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Re: Putin's "Wahlsieg"

Verfasst: Mo 19. Mär 2018, 13:14
von DarkLightbringer

Der Unterschied zwischen Mossul und Aleppo wird hier erklärt: http://www.spiegel.de/video/aleppo-und- ... 15335.html

Die iranisch-russische Invasion ist für niemanden eine Befreiung.

Und so können "Wahlen" in Russland eben auch nichts bewegen.

Re: Putin's "Wahlsieg"

Verfasst: Mo 19. Mär 2018, 13:15
von yogi61
DarkLightbringer hat geschrieben:(19 Mar 2018, 13:06)

Warum denn, aus unkritischer Sicht nicht unbedingt. Kim wird von den Massen gemocht, Putin auch. Mindestens einem Teil diesen Satzes wirst du doch wohl zustimmen. Hast du doch selbst gesagt, die Leute mögen Putin, oder so ähnlich.


Trump wird auch von vielen Hillbillys gemocht. Würde ich trotzdem nicht mit Nordkorea vergleichen.

Re: Putin's "Wahlsieg"

Verfasst: Mo 19. Mär 2018, 13:16
von yogi61
zollagent hat geschrieben:(19 Mar 2018, 13:04)

Aber nur ein wenig. Denn, daß man als Oppositioneller in Russland schon Existenzielle Probleme bekommen kann, ist dir doch klar?


In Nordkorea gibt es keine Opposition und Putin ist weit davon entfernt Kommunist zu sein.

Re: Putin's "Wahlsieg"

Verfasst: Mo 19. Mär 2018, 13:23
von DarkLightbringer
yogi61 hat geschrieben:(19 Mar 2018, 13:16)

In Nordkorea gibt es keine Opposition und Putin ist weit davon entfernt Kommunist zu sein.

1, 7 % nennst du Opposition ? Es gibt keine glaubwürdige Opposition, so wenig wie eine glaubwürdige Duma.

Putin mag kein Kommunist sein, aber sowohl äußere Linke wie auch extreme Rechte mögen ihn. Glaube, "nationaler Führer" ist der in der RF gebräuchliche Begriff. Und Kim ist der "geliebte Führer" in NK.

Re: Putin's "Wahlsieg"

Verfasst: Mo 19. Mär 2018, 13:25
von DarkLightbringer
yogi61 hat geschrieben:(19 Mar 2018, 13:15)

Trump wird auch von vielen Hillbillys gemocht. Würde ich trotzdem nicht mit Nordkorea vergleichen.

Würdest du denn in Trumps Fall ebenfalls folgendes sagen: "Glückwunsch an die Wähler. Dieses Riesenland braucht Verlässlichkeit und Stabilität." ?

Wenn ja, dann herzlichen Glückwunsch. ;)

Re: Putin's "Wahlsieg"

Verfasst: Mo 19. Mär 2018, 13:44
von Audi
DarkLightbringer hat geschrieben:(19 Mar 2018, 13:23)

1, 7 % nennst du Opposition ? Es gibt keine glaubwürdige Opposition, so wenig wie eine glaubwürdige Duma.

Putin mag kein Kommunist sein, aber sowohl äußere Linke wie auch extreme Rechte mögen ihn. Glaube, "nationaler Führer" ist der in der RF gebräuchliche Begriff. Und Kim ist der "geliebte Führer" in NK.

Das hat was mit den Jelzin Zeit zu tun, bis hin zur NATO Osterweiterung die viel Konfliktpotential gebracht hat. Das ABM Schild kommt dazu. Dann Unterstützung von Figuren wie Kasparow...
Da hat der Kreml nun mal ein leichtes Spiel. Die Wahleinmischung der USA zu Gunsten von Jelzin ist auch mehr als bekannt. Man hätte Partnerschaft auf Augenhöhe haben können, man hat sich für die Erweiterung der NATO, Jelzin usw entschieden

Re: Putin's "Wahlsieg"

Verfasst: Mo 19. Mär 2018, 13:54
von Der General
zollagent hat geschrieben:(19 Mar 2018, 12:46)

Die Ukraine hat sich dem großen Bruder widersetzt. Und das ist der Grund, warum sie "keine Rolle mehr spielt".


