Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Moderator: Moderatoren Forum 3

Benutzeravatar
Jekyll
Beiträge: 10230
Registriert: Di 31. Aug 2010, 16:35
Benutzertitel: Je suis Jekyll

Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Jekyll » Fr 28. Dez 2018, 12:09

Nomen Nescio hat geschrieben:(28 Dec 2018, 04:48)

du hörst mich nicht sagen, daß ich das gut finde.
Das tue ich tatsächlich nicht. Ich wollte nur darauf hinaus, dass so ein Vorwurf als Rechtfertigung für eine Agitation gegen Russland nichts taugt.
Sie schufen eine Wüste und nannten es...Frieden.
Audi
Beiträge: 4729
Registriert: Di 22. Mär 2016, 11:57

Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Audi » Fr 28. Dez 2018, 13:12

Darkfire hat geschrieben:(28 Dec 2018, 11:32)

Das mit dem Bunker ist ein persönliche Beleidigung aber aus der Ecke kenne ich das nicht anders.
Immer wenn die Argumente ausgehen wird man Persönlich, das lenkt dann davon ab das man nicht wirkliche Argumente hat.

Ich antworte mal mit deinen eigenen Worten.



Was ist nun "wir" Deutschland, Europa, westliche Demokratien ?
Natürlich können wir uns in Deutschland erst mal zurückziehen und Putin machen lassen, immerhin gibst du ja zu das es einige Staaten gibt die sich wirklich vor Russland fürchten müssen.
Vergessen wir mal das davon einige inzwischen in der Nato sind, ein Pakt der uns Jahrzehntelang ganz gut geschützt hat
und wir in Europa inzwischen Werte haben sollten, die eben so etwas nicht zulassen dürfen, daß der Stärkere mit Militärischen Mitteln seine Nachbarn bedroht.

Mal abgesehen von der ganz offensichtlichen Folge dessen was passiert würde man einen Putin einfach machen lassen antworte ich hier mal mit
Martin Niemöller;

Russland hat auch angst von dem größten Militärblock der Welt. Und das die NATO sich einbildet out of area zu spielen sollte doch etwas einen zum nachdenken bewegen
Audi
Beiträge: 4729
Registriert: Di 22. Mär 2016, 11:57

Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Audi » Fr 28. Dez 2018, 13:17

Arcturus hat geschrieben:(28 Dec 2018, 11:55)

Ist dir überhaupt bewußt, was eine persönliche Beleidung ist? Ich finde "Hetzer" oder "Putintroll" oder "Einfaltspinsel" (gell, lieber Nomen Nescio) da schon etwas herber.
Ich denke da eher, dass dir die Argumente ausgehen, und dann immer laut darauf aufmerksam machen willst, wie böse wir doch sind.


Na, jeder kann das eingrenzen, wie er möchte. Diese Werte sollten für alle gelten, denkst du nicht? Niemand sollte mit militärischen Mitteln überhaupt irgendjemanden bedrohen. Du begrenzt dich hierbei nun mal nur auf russische Aggressionen, das macht dich nun mal nicht glaubwürdig.


Mehr als wahr. Aber was das jetzt mit dem Thema zu tun hat, muss du mir bitte verraten.

Und die nicht in der NATO sind bekommen einen auf den Deckel. Serbien, Irak, Libyen in Syrien hat man es probiert usw...
Und wenn die NATO als Organisation sich das Recht nicht "Out Of Area" zu betreiben hat Russland das Recht sich zu schützen. ABM usw nicht vergessen. Wahleinmischungen
Benutzeravatar
Alexyessin
Vorstand
Beiträge: 72598
Registriert: Do 17. Nov 2011, 22:16
Benutzertitel: Phönix
Wohnort: wo´s Herzal is

Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Alexyessin » So 30. Dez 2018, 00:19

Arcturus hat geschrieben:(28 Dec 2018, 07:47)

Das einigen alten UdSSR-Staaten etwas die Muffe geht, kann ich ja noch nachvollziehen.
Der User Tom Bombadil schrieb aber


Baust du denn schon einen Schutzbunker in deinem Garten?


Warum sollte ich einen Schutzbunker bauen. Es reicht, das die ökonomischen Auswirkungen dieser Konfliktpotentiale sich negativ auf meinen Lebensstandard auswirken können.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
Baier is ma ned so - Baier sei is a Lebenseinstellung
Mia glangt das i woas das i kennt wenn i woin dadat
Benutzeravatar
Alexyessin
Vorstand
Beiträge: 72598
Registriert: Do 17. Nov 2011, 22:16
Benutzertitel: Phönix
Wohnort: wo´s Herzal is

Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Alexyessin » So 30. Dez 2018, 00:19

Audi hat geschrieben:(28 Dec 2018, 13:17)

Und die nicht in der NATO sind bekommen einen auf den Deckel. Serbien, Irak, Libyen in Syrien hat man es probiert usw...
Und wenn die NATO als Organisation sich das Recht nicht "Out Of Area" zu betreiben hat Russland das Recht sich zu schützen. ABM usw nicht vergessen. Wahleinmischungen


Die NATO betreibt kein Out of Area, schon vergessen?
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
Baier is ma ned so - Baier sei is a Lebenseinstellung
Mia glangt das i woas das i kennt wenn i woin dadat
Audi
Beiträge: 4729
Registriert: Di 22. Mär 2016, 11:57

Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Audi » So 30. Dez 2018, 08:41

Alexyessin hat geschrieben:(30 Dec 2018, 00:19)

Die NATO betreibt kein Out of Area, schon vergessen?

Hat es aber. Schon vergessen?
Benutzeravatar
Alexyessin
Vorstand
Beiträge: 72598
Registriert: Do 17. Nov 2011, 22:16
Benutzertitel: Phönix
Wohnort: wo´s Herzal is

Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Alexyessin » Mo 31. Dez 2018, 12:45

Audi hat geschrieben:(30 Dec 2018, 08:41)

Hat es aber. Schon vergessen?


Negativ.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
Baier is ma ned so - Baier sei is a Lebenseinstellung
Mia glangt das i woas das i kennt wenn i woin dadat
Audi
Beiträge: 4729
Registriert: Di 22. Mär 2016, 11:57

Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Audi » Mo 31. Dez 2018, 13:59

Alexyessin hat geschrieben:(31 Dec 2018, 12:45)

Negativ.

Yugoslavia war eins davon.
Benutzeravatar
Alexyessin
Vorstand
Beiträge: 72598
Registriert: Do 17. Nov 2011, 22:16
Benutzertitel: Phönix
Wohnort: wo´s Herzal is

Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Alexyessin » Mo 31. Dez 2018, 20:00

Audi hat geschrieben:(31 Dec 2018, 13:59)

Yugoslavia war eins davon.


Was war denn da?
Ach richtig, ein UN Mandat.........döt.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
Baier is ma ned so - Baier sei is a Lebenseinstellung
Mia glangt das i woas das i kennt wenn i woin dadat
Audi
Beiträge: 4729
Registriert: Di 22. Mär 2016, 11:57

Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Audi » Mo 31. Dez 2018, 20:03

Alexyessin hat geschrieben:(31 Dec 2018, 20:00)

Was war denn da?
Ach richtig, ein UN Mandat.........döt.

HÄ? zu viel sylvester sekt? :thumbup:


Am 24. März 1999 begann die NATO im Zuge des Kosovokrieges mit Luftangriffen gegen Belgrad. Die im Wesentlichen von den Vereinigten Staaten geführte Operation Allied Force war der erste Krieg, den die NATO sowohl außerhalb eines Bündnisfalls, dessen Ausrufung bis dahin als Grundlage eines NATO-weiten Vorgehens galt, als auch ohne ausdrückliches UN-Mandat führte.




Zu den „neuen Ideen“ zählt auch die 1992 vereinbarte Bereitschaft der NATO zu den „Out-of-Area“-Einsätzen. Nach Ermächtigung durch den UN-Sicherheitsrat oder der OSZE sind nun auch Einsätze außerhalb des NATO-Territoriums möglich. Die Folge dieses Beschlusses waren die aktiven Kriegseinsätze der NATO mit den Luftangriffen gegen Jugoslawien während des Kosovokrieges. Dieser Vorgang wird kritisiert, denn weder wurde ein Mitgliedstaat der NATO angegriffen noch gab es eine Ermächtigung des UN-Sicherheitsrates.


UN Mandat?


Da würde ich als Russland auch auf solche Ideen reagieren. :rolleyes:
Benutzeravatar
DarkLightbringer
Beiträge: 34204
Registriert: Mo 19. Dez 2011, 16:49
Benutzertitel: Vive la Liberté !

Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 31. Dez 2018, 20:33

Audi hat geschrieben:(31 Dec 2018, 20:03)

HÄ? zu viel sylvester sekt? :thumbup:


Am 24. März 1999 begann die NATO im Zuge des Kosovokrieges mit Luftangriffen gegen Belgrad. Die im Wesentlichen von den Vereinigten Staaten geführte Operation Allied Force war der erste Krieg, den die NATO sowohl außerhalb eines Bündnisfalls, dessen Ausrufung bis dahin als Grundlage eines NATO-weiten Vorgehens galt, als auch ohne ausdrückliches UN-Mandat führte.




Zu den „neuen Ideen“ zählt auch die 1992 vereinbarte Bereitschaft der NATO zu den „Out-of-Area“-Einsätzen. Nach Ermächtigung durch den UN-Sicherheitsrat oder der OSZE sind nun auch Einsätze außerhalb des NATO-Territoriums möglich. Die Folge dieses Beschlusses waren die aktiven Kriegseinsätze der NATO mit den Luftangriffen gegen Jugoslawien während des Kosovokrieges. Dieser Vorgang wird kritisiert, denn weder wurde ein Mitgliedstaat der NATO angegriffen noch gab es eine Ermächtigung des UN-Sicherheitsrates.


UN Mandat?


Da würde ich als Russland auch auf solche Ideen reagieren. :rolleyes:

Und wie? Durch Überfall von Nicht-NATO-Ländern ?
>>We’ll always have Paris<<
[Humphrey Bogart als Rick Blaine in >Casablanca<, 1942]

* derzeit wg. handverletzung im schreiben eingeschränkt. die texte fallen daher kürzer aus.
Benutzeravatar
Alexyessin
Vorstand
Beiträge: 72598
Registriert: Do 17. Nov 2011, 22:16
Benutzertitel: Phönix
Wohnort: wo´s Herzal is

Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Alexyessin » Mo 31. Dez 2018, 21:24

Audi hat geschrieben:(31 Dec 2018, 20:03)

HÄ? zu viel sylvester sekt? :thumbup:


Am 24. März 1999 begann die NATO im Zuge des Kosovokrieges mit Luftangriffen gegen Belgrad. Die im Wesentlichen von den Vereinigten Staaten geführte Operation Allied Force war der erste Krieg, den die NATO sowohl außerhalb eines Bündnisfalls, dessen Ausrufung bis dahin als Grundlage eines NATO-weiten Vorgehens galt, als auch ohne ausdrückliches UN-Mandat führte.




Zu den „neuen Ideen“ zählt auch die 1992 vereinbarte Bereitschaft der NATO zu den „Out-of-Area“-Einsätzen. Nach Ermächtigung durch den UN-Sicherheitsrat oder der OSZE sind nun auch Einsätze außerhalb des NATO-Territoriums möglich. Die Folge dieses Beschlusses waren die aktiven Kriegseinsätze der NATO mit den Luftangriffen gegen Jugoslawien während des Kosovokrieges. Dieser Vorgang wird kritisiert, denn weder wurde ein Mitgliedstaat der NATO angegriffen noch gab es eine Ermächtigung des UN-Sicherheitsrates.


UN Mandat?


Da würde ich als Russland auch auf solche Ideen reagieren. :rolleyes:


Nein, ich trinke nicht.
So weit ich informiert bin, war das kein NATO Angriff, da nicht die komplette NATO dafür war. Soweit ich weiß gab es gerade aus Spanien erhebliche Bedenken wegen des Kosovo.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
Baier is ma ned so - Baier sei is a Lebenseinstellung
Mia glangt das i woas das i kennt wenn i woin dadat
Audi
Beiträge: 4729
Registriert: Di 22. Mär 2016, 11:57

Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Audi » Mo 31. Dez 2018, 21:29

Alexyessin hat geschrieben:(31 Dec 2018, 21:24)

Nein, ich trinke nicht.
So weit ich informiert bin, war das kein NATO Angriff, da nicht die komplette NATO dafür war. Soweit ich weiß gab es gerade aus Spanien erhebliche Bedenken wegen des Kosovo.

War aber ein Nato Einsatz ohne un Mandat. Siehe Quelle oben
Benutzeravatar
Alexyessin
Vorstand
Beiträge: 72598
Registriert: Do 17. Nov 2011, 22:16
Benutzertitel: Phönix
Wohnort: wo´s Herzal is

Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Alexyessin » Mo 31. Dez 2018, 21:33

Audi hat geschrieben:(31 Dec 2018, 21:29)

War aber ein Nato Einsatz ohne un Mandat. Siehe Quelle oben


Quelle ist gut. Ich gehe mal davon aus, das du vergessen hast den Link zum Wikipedia Artikel zu setzen, oder?
Also, recht viel schlauer werde ich auch nicht, ob das ein NATO Einsatz war, oder nicht.
Auf der anderen Seite hätte Milosevic genügend Zeit gehabt diesen Einsatz zu verhindern.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
Baier is ma ned so - Baier sei is a Lebenseinstellung
Mia glangt das i woas das i kennt wenn i woin dadat
Audi
Beiträge: 4729
Registriert: Di 22. Mär 2016, 11:57

Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Audi » Di 1. Jan 2019, 10:02

Alexyessin hat geschrieben:(31 Dec 2018, 21:33)

Quelle ist gut. Ich gehe mal davon aus, das du vergessen hast den Link zum Wikipedia Artikel zu setzen, oder?
Also, recht viel schlauer werde ich auch nicht, ob das ein NATO Einsatz war, oder nicht.
Auf der anderen Seite hätte Milosevic genügend Zeit gehabt diesen Einsatz zu verhindern.

Ja, Wikipedia lügt wieder :D Lass gut sein
Steht doch da.... NATO Einsatz ohne UN Mandat. Grundwissen
Benutzeravatar
Alter Stubentiger
Beiträge: 3931
Registriert: Fr 6. Jan 2012, 08:20
Benutzertitel: Sozialdemokrat

Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 1. Jan 2019, 10:48

Tom Bombadil hat geschrieben:(25 Dec 2018, 16:16)

Man wird dazu übergehen müssen, Separatisten in Russland zu unterstützen, auch wird man überall dort, wo Russland militärisch aktiv wird, die Gegner unterstützen, man muss Putin dazu zwingen, seine Kräfte zu überdehnen und sein Militärbudget stark in die Höhe treiben, das sorgt dann auch für Unruhe an der Heimatfront. Man braucht dazu aber Durchhaltewillen und Geduld, aber wer weiß, in 10 Jahren sieht die Welt schon wieder anders aus und Putin ist Geschichte. Dann geht die Krim zurück an die Ukraine, die Sanktionen fallen weg und man kann mit Russland neu anfangen. Dieses Land und seine Menschen gehören zwingend in die europäische Ordnung eingebunden, die Weite und der Rohstoffreichtum Sibiriens könnte für ganz Europa inkl. Russland ein ganz neues Zeitalter wirtschaftlicher Blüte bescheren.

Es gibt wohl keine dümmere Idee als den Bürgerkrieg zu schürren. Das sollte man nach all den Fehlschlägen mit so einer Strategie eigentlich gelernt haben.
Außerdem kündigt Putin militärische Sensationen immer nur an. Wirklich produzieren kann Russland aber nicht oder nur in Kleinstserien. Es fehlt halt an allem.
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
Benutzeravatar
Alter Stubentiger
Beiträge: 3931
Registriert: Fr 6. Jan 2012, 08:20
Benutzertitel: Sozialdemokrat

Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 1. Jan 2019, 10:51

Audi hat geschrieben:(01 Jan 2019, 10:02)

Ja, Wikipedia lügt wieder :D Lass gut sein
Steht doch da.... NATO Einsatz ohne UN Mandat. Grundwissen


Milosevic weiter gewähren zu lassen wäre besser gewesen? Es gibt Situationen im Leben wo Formalismen nicht weiterhelfen.

Helmut Schmidt hätte Hamburg auch einfach untergehen lassen können in der Sturmflut. Stattdessen hat er einfach das Kommando über die Bundeswehr übernommen. Formal gesehen ein Verfassungsbruch.... Denk mal drüber nach.
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
Benutzeravatar
DarkLightbringer
Beiträge: 34204
Registriert: Mo 19. Dez 2011, 16:49
Benutzertitel: Vive la Liberté !

Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon DarkLightbringer » Di 1. Jan 2019, 12:37

Audi hat geschrieben:(01 Jan 2019, 10:02)

Ja, Wikipedia lügt wieder :D Lass gut sein
Steht doch da.... NATO Einsatz ohne UN Mandat. Grundwissen

Not kennt kein Gebot. Und der UN-Sicherheitsrat hatte eindeutig eine humanitäre Extremsituation festgestellt.
>>We’ll always have Paris<<
[Humphrey Bogart als Rick Blaine in >Casablanca<, 1942]

* derzeit wg. handverletzung im schreiben eingeschränkt. die texte fallen daher kürzer aus.
Benutzeravatar
Alexyessin
Vorstand
Beiträge: 72598
Registriert: Do 17. Nov 2011, 22:16
Benutzertitel: Phönix
Wohnort: wo´s Herzal is

Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Alexyessin » Di 1. Jan 2019, 12:43

Audi hat geschrieben:(01 Jan 2019, 10:02)

Ja, Wikipedia lügt wieder :D Lass gut sein
Steht doch da.... NATO Einsatz ohne UN Mandat. Grundwissen


Wo habe ich behauptet, das Wikipedia lügt? Nirgendwo, also unterlasse deine dämlichen Unterstellungen.

Nochmal, ich weiß das die Geschichte viel mit der NATO zu tun gehabt hat - die Frage ist, ob das als solches gewertet werden kann, wenn Spanien hier nicht mitgemacht hat.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
Baier is ma ned so - Baier sei is a Lebenseinstellung
Mia glangt das i woas das i kennt wenn i woin dadat
Benutzeravatar
Darkfire
Beiträge: 3223
Registriert: Mi 4. Mär 2015, 10:41

Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Darkfire » Di 1. Jan 2019, 14:37

Man konnte es als Natoeinsatz sehen, aber wie Alter Stubentiger schon sagte, selbst ein Schröder und die Grünen waren damals für den Einsatz.
Dieser Einsatz hat eben die "Ethnische Säuberungen" beendet und war einfach Notwendig wollte man so was in Europa nicht mehr zulassen.
Das war damals auch Konsens in der Bevölkerung.
Interessanterweise war schon damals ein Girkin für den FSB auf der Seite eines Slobodan Milošević und sein Traum eines Großserbiens im Einsatz.

Inzwischen haben die russischen Geheimdienste und eben deren ehemaliger Boss gelernt wie wichtig eine Hybride Kriegsführung ist.
Darin sind sie eben im Moment extrem Erfolgreich und hier fallen wohl auch einige Faktoren zusammen.
So wie früher einige Populisten eben das neue Medium Rundfunk für sich entdeckten und für sich Nutzten, sind inzwischen andere Populisten sehr erfolgreich dabei das Internet für ihre Sache zu entdecken.
Interessanterweise ist das Wort „Lügenpresse“ schon damals aktuell gewesen, denn als erstes muss man immer die Glaubwürdigkeit der „etablierten“ zerstören, dann kann man eben seine eigenen Lügen viel besser verbreiten.
Autokraten wussten schon immer das sie im eigenen Machtbereich die Medien kontrollieren müssen.
Daher gehören Journalisten immer zu den beliebtesten Opfern.
Ob man sie jetzt eben ins Gefängnis steckt, unglaubwürdig macht, oder sie eben einfach mal eliminieren lässt, nur das Ergebnis zählt.

Wichtig ist einfach nur, daß egal was man sagt, alles verdreht wird.
Es geht nicht darum mit dem anderen zu Diskutieren.
Es geht darum jede wirklich echte kritische Diskussion zu verhindern.
Deshalb sind gerade die am erfolgreichsten die wie zb ein Trump, egal was die Tatsachen sagen, sich für einen Erfolg nach den anderen feiern.
Man behauptet einfach etwas, bezeichnet alles andere als Lüge und zieht dieses durch.
Ich kenne zb. heute noch Menschen die glauben das der Fall „unser Mädchen Lisa“ genau so war wie im Internet erst verbreitet, denn tatsächlich hat sich auch ein Lawrow nie für seine Lügen entschuldigt.
Viele dieser Lügen haben sich längst als Warheit in den Köpfen einiger verfestigt, denn bei dennen geht es nur noch um das was sie glauben wollen.

Zurück zu „33. Osteuropa - GUS - Kaukasus“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste