Plant Putin einen Nuklearschlag?

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Re: Plant Putin einen Nuklearschlag?

Beitragvon zollagent » So 6. Mai 2018, 08:35

van Kessel hat geschrieben:(05 May 2018, 22:24)

"zollagent"
nun wackel mal nicht mit deinem Rohr herum, es geht schon lange nicht mehr um Mathematik (welche nebenbei bei atomar bestückten Pusteröhrchen nicht das Hauptthema ist), sondern um die Symbolik wer den größten ... (Einfluss) hat.

Einfachen Rumpelkriegern mag dies ja genügen, aber nicht Schachspielern vom Schlage russischer Experten. Und Russland als 'neoimperiale' Macht? Da steht wohl eher ein China an erster Stelle, wenn die USA abgewirtschaftet haben. Russland hat kein Interesse an einem Imperium, sondern an Eisangeln oder Bärenjagden. Die einzige Rolle, welche Russland nach Vorstellung von NATO und anderen Idioten spielen soll, ist die des bösen Buben mit welchem man drohen und die Verteidigungshaushalte in die Höhe treiben kann.

Natürlich kann man auch einen baltischen Bauern befragen, was er so von den Russen hält und sich daraus sein Weltbild basteln.

Bei einem Menschen mit etwas Verstand geht es um Mathematik. Denn die spricht die Wahrheit. Also, erzähl uns von der fürchterlichen Bedrohung, die 18 Abfangraketen auf das russische Arsenal haben könnten.
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Re: Plant Putin einen Nuklearschlag?

Beitragvon van Kessel » So 6. Mai 2018, 12:14

"zollagent"
Bei einem Menschen mit etwas Verstand geht es um Mathematik. Denn die spricht die Wahrheit. Also, erzähl uns von der fürchterlichen Bedrohung, die 18 Abfangraketen auf das russische Arsenal haben könnten.
nun hechel mal nicht hinter meinen Beiträgen her und vergesse darüber, um was es geht. Wenn der Westen (von mir aus 18 oder 180) Raketen dem Iwan vor die Nase setzt, ist es nach aller Erfahrung so, dass auf einen groben Klotz ein grober Keil gesetzt wird. Das hat mit Mathematik nichts zu tun, sondern mit Politik, welche von Symbolik lebt.

So, nun halte das Rohr ruhig, ja?
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Re: Plant Putin einen Nuklearschlag?

Beitragvon zollagent » So 6. Mai 2018, 13:40

van Kessel hat geschrieben:(06 May 2018, 13:14)

"zollagent"
nun hechel mal nicht hinter meinen Beiträgen her und vergesse darüber, um was es geht. Wenn der Westen (von mir aus 18 oder 180) Raketen dem Iwan vor die Nase setzt, ist es nach aller Erfahrung so, dass auf einen groben Klotz ein grober Keil gesetzt wird. Das hat mit Mathematik nichts zu tun, sondern mit Politik, welche von Symbolik lebt.

So, nun halte das Rohr ruhig, ja?

Politik, die von Symbolik lebt. Das ist richtig. Aber diese Symboliker muß man ab und zu wieder auf den Boden der Fakten zurück ziehen. Falls dich dein Rohr schmerzt, auch da gibt es Hilfe. :D
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Re: Plant Putin einen Nuklearschlag?

Beitragvon Nomen Nescio » So 6. Mai 2018, 13:48

van Kessel hat geschrieben:(06 May 2018, 13:14)

"zollagent"
nun hechel mal nicht hinter meinen Beiträgen her und vergesse darüber, um was es geht. Wenn der Westen (von mir aus 18 oder 180) Raketen dem Iwan vor die Nase setzt, ist es nach aller Erfahrung so, dass auf einen groben Klotz ein grober Keil gesetzt wird. Das hat mit Mathematik nichts zu tun, sondern mit Politik, welche von Symbolik lebt.

So, nun halte das Rohr ruhig, ja?

putin hatte kaum die krim besetzt, als es dort bestückt wurde mit raketen. oh wie friedlich ist der iwan doch.
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Re: Plant Putin einen Nuklearschlag?

Beitragvon zollagent » So 6. Mai 2018, 13:56

Nomen Nescio hat geschrieben:(06 May 2018, 14:48)

putin hatte kaum die krim besetzt, als es dort bestückt wurde mit raketen. oh wie friedlich ist der iwan doch.

Er sitzt knurrend und mit gefletschten Zähnen über dem geklauten Knochen!
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Re: Plant Putin einen Nuklearschlag?

Beitragvon van Kessel » Di 8. Mai 2018, 16:01

"Nomen Nescio"
putin hatte kaum die krim besetzt, als es dort bestückt wurde mit raketen. oh wie friedlich ist der iwan doch.
btw.sollte man sich noch einmal die Ereignisse, welche die Schwarzmeerflotte betraf, ins Gedächtnis rufen? Ein Auszug:

So sollte die russische Schwarzmeerflotte bis 2042 auf der Krim stationiert bleiben. Als Gegenleistung erhielt die Ukraine einen dreißigprozentigen Preisnachlass für russisches Erdgas.[6] Das russische und ukrainische Parlamente stimmten dem Vertrag am 27. April 2010 zu. Im ukrainischen Parlament kam es bei der Sitzung zu Schlägereien; Oppositionspolitiker warfen Rauchbomben.[2]
Im Februar 2014 begann die Krimkrise 2014, in deren Folge sich die Republik Krim am 11. März 2014 für unabhängig erklärte und anschließend um Aufnahme in die Russische Föderation ersuchte. Diesem Ersuchen wurde durch Russland entsprochen und der Vertrag am 21. März 2014 durch den Föderationsrat ratifiziert. Die völkerrechtliche Legitimität dieser Schritte ist umstritten.
(aus wikipedia)


Und dann würde ich die Frage stellen, wie sich wohl Washington verhalten hätte, wenn Kuba, Guantanamo wieder für sich beansprucht hätte. Denn was den USA die Marinebasis Guantanamo ist, ist den Russen die Krim und die Marinebasis Sewastopol.

Kaum war nämlich der Schokoladenpräsident installiert, waren die Amis in Sewastopol und boten ihre 'Dienste' feil.Keine "Regionalmacht" mit Charakter lässt sich das bieten; die USA versuchten es und erhoben dann ein fürchterliches Geschrei als es in die Hose ging. Eine NATO/US-Basis in Sewastopol wär für Russland ein Alptraum gewesen (vergleichbar mit der Stationierung von russischen Raketen in Kuba für die USA).

Ob Genscher, Schmidt oder gar Henry Kissinger sahen die 'Sache' ähnlich und das die Administration in Washington, in ihrer Arroganz des 'Siegers' über den Sozialismus/Kommunismus, jegliches Maß und Mitte vermissen ließen.'Fuck EU' (Nuland) ist auch eine Einstellung der USA und es ist seltsam, dass Deutschland in einer Art Nibelungentreue, an diesen Gangstermanieren festhält und eigener Außenpolitik nicht mehr fähig ist.

Ein Staat, auf dessen hoheitlichem Gebiet ca. 20-25 Atombomben lagern, über welche es keine Verfügungsgewalt hat, verdient es scheinbar nicht besser, als den Pudel zu machen.
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Re: Plant Putin einen Nuklearschlag?

Beitragvon Nomen Nescio » Di 8. Mai 2018, 16:32

van Kessel hat geschrieben:(08 May 2018, 17:01)

"Nomen Nescio"
btw.sollte man sich noch einmal die Ereignisse, welche die Schwarzmeerflotte betraf, ins Gedächtnis rufen? Ein Auszug:

[i]So sollte die russische Schwarzmeerflotte bis 2042 auf der Krim stationiert bleiben. Als Gegenleistung erhielt die Ukraine einen dreißigprozentigen Preisnachlass für russisches Erdgas.[6] Das russische und ukrainische Parlamente stimmten dem Vertrag am 27. April 2010 zu. Im ukrainischen Parlament kam es bei der Sitzung zu Schlägereien; Oppositionspolitiker warfen Rauchbomben.[2]
...
Ein Staat, auf dessen hoheitlichem Gebiet ca. 20-25 Atombomben lagern, über welche es keine Verfügungsgewalt hat, verdient es scheinbar nicht besser, als den Pudel zu machen.

ist es relevant was im ukrainischen parlement geschah? hat ukraine den die verabmachung gebrochen und z.b. versucht die schwarzmeerflotte zu erobern?

btw ich habe deine rekation über die republik krim weggelassen. weise dich aber darauf daß die russen aktiv »mitgearbeitet« haben um die krim von der ukraine los zu machen. zwei beispiele: ein russischer matrose spricht die menschen in sewastopol zu und ruft sie zu unabhängigkeit/aufruhr auf. der befehlshaber der schwarzmeerflotte hat gewarnt, daß er - falls ukraine widerstand leistete - eingreifen würde. es ist aber hier nicht von bedeutung.

woher holst du die fabel daß auf ukrainischen gebiet (i.c. die krim) atombomben gelagert waren? wenn sie da waren, waren es russische. n.m.m. hatte die schwarzmeerflotte in der tat A-bomben.
also, wenn ich dich verstehe, findest du daß wegen der russischen militären anwesenheit mit recht die krim zu rußland ging. korrigiere mich bitte wenn ich es falsch verstand. ich finde es jedenfalls eine fremde logik.
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Re: Plant Putin einen Nuklearschlag?

Beitragvon SirToby » Di 8. Mai 2018, 20:25

van Kessel hat geschrieben:(08 May 2018, 17:01)

"Nomen Nescio"
btw.sollte man sich noch einmal die Ereignisse, welche die Schwarzmeerflotte betraf, ins Gedächtnis rufen? Ein Auszug:

So sollte die russische Schwarzmeerflotte bis 2042 auf der Krim stationiert bleiben. Als Gegenleistung erhielt die Ukraine einen dreißigprozentigen Preisnachlass für russisches Erdgas.[6] Das russische und ukrainische Parlamente stimmten dem Vertrag am 27. April 2010 zu. Im ukrainischen Parlament kam es bei der Sitzung zu Schlägereien; Oppositionspolitiker warfen Rauchbomben.[2]
Im Februar 2014 begann die Krimkrise 2014, in deren Folge sich die Republik Krim am 11. März 2014 für unabhängig erklärte und anschließend um Aufnahme in die Russische Föderation ersuchte. Diesem Ersuchen wurde durch Russland entsprochen und der Vertrag am 21. März 2014 durch den Föderationsrat ratifiziert. Die völkerrechtliche Legitimität dieser Schritte ist umstritten.
(aus wikipedia)


Und dann würde ich die Frage stellen, wie sich wohl Washington verhalten hätte, wenn Kuba, Guantanamo wieder für sich beansprucht hätte. Denn was den USA die Marinebasis Guantanamo ist, ist den Russen die Krim und die Marinebasis Sewastopol.

Kaum war nämlich der Schokoladenpräsident installiert, waren die Amis in Sewastopol und boten ihre 'Dienste' feil.Keine "Regionalmacht" mit Charakter lässt sich das bieten; die USA versuchten es und erhoben dann ein fürchterliches Geschrei als es in die Hose ging. Eine NATO/US-Basis in Sewastopol wär für Russland ein Alptraum gewesen (vergleichbar mit der Stationierung von russischen Raketen in Kuba für die USA).

Ob Genscher, Schmidt oder gar Henry Kissinger sahen die 'Sache' ähnlich und das die Administration in Washington, in ihrer Arroganz des 'Siegers' über den Sozialismus/Kommunismus, jegliches Maß und Mitte vermissen ließen.'Fuck EU' (Nuland) ist auch eine Einstellung der USA und es ist seltsam, dass Deutschland in einer Art Nibelungentreue, an diesen Gangstermanieren festhält und eigener Außenpolitik nicht mehr fähig ist.

Ein Staat, auf dessen hoheitlichem Gebiet ca. 20-25 Atombomben lagern, über welche es keine Verfügungsgewalt hat, verdient es scheinbar nicht besser, als den Pudel zu machen.


Das Märchen von den angeblichen NATO und US Basen, die auf der Krim schon geplant waren, war schon immer falsch und wird auch durch die x-te Wiederholung nicht richtiger.

Abgesehen davon, ist ihrer Erzählung schon chronologisch völlig falsch: russische grüne Männchen besetzten am 27. Februar das Krim-Parlament. Das "Referendum" war am 14. März.

Poroschenko wurde erst am 25. Mai zum Präsidenten gewählt, gewählt im übrigen und nicht installiert. Wie konnte also Poroschenko angeblich den USA Sevastopol überlassen, wenn er noch gar nicht Präsident war und die Krim zu diesem Zeitpunkt längst schon Teil Russlands war?
Daniel Patrick Moynihan: "Sie haben ein Recht auf ihre eigene Meinung! Sie haben kein Recht auf ihre eigenen Fakten!"
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Re: Plant Putin einen Nuklearschlag?

Beitragvon Nomen Nescio » Di 8. Mai 2018, 20:41

SirToby hat geschrieben:(08 May 2018, 21:25)

Wie konnte also Poroschenko angeblich den USA Sevastopol überlassen, wenn er noch gar nicht Präsident war und die Krim zu diesem Zeitpunkt längst schon Teil Russlands war?

und es einen vertrag gab mit der SU. das wäre dann ein »casus belli«.
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Re: Plant Putin einen Nuklearschlag?

Beitragvon SirToby » Di 8. Mai 2018, 20:45

Nomen Nescio hat geschrieben:(08 May 2018, 21:41)

und es einen vertrag gab mit der SU. das wäre dann ein »casus belli«.


Es gab einen Vertrag mit Russland, soviel Zeit muss sein... :p
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Re: Plant Putin einen Nuklearschlag?

Beitragvon van Kessel » Di 8. Mai 2018, 23:44

"Nomen Nescio"
ist es relevant was im ukrainischen parlement geschah? hat ukraine den die verabmachung gebrochen und z.b. versucht die schwarzmeerflotte zu erobern?
ich beantwortete ein Posting, was nicht deines war.
woher holst du die fabel daß auf ukrainischen gebiet (i.c. die krim) atombomben gelagert waren? wenn sie da waren, waren es russische. n.m.m. hatte die schwarzmeerflotte in der tat A-bomben.
ich schrieb über Deutschland*; dachte dies wäre verständlich?
also, wenn ich dich verstehe, findest du daß wegen der russischen militären anwesenheit mit recht die krim zu rußland ging. korrigiere mich bitte wenn ich es falsch verstand. ich finde es jedenfalls eine fremde logik.
du bringst einen Rechtsbegriff ins Spiel den ich nicht bemühte (bin ja kein Staatsrechtler).

Es war ein Machtspiel zwischen den Russen und den Amerikanern nach dem Mauerfall. Ist zu umfangreich dies alles aufzubröseln. Die Russen hätten darauf bestehen können (im Vertragstext), dass ihr Abzug aus Deutschland nur mit einer Nichterweiterung der NATO gen Osten erfolgen könne, und schon hätten wir ein völlig anderes 'Wiedervereinigungsszenario'. Davon gingen aber damals die Russen unter Gorbatschow aus. Egal die USA wollten ins Schwarze Meer und den Russen auf die Pelle rücken. Dies ging schief.

*in der Eifel (Büchel) lagern um die 20-25 Atombomben aus US-Beständen, welche auch sukzessive dem Stand der Technik angepasst werden. Wenn wir bei den Kastor-Transporten schon die große Schau abliefern, wäre die Umlagerung dieser Bömbchen ein ausgewachsener Spielfilm.
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Re: Plant Putin einen Nuklearschlag?

Beitragvon Cobra9 » Mi 9. Mai 2018, 07:26

Deutschland hat mit der Ukraine rein gar nichts zu tun guter Mann. Aber es braucht Russland nicht wundern das wieder mehr Atomwaffen in NATO Staaten stationiert werden. In Polen wäre eine logische Konsequenz. Dein Gerede über Gitmo ist lustig.

Kuba hätte das schon gerne zurück und betrachtet es als Staatsgebiet. Dumm nur das es Verträge mal gab.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Guantan ... Naval_Base

Aber Kuba und die Usa haben gelernt damit umzugehen, nähern sich an. Anders als Russland aber ist man nicht auf Konflikt aus gegenseitig. Es ist aber völlig was anderes
Anton Tschechow

Keine Literatur kann in puncto Zynismus das wirkliche Leben übertreffen.
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Re: Plant Putin einen Nuklearschlag?

Beitragvon zollagent » Mi 9. Mai 2018, 07:28

van Kessel hat geschrieben:(09 May 2018, 00:44)

"Nomen Nescio"
ich beantwortete ein Posting, was nicht deines war.ich schrieb über Deutschland*; dachte dies wäre verständlich?du bringst einen Rechtsbegriff ins Spiel den ich nicht bemühte (bin ja kein Staatsrechtler).

Es war ein Machtspiel zwischen den Russen und den Amerikanern nach dem Mauerfall. Ist zu umfangreich dies alles aufzubröseln. Die Russen hätten darauf bestehen können (im Vertragstext), dass ihr Abzug aus Deutschland nur mit einer Nichterweiterung der NATO gen Osten erfolgen könne, und schon hätten wir ein völlig anderes 'Wiedervereinigungsszenario'. Davon gingen aber damals die Russen unter Gorbatschow aus. Egal die USA wollten ins Schwarze Meer und den Russen auf die Pelle rücken. Dies ging schief.

*in der Eifel (Büchel) lagern um die 20-25 Atombomben aus US-Beständen, welche auch sukzessive dem Stand der Technik angepasst werden. Wenn wir bei den Kastor-Transporten schon die große Schau abliefern, wäre die Umlagerung dieser Bömbchen ein ausgewachsener Spielfilm.

Das mit der "Nichterweiterung" ist wieder mal die alte, kaum noch qualmende Nebelkerze. Als der Abzug der sowjetischen Besatzungsmacht aus Ostdeutschland verhandelt wurde, standen beide Bündnisse noch ungekündigt da. Da wäre eine eventuelle Erweiterung eines Bündnisses gar nicht denkbar gewesen. Bitte halte dich künftig mal an Fakten, statt abgedroschene Märchen wieder und wieder zu bringen.
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Re: Plant Putin einen Nuklearschlag?

Beitragvon zollagent » Mi 9. Mai 2018, 07:29

Cobra9 hat geschrieben:(09 May 2018, 08:26)

Deutschland hat mit der Ukraine rein gar nichts zu tun guter Mann. Aber es braucht Russland nicht wundern das wieder mehr Atomwaffen in NATO Staaten stationiert werden. In Polen wäre eine logische Konsequenz

Bei der Reichweite heutiger Systeme brauchts gar keine Stationierung mehr in potentiellen "Frontstaaten". Würde nur ein paar Minuten längere Flugzeit bedeuten.
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