Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

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Ist die russische Regierung an Skripal-Vergiftung beteiligt?

Ja
31
43%
Nein
23
32%
Momentan unklar
18
25%
 
Abstimmungen insgesamt: 72
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zollagent
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon zollagent » Mo 30. Jul 2018, 11:02

Audi hat geschrieben:(30 Jul 2018, 11:59)

Und wo wurde das Gift hergestellt? Am Anfang hieß es , Russland ist der einzigste Ursprung,dann sagt Tschechien man habe das Gift auch. Und der BND, USA, GB....

Natürlich haben die Staaten, die durch solch einen Kampfstoff bedroht werden, auch Proben solcher Gifte. Irgendwie muß man ja etwas entwickeln, das schützt. Weißt du, deine "Argumentation" hier ist die eines Autofahrers, der einen Unfall verursacht hat und sich jetzt rausreden will. Und zwar mit dem Meier, dem Schulze, dem Kunze, die alle auch Autos haben. Einer von denen muß es gewesen sein. Dumm nur, daß die am Unfollort zurückgebliebenen Lackspuren auf dein Fahrzeug deuten. ;)
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Cobra9
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon Cobra9 » Mi 5. Sep 2018, 18:43

Weitere, sehr detaillierte Informationen aus GB.

http://m.faz.net/aktuell/politik/auslan ... 72598.html
Leben ist das was passiert, während du beschäftigt bist, andere Pläne zu machen.
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon Audi » Mi 5. Sep 2018, 21:19

Cobra9 hat geschrieben:(05 Sep 2018, 19:43)

Weitere, sehr detaillierte Informationen aus GB.

http://m.faz.net/aktuell/politik/auslan ... 72598.html

Die Namen sind dem Kreml nicht bekannt und May ist sich FAST sicher. Laut B5 aktuell...
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MG-42
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon MG-42 » Do 6. Sep 2018, 01:26

Wieder mal erwischt. Nebenbei noch ein paar Zivilisten vergiftet. Zeit die Sanktionen auszuweiten.
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon Audi » Do 6. Sep 2018, 06:14

MG-42 hat geschrieben:(06 Sep 2018, 02:26)

Wieder mal erwischt. Nebenbei noch ein paar Zivilisten vergiftet. Zeit die Sanktionen auszuweiten.

Bis jetzt ist es immer noch eine Behauptung.
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon easylocoman » Do 6. Sep 2018, 08:14

Die russische Regierung hat die neuen Vorwürfe aus London zum Fall Skripal als falsch und empörend zurückgewiesen.

Sechs Monate nach dem angeblichen Giftanschlag auf den ehemaligen Doppelagenten Sergej Skripal und dessen Tochter in Salisbury hat die britische Polizei am Mittwoch Bilder von zwei Verdächtigen veröffentlicht. Die britische Premierministerin Theresa May sagte vor dem Parlament in London, bei den beiden handle es sich um russische Agenten.

Der Tonfall, wie May Russland Vorwürfe mache, sei unannehmbar, erklärte das russische Außenministerium am Mittwoch. „Wir weisen diese Insinuationen entschieden zurück.“
Die Behörde hielt der britischen Regierung vor, die Schlussfolgerungen der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) zu ignorieren und den Namen dieser Organisation zur „Besiegelung“ von haltlosen Anschuldigungen zu missbrauchen.

Sergej Skripal und seine Tochter Julia, die am 4. März unweit des geheimen Militärlabors Porton Down bewusstlos aufgefunden wurden, waren nach Darstellung der britischen Regierung mit dem tödlichen Giftstoff A234, im Westen unter dem russischen Namen Nowitschok bekannt, vergiftet worden. Ihre schnelle Genesung halten Experten jedoch für überraschend.

[...]
Russland beharrt auf eine transparente Aufklärung. Als Reaktion wies auch Moskau westliche Diplomaten aus, erklärte sich dabei aber wiederholt bereit, bei den Ermittlungen zu helfen. Die britischen Behörden winkten ab.
Der damalige Außenminister Boris Johnson versprach im März, „verblüffende Beweise“ gegen Russland zu präsentieren, tat das bis zu seinem Rücktriff im Juli aber nicht. Das mit der Untersuchung beauftragte britische Militärlabor Porton Down teilte im April mit, dass eine russische Herkunft des Nervengifts nicht nachweisbar sei.


Link zur Quelle

Ja, ja, die Lügenpresse des Westens und des Ostens. Beiden kann und sollte man keinen Glauben schenken.
Nach einem halben Jahr der "medialen Aufklärung" wissen die Konsumenten nur, dass an der Skripal-Affäre etwas ganz, ganz fürchterlich stinkt!


Audi hat geschrieben:Bis jetzt ist es immer noch eine Behauptung.


Und daran wird sich auch nichts ändern!
Wenn Europa im Wirtschaftskrieg der Großmächte nicht als Verlierer da stehen möchte, sollte es seine vorschnelle Zusage zu den Russland-Sanktionen schnellstens revidieren!
Deine Argumentation ist um so richtiger, je plötzlicher sie zu ignorieren versucht wird. - www.clusev.de
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon Cobra9 » Do 6. Sep 2018, 09:44

easylocoman hat geschrieben:(06 Sep 2018, 09:14)

Die russische Regierung hat die neuen Vorwürfe aus London zum Fall Skripal als falsch und empörend zurückgewiesen.

Sechs Monate nach dem angeblichen Giftanschlag auf den ehemaligen Doppelagenten Sergej Skripal und dessen Tochter in Salisbury hat die britische Polizei am Mittwoch Bilder von zwei Verdächtigen veröffentlicht. Die britische Premierministerin Theresa May sagte vor dem Parlament in London, bei den beiden handle es sich um russische Agenten.

Der Tonfall, wie May Russland Vorwürfe mache, sei unannehmbar, erklärte das russische Außenministerium am Mittwoch. „Wir weisen diese Insinuationen entschieden zurück.“
Die Behörde hielt der britischen Regierung vor, die Schlussfolgerungen der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) zu ignorieren und den Namen dieser Organisation zur „Besiegelung“ von haltlosen Anschuldigungen zu missbrauchen.

Sergej Skripal und seine Tochter Julia, die am 4. März unweit des geheimen Militärlabors Porton Down bewusstlos aufgefunden wurden, waren nach Darstellung der britischen Regierung mit dem tödlichen Giftstoff A234, im Westen unter dem russischen Namen Nowitschok bekannt, vergiftet worden. Ihre schnelle Genesung halten Experten jedoch für überraschend.

[...]
Russland beharrt auf eine transparente Aufklärung. Als Reaktion wies auch Moskau westliche Diplomaten aus, erklärte sich dabei aber wiederholt bereit, bei den Ermittlungen zu helfen. Die britischen Behörden winkten ab.
Der damalige Außenminister Boris Johnson versprach im März, „verblüffende Beweise“ gegen Russland zu präsentieren, tat das bis zu seinem Rücktriff im Juli aber nicht. Das mit der Untersuchung beauftragte britische Militärlabor Porton Down teilte im April mit, dass eine russische Herkunft des Nervengifts nicht nachweisbar sei.


Link zur Quelle

Ja, ja, die Lügenpresse des Westens und des Ostens. Beiden kann und sollte man keinen Glauben schenken.
Nach einem halben Jahr der "medialen Aufklärung" wissen die Konsumenten nur, dass an der Skripal-Affäre etwas ganz, ganz fürchterlich stinkt!




Und daran wird sich auch nichts ändern!
Wenn Europa im Wirtschaftskrieg der Großmächte nicht als Verlierer da stehen möchte, sollte es seine vorschnelle Zusage zu den Russland-Sanktionen schnellstens revidieren!


Ja die Argumente aus Russland stinken zum Himmel. Jedesmal neue Legenden. Siehe Mh17 als Verhalten und da ist Russland glasklar als Täter gennant. Es gibt bei Skripal jetzt zwei Verdächtige. Die sind sauber ermittelt worden.
Das Russland als Täter in Frage kommt erhärtet sich immer mehr.

Und logisch Russland fordert bei Untersuchungen externer Straftaten mitwirken zu dürfen. Russland macht das selber nicht, unter Verweis auf die eigene Justiz usw.

Das Verhalten von Russland ist typisch bisher. Desinformation, andere an die Wand schlagen und immer schön die PR Kampagne inkl. Trollen abfahren. Nix neues leider.
Leben ist das was passiert, während du beschäftigt bist, andere Pläne zu machen.
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon easylocoman » Do 6. Sep 2018, 11:59

Cobra9 hat geschrieben:[...]Die sind sauber ermittelt worden.


persönlichen Angriff entfernt, Moses, Mod.


Dann wird sich ja jetzt in den kommenden Tagen die UN mit der Skripal-Affäre befassen und über Russland richten.
So wie im Falle MH17 ja auch!
Oder, die Anti-Russland-Propaganda verläuft wiedereinmal im Sande und demnächst wird einfach wieder ein neues mediales Fass aufgemacht!


Ich kann nur nochmals wiederholen:

Wenn Europa/Deutschland im Wirtschaftskrieg der Großmächte nicht als Verlierer da stehen möchte, sollte es seine vorschnelle Zusage zu den Russland-Sanktionen schnellstens revidieren!
Deine Argumentation ist um so richtiger, je plötzlicher sie zu ignorieren versucht wird. - www.clusev.de
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon Troh.Klaus » Do 6. Sep 2018, 12:21

easylocoman hat geschrieben:(06 Sep 2018, 12:59)
Wenn Europa/Deutschland im Wirtschaftskrieg der Großmächte nicht als Verlierer da stehen möchte, sollte es seine vorschnelle Zusage zu den Russland-Sanktionen schnellstens revidieren!

Auf Deutschland bezogen: Würdest Du Sanktionen gegen z.B. Ungarn oder Tschechien ähnlich einschätzen? Dass man solches tunlichst unterlassen sollte, um nicht als wirtschaftlicher Verlierer da zu stehen?
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon easylocoman » Do 6. Sep 2018, 12:43

Troh.Klaus hat geschrieben:Auf Deutschland bezogen: Würdest Du Sanktionen gegen z.B. Ungarn oder Tschechien ähnlich einschätzen? Dass man solches tunlichst unterlassen sollte, um nicht als wirtschaftlicher Verlierer da zu stehen?


Der Hauptgrund dafür, die Anti-Russland-Sanktionen zu revidieren, besteht darin, dass diese auf keine akzeptablen Grundlage basieren; denn sowohl im Falle Skripal als auch im Falle MH17, lässt die Faktenlage keinerlei Sanktionen zu!
Das könnte sich in Zukunft ändern, wenn entsprechende Beweise vorliegen. Das ist zur Zeit aber nicht der Fall und was Motive und Indizien betrifft, so deuten diese gleichermassen in mehrere Richtungen.

Grundsätzlich sollte man alle Entscheidungen revidieren, welche auf keine akzeptablen Grundlagen basieren. Da spielt es keine Rolle, welches Land davon betroffen ist.
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon Troh.Klaus » Do 6. Sep 2018, 13:11

easylocoman hat geschrieben:(06 Sep 2018, 13:43)
Der Hauptgrund dafür, die Anti-Russland-Sanktionen zu revidieren, besteht darin, dass diese auf keine akzeptablen Grundlage basieren; denn sowohl im Falle Skripal als auch im Falle MH17, lässt die Faktenlage keinerlei Sanktionen zu!
Das könnte sich in Zukunft ändern, wenn entsprechende Beweise vorliegen. Das ist zur Zeit aber nicht der Fall und was Motive und Indizien betrifft, so deuten diese gleichermassen in mehrere Richtungen.
Grundsätzlich sollte man alle Entscheidungen revidieren, welche auf keine akzeptablen Grundlagen basieren. Da spielt es keine Rolle, welches Land davon betroffen ist.

Es ist mir relativ wurscht, ob die EU die Sanktionen gegen Russland aufhebt oder nicht. Ich wollte nur klarstellen, dass der Außenhandel Deutschlands mit Russland etwa vergleichbar ist mit dem Außenhandel mit Ungarn und Tschechien und daher Dein "Wirtschaftskrieg der Großmächte" als Gegenargument zu den Sanktionen an den tatsächlichen Gegebenheit ziemlich vorbei schießt.
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon yogi61 » Do 6. Sep 2018, 13:15

Theresa May bedient sich der guten alter Politikertaktik. Wenn man im eigenen Land nichts, aber auch gar nichts mehr gebacken bekommt, dann macht man irgendwo ein aussenpolitisches Fass auf.
Eine Regierungchefin die ihr eigenes Volk wissentlich belogen hat, die sollte man dann genau so wenig ernst nehmen, wie deren Geheimdienste, die ihre eigene Daseinsberechtigung natürlich immer wieder erklären wollen. Keine Neuigkeiten im sogenannten Fall Skripal, aber jede Menge heisse Brexit-Luft.
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon Selina » Do 6. Sep 2018, 13:30

yogi61 hat geschrieben:(06 Sep 2018, 14:15)

Theresa May bedient sich der guten alter Politikertaktik. Wenn man im eigenen Land nichts, aber auch gar nichts mehr gebacken bekommt, dann macht man irgendwo ein aussenpolitisches Fass auf.
Eine Regierungchefin die ihr eigenes Volk wissentlich belogen hat, die sollte man dann genau so wenig ernst nehmen, wie deren Geheimdienste, die ihre eigene Daseinsberechtigung natürlich immer wieder erklären wollen. Keine Neuigkeiten im sogenannten Fall Skripal, aber jede Menge heisse Brexit-Luft.


Du sagst es :thumbup: Da freut sich die Dame natürlich über jede Figur, die man als feindlichen Geheimdienstmann mit tödlichem Gift in der Tasche identifizieren kann. Passt, sitzt, wackelt und hat Luft :D
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon Vongole » Do 6. Sep 2018, 13:45

yogi61 hat geschrieben:(06 Sep 2018, 14:15)

Theresa May bedient sich der guten alter Politikertaktik. Wenn man im eigenen Land nichts, aber auch gar nichts mehr gebacken bekommt, dann macht man irgendwo ein aussenpolitisches Fass auf.
Eine Regierungchefin die ihr eigenes Volk wissentlich belogen hat, die sollte man dann genau so wenig ernst nehmen, wie deren Geheimdienste, die ihre eigene Daseinsberechtigung natürlich immer wieder erklären wollen. Keine Neuigkeiten im sogenannten Fall Skripal, aber jede Menge heisse Brexit-Luft.


Ach komm, yogi, wenn Putin morgen zugeben würde, dass der Kreml dahintersteckt, dann würdest du das glatt für fake news halten. ;)
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon Audi » Do 6. Sep 2018, 13:48

Vongole hat geschrieben:(06 Sep 2018, 14:45)

Ach komm, yogi, wenn Putin morgen zugeben würde, dass der Kreml dahintersteckt, dann würdest du das glatt für fake news halten. ;)

Dann soll er es zugeben. Bis dahin ist es nur eine Behauptung / Beschuldigung nach bekannten Mustern
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon yogi61 » Do 6. Sep 2018, 13:53

Vongole hat geschrieben:(06 Sep 2018, 14:45)

Ach komm, yogi, wenn Putin morgen zugeben würde, dass der Kreml dahintersteckt, dann würdest du das glatt für fake news halten. ;)


Nein, dann würde ich mich genau so empören wie die scheinheiligen Moralisten, die sich immer wieder in ihrer westlichen Büttel-Mentalität laben und ihre politische Konditionierung als das Non plus ultra erleben.
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon Darkfire » Do 6. Sep 2018, 14:46

Es ist schon was Tolles wenn man selbst dem normalen unwissenden Pöbel so haushoch überlegen ist und selbst die Wahrheit exklusiv gepachtet hat.
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon DarkLightbringer » Do 6. Sep 2018, 14:59

Darkfire hat geschrieben:(06 Sep 2018, 15:46)

Es ist schon was Tolles wenn man selbst dem normalen unwissenden Pöbel so haushoch überlegen ist und selbst die Wahrheit exklusiv gepachtet hat.

Grundsätzlich spricht gar nichts dagegen, wenn sich jemand der Elite zugehörig fühlt.
Nur darf dann auch erwartet werden, dass der Nämliche auf Rhodos 20 Meter in die Luft springen kann. Und das will man dann doch auch sehen, nicht nur erzählt bekommen.
>>We’ll always have Paris<<
[Humphrey Bogart als Rick Blaine in >Casablanca<, 1942]
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon Nomen Nescio » Do 6. Sep 2018, 15:06

easylocoman hat geschrieben:(06 Sep 2018, 13:43)

... im Falle MH17, lässt die Faktenlage keinerlei Sanktionen zu!

da irrst du dich aber gewaltig. bereits die technische untersuchung kam zu der konklusion daß es eine rakete betraf die aus »besetzten« gebiet abgefeuert wurde.
das JIT in der zwischenklage ging noch viel weiter. es nannte die russische einheit die verantwortlich war. natürlich wurde das unterstützt durch beweise. sogar die abteilung der russische einheit ist bekannt.

und was verantwortlichen betrifft, ich meine daß ein kolonel-general genannt wurde der inzwischen versetzt wurde nach einer stelle ostwärts, wo er der kommandant von einem militarischen distrikt ist.

das ist z.z. die UNS bekannte faktenlage.
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
blues über mich: »du bist ein klassischer Liberaler und das ist auch gut so.«
easylocoman
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Re: Politische Folgen der Skripal-Vergiftung

Beitragvon easylocoman » Do 6. Sep 2018, 15:49

Troh.Klaus hat geschrieben:Es ist mir relativ wurscht, ob die EU die Sanktionen gegen Russland aufhebt oder nicht. Ich wollte nur klarstellen, dass der Außenhandel Deutschlands mit Russland etwa vergleichbar ist mit dem Außenhandel mit Ungarn und Tschechien und daher Dein "Wirtschaftskrieg der Großmächte" als Gegenargument zu den Sanktionen an den tatsächlichen Gegebenheit ziemlich vorbei schießt.


Wenn Du den Wirtschaftskrieg der Großmächte auf den Deutschen Aussenhandel mit Tschechien und Ungarn reduzierst, dann könntest Du mit Deiner Aussage vielleicht recht haben. Ich reduziere den Wirtschaftskrieg der Großmächte aber nicht darauf, weil das dumm wäre!


Nomen Nescio hat geschrieben:da irrst du dich aber gewaltig. bereits die technische untersuchung kam zu der konklusion daß es eine rakete betraf die aus »besetzten« gebiet abgefeuert wurde.
das JIT in der zwischenklage ging noch viel weiter. es nannte die russische einheit die verantwortlich war. natürlich wurde das unterstützt durch beweise. sogar die abteilung der russische einheit ist bekannt.


Fakten? Beweise?
Ich wüsste nicht, wo da etwas bewiesen wurde. Es wurden viele Behauptungen aufgestellt, aber Russlands angebliche Schuld für MH17 ist alles andere bewiesen.
Das was Du da schreibst liesst sich eher wie die Anti-Russland-Propaganda, der West-Medien, aber nicht wie eine offiziell geführte Beweislage. Ähnlich wie im Skripal-Fall, wo zunächst der Weltbevölkerung glaubhaft gemacht werden sollte, dass "nur" Russland über Novitschock verfügt, wurde im MH17-Fall behauptet, dass es sich um eine russische BUK gehandelt haben soll. Es stellte sich aber sowohl heraus, dass auch westliche Staaten im Besitz von Novitschok sind und auch waren, als auch, dass es sich um eine ukrainische BUK gehandelt hat.

Aber in beiden Fällen lehnen ja die Weststaaten eine Zusammenarbeit mit Russland ab!

Ne, ne, weder ist bewiesen, wer MH17 auf dem Gewissen hat, noch wer die Skripals vergiftet hat!


Darkfire hat geschrieben:[...]


:thumbup: Du bist der Beste!
Deine Argumentation ist um so richtiger, je plötzlicher sie zu ignorieren versucht wird. - www.clusev.de

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