Makedonien". Griechenland verhält sich wie ein kleines Kind und blamiert sich damit bis auf die Knochen. Wenn es nach der Argumentation der Griechen ginge, dürfte sich heute Bulgarien auch mal schnell umbenennen, da die Bulgaren ursprünglich (nachgewiesenermaßen!) ein Turkvolk waren, ganz im Gegensatz zu den antiken Makedonen.


Viel peinlicher finde ich, wie viele Länder diesen Affenzirkurs mitmachen. Deutschland ist natürlich auch wieder mit dabei. :|

Wenigstens Theo Waigel hat es begriffen:

http://www.youtube.com/watch?v=qCR1U-0liYs
kein gott, kein staat, kein vaterland,
keine gesetze und auch kein flaschenpfand
https://www.youtube.com/watch?v=J6SJoGeqBFo
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Re: Freies Makedonien mit historischer Bedeutung

Beitragvon Chruschtschow » Mo 20. Mai 2013, 21:57

Was los Vardaropoulos, du Grieke. Lust auf eine zweite Runde? Ignorant.
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Re: Freies Makedonien mit historischer Bedeutung

Beitragvon Cat with a whip » Di 21. Mai 2013, 07:55

Ferit » Mo 20. Mai 2013, 17:34 hat geschrieben:Aber nicht unter dem Namen "Republik Makedonien".


Die solln sich halt sich ein bischen benehmen und gemäß ihrer Größe bescheiden, diese Minimakedoniennationalsandkastenjägerzaunzieher. Die sind sogar so blöd und schaffen es in ihrem Kuhflecken sich wegen ethnischen Befindlichkeiten zu zoffen.

Wenn die Minimalmakedonen, oder man sollte besser sagen Möchtegernmakedonen es schaffen sollten ihren kleinkindlichen nationalistischen Größenwahn abzulegen, dann klappts auch besser mit dem griechischen Nachbarn.

Ich les da grad was von "inoffiziellen" Landkarten und den Stern von Vergina, der politisch und ethnisch gar nichts mit dem heutigen Makedonen zu tun hat. :D Wie peinlich.
Zuletzt geändert von Cat with a whip am Di 21. Mai 2013, 08:12, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Freies Makedonien mit historischer Bedeutung

Beitragvon Vardarovic » So 6. Okt 2013, 03:04

Weltregierung » Mo 20. Mai 2013, 21:15 hat geschrieben:
Viel peinlicher finde ich, wie viele Länder diesen Affenzirkurs mitmachen.
Deutschland ist natürlich auch wieder mit dabei. :|
Wenigstens Theo Waigel hat es begriffen:

http://www.youtube.com/watch?v=qCR1U-0liYs


Man kommt doch immer wieder auf meine Inhalte, bekanntlich ist Vorsorgen besser als Hinterherlaufen.

So hat die UNO jüngst die Rede unseres Westbulgarischen Ministerpräsidenten Gruvski zum Anlaß genommen, um ihn abzumahnen, und zugleich zu verdeutlichen, daß die zentralbalkanische Republik nicht als "Republik Makedonien" aufgenommen wurde, sondern als "Former Yugoslaw Republik", zudem ging die UNO einen großen Schritt weiter und stellte klar, daß unsere westbulgarischen Vorfahren, die zur Zeit des Alexander des Großen Griechen lebten, von ihm null Kenntnis hatten und in den weiten Steppen der Ukraine lebten.

Da ist nun der Salat für uns Westbulgaren.
Besser wäre es gewesen, wir hätten dem Staat einen Namen verpasst, der auch die Realität wiederspiegelt, einer Bevölkerung aus
- 37% Westbulgaren (Südslawen)
- 33% Albanern
- 12% Roma
- 08% diversen kleinen Ethnien und
- 10% Makedonen, also den Griechen, die hier seit über 3000 Jahren lebten und nicht erst vor kurzem aus dem tiefen Steppen der Ukraine einwanderten.

Hätte unsere Rapublik-Vardaria-Regierung etwas mehr Weitblick bewiesen, wir hätten die letzten 20 Jahre nicht am Knochen nagen müssen, und es werden weitere 20 Jahre, oder mehr, werden.

Bis dahin werden aus den 33% Albaner vielleicht 40% geworden sein, und aus den 12% Roma vielleicht 15%, was bedeutet, daß der westbulgarische Anteil scheumpfen wird. Und dann ist alles verloren, dann hiesse es: freie Fahrt für die Albaner, denn dann würden sie die tatsächliche Mehrheit stellen.

Mr. Gruevski said, referring to his country as the “Republic of Macedonia,” although it was admitted to the UN in 1993 under the name of the former Yugoslav Republic of Macedonia.

Greece applies the name Macedonia to its second largest region, which in ancient times was the home of ethnic Greeks, whose most famous member was Alexander the Great.
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Re: Freies Makedonien mit historischer Bedeutung

Beitragvon Tantris » So 6. Okt 2013, 04:26

Bei den bulgaren gibts eine geschichtliche kontinuität und ausserdem streitet ihnen niemand den namen ab.

Reine ethnien gibts eh nicht, lieber krieger, jeder von euch hat jede menge blut des erzfeindes in den adern.
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Re: Freies Makedonien mit historischer Bedeutung

Beitragvon Chruschtschow » Mi 9. Okt 2013, 08:55

Makedonien ist historisch älter als Griechenland.
Sowohl die Sprache als auch das Volk und auch das Land weisen eine längere Zivilisation auf.
So ist unter anderem Ohrid der Ursprung der kyrillischen Schrift und Sprache.
Außerdem ist Philipi in Makedonien die erste christliche Gemeinde in Europa gewesen.

Kein Wunder, daß die Griechen diesen kulturellen Goldschatz stehlen wollen.
Zuletzt geändert von Chruschtschow am Mi 9. Okt 2013, 08:57, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Freies Makedonien mit historischer Bedeutung

Beitragvon Vardarovic » Mi 9. Okt 2013, 11:43

Tantris » So 6. Okt 2013, 04:26 hat geschrieben:Bei den bulgaren gibts eine geschichtliche kontinuität und ausserdem streitet ihnen niemand den namen ab.
Reine ethnien gibts eh nicht, lieber krieger, jeder von euch hat jede menge blut des erzfeindes in den adern.

Mal sehen, ob es Bulgarien gelingen wird, unsere abtrünige Regierung unter Gruvski wieder einzubinden.

Die UNO hat uns einen deutlichen Knebel ins Maul gestopft, indem sie die Historie bemühte und Makedonien als Ast innerhalb der hellenischen Äste zeichnet.

Wer das nicht erkennen will und seine Dummphraserei fortsetzt, der setzt den Frieden der Region aufs Spiel, nur damit ihm einer abgehe.
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Re: Freies Makedonien mit historischer Bedeutung

Beitragvon Alexyessin » Mi 9. Okt 2013, 12:13

Vardarovic » So 6. Okt 2013, 04:04 hat geschrieben:
Man kommt doch immer wieder auf meine Inhalte, bekanntlich ist Vorsorgen besser als Hinterherlaufen.

So hat die UNO jüngst die Rede unseres Westbulgarischen Ministerpräsidenten Gruvski zum Anlaß genommen, um ihn abzumahnen, und zugleich zu verdeutlichen, daß die zentralbalkanische Republik nicht als "Republik Makedonien" aufgenommen wurde, sondern als "Former Yugoslaw Republik", zudem ging die UNO einen großen Schritt weiter und stellte klar, daß unsere westbulgarischen Vorfahren, die zur Zeit des Alexander des Großen Griechen lebten, von ihm null Kenntnis hatten und in den weiten Steppen der Ukraine lebten.

Da ist nun der Salat für uns Westbulgaren.
Besser wäre es gewesen, wir hätten dem Staat einen Namen verpasst, der auch die Realität wiederspiegelt, einer Bevölkerung aus
- 37% Westbulgaren (Südslawen)
- 33% Albanern
- 12% Roma
- 08% diversen kleinen Ethnien und
- 10% Makedonen, also den Griechen, die hier seit über 3000 Jahren lebten und nicht erst vor kurzem aus dem tiefen Steppen der Ukraine einwanderten.

Hätte unsere Rapublik-Vardaria-Regierung etwas mehr Weitblick bewiesen, wir hätten die letzten 20 Jahre nicht am Knochen nagen müssen, und es werden weitere 20 Jahre, oder mehr, werden.

Bis dahin werden aus den 33% Albaner vielleicht 40% geworden sein, und aus den 12% Roma vielleicht 15%, was bedeutet, daß der westbulgarische Anteil scheumpfen wird. Und dann ist alles verloren, dann hiesse es: freie Fahrt für die Albaner, denn dann würden sie die tatsächliche Mehrheit stellen.




Die historischen Makedonen waren keine Griechen. Das hab ich dir schon ein paar Mal belegt. Tut mir leid für dein Unverständniss.
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Re: Freies Makedonien mit historischer Bedeutung

Beitragvon Vardarovic » Mi 9. Okt 2013, 14:50

Bleibt nur zu hoffen, daß sich hier was tut, andernfalls werden sich die als Makedonen ausgebenden Roma meines Landes, welcher von der UNO als FYROM "Former Yugoslav Republic" anerkannt wurde, noch weitere 20 Jahre oder mehr unter dieser falschen Identität verkaufen müssen, oder zugrundegehen.

Dabei wäre die Lösung so nah, die UNO baut einem goldene Brücken:

Greece applies the name Macedonia to its second largest region, which in ancient times was the home of ethnic Greeks, whose most famous member was Alexander the Great.


Ich bin gespannt, wann der Zug gen Süden aufbrechen wird, daß manche sich den makedonischen Pass, also den griechischen, besorgen werden, analog zu dem anderer, die sich als Bulgaren sehen und sich den bulgarischen längst geholt haben. Auch ich werde mir hierüber Gedanken machen.
Zuletzt geändert von Vardarovic am Mi 9. Okt 2013, 15:13, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Freies Makedonien mit historischer Bedeutung

Beitragvon Ferit » Do 10. Okt 2013, 14:44

Vardarovic » Mi 9. Okt 2013, 15:50 hat geschrieben:Bleibt nur zu hoffen, daß sich hier was tut, andernfalls werden sich die als Makedonen ausgebenden Roma meines Landes, welcher von der UNO als FYROM "Former Yugoslav Republic" anerkannt wurde, noch weitere 20 Jahre oder mehr unter dieser falschen Identität verkaufen müssen, oder zugrundegehen.

Dabei wäre die Lösung so nah, die UNO baut einem goldene Brücken:



Ich bin gespannt, wann der Zug gen Süden aufbrechen wird, daß manche sich den makedonischen Pass, also den griechischen, besorgen werden, analog zu dem anderer, die sich als Bulgaren sehen und sich den bulgarischen längst geholt haben. Auch ich werde mir hierüber Gedanken machen.

Du bist doch eh Grieche. Ein Makedone, der sich nicht als Makedone ansieht. Geeeeeeeeeeenau.
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Re: Freies Makedonien mit historischer Bedeutung

Beitragvon Alexyessin » Fr 11. Okt 2013, 09:38

Vardarovic » Mi 9. Okt 2013, 15:50 hat geschrieben:Bleibt nur zu hoffen, daß sich hier was tut, andernfalls werden sich die als Makedonen ausgebenden Roma meines Landes, welcher von der UNO als FYROM "Former Yugoslav Republic" anerkannt wurde, noch weitere 20 Jahre oder mehr unter dieser falschen Identität verkaufen müssen, oder zugrundegehen.

Dabei wäre die Lösung so nah, die UNO baut einem goldene Brücken:



Ich bin gespannt, wann der Zug gen Süden aufbrechen wird, daß manche sich den makedonischen Pass, also den griechischen, besorgen werden, analog zu dem anderer, die sich als Bulgaren sehen und sich den bulgarischen längst geholt haben. Auch ich werde mir hierüber Gedanken machen.


Hast du mal den Link zu dieser UNO Aussage?
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Re: Freies Makedonien mit historischer Bedeutung

Beitragvon Vardarovic » Mi 16. Okt 2013, 13:21

Heute gab es einen interessanten Artikel im Deutschlandradio.
Auch wenn der Artikel inhaltlich nicht ausgereift ist und manches nicht stimmt ist doch bemerkenswert, daß der Pragmatismus die Menschen erreicht hat und sie sich keine Ilusionen mehr machen.

So wird die Meinung eines Gjorgi Ristevski wiedergegeben:
"Selbst wenn wir alle Voraussetzungen für Beitrittsverhandlungen erfüllen, werden sie dennoch nicht beginnen. Die Union will von uns eine Lösung für das Namensproblem. Doch das EU-Mitgliedsland Griechenland stellt sich quer und die EU tut nichts. Andere EU-Mitglieder, wie Bulgarien, Rumänien und seit jüngstem Kroatien, erfüllten auch nicht alle Anforderungen, aber sie sind in der EU. Obwohl wir auf einigen Gebieten besser sind als diese Länder. Auch in den nächsten 20 Jahren werden wir nicht der Europäischen Union beitreten."

Damit teilt er meine Ansicht, die ich seit langem vertrete, und vor Ilusionen warne.

Ferner wird artikuliert:
Die Mehrheit der rund zwei Millionen Einwohner versucht, irgendwie durchzukommen. Die Spannungen zwischen den Volksgruppen, die 2001 fast zu einem Bürgerkrieg geführt hätten, sind entschärft. Orthodoxe Mazedonier und muslimische Albaner sind sich nähergekommen.

