Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Moderator: Moderatoren Forum 3

Benutzeravatar
DarkLightbringer
Beiträge: 31293
Registriert: Mo 19. Dez 2011, 16:49
Benutzertitel: Vive la Liberté !

Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon DarkLightbringer » Mi 18. Apr 2018, 15:32

Dieser Meyer ist ganz offensichtlich jemand, der gegen die Selbstbestimmung intrigiert.

Denn seit Beginn des „Arabischen Frühlings“ vor sieben Jahren hat Meyer 1100 Interviews gegeben.
https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 64212.html
>>We’ll always have Paris<<
[Humphrey Bogart als Rick Blaine in >Casablanca<, 1942]
Polibu
Beiträge: 4235
Registriert: Mo 11. Dez 2017, 02:04

Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Polibu » Mi 18. Apr 2018, 15:33



Na klar. Focus fordert Beweise von ihm. Und wo sind jetzt die Beweise, auf deren Grundlage der Raketenangriff gestartet wurde? :D

Von der einen Seite Beweise fordern, aber der anderen Seite blind vertrauen nenne ich ideologische Verblendung!
Benutzeravatar
DarkLightbringer
Beiträge: 31293
Registriert: Mo 19. Dez 2011, 16:49
Benutzertitel: Vive la Liberté !

Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon DarkLightbringer » Mi 18. Apr 2018, 15:43

Polibu hat geschrieben:(18 Apr 2018, 16:33)

Na klar. Focus fordert Beweise von ihm. Und wo sind jetzt die Beweise, auf deren Grundlage der Raketenangriff gestartet wurde? :D

Von der einen Seite Beweise fordern, aber der anderen Seite blind vertrauen nenne ich ideologische Verblendung!

Die Bundesregierung ist überzeugt und dem "Focus" wird nichts vorliegen, was dieser Haltung evident widerspräche.
>>We’ll always have Paris<<
[Humphrey Bogart als Rick Blaine in >Casablanca<, 1942]
Benutzeravatar
SirToby
Beiträge: 2027
Registriert: Di 8. Mär 2016, 17:24

Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon SirToby » Mi 18. Apr 2018, 16:11

Polibu hat geschrieben:(18 Apr 2018, 16:33)

Na klar. Focus fordert Beweise von ihm. Und wo sind jetzt die Beweise, auf deren Grundlage der Raketenangriff gestartet wurde? :D

Von der einen Seite Beweise fordern, aber der anderen Seite blind vertrauen nenne ich ideologische Verblendung!



Ich nehme an, Sie sprechen von sich selber?




Aber ernsthaft: Die Urheberschaft lässt sich natürlich nie 100% ermitteln, aber alle Hinweise deuten auf Assad als Täter hin und nach dem Ausschlußverfahren bleibt nun mal auch niemand anders übrig...
Daniel Patrick Moynihan: "Sie haben ein Recht auf ihre eigene Meinung! Sie haben kein Recht auf ihre eigenen Fakten!"
Audi
Beiträge: 2900
Registriert: Di 22. Mär 2016, 11:57

Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Audi » Mi 18. Apr 2018, 16:23

Doch, die Rebellen haben doch schon Giftgas eingesetzt. Wieso bleibt dann außer Assad keiner übrig? Hä?
Polibu
Beiträge: 4235
Registriert: Mo 11. Dez 2017, 02:04

Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Polibu » Mi 18. Apr 2018, 16:31

SirToby hat geschrieben:(18 Apr 2018, 17:11)

Ich nehme an, Sie sprechen von sich selber?




Aber ernsthaft: Die Urheberschaft lässt sich natürlich nie 100% ermitteln, aber alle Hinweise deuten auf Assad als Täter hin und nach dem Ausschlußverfahren bleibt nun mal auch niemand anders übrig...


Nach deinem Ausschlussverfahren vielleicht. Nach einem logischen Ausschlussverfahren kommen mehrere Täter in Frage.

