Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

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Tom Bombadil
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Tom Bombadil » Fr 1. Jun 2018, 13:02

Everythingchanges hat geschrieben:(01 Jun 2018, 13:00)

Auch das funktioniert nicht

Sicher funktioniert das, man muss sich ja nur ansehen, wie es der russischen Bevölkerung geht.

ch habe seinerzeit darauf hingewiesen...

Ahja, registriert 30. Mai 2018...
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Adam Smith
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Adam Smith » Fr 1. Jun 2018, 18:47

Senexx hat geschrieben:(12 Apr 2018, 22:48)

Es ist völlig klar, dass die russische Militärmacht wieder bedrohlicher wird. Aufgabe des freien Westens müsste sein, diese Bedrohung systematisch zu reduzieren. Dabei muss man klug und durchdacht vorgehen und die langfristige Befriedung im Auge behalten. Russland ist eine aggressive Macht, die es einzudämmen gilt.


Nur ist Russland nicht bedrohlich für Deutschland oder Polen.
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Schnitter » Fr 1. Jun 2018, 18:49

Adam Smith hat geschrieben:(01 Jun 2018, 19:47)

Nur ist Russland nicht bedrohlich für Deutschland oder Polen.


Da Russland Rechtsextremisten quer durch Europa fördert, sehr wohl.
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Europa2050
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Europa2050 » Fr 1. Jun 2018, 18:57

Schnitter hat geschrieben:(01 Jun 2018, 19:49)

Da Russland Rechtsextremisten quer durch Europa fördert, sehr wohl.


So sehe ich es auch. Russische Panzer vor Warschau oder Berlin sehe ich auch nicht.

Aber ständige Angriffe auf die EU und das Europäische Rechtssystem durch probagandistische und finanzielle Unterstützung aller nationalistischen, EU-feindlichen und separatistischen Typen.

Mit Erfolg, in Polen, Ungarn, Tschechien, Österreich und wohl bald auch Italien (mal ganz abgesehen von den USA) sind bereits Politiker an der Macht (beteiligt), für die der Nationalismus höher steht, als die gemeinsam erabeitete Rechtsordnung. Und die ist nun mal Europas Erfolgsmodell der letzten 70 Jahre.
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 1. Jun 2018, 21:00

Man muss nicht immer Panzer einsetzen. Im Kalten Krieg ist auch viel gemacht worden, was nicht direkt NATO-Partner in einem territorialen Sinne angriff.
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Teeernte
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Teeernte » Sa 2. Jun 2018, 14:37

DarkLightbringer hat geschrieben:(01 Jun 2018, 22:00)

Man muss nicht immer Panzer einsetzen. Im Kalten Krieg ist auch viel gemacht worden, was nicht direkt NATO-Partner in einem territorialen Sinne angriff.


"Führende Rolle" für Deutschland

Nato rüstet sich gegen russische Invasion
. https://www.t-online.de/nachrichten/deu ... hland.html

Eckahard die Russen kommen... :D
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Cobra9 » Sa 2. Jun 2018, 15:31

DarkLightbringer hat geschrieben:(01 Jun 2018, 22:00)

Man muss nicht immer Panzer einsetzen. Im Kalten Krieg ist auch viel gemacht worden, was nicht direkt NATO-Partner in einem territorialen Sinne angriff.


Stellvertreter Kriege. Ich glaube auch nicht an direkte Konflikte zwischen NATO und Russland. Um Russland zu treffen müsste man wirtschaftliche Grundlagen ran.

Was aber wirklich nicht stabilisierend wirken kann. Ist grundsätzlich die Frage wie arg sollte man Russland eingrenzen, destabilisieren. Grenzen ziehen ja. Ist nur die Frage wie weit.
Leben ist das was passiert, während du beschäftigt bist, andere Pläne zu machen.
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 2. Jun 2018, 15:48

Demokratien sind gegen solche "starken Männer" immer im Hintertreffen, weil sie sich einen Rest Anstand und Moral bewahren müssen. Fremde Völker in Stellvertreterkriegen bluten zu lassen ist in dem Sinne auch kaum vermittelbar, zumal man ja selber davon betroffen ist, wenn die Flüchtlingsscharen an die Türe klopfen. Im Grunde bleiben nur Wirtschaftssanktionen und die Hoffnung, dass die Zeit es richten wird.
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 2. Jun 2018, 17:08

Teeernte hat geschrieben:(02 Jun 2018, 15:37)

. https://www.t-online.de/nachrichten/deu ... hland.html

Eckahard die Russen kommen... :D

Comics sind bei den Soldaten beliebt.

Die Projektion von Stabilität wird durch die Vornepräsenz an der Ostflanke gewährleistet. Dem Kommando in Ulm fällt dabei eine wichtige Rolle zu.
Der US-Verbündete plant unterdessen die Sicherung des Atlantiks, mit einem Kommando in Norfolk.
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 2. Jun 2018, 17:25

Cobra9 hat geschrieben:(02 Jun 2018, 16:31)

Stellvertreter Kriege. Ich glaube auch nicht an direkte Konflikte zwischen NATO und Russland. Um Russland zu treffen müsste man wirtschaftliche Grundlagen ran.

Was aber wirklich nicht stabilisierend wirken kann. Ist grundsätzlich die Frage wie arg sollte man Russland eingrenzen, destabilisieren. Grenzen ziehen ja. Ist nur die Frage wie weit.

Flexible Antwort auf alles. Die Gespräche im Normandie-Format werden nach 16 Monaten Stillstand am 11. Juni in Berlin fortgesetzt.
Eine Energieblockade der Ukraine darf es nicht geben:
Merkel stellt Bedingungen für Nord Stream 2
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Merkel-s ... 77801.html

Wenn Russland einen hohen Preis zahlen will, soll es diesen zahlen. Wenn Russland Entspannung will, muss es sich bewegen.
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 2. Jun 2018, 19:41

Die NATO dementiert Meldungen über eine neue Eingreiftruppe unter deutscher Führung.

Ein neues Atlantikkommando und ein Hauptquartier in Ulm soll aber kommen.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/n ... 10892.html

Scheint alles eine Frage der Formulierung zu sein.
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Di 10. Jul 2018, 12:36

Tom Bombadil hat geschrieben:(01 Jun 2018, 12:46)
geringe Steuereinnahmen ableiten, die im Falle Russlands in hohem Maße ins Militär gepumpt werden

Der Anteil der Militärausgaben am Haushalt liegt in Russland geringfügig höher als in USA. Die Ausgaben für Rüstung sind insgesamt deutlich höher als vor 10 Jahren, aber auch zuletzt sinkend. Es handelt sich bei der "Bedrohung" im Wesentlichen um Einbildung. Kina ist weit wichtiger und hat viele Reserven, da noch draufzulegen. Trump weiß das.
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Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon zollagent » Di 10. Jul 2018, 15:20

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(10 Jul 2018, 13:36)

Der Anteil der Militärausgaben am Haushalt liegt in Russland geringfügig höher als in USA. Die Ausgaben für Rüstung sind insgesamt deutlich höher als vor 10 Jahren, aber auch zuletzt sinkend. Es handelt sich bei der "Bedrohung" im Wesentlichen um Einbildung. Kina ist weit wichtiger und hat viele Reserven, da noch draufzulegen. Trump weiß das.

Ich bezweifle, ob Trump wirklich weiß, ob's dunkel oder hell draußen ist. Das Problem mit der russischen Rüstung ist, daß sich Russland das eigentlich gar nicht leisten kann. Und die "eingebildete Bedrohung" sehen Russlands Nachbarn ziemlich unisono sehr real.
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)

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