Nun, wie schnell Spannungen entshen können, das ist uns allen bekannt, zumal sich diese 2 Mio so zusammensetzen:
- ca. 37% von uns westbulgarischer bzw. südslawischer Abstammung
- ca. 33% albanischer Abstammung
- ca. 12% mit einer Abstammung als Roma
- ca. 08% mit einer Abstammung aus diversen Minderheiten
- ca. 10% mit einer makedonischen und somit griechischen Abstammung, die unter Tito zwangsslawisiert wurden

Ich befürchte, daß einst die Spannungen erneut ausbrechen werden.
das wird spätestens dann geschehen, wenn die Albaner keine 33% mehr ausmachen, sondern vielleicht 36% oder gar 40%. Deren Natalität ist auf dem Balkan unerreicht. Dann wird es auf jeden Fall zu Spannungen führen, denn dann wären sie die staatstragende Bevölkerungsmehrheit.

Mal sehen, was uns die Zukunft hier bringen wird.

--
Quelle: Deutschlandfunk - Mehr als ein Name
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/europaheute/2288016/
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Re: Freies Makedonien mit historischer Bedeutung

Beitragvon Alexyessin » Mi 16. Okt 2013, 13:26

Vardarovic » Mi 16. Okt 2013, 14:21 hat geschrieben:Heute gab es einen interessanten Artikel im Deutschlandradio.
Auch wenn der Artikel inhaltlich nicht ausgereift ist und manches nicht stimmt ist doch bemerkenswert, daß der Pragmatismus die Menschen erreicht hat und sie sich keine Ilusionen mehr machen.

So wird die Meinung eines Gjorgi Ristevski wiedergegeben:

Damit teilt er meine Ansicht, die ich seit langem vertrete, und vor Ilusionen warne.

Ferner wird artikuliert:

Nun, wie schnell Spannungen entshen können, das ist uns allen bekannt, zumal sich diese 2 Mio so zusammensetzen:
- ca. 37% von uns westbulgarischer bzw. südslawischer Abstammung
- ca. 33% albanischer Abstammung
- ca. 12% mit einer Abstammung als Roma
- ca. 08% mit einer Abstammung aus diversen Minderheiten
- ca. 10% mit einer makedonischen und somit griechischen Abstammung, die unter Tito zwangsslawisiert wurden

Ich befürchte, daß einst die Spannungen erneut ausbrechen werden.
das wird spätestens dann geschehen, wenn die Albaner keine 33% mehr ausmachen, sondern vielleicht 36% oder gar 40%. Deren Natalität ist auf dem Balkan unerreicht. Dann wird es auf jeden Fall zu Spannungen führen, denn dann wären sie die staatstragende Bevölkerungsmehrheit.

Mal sehen, was uns die Zukunft hier bringen wird.

--
Quelle: Deutschlandfunk - Mehr als ein Name
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/europaheute/2288016/


Es gibt keine antiken Makedonier. Du kannst diese Lüge noch ein paar Mal posten - sie wird nicht korrekter.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Freies Makedonien mit historischer Bedeutung

Beitragvon Vardarovic » Fr 25. Okt 2013, 22:13

Nun liest man, daß Bulgarien 120.000 Bürger als bulgaren anerkennen will, die in unserem Land leben.

Bild der Zeitung: http://4.bp.blogspot.com/-B9ueZTtSfp4/U ... oboden.JPG

Sollte das zutreffen und auch noch umgesetzt werden, dann dürfte sich auf einen Schlag vieles verändert haben, dann bräuchten wir auch nicht mehr darauf warten, daß die albanische Bevölkerung aufgrund ihrer Natalität die Bevölkerungsverhältnisse verändert.

Es würde dann so aussehen.
Ausgangspunkt: 2 Mio Bevölkerung
davon (ca.-Angaben)

- 33% Albanophone
- 12 % Roma
- 08% diverse kleinere Ethnien
- 10% Griechischstämmige, also Makedonen
- 06% sollen von Bulgarien als Bulgaren anerkannt werden (120.000)
- 31% Südslawen, die versuchen, sich als Makedonen auszugeben
--------------------
= 100% total

Der Zug ist dabei, für uns Slawen abzufahren, schon sind wir keine Mehrheit unter den staatstragenden Ethnien.
Griechenland wird seinen Namen Makedonien weitere 2000 Jahre verteidigen, bis dahin gibt es uns lange nicht mehr.
Chruschtschow

Re: Freies Makedonien mit historischer Bedeutung

Beitragvon Chruschtschow » Sa 26. Okt 2013, 12:15

Hier mal realistische Zahlen...
Volksgruppengröße Makedonien:

Gesamtgröße ca. 2,1 Mio.
davon
Makedonen : 70%
Albaner : 20%
Türken : 3,8%
Roma : 2,5%
Serben : 1,7%
Bosnier : 0,8%
Vlahen : 0,5%
Sonstige : 0,7%

Die Hälfte der Bevölkerung lebt in der prächtigen Hauptstadt Skopje, die zur europäischen Metropole heranwächst.
Die größten Städte des Landes sind Skopje, Bitola, Ohrid, Prilep, Struga, Kicevo, Gostivar, Tetovo,........

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