"DIE UKRAINE" gab es ja gar nicht, sondern nur eine Minderheit, die Gewaltsam eine Regierung stürtze, die zuvor (von Allen) gewählt wurde. Das aktuell die Ukraine gar keine Rolle mehr spielt, war Politisch gemeint. Bei der "Weltengemeinschaft" ist dieses Thema nicht mehr auf der Agenda.

zollagent hat geschrieben:Bist du der Meinung, die russische Aggression sei richtig gewesen?


Wir müssen jetzt nicht alles wieder aufbröseln, ich glaube Du kennst meine Meinung dazu. Die Aggression gab es vorher in der Ukraine und nach Meinung Russland´s war es eine gekünzelte Aggression unter Mithilfe der USA. Dafür gibt es auch Zahlreiche Anhaltspunkte und Indizien, hatten wir ja alles schon besprochen. Es ist daher mehr als Verständlich, dass Russland einen ungebetenen Gast vor der eigenen Tür abweist um es mal so auszudrücken.

zollagent hat geschrieben:Und wenn Putin nicht eingegriffen hätte, hätten wir einen Despoten weniger und Russland einen Stützpunkt weniger. DAS ist der einzige Grund für sein Eingreifen. Wie wichtig ihm das Leben der Syrer ist konnte man z.B. in Aleppo sehen.


Nein, der Grund warum er in Syrien eingegriffen hat, wurde von Ihm Glaubhaft erklärt.

https://www.focus.de/politik/videos/rus ... 72492.html

Ich bleibe dabei, dass die nächsten 6 Jahre mit Putin, eine gewisse Stabilität garantiert. Für den Weltfrieden ist es Wichtig, dass es kein Ungleichgewicht gibt, nicht alle Länder wollen eine Demokratie nach westlichem Vorbild.

Re: Putin's "Wahlsieg"

Verfasst: Mo 19. Mär 2018, 14:23
von DarkLightbringer
Im "Wahlkampf" ist dem einzig verbliebenen, unabhängigen Meinungsforschungsinstitut der Mund verboten worden. Aus gutem Grunde anscheinend:

Wieso es ein Irrglaube ist, dass die Mehrheit der Russen Putin unterstützt
http://www.huffingtonpost.de/entry/wies ... e-Homepage

Demnach seien maximal 15 % wirklich stramme Putinisten (im Westen glaubt man an 80 %).

Weitere 15 % unterstützen die Außenpolitik, zusammen habe Putin etwa ein Drittel hinter sich.

8 bis 10 % seien strikt gegen Putin. Eine große Mehrheit von etwa 60 % sei indes gleichgültig.

Re: Putin's "Wahlsieg"

Verfasst: Mo 19. Mär 2018, 14:27
von DarkLightbringer
Audi hat geschrieben:(19 Mar 2018, 13:44)

Das hat was mit den Jelzin Zeit zu tun, bis hin zur NATO Osterweiterung die viel Konfliktpotential gebracht hat. Das ABM Schild kommt dazu. Dann Unterstützung von Figuren wie Kasparow...
Da hat der Kreml nun mal ein leichtes Spiel. Die Wahleinmischung der USA zu Gunsten von Jelzin ist auch mehr als bekannt. Man hätte Partnerschaft auf Augenhöhe haben können, man hat sich für die Erweiterung der NATO, Jelzin usw entschieden

So wird es Peskow erklären, sehr hübsch.

Gudkow: “Die Menschen sehen keine Perspektiven mehr, keinen Ausweg aus der Stagnation, sie spüren die Einkommensverluste, auch wenn die Propaganda von Wachstum spricht. Das erzeugt eine etwas finstere, pessimistische Atmosphäre. Die dominante Stimmung der Mehrheit ist eine depressive. Sie haben keine Hoffnung auf ein besseres Leben in absehbarer Zukunft, haben Angst vor dem Morgen.“
Gudkow spricht von politischer Depression und Apathie.
http://www.huffingtonpost.de/entry/wies ... e-homepage

Re: Putin's "Wahlsieg"

Verfasst: Mo 19. Mär 2018, 14:35
von Der General
DarkLightbringer hat geschrieben:(19 Mar 2018, 14:23)

Im "Wahlkampf" ist dem einzig verbliebenen, unabhängigen Meinungsforschungsinstitut der Mund verboten worden. Aus gutem Grunde anscheinend:

http://www.huffingtonpost.de/entry/wies ... e-Homepage

Demnach seien maximal 15 % wirklich stramme Putinisten (im Westen glaubt man an 80 %).

Weitere 15 % unterstützen die Außenpolitik, zusammen habe Putin etwa ein Drittel hinter sich.

8 bis 10 % seien strikt gegen Putin. Eine große Mehrheit von etwa 60 % sei indes gleichgültig.


Hmm, dass ist ja ganz schön irreführend was der über 70 Jährige da aussagt.

Noch vor etwas mehr als einem Jahr, hat das gleiche -Unabhängige- Umfrage Institut folgendes veräußert:

Nach einer Umfrage des Lewada-Zentrums, des einzigen unabhängigen Umfrageinstituts Russlands, unterstützen derzeit 82 Prozent der Russen ihren Präsidenten. Umfragen in autokratischen Systemen sind heikel, die Befragten oft eingeschüchtert, die Begriffe dehnbar: Was heißt schon "unterstützen"? Aber es ist schon richtig: Die Zustimmung zu Putins Politik ist seit geraumer Zeit überwältigend und stabil.


http://www.zeit.de/2016/37/russland-wla ... ettansicht

Re: Putin's "Wahlsieg"

Verfasst: Mo 19. Mär 2018, 14:45
von DarkLightbringer
Der General hat geschrieben:(19 Mar 2018, 14:35)

Hmm, dass ist ja ganz schön irreführend was der über 70 Jährige da aussagt.

Noch vor etwas mehr als einem Jahr, hat das gleiche -Unabhängige- Umfrage Institut folgendes veräußert:

Nach einer Umfrage des Lewada-Zentrums, des einzigen unabhängigen Umfrageinstituts Russlands, unterstützen derzeit 82 Prozent der Russen ihren Präsidenten. Umfragen in autokratischen Systemen sind heikel, die Befragten oft eingeschüchtert, die Begriffe dehnbar: Was heißt schon "unterstützen"? Aber es ist schon richtig: Die Zustimmung zu Putins Politik ist seit geraumer Zeit überwältigend und stabil.


http://www.zeit.de/2016/37/russland-wla ... ettansicht

Depression und Apathie nimmt eben zu.

Aus dem gleichen Artikel:
Innerhalb weniger Monate sollen acht Millionen Russen verarmt sein, mittlerweile lebt jeder sechste Russe in Armut und hat damit weniger als 9776 Rubel im Monat zur Verfügung – das sind etwa 135 Euro, wovon Miete, Medikamente, Essen und Kleidung zu bezahlen sind.

Das war 2016.

Kann aber auch sein, dass das Institut seinerzeit noch damit rang, keinen Maulkorb verpasst zu bekommen. Wenn ich micht recht erinnere, hat Gudkow schon mal was recht ernüchterndes gesagt.

Re: Putin's "Wahlsieg"

Verfasst: Mo 19. Mär 2018, 15:00
von Der General
DarkLightbringer hat geschrieben:(19 Mar 2018, 14:45)

Depression und Apathie nimmt eben zu.

Aus dem gleichen Artikel:
Das war 2016.

Kann aber auch sein, dass das Institut seinerzeit noch damit rang, keinen Maulkorb verpasst zu bekommen. Wenn ich micht recht erinnere, hat Gudkow schon mal was recht ernüchterndes gesagt.


Also, wenn man in nur wenigen Monaten Arm wird, so denke ich das man vorher nicht sonderlich Reich war oder ?

PS. Ich verstehe gar nicht, warum Du hier permanent Anti Russische Beiträge verfasst.

Putin ist mit großer Mehrheit gewählt worden, 82% der damaligen Umfrage waren es aber nicht, so das mir 76,6% durchaus Realistisch vorkommen.

Selbst wenn da jetzt manipuliert wurde, ziehen wir ebend 20% von mir aus noch ab, womit immer noch eine deutliche Mehrheit gegeben ist.

Dies gilt es zu akzeptieren ob es einem persönlich gefällt oder auch nicht !

Re: Putin's "Wahlsieg"

Verfasst: Mo 19. Mär 2018, 15:08
von DarkLightbringer
Der General hat geschrieben:(19 Mar 2018, 15:00)

Also, wenn man in nur wenigen Monaten Arm wird, so denke ich das man vorher nicht sonderlich Reich war oder ?

PS. Ich verstehe gar nicht, warum Du hier permanent Anti Russische Beiträge verfasst.

Putin ist mit großer Mehrheit gewählt worden, 82% der damaligen Umfrage waren es aber nicht, so das mir 76,6% durchaus Realistisch vorkommen.

Selbst wenn da jetzt manipuliert wurde, ziehen wir ebend 20% von mir aus noch ab, womit immer noch eine deutliche Mehrheit gegeben ist.

Dies gilt es zu akzeptieren ob es einem persönlich gefällt oder auch nicht !

Die Regionalpolitikerin Olga Li warf Putin eine kriminelle Verschwörung vor.

https://www.focus.de/politik/videos/bot ... 18795.html

Vielleicht ist ja auch der mafiöse Kreml samt seinen ausländischen Helfern "antirussisch".

Re: Putin's "Wahlsieg"

Verfasst: Mo 19. Mär 2018, 15:09
von Kritikaster
Der General hat geschrieben:(19 Mar 2018, 15:00)

Also, wenn man in nur wenigen Monaten Arm wird, so denke ich das man vorher nicht sonderlich Reich war oder ?

PS. Ich verstehe gar nicht, warum Du hier permanent Anti Russische Beiträge verfasst.

Putin ist mit großer Mehrheit gewählt worden, 82% der damaligen Umfrage waren es aber nicht, so das mir 76,6% durchaus Realistisch vorkommen.

Selbst wenn da jetzt manipuliert wurde, ziehen wir ebend 20% von mir aus noch ab, womit immer noch eine deutliche Mehrheit gegeben ist.

Dies gilt es zu akzeptieren ob es einem persönlich gefällt oder auch nicht !

Es gilt selbstverständlich nicht, zu akzeptieren, was Du "von Dir aus" an "Abzugsfähigkeit" für angemessen hältst. :cool:

Nein, es war, wie immer unter Putin, keine Wahl, die demokratischen Ansprüchen genügte. Ernst zu nehmende Gegenkandidaten wurden, wenn nicht gleich getötet, so zumindest durch eine kremlhörige Justiz aus dem Verkehr gezogen.

So etwas zu begrüßen, steht Dir frei. So etwas als Demokrat abzulehnen, hat nichts mit anti-russischen Äußerungen zu tun.

Re: Putin's "Wahlsieg"

Verfasst: Mo 19. Mär 2018, 15:19
von yogi61
DarkLightbringer hat geschrieben:(19 Mar 2018, 13:23)

1, 7 % nennst du Opposition ? Es gibt keine glaubwürdige Opposition, so wenig wie eine glaubwürdige Duma.

Putin mag kein Kommunist sein, aber sowohl äußere Linke wie auch extreme Rechte mögen ihn. Glaube, "nationaler Führer" ist der in der RF gebräuchliche Begriff. Und Kim ist der "geliebte Führer" