Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon DarkLightbringer » Mi 18. Apr 2018, 15:32

Dieser Meyer ist ganz offensichtlich jemand, der gegen die Selbstbestimmung intrigiert.

Denn seit Beginn des „Arabischen Frühlings“ vor sieben Jahren hat Meyer 1100 Interviews gegeben.
https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 64212.html
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Polibu » Mi 18. Apr 2018, 15:33



Na klar. Focus fordert Beweise von ihm. Und wo sind jetzt die Beweise, auf deren Grundlage der Raketenangriff gestartet wurde? :D

Von der einen Seite Beweise fordern, aber der anderen Seite blind vertrauen nenne ich ideologische Verblendung!
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon DarkLightbringer » Mi 18. Apr 2018, 15:43

Polibu hat geschrieben:(18 Apr 2018, 16:33)

Na klar. Focus fordert Beweise von ihm. Und wo sind jetzt die Beweise, auf deren Grundlage der Raketenangriff gestartet wurde? :D

Von der einen Seite Beweise fordern, aber der anderen Seite blind vertrauen nenne ich ideologische Verblendung!

Die Bundesregierung ist überzeugt und dem "Focus" wird nichts vorliegen, was dieser Haltung evident widerspräche.
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon SirToby » Mi 18. Apr 2018, 16:11

Polibu hat geschrieben:(18 Apr 2018, 16:33)

Na klar. Focus fordert Beweise von ihm. Und wo sind jetzt die Beweise, auf deren Grundlage der Raketenangriff gestartet wurde? :D

Von der einen Seite Beweise fordern, aber der anderen Seite blind vertrauen nenne ich ideologische Verblendung!



Ich nehme an, Sie sprechen von sich selber?




Aber ernsthaft: Die Urheberschaft lässt sich natürlich nie 100% ermitteln, aber alle Hinweise deuten auf Assad als Täter hin und nach dem Ausschlußverfahren bleibt nun mal auch niemand anders übrig...
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Audi » Mi 18. Apr 2018, 16:23

Doch, die Rebellen haben doch schon Giftgas eingesetzt. Wieso bleibt dann außer Assad keiner übrig? Hä?
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Polibu » Mi 18. Apr 2018, 16:31

SirToby hat geschrieben:(18 Apr 2018, 17:11)

Ich nehme an, Sie sprechen von sich selber?




Aber ernsthaft: Die Urheberschaft lässt sich natürlich nie 100% ermitteln, aber alle Hinweise deuten auf Assad als Täter hin und nach dem Ausschlußverfahren bleibt nun mal auch niemand anders übrig...


Nach deinem Ausschlussverfahren vielleicht. Nach einem logischen Ausschlussverfahren kommen mehrere Täter in Frage.

Ich werde nie verstehen wie man auf so einer Basis Raketenangriffe verteidigen kann. Ich schliesse ja gar nicht aus, dass es Assad war, aber bewiesen ist gar nichts.
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon zollagent » Mi 18. Apr 2018, 17:48

Audi hat geschrieben:(18 Apr 2018, 17:23)

Doch, die Rebellen haben doch schon Giftgas eingesetzt. Wieso bleibt dann außer Assad keiner übrig? Hä?

Die Rebellen haben aber keine Hubschrauber, aus der die Fassbombe nun mal abgeworfen wurde. Und solch einen Fall braucht es schon, um die Giftstoffe großflächig zu verteilen.
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon zollagent » Mi 18. Apr 2018, 17:51

Polibu hat geschrieben:(18 Apr 2018, 17:31)

Nach deinem Ausschlussverfahren vielleicht. Nach einem logischen Ausschlussverfahren kommen mehrere Täter in Frage.

Ich werde nie verstehen wie man auf so einer Basis Raketenangriffe verteidigen kann. Ich schliesse ja gar nicht aus, dass es Assad war, aber bewiesen ist gar nichts.

Das ist das gleiche Gehampel wie bei MH-17. Beweise fordern, "unabhängige Untersuchungen fordern" und dann diesen Untersuchern unter Vorwänden den Besuch auf dem Tatort verweigern. Jeder kleine Ladendieb würde bei solch einer Indizienlage verknackt werden. Leider gibt es dazu kein Gerichtsverfahren.
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon SirToby » Mi 18. Apr 2018, 17:57

Polibu hat geschrieben:(18 Apr 2018, 17:31)

Nach deinem Ausschlussverfahren vielleicht. Nach einem logischen Ausschlussverfahren kommen mehrere Täter in Frage.

Ich werde nie verstehen wie man auf so einer Basis Raketenangriffe verteidigen kann. Ich schliesse ja gar nicht aus, dass es Assad war, aber bewiesen ist gar nichts.


Da Sie so ein Freund der Logik sind:

Es gibt in Duma Rebellen und Loyalisten: Nach allem, was man weiss, hat dort ein Giftgasangriff stattgefunden, dafür war eine der beiden Seiten verantwortlich.

Die Rebellen sollten was genau davon haben, ihre eigenen Stellungen unter Beschuss zu nehmen?

Des weiteren: Zum Zeitpunkt des Angriffs waren 2 Mi-8 in der Luft. Es gibt nun nur eine Seite im Bürgerkrieg, die über eine Luftwaffe verfügt: Assad.

Nach dem Ausschlußverfahren, kann man logisch folgern, dass Assad für diesen Angriff verantwortlich ist.
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon SirToby » Mi 18. Apr 2018, 18:04

Audi hat geschrieben:(18 Apr 2018, 17:23)

Doch, die Rebellen haben doch schon Giftgas eingesetzt. Wieso bleibt dann außer Assad keiner übrig? Hä?


Wann und wo?
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Nomen Nescio » Mi 18. Apr 2018, 21:11

Dieter Winter hat geschrieben:(17 Apr 2018, 14:01)

Kennst Du so einen Troll?

:D putin. »es gibt keine russische soldaten in/auf der krim«.
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
blues über mich: »du bist ein klassischer Liberaler und das ist auch gut so.«
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon DarkLightbringer » Di 24. Apr 2018, 08:43

Wachwechsel

Der bisherige Regierungsbeauftragte für Russland, Gernot Erler, galt als "Russlandversteher", doch dieser wird ersetzt.
Der Neue, Dirk Wiese, will weder "Falke" noch "Russlandversteher" sein, dürfte aber tatsächlich dem "Neuen Realismus" des Auswärtigen Amtes unter Heiko Maas ziemlich verbunden sein.

Offiziell heißt der Titel "Koordinator für die zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit mit Russland, Zentralasien und den Ländern der Östlichen Partnerschaft", also nicht etwa "Koordinator für die Berlin-Moskau-Achse". Will sagen, die freundlich gesinnten osteuropäischen Partner wie z. B. die Ukraine sind vom Dialog nicht ausgeschlossen. Sie werden nur selten erwähnt.

Wiese - der "Neurealist" - begrüsste ausdrücklich die Ausweisung russischer Diplomaten in der Skripal-Affäre, als Signal der Geschlossenheit und Solidarität.

Auch das Erbe von Brandts Ostpolitik versteht er nicht nur als Nachgiebigkeitspolitik, sondern setzt vielmehr eine Art Neuinterpretation an:
"Die Annexion der Krim war ein Verstoß gegen die KSZE-Schlussakte und widerspricht damit dem Grundgedanken der Entspannungspolitik von Willy Brandt und Egon Bahr."
https://www.zeit.de/politik/deutschland ... ragter-SPD

Falknerei soll es also nicht sein, gleichwohl wird die Note des Neuen Realismus schon deutlich.
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