Plant Putin einen Nuklearschlag?

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Re: Plant Putin einen Nuklearschlag?

Beitragvon zollagent » So 15. Apr 2018, 17:24

KarlRanseier hat geschrieben:(15 Apr 2018, 17:27)

Die Aufgabe eines NATO-Generalsekrets ist es, alte Feindbilder zu konservieren, denn nur so kann er seinen eigenen Job sichern.

Der würde ganz sicher nicht als Pförtner irgendwo im Auftrag einer Leiharbeitsbude anfangen müssen. Die alten Feindbilder konservierst du. Er mahnt von aktuellen Dingen.
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Re: Plant Putin einen Nuklearschlag?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » So 15. Apr 2018, 17:28

Polibu hat geschrieben:(15 Apr 2018, 17:06)

Vielleicht sollte man wirtschaftliche Interessen und Politik einfach trennen. Das wäre die beste Lösung. Ansonsten schaden wir uns nur selber.
Mal Hü und mal Hott ist Gift für die Wirtschaft. Wer tätigt denn da noch Investitionen? Wirtschaft muss von Politik getrennt werden.

Ganz so einfach geht das nicht. Man kann die Wirtschaft nicht einfach machen lassen, wenn die Politiker des anderen Landes das nicht wollen. Die Folge: Noch mehr Politik.
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Re: Plant Putin einen Nuklearschlag?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » So 15. Apr 2018, 17:40

van Kessel hat geschrieben:(15 Apr 2018, 16:58)

da die Lobby die Politik bestimmt, ist die Lieferung von Erdgas aus Russland (via Ukraine/Polen usw. btw. Ostsee*) nicht nur existentiell für Deutschland sondern verhindert zuverlässig auch jedes Gedankenspiel mit Krieg oder Bomben.

Würde man sich die Vorkommnisse seit der Unabhängigkeit Polens und/oder der Ukraine anschauen würde man feststellen, dass das russische Gas stets der Anlass war, dort abchöpfen zu wollen. Ob es russische Oligarchen oder ukrainische Gasräuber waren. Polen stimmte ein erhebliches Geheul an, als die 1.Ostseeleitung kein T-Stück via Polen bekam. Zum Glück für die Energieversorgng Westeuropas, liessen sich die Gasabsender und -empfänger nicht verunsichern. Westeuropa und Deutschland benötigt keine erpresserischen Durchleitungsländer welche die Energieversorgung unterbrechen können; basta!

Sagen wir besser nicht erpresserisch. Offenbar halten es einige schon für Erpressung, dass Russland überhaupt Geld für das Gas verlangt. Sagen wir, diese Länder sind auf Durchleitungsgebühren / Wegzoll bedacht. Ganz wertneutral.

Selbst im sogen. 'Kalten Krieg' wurde von Russland anstandslos Gas nach Westeuropa geliefert.

Übrigens bis heute.

Wenn ein Trump in das Horn amerikanisch/kanadischen Gases** bläst, welches Europa dringend benötigt, so darf man daraus schliessen, dass er einen Keil in die europäische Gasversorgung treiben möchte (unter dem Applaus der polnischen Regierung). Dieses US-Gas, mit erheblichen Giften aus dem Boden gepresst (Fracking) muss für den Transport erst verflüssigt werden und dann sollte auch ein Flüssiggastermnal in Deutschland vorhanden sein um dieses Gas abzunehmen.

Polen besitzt ebenfalls Gas im Boden, das mit dieser umweltschädlichen Methode gewonnen werden kann. Die US-Energiepolitik hat nichts mit Russlands Verhalten zu tun. Weder hätte eine andere russische Politik diese verhindert noch plant Russland einen Atomschlag gegen seinen größten Kunden, wie der Nato-Stoltenberg fantasiert. Das wissen die Planer auch, sonst würden sie tatsächlich in großen Mengen anderes Gas beziehen und Russland abbestellen. Das tun sie nicht. Das politische Gezänk darum, ob ein Landweg über die Ukraine erhalten bleiben soll und ob die zuverlässigere Ostseeleitung gebaut wird ist letztlich Preisverhandlung auf politisch.

Russland hat Deutschland nie mit dem Ausfall von Gaslieferungen bedroht (erpresst). Wäre auch töricht die besten Kunden zu vergrällen, denn selbst Russen rechnen mit Gewinnen und Verlusten, wie andere Kapitalisten auch.

Man kann's ja trotzdem mal behaupten.

** Trump ist nebenbei Anteilseigner der Leitung welche von Kanada nach den USA (durch geschütztes Indianer-Territorium) führt.

Das halte ich, wenn es so stimmt, für unerheblich. Der US-Präsident vertritt hier einfach die Interessen seines Landes am Weltmarkt. Das Gas des bisherigen Lieferanten schlechtzureden, ist da ganz logisch.
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Re: Plant Putin einen Nuklearschlag?

Beitragvon Cobra9 » So 15. Apr 2018, 18:43

Polibu hat geschrieben:(15 Apr 2018, 17:06)

Vielleicht sollte man wirtschaftliche Interessen und Politik einfach trennen. Das wäre die beste Lösung. Ansonsten schaden wir uns nur selber.
Mal Hü und mal Hott ist Gift für die Wirtschaft. Wer tätigt denn da noch Investitionen? Wirtschaft muss von Politik getrennt werden.


Heil Russland also. Weil Du kannst Wirtschaft und Politik nicht trennen. Russland setzt seine Rohstoffe im Handel als Waffen ein. Aber klar weil Wir so nett sind wird aggressive Politik belohnt.

Kannst Du so sehen. Ich finde je schmerzhafter man Russland am Geldbeutel trifft, desto besser. Nur das wirkt
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Re: Plant Putin einen Nuklearschlag?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » So 15. Apr 2018, 19:11

Cobra9 hat geschrieben:(15 Apr 2018, 19:43)
Ich finde je schmerzhafter man Russland am Geldbeutel trifft, desto besser. Nur das wirkt

Bisher wirkt da gar nichts. Deutschland kauft weiter viel Gas in Russland, gemessen am insgesamt sinkenden Erdgasbedarf. Offenbar denkt niemand ernsthaft daran, dass die Sanktionsinstrumente Russland ernsthaft daran hindern könnten, seine vertraglichen Lieferpflichten zu erfüllen. Entweder weiß man, dass die Sache zwar teuer, aber nicht unmöglich zu substituieren ist, oder man misst der Aktion keine hinreichende Lebensdauer bei, um mehr als bloß unangenehm zu werden.

Du hast natürlich recht, wenn man zum Lebenszweck hat, Russland zu schaden, dann ist viel Schaden besser als wenig Schaden. Man hat viel Medienrummel gelesen über Probleme an der Moskauer Börse. Tatsächlich zeigt der RTS-Index, dass der Einschlag der letzten amerikanischen Aktionen nur die Börse auf den Stand zurückgeworfen hat, den sie zuletzt im August 2017 hatte - und selbst dieser Tiefpunkt wurde bereits binnen Tagen etwas relativiert. Dabei spielen vorrangig psychologische Einmaleffekte eine Rolle - es wurde erheblicher Wert auf Hebelwirkungen gelegt, da es nicht hinreichenden US-Handel mit Russland in den betroffenen Sektoren gibt. Man musste Investoren aus Drittländern Angst machen, sie könnten US-Geschäft verlieren. Diesen Effekt gibt es aber nur einmal und er ist jetzt verspielt. Wer jetzt rausging, ist für künftige Drohungen nicht mehr relevant. Wer jetzt nicht reagiert, ist offenbar der Meinung, mit Russland besser Geld zu verdienen als gegen Russland. Beides schadet dem zukünftigen Gewicht der USA in der Welt, das immer noch sehr groß ist. Aber wieviele solche Runden will man sich noch leisten, wenn nebenan Kina zum Herausforderer gewachsen ist, Europa immer weniger zum Kompromiss in Handelsfragen bereit ist und zuhause die Kohle- und Stahlindustrie niedergeht? Sollte man sich da nicht um dringenderes kümmern? Ein Atomkrieg von Seiten Russlands ist so offenkundiger Unsinn, dass man die entsprechende Meldung als Pflichtübung ignorieren kann. Viel wichtiger für Deutschlands Zukunft ist, ob Russland bisher gut geliefert hat (ja), künftig gut liefern wird (sehr wahrscheinlich) und ob politisches Stampftheater wichtiger ist als billiges Gas.

Vor einigen Jahren wurde hier stolz getönt, der deutsche Sanktionspleitepanzer könne binnen Wochen vor Moskau stehen. Das war naiv, das wusste man damals schon - dass es auch nicht Monate sind, weiß man heute sicher. Russlands Wirtschaft hat die Schäden der letzten Runde verdaut, Substitution durch zweitbeste Produkte aus dem Inland oder aus alternativen Lieferländern, Substitution auch vorübergehend durch mehr oder minder kriminelle Proxylösungen. Sie sind nicht umgefallen, jetzt hofft man höchstens noch auf "größtmöglichen Schaden". Den kann man sicher erzielen, aber womit will man danach drohen? Offenbar sind die Strafmaßnahmen für Russland ärgerlich, schädlich, aber kein Grund, sich erpressen zu lassen. Derweil geht das Wirtschaftswachstum der Welt woanders weiter, dort freut man sich auf die nächste Runde.
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Re: Plant Putin einen Nuklearschlag?

Beitragvon Polibu » So 15. Apr 2018, 19:47

Cobra9 hat geschrieben:(15 Apr 2018, 19:43)

Heil Russland also. Weil Du kannst Wirtschaft und Politik nicht trennen. Russland setzt seine Rohstoffe im Handel als Waffen ein. Aber klar weil Wir so nett sind wird aggressive Politik belohnt.

Kannst Du so sehen. Ich finde je schmerzhafter man Russland am Geldbeutel trifft, desto besser. Nur das wirkt


Nur das hilft. Seit Jahren sehen wir doch, dass es nicht hilft. Es interessiert Putin und Co nicht mal ansatzweise.
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Re: Plant Putin einen Nuklearschlag?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » So 15. Apr 2018, 20:24

Polibu hat geschrieben:(15 Apr 2018, 20:47)

Nur das hilft. Seit Jahren sehen wir doch, dass es nicht hilft. Es interessiert Putin und Co nicht mal ansatzweise.

Dazu gab es kürzlich einen Artikel im Spiegel. Das einzige, was man dem Alu-Russen vorwerfen konnte, war ein dünner Satz in einem zehn Jahre alten Interview. Der war unter Jelzin groß geworden, hatte mit Putin nichts zu tun. Tatsächlich ging es der US-Politik um die Stärkung der heimischen Alu-Industrie, die börslich ein paar Prozente gut machte.
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Re: Plant Putin einen Nuklearschlag?

Beitragvon DarkLightbringer » So 15. Apr 2018, 20:37

Polibu hat geschrieben:(15 Apr 2018, 20:47)

Nur das hilft. Seit Jahren sehen wir doch, dass es nicht hilft. Es interessiert Putin und Co nicht mal ansatzweise.

Es wird sie schon interessieren, gerade die jüngsten, neuen Sanktionen. Man hat ja auch darauf reagiert.
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Re: Plant Putin einen Nuklearschlag?

Beitragvon Senexx » Mo 16. Apr 2018, 14:00

Kriegstreiber Putin mit weiterer Drohkulisse

https://www.welt.de/politik/ausland/liv ... icker.html
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Re: Plant Putin einen Nuklearschlag?

Beitragvon yogi61 » Mo 16. Apr 2018, 14:10

Senexx hat geschrieben:(16 Apr 2018, 15:00)

Kriegstreiber Putin mit weiterer Drohkulisse

https://www.welt.de/politik/ausland/liv ... icker.html


Ist ja wohl logisch. Sollten sie ihre Schiffe ins Südchinesischen Meer schicken, oder was? Oh, je oh je. :rolleyes:
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Re: Plant Putin einen Nuklearschlag?

Beitragvon Kritikaster » Mo 16. Apr 2018, 14:11

Senexx hat geschrieben:(16 Apr 2018, 15:00)

Kriegstreiber Putin mit weiterer Drohkulisse

https://www.welt.de/politik/ausland/liv ... icker.html

Nun wurden russische Schiffe am Bosporus entdeckt, die offenbar auf dem Weg vor die syrische Küste waren. Russland parkt seine Flotte im Schwarzen Meer.

Parkt er seine Flotte also im Schwarzen Meer, wo sie eh zuhause ist. Was ein Ding aber auch!
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Re: Plant Putin einen Nuklearschlag?

Beitragvon Senexx » Mo 16. Apr 2018, 14:14

Er holt sie aus dem Schwarzen Meer ins Mittelmeer vor Syrien.
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Re: Plant Putin einen Nuklearschlag?

Beitragvon yogi61 » Mo 16. Apr 2018, 14:15

Senexx hat geschrieben:(16 Apr 2018, 15:14)

Er holt sie aus dem Schwarzen Meer ins Mittelmeer vor Syrien.


Da spielt ja auch die Musik.
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Re: Plant Putin einen Nuklearschlag?

Beitragvon Azaloth » Mo 16. Apr 2018, 14:18

Senexx hat geschrieben:(11 Apr 2018, 21:26)

Nato-Generalsektratär Stoltenberg warnt, dass Russland seine Atomwaffen modernisiere und deshalb die Hemmschwelle für deren Einsatz sinke. Diese Warnung wird er sich nicht umsonst herausposaunen.

https://www.focus.de/politik/ausland/sy ... 47887.html

Es ist klar ersichtlich, das Putin vor nichts zurückschreckt. Er hat uns genug Beispiel geliefert. Warum sollte er dann vor einem Atomschlag zurückschrecken?

Wo und gegen wen wird er den Atomschlag wohl führen?

Gegen die USA wohl eher nicht, aber vielleicht gegen die Westeuropäer.


Putin ist ein Stratege und kein Wahnsinniger. Jeder, der automatisch zuerst eine Atombombe zündet, ist automatisch ein Feind der anderen Länder.
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Re: Plant Putin einen Nuklearschlag?

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 16. Apr 2018, 14:43

yogi61 hat geschrieben:(16 Apr 2018, 15:15)

Da spielt ja auch die Musik.

..begleitet von Panflöten.
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Re: Plant Putin einen Nuklearschlag?

Beitragvon zollagent » Mo 16. Apr 2018, 15:00

Azaloth hat geschrieben:(16 Apr 2018, 15:18)

Putin ist ein Stratege und kein Wahnsinniger. Jeder, der automatisch zuerst eine Atombombe zündet, ist automatisch ein Feind der anderen Länder.

So, so. Er ist also ein Stratege. Seine Strategie scheint aber nicht so wirklich zu funktionieren. Er hat viele Baustellen an der Backe, die er ohne Gesichtsverlust nicht mehr los wird. Und die Kraft, sie zu seinen Gunsten zu beenden, auch nicht. Da helfen nämlich keine Sarmats oder Iskanders. Da hilft nur wirtschaftlicher Sachverstand und der Verzicht auf politische Hegemonie. Ersteres hat er nicht, Letzteres kann er nicht tun, um die Erwartungen der russischen Bürger nicht zu enttäuschen.
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Re: Plant Putin einen Nuklearschlag?

Beitragvon zollagent » Mo 16. Apr 2018, 15:03

yogi61 hat geschrieben:(16 Apr 2018, 15:15)

Da spielt ja auch die Musik.

Dramatische Musik für ein neues Tsuschima? Welche Musik wäre denn da dramatisch genug?
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Re: Plant Putin einen Nuklearschlag?

Beitragvon Kritikaster » Mo 16. Apr 2018, 15:11

Senexx hat geschrieben:(16 Apr 2018, 15:14)

Er holt sie aus dem Schwarzen Meer ins Mittelmeer vor Syrien.

Wann folgt die Forderung, dass die Westmächte ihre Schiffe in die Heimathäfen zurück ziehen sollen?
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Re: Plant Putin einen Nuklearschlag?

Beitragvon yogi61 » Mo 16. Apr 2018, 15:45

Kritikaster hat geschrieben:(16 Apr 2018, 16:11)

Wann folgt die Forderung, dass die Westmächte ihre Schiffe in die Heimathäfen zurück ziehen sollen?


Die Forderungen wirst Du hier kaum finden, denn die Schiffe der Westmächte sind die Guten, die dürfen überall herumballern.
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Re: Plant Putin einen Nuklearschlag?

Beitragvon CaptainJack » Mo 16. Apr 2018, 15:47

Senexx hat geschrieben:(16 Apr 2018, 15:00)

Kriegstreiber Putin mit weiterer Drohkulisse

https://www.welt.de/politik/ausland/liv ... icker.html

Na und? Drohkulisse gegen Drohkulisse! ...... und wer hat´s erfunden?

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