Ich werde nie verstehen wie man auf so einer Basis Raketenangriffe verteidigen kann. Ich schliesse ja gar nicht aus, dass es Assad war, aber bewiesen ist gar nichts.
Benutzeravatar
zollagent
Beiträge: 51145
Registriert: Mo 8. Aug 2011, 11:21

Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon zollagent » Mi 18. Apr 2018, 17:48

Audi hat geschrieben:(18 Apr 2018, 17:23)

Doch, die Rebellen haben doch schon Giftgas eingesetzt. Wieso bleibt dann außer Assad keiner übrig? Hä?

Die Rebellen haben aber keine Hubschrauber, aus der die Fassbombe nun mal abgeworfen wurde. Und solch einen Fall braucht es schon, um die Giftstoffe großflächig zu verteilen.
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
Benutzeravatar
zollagent
Beiträge: 51145
Registriert: Mo 8. Aug 2011, 11:21

Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon zollagent » Mi 18. Apr 2018, 17:51

Polibu hat geschrieben:(18 Apr 2018, 17:31)

Nach deinem Ausschlussverfahren vielleicht. Nach einem logischen Ausschlussverfahren kommen mehrere Täter in Frage.

Ich werde nie verstehen wie man auf so einer Basis Raketenangriffe verteidigen kann. Ich schliesse ja gar nicht aus, dass es Assad war, aber bewiesen ist gar nichts.

Das ist das gleiche Gehampel wie bei MH-17. Beweise fordern, "unabhängige Untersuchungen fordern" und dann diesen Untersuchern unter Vorwänden den Besuch auf dem Tatort verweigern. Jeder kleine Ladendieb würde bei solch einer Indizienlage verknackt werden. Leider gibt es dazu kein Gerichtsverfahren.
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
Benutzeravatar
SirToby
Beiträge: 2027
Registriert: Di 8. Mär 2016, 17:24

Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon SirToby » Mi 18. Apr 2018, 17:57

Polibu hat geschrieben:(18 Apr 2018, 17:31)

Nach deinem Ausschlussverfahren vielleicht. Nach einem logischen Ausschlussverfahren kommen mehrere Täter in Frage.

Ich werde nie verstehen wie man auf so einer Basis Raketenangriffe verteidigen kann. Ich schliesse ja gar nicht aus, dass es Assad war, aber bewiesen ist gar nichts.


Da Sie so ein Freund der Logik sind:

Es gibt in Duma Rebellen und Loyalisten: Nach allem, was man weiss, hat dort ein Giftgasangriff stattgefunden, dafür war eine der beiden Seiten verantwortlich.

Die Rebellen sollten was genau davon haben, ihre eigenen Stellungen unter Beschuss zu nehmen?

Des weiteren: Zum Zeitpunkt des Angriffs waren 2 Mi-8 in der Luft. Es gibt nun nur eine Seite im Bürgerkrieg, die über eine Luftwaffe verfügt: Assad.

Nach dem Ausschlußverfahren, kann man logisch folgern, dass Assad für diesen Angriff verantwortlich ist.
Daniel Patrick Moynihan: "Sie haben ein Recht auf ihre eigene Meinung! Sie haben kein Recht auf ihre eigenen Fakten!"
Benutzeravatar
SirToby
Beiträge: 2027
Registriert: Di 8. Mär 2016, 17:24

Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon SirToby » Mi 18. Apr 2018, 18:04

Audi hat geschrieben:(18 Apr 2018, 17:23)

Doch, die Rebellen haben doch schon Giftgas eingesetzt. Wieso bleibt dann außer Assad keiner übrig? Hä?


Wann und wo?
Daniel Patrick Moynihan: "Sie haben ein Recht auf ihre eigene Meinung! Sie haben kein Recht auf ihre eigenen Fakten!"
Benutzeravatar
Nomen Nescio
Beiträge: 11422
Registriert: So 1. Feb 2015, 19:29

Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Nomen Nescio » Mi 18. Apr 2018, 21:11

Dieter Winter hat geschrieben:(17 Apr 2018, 14:01)

Kennst Du so einen Troll?

:D putin. »es gibt keine russische soldaten in/auf der krim«.
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
blues über mich: »du bist ein klassischer Liberaler und das ist auch gut so.«
Benutzeravatar
DarkLightbringer
Beiträge: 31293
Registriert: Mo 19. Dez 2011, 16:49
Benutzertitel: Vive la Liberté !

Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon DarkLightbringer » Di 24. Apr 2018, 08:43

Wachwechsel

Der bisherige Regierungsbeauftragte für Russland, Gernot Erler, galt als "Russlandversteher", doch dieser wird ersetzt.
Der Neue, Dirk Wiese, will weder "Falke" noch "Russlandversteher" sein, dürfte aber tatsächlich dem "Neuen Realismus" des Auswärtigen Amtes unter Heiko Maas ziemlich verbunden sein.

Offiziell heißt der Titel "Koordinator für die zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit mit Russland, Zentralasien und den Ländern der Östlichen Partnerschaft", also nicht etwa "Koordinator für die Berlin-Moskau-Achse". Will sagen, die freundlich gesinnten osteuropäischen Partner wie z. B. die Ukraine sind vom Dialog nicht ausgeschlossen. Sie werden nur selten erwähnt.

Wiese - der "Neurealist" - begrüsste ausdrücklich die Ausweisung russischer Diplomaten in der Skripal-Affäre, als Signal der Geschlossenheit und Solidarität.

Auch das Erbe von Brandts Ostpolitik versteht er nicht nur als Nachgiebigkeitspolitik, sondern setzt vielmehr eine Art Neuinterpretation an:
"Die Annexion der Krim war ein Verstoß gegen die KSZE-Schlussakte und widerspricht damit dem Grundgedanken der Entspannungspolitik von Willy Brandt und Egon Bahr."
https://www.zeit.de/politik/deutschland ... ragter-SPD

Falknerei soll es also nicht sein, gleichwohl wird die Note des Neuen Realismus schon deutlich.
>>We’ll always have Paris<<
[Humphrey Bogart als Rick Blaine in >Casablanca<, 1942]
Everythingchanges
Beiträge: 114
Registriert: Mi 30. Mai 2018, 17:37

Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Everythingchanges » Fr 1. Jun 2018, 08:03

Ich packe es mal hier rein:

Die Bundesakademie für Sicherheit macht sich wegen der zunehmenden militärischen Unterfütterung chinesischer Interessen Gedanken zu den Folgen der Beziehungen zw. China und Russland und den Möglichkeiten für die EU: https://www.baks.bund.de/sites/baks010/ ... 018_13.pdf
Benutzeravatar
Tom Bombadil
Moderator
Beiträge: 32979
Registriert: Sa 31. Mai 2008, 15:27
Benutzertitel: Non Soli Cedit

Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Tom Bombadil » Fr 1. Jun 2018, 09:39

Chinas Führung macht das einfach schlau, man hält sich weitgehend aus militärischen Konflikten heraus, unterstützt keine Terroristen oder Diktatoren, breitet sich wirtschaftlich überall da aus, wo der megamoralische Westen gnadenlos versagt und schützt diese Investitionen notfalls auch robust.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
Thomas Jefferson
Benutzeravatar
Sole.survivor@web.de
Beiträge: 6252
Registriert: Fr 14. Jul 2017, 19:37
Benutzertitel: Change Agent

Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Fr 1. Jun 2018, 09:47

Everythingchanges hat geschrieben:(01 Jun 2018, 09:03)

Ich packe es mal hier rein:

Die Bundesakademie für Sicherheit macht sich wegen der zunehmenden militärischen Unterfütterung chinesischer Interessen Gedanken zu den Folgen der Beziehungen zw. China und Russland und den Möglichkeiten für die EU: https://www.baks.bund.de/sites/baks010/ ... 018_13.pdf

