Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

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Ist die russische Regierung an Skripal-Vergiftung beteiligt?

Ja
32
44%
Nein
23
32%
Momentan unklar
18
25%
 
Abstimmungen insgesamt: 73
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DarkLightbringer
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 26. Mär 2018, 23:33

Der Mitentwickler der Chemiewaffe hält den Kreml für kriminell.

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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon Kritikaster » Mo 26. Mär 2018, 23:43

DarkLightbringer hat geschrieben:(27 Mar 2018, 00:33)

Der Mitentwickler der Chemiewaffe hält den Kreml für kriminell.


Um zu dem Ergebnis zu kommen, bedarf es zwar weder dieses konkreten Vorfalles noch seiner Stellungnahme, aber sie ist natürlich eine weitere Bestätigung dieser Feststellung.
Der am höchsten entwickelte Sinn ist der Unsinn. (Peter E. Schumacher)
Wo der Sinn aufhört, beginnt der Wahnsinn. (Erhard Horst Bellermann)
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 26. Mär 2018, 23:51

Kritikaster hat geschrieben:(27 Mar 2018, 00:43)

Um zu dem Ergebnis zu kommen, bedarf es zwar weder dieses konkreten Vorfalles noch seiner Stellungnahme, aber sie ist natürlich eine weitere Bestätigung dieser Feststellung.

Ja, aber die Verteidigung möchte doch unbedingt einen Gerichtsprozess im Internetforum haben, da sind doch diverse Zeugenaussagen ganz interessant.
Al Capone bekam man auch nicht einfach so, obwohl ganz Chicago wußte, dass der Mann nicht nur ein Freund italienischer Musik ist.
;)
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon der Russe » Di 27. Mär 2018, 06:39

der Russe hat geschrieben:(26 Mar 2018, 22:39)

Bitte, wer kann mir erklären, warum die Russen diese ungewöhnliche Waffe eingesetzt haben. Das Gift ist doch kompliziert in Anwendungen, gefährlich für den Täter, unsicher in Wirkung. Ausserdem hinterlässt es die Spuren, die zum Entwickler führen.
Es sieht aus wie eine Inszenierung, die möglichst grausam und brutal aussehen soll. Und für diese Inszenierung wurden 2 Menschen geopfert.

Wo sind die Putingegner? Warum wird die Frage ignoriert? Bitte antworten. Motiv und Logik?
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon Europa2050 » Di 27. Mär 2018, 07:04

der Russe hat geschrieben:(27 Mar 2018, 07:39)

Wo sind die Putingegner? Warum wird die Frage ignoriert? Bitte antworten. Motiv und Logik?


Bleiben wir mal im Konjunktiv (ich habe oben auch „noch unklar“ angegeben):

1. Die Wirkung auf die Szene (deren ultimative Verfolgung Putin ja im Fernsehen abgeküdigt hat) wäre deutlich höher. Skripal wie auch Litvinenko wurdennicht nur gemeuchelt, sondern ein langer und wohl auch brutaler Todeskampf sollte eine besondere Strafe sein. Wirkt vermutlich auf Nachfolger mehr als das sprichwörtliche Messer im Rücken.

2. Ein Austesten, wie weit denn die Bündnissolidarität im Westen in Zeiten von Trump, Brexit und diversen Rechten und rechtslastigen Regierungen so gehe. Wäre das UK mit seiner Haltung alleine gestanden oder eingebremst worden, wäre das ein Erfolg für Putin gewesen (und die Brexit-Verhandlungen noch schwieriger geworden).

Punkt 1 ist klar, wird wohl - wenn so geplant - auch seine Wirkung haben.
Punkt 2 wäre aber gründlich in die Hose gegangen, UK weiß jetzt, dass die Europäer Brexit und Bündnissolidarität trennen können. Am meisten erstaunt hat mich, dass die ČR als traditionell russenfreundlich auch sanktioniert hat.

Soweit zu möglichen Motiven.
Aber auch ich bin der Meinung, dass man erst mal die Untersuchungen abwarten sollte. Dann allerdings schon feststellen, dass mit dem Einsatz von Giftgas (ggf.auf fremden Boden) schon eine unangemessene Eskalationsstufe beschritten wurde und nicht mit „die anderen“ oder „soo schlimm auch wieder nicht“ beschwichtigen. Da verstehe ich die Engländer in ihrer Aufgeregtheit schon.
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stolz auf Dinge zu sein, die Du nie getan hast und
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon odiug » Di 27. Mär 2018, 07:15

der Russe hat geschrieben:(26 Mar 2018, 23:40)

Entschuldigung, aber Gerechtigkeit hat ihren Platz nicht nur im Gerichtsprozess, sondern auch in der Politik, im Alltag und zwischen allen Leuten, Tieren... Oder es ist nicht für alle selbstverständlich? Das ist doch die Grundlage für die Zwischenmenschliche und zwischenstaatliche Beziehung.

Ginge es in der internationalen Politik zu, wie in den meisten Familien, dann wäre Putin wahrscheinlich schon enterbt und würde zu keiner Familienfeier mehr eingeladen :p
Und zu deiner Frage, warum eine so ausgefallene Art von Gift ?
Der Gleiche Grund, warum Polonium.
Die, die es angeht, sollen schon wissen, wer dahinter steht.
Sonst macht das ja keinen Sinn und schreckt auch niemanden ab.
Das ist wie mit dem eher geflüsterten Satz während der NS Diktatur in Deutschland :" Halts Maul, sonst kommst du nach Dachau!"
Von daher ist auch die Rechtfertigung nach dem Krieg, man hätte nichts gewusst, so verlogen.
Natürlich wusste man, man sollte es sogar wissen, sonst macht Staatsterror keinen Sinn.
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Aber wir sind edel und gut, gerecht und unbestechlich und sorgen uns innig um das Wohlergehen unsrer Foristen.
Ich habe nun eine deutsche Tastatur ... äöüß :cool:
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon JJazzGold » Di 27. Mär 2018, 07:57

der Russe hat geschrieben:(26 Mar 2018, 20:45)

Niemand ist schuld solange Schuld nicht bewiesen ist. Oder es ist nicht mehr selbstverständlich? Oder trifft es nicht für alle zu?


Wenn hier einige User meinen, man könne solche Verbrechen à la deutscher Gerichtsverhandlung behandeln, dann müssten sich entsprechend der Auftraggeber und der Täter nach dem Gerichtsurteil lebenslänglich in den Knast begeben.
In welchem Knast sitzen der Auftraggeber und der Mörder von Litwinenko?
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon Audi » Di 27. Mär 2018, 09:10

Es gibt jetzt schon Kritik an der deutschen Entscheidung. Der ehemalige eu Kommissar hat sich auch zu Wort gemeldet.

"Generell sollten Sanktionen faktenbasiert sein und nicht auf Vermutungen aufbauen", sagte Verheugen der "Augsburger Allgemeinen". "Die Argumentation im Fall Skripal erinnert mich ein bisschen an eine Urteilsverkündung nach dem Motto `Die Tat war dem Beschuldigten nicht nachzuweisen, aber es war ihm zuzutrauen´", kritisierte der SPD-Politiker.

Verheugen war von 1999 bis 2010 EU-Kommissar, zunächst für die Erweiterung der Europäischen Union, später für Industrie war. "Die Haltung, dass Putin und die Russen im Zweifel für alles verantwortlich sind, ist eine Vergiftung des Denkens, die aufhören muss", sagte er.

Auch Trittin meldet sich zu Wort

Auch der Grünen-Außenexperte Jürgen Trittin kritisierte die Ausweisung russischer Diplomaten aus Deutschland und anderen EU-Staaten. Es sei "leichtfertig, ohne belastbare Beweise und nur aufgrund von Indizien so gegen Russland vorzugehen und in einen neuen Kalten Krieg zu stolpern", sagte Trittin dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

http://m.spiegel.de/politik/ausland/fal ... 00025.html


Im Radio hört man auch die ganze Zeit : vermutlich, kann sein, wer sonst....

Auf Grund dieses gebrabbels versucht man die Beziehung zu vergiften.

Bis jetzt hat der Anschlag nur den Briten und anderen Russland Feinden genutzt
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon Teeernte » Di 27. Mär 2018, 10:01

der Russe hat geschrieben:(27 Mar 2018, 07:39)

Wo sind die Putingegner? Warum wird die Frage ignoriert? Bitte antworten. Motiv und Logik?


Ich mach das mal - aus der Beobachterperspektive......und bin mir SICHER - dass einige DDR "Spione/Agenten" heute noch unter "Schutzathmosphäre" leben MÜSSEN....denn die Hinrichtung ist befohlen - und das "Geschoss" lange schon gegossen.

Die "ungewöhnte" Waffe war STANDARD - bis man in anderen guuuuten Demokratien, es vorzog , für die Hinrichtung unliebsamer Bürger in Fremdstaaten eine Drohne zu nutzen.

Hach.... der Herr Barschel hatte ja auch keine "LUST" am Leben.

Wann "vollzogen" wird - ist dabei Nebensache - die Zustellung jedoch SICHER.

Das Gift wird immer so "appliziert" dass die Wirkung sicher - und der Überbringer schwer nach verfolgbar IST.

Einige unpolitische Morde in Russland ....wurden ähnlich "durchgezogen" - weil diese "Waffe" auf dem Markt verfügbar war.
....die Leute sind am Arsch verfault...

Nicht jedem Land liegt es - gleich eine Militärmaschinerie - wie bei Gaddafi einzusetzen....

Wie alt nun das Todesurteil für Skrip. zurückliegt ... dahin. Jedes Provinzgericht in RU kann diesen ausgestellt haben.

(Unterschied) Da MUSS man nicht "im Auftrag" des Präsidenten die Drohnenabschussliste führen....

Nebenbei...

Bereits 2012 starb Skripals Frau Ljudmila in Salisbury an einem Krebsleiden (Endometriumkarzinom), im Jahr 2016 dann Skripals in Russland lebender Bruder bei einem Autounfall. Im Jahr 2017 starb Skripals 43-jähriger Sohn bei einem Urlaub mit seiner Freundin in St. Petersburg. Als Todesursache wurde damals ein akutes Leberversagen angegeben; die Familie bezweifelte diese Diagnose.[4] Frau und Sohn liegen auf einem Friedhof in Salisbury nahe dem Tatort und der Friedhof war auch Gegenstand der umfangreichen Ermittlungen nach dem Anschlag.


Zufälle gibts....

In RU MUSS der Präsi nicht ALLE Todesurteile (die ohne Verhandlung) unterschreiben.....das machen da "mehrere" Fachdienste - auch in den fernen Rayonen...

Warum erst jetzt ? ....nun ...warum JETZT ? >> Ein gutes "Haltesignal" für die eigenen ... (Ein "Ehren" - Mord .....ist immer für die EIGENEN Leute - nicht für "Fremde")
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon Flaschengeist » Di 27. Mär 2018, 10:50

Dieter Winter hat geschrieben:(26 Mar 2018, 21:32)

Quatsch.

Man sucht einen Aufhänger um Putin zu provozieren. Welcher das ist, spielt nicht die geringste Rolle.



"Der Westen" such einen Anlass um die kommende Fußballweltmeisterschaft in Russland zu sabotieren und die neue Erdgasleitung durch die Ostsee zu verhindern.

Wir können froh sein das ein cool agierender Herr Putin im Moment das Sagen im Kreml hat.
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon zollagent » Di 27. Mär 2018, 10:51

yogi61 hat geschrieben:(24 Mar 2018, 11:33)

Die britsche Regierung tut alles um von ihrem Brexit-Chaos und von ihrer jämmerlichen Perfomance abzulenken. Aussenpolitische Themen waren schon immer ein Stilmittel das innenpolitischen Versagen zu verdecken.

Offenbar gab es da willige Helfer, die Gift parat hatten. :mad2:
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon zollagent » Di 27. Mär 2018, 10:53

yogi61 hat geschrieben:(25 Mar 2018, 13:26)

Das ist äusserst lustig.

Der gequälte "Humor", den Ihr da an den Tag legt, wird des Anlasses nicht gerecht. Es geht hier immerhin um einen Mordanschlag, bei dem es ernstzunehmende Hinweise auf die Initiatoren gibt.
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon Kritikaster » Di 27. Mär 2018, 10:53

Flaschengeist hat geschrieben:(27 Mar 2018, 11:50)

"Der Westen" such einen Anlass um die kommende Fußballweltmeisterschaft in Russland zu sabotieren und die neue Erdgasleitung durch die Ostsee zu verhindern.

Wer das tatsächlich gezielt erreichen will, braucht nun wirklich nach keinem Anlass zu suchen.
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon zollagent » Di 27. Mär 2018, 10:54

yogi61 hat geschrieben:(25 Mar 2018, 17:45)

Ja, die verlassen sich auf Mutter Theresa Mary May. :)

Die erscheint halt glaubwürdiger als Putin und seine westlichen Jünger. :)
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon Flaschengeist » Di 27. Mär 2018, 10:55

DarkLightbringer hat geschrieben:(27 Mar 2018, 00:33)

Der Mitentwickler der Chemiewaffe hält den Kreml für kriminell.




Das sind nur Einzellmeinungen.

Der sogenannte Mittentwickler hat vergessen zu erwähnen, daß das genannte Gift auch in anderen Staaten der SU vorrätig war. Z.B. in Usbekistan. Und dort hatte auch die USA Zugriff darauf.
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon Flaschengeist » Di 27. Mär 2018, 10:56

Kritikaster hat geschrieben:(27 Mar 2018, 11:53)

Wer das tatsächlich gezielt erreichen will, braucht nun wirklich nach keinem Anlass zu suchen.



Richtig. Man könnte diesen Grund auch selbst erschaffen.
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon Kritikaster » Di 27. Mär 2018, 11:02

Flaschengeist hat geschrieben:(27 Mar 2018, 11:56)

Richtig. Man könnte diesen Grund auch selbst erschaffen.

Anders als Russland hätte es der Westen nicht nötig, dafür irgend etwas zu faken.
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon JJazzGold » Di 27. Mär 2018, 11:07

Flaschengeist hat geschrieben:(27 Mar 2018, 11:55)

Das sind nur Einzellmeinungen.

Der sogenannte Mittentwickler hat vergessen zu erwähnen, daß das genannte Gift auch in anderen Staaten der SU vorrätig war. Z.B. in Usbekistan. Und dort hatte auch die USA Zugriff darauf.


Schon mehr als peinlich, wenn man seitens Russland zugeben muss, den Überblick über Produktion, Lagerung und Entsorgung verloren zu haben.

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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon zollagent » Di 27. Mär 2018, 11:08

yogi61 hat geschrieben:(26 Mar 2018, 17:21)

Es sind eher die bürgerlichen Gazetten und Medien, die daraus ein Brimborium machen. Wie gesagt, im kalten Krieg wurden laufend Diplomaten auf beiden Seiten rausgeschmissen und dann wieder ersetzt. Das war früher kaum eine Meldung wert, aber irgendwie möchte man sich ja mit der Brexit-Tante solidarisieren.

Das Opfer scheint dir nicht mal einen Gedanken wert zu sein. Auch so kann man erkennen, welcher Wind hier weht.
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon zollagent » Di 27. Mär 2018, 11:13

der Russe hat geschrieben:(26 Mar 2018, 22:39)

Bitte, wer kann mir erklären, warum die Russen diese ungewöhnliche Waffe eingesetzt haben. Das Gift ist doch kompliziert in Anwendungen, gefährlich für den Täter, unsicher in Wirkung. Ausserdem hinterlässt es die Spuren, die zum Entwickler führen.
Es sieht aus wie eine Inszenierung, die möglichst grausam und brutal aussehen soll. Und für diese Inszenierung wurden 2 Menschen geopfert.

Oder einfach nach purer Dummheit, überzeugt davon, daß niemand die Täter beschuldigen würde? Wäre das vielleicht auch ein plausibler Gedanke? Das Ganze erinnert doch sehr an MH-17. Auch da war ziemlich klar, wer Täter und wer Anstifter war und es wurde hier tausende Seiten über "Unschuldsvermutung" und hanebüchene Beschuldigungen fabuliert. Nicht einer der Friedenskrischer hier ist auch nur ansatzweise glaubwürdig. Wer Frieden will, verzichtet auf aggressive Handlungen.
Zuletzt geändert von zollagent am Di 27. Mär 2018, 11:33, insgesamt 1-mal geändert.

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