Herr Eder scheint da eher kontraproduktiv, wenn er das ohnehin kleinere Problem Russland mit Hilfe der Chinesen lösen will. Es ist ein Denkfehler, das ohnehin geringe internationale Gewicht der EU könne mit China zu vorteilhaften Einigungen kommen. Wahrscheinlicher ist, dass Russland unter seinen Engagements priorisiert, wobei sich China momentan vor allem für die Länder interessiert, in denen es situativ eine Interessenharmonie mit Russland gibt. Hier ist die Auseinandersetzung mit China um Details nicht nur sinnlos, sondern auch im Zweifel nicht gewinnbar - im Gegensatz zu jenen Engagements, die von der EU vorrangig als problematisch angesehen werden.

Erfolgversprechender wäre, Russland insgesamt durch eine für beide Seiten lebbare Lösungsagenda der Konfliktpunkte als Bündnispartner in Wirtschaft und Sicherheit zu reaktivieren.
Striving for Excellence, Demonstrating Integrity, Activating Leadership, Acting Sustainably, Enjoying Participation, Living Diversity.
Everythingchanges
Beiträge: 114
Registriert: Mi 30. Mai 2018, 17:37

Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Everythingchanges » Fr 1. Jun 2018, 11:14

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(01 Jun 2018, 10:47)

Herr Eder scheint da eher kontraproduktiv, wenn er das ohnehin kleinere Problem Russland mit Hilfe der Chinesen lösen will. Es ist ein Denkfehler, das ohnehin geringe internationale Gewicht der EU könne mit China zu vorteilhaften Einigungen kommen. Wahrscheinlicher ist, dass Russland unter seinen Engagements priorisiert, wobei sich China momentan vor allem für die Länder interessiert, in denen es situativ eine Interessenharmonie mit Russland gibt. Hier ist die Auseinandersetzung mit China um Details nicht nur sinnlos, sondern auch im Zweifel nicht gewinnbar - im Gegensatz zu jenen Engagements, die von der EU vorrangig als problematisch angesehen werden.

Erfolgversprechender wäre, Russland insgesamt durch eine für beide Seiten lebbare Lösungsagenda der Konfliktpunkte als Bündnispartner in Wirtschaft und Sicherheit zu reaktivieren.


Ich bin ja schon mal froh, dass man die Realitäten in Sachen verschobene Kräfteverhältnisse nicht mehr leugnet.
Es gibt immer noch genug die erzählen was vom russischen BIP, dass in Dollar dem Italiens entspricht und glauben daraus was ableiten zu können. :D
Jenen seinen fortwährende Blicke in die Terminkalender der russischen und der itali. Führungen ans Herz gelegt.

Das die EU durch eigene Fehler mittlerweile statt Schlange selber das Kaninchen ist, dass vor vielen Schlangen sitzt, merken sie hoffentlich auch bald.
Nichts desto trotz hat gerade Dtl. historisch betrachtet eine ausgesprochene Stärke in solchen Situationen "das Beste" draus zu machen.
Es happert immer dann, wenn man selber eine gewisse Stärke errungen hat. :D

Eine vertiefte Kooperation zw. Russland und Deutschland/EU war schon lange mein favorisierter Weg.
Es kam bekanntlich anders und wenn es blöd läuft, werden die EU und Russland dafür auch "bezahlen".
Zuletzt geändert von Everythingchanges am Fr 1. Jun 2018, 11:20, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
Sole.survivor@web.de
Beiträge: 6252
Registriert: Fr 14. Jul 2017, 19:37
Benutzertitel: Change Agent

Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Fr 1. Jun 2018, 11:16

Everythingchanges hat geschrieben:(01 Jun 2018, 12:14)

Ich bin ja schon mal froh, dass man die Realitäten in Sachen verschobene Kräfteverhältnisse nicht mehr leugnet.
Es gibt immer noch genug die erzählen was vom russischen BIP, dass in Dollar dem Italiens entspricht und glauben daraus was ableiten zu können. :D

Wäre das ein angemessenes Bild, gäbe es weder einen Grund für die Sanktionen noch gäbe es EU-Partner, die mit den Sanktionen Probleme hätten.

Das die EU durch eigene Fehler mittlerweile statt Schlange selber das Kaninchen ist, dass vor vielen Schlangen sitzt, merken sie hoffentlich auch bald.
Nichts desto trotz hat gerade Dtl. historisch betrachtet eine ausgesprochene Stärke in solchen Situationen "das Beste" draus zu machen.
Es happert immer dann, wenn man selber eine gewisse Stärke errungen hat. :D

Die Verfasstheit der EU ist ein großer Teil des Problems. Da wackelt gelegentlich der Schwanz mit dem Hund.
Striving for Excellence, Demonstrating Integrity, Activating Leadership, Acting Sustainably, Enjoying Participation, Living Diversity.
Everythingchanges
Beiträge: 114
Registriert: Mi 30. Mai 2018, 17:37

Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Everythingchanges » Fr 1. Jun 2018, 11:18

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(01 Jun 2018, 12:16)

1.
Wäre das ein angemessenes Bild, gäbe es weder einen Grund für die Sanktionen noch gäbe es EU-Partner, die mit den Sanktionen Probleme hätten.

2.
Die Verfasstheit der EU ist ein großer Teil des Problems. Da wackelt gelegentlich der Schwanz mit dem Hund.


1. + 2.
Perfekte Zusammenfassung :)
Benutzeravatar
Tom Bombadil
Moderator
Beiträge: 32979
Registriert: Sa 31. Mai 2008, 15:27
Benutzertitel: Non Soli Cedit

Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Tom Bombadil » Fr 1. Jun 2018, 11:46

Everythingchanges hat geschrieben:(01 Jun 2018, 12:14)

Es gibt immer noch genug die erzählen was vom russischen BIP, dass in Dollar dem Italiens entspricht und glauben daraus was ableiten zu können.

Daraus kann man recht geringe Steuereinnahmen ableiten, die im Falle Russlands in hohem Maße ins Militär gepumpt werden, Infrastruktur und Bevölkerung bleiben auf der Strecke. Aber solange die russ. Bürger gewillt sind, aus Großmachtstreben für "Mütterchen Russland" zu leiden, soll es eben so sein.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
Thomas Jefferson
Everythingchanges
Beiträge: 114
Registriert: Mi 30. Mai 2018, 17:37

Re: Wie die russische Militärmacht und Bedrohung reduzieren?

Beitragvon Everythingchanges » Fr 1. Jun 2018, 12:00

Tom Bombadil hat geschrieben:(01 Jun 2018, 12:46)

Daraus kann man recht geringe Steuereinnahmen ableiten, die im Falle Russlands in hohem Maße ins Militär gepumpt werden, Infrastruktur und Bevölkerung bleiben auf der Strecke. Aber solange die russ. Bürger gewillt sind, aus Großmachtstreben für "Mütterchen Russland" zu leiden, soll es eben so sein.


Auch das funktioniert nicht ;)
Ein BIP ist für das Bewerten von Inlandsausgaben eigentlich nur in inländischer Währung einigermaßen aussagefähig.
Aber speziell bei Russland fehlt natürlich noch die Schattenwirtschaft.

War hier mal ein ewiges Thema.
Ich habe seinerzeit darauf hingewiesen und gefragt, ob man denn bereit wäre dieses Maß auch zu akzeptieren, wenn es zu Gunsten Russland laufen würde.
Scheinbar ist das nicht der Fall, denn sonst müsste der Thread hier voll davon sein, dass Russlands Wirtschaft 2018 in Dollar um mehr als 12% gewachsen wäre. (Italiens übrigens auch)

Zurück zu „33. Osteuropa - GUS - Kaukasus“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Google [Bot], Sole.survivor@web.de und 2 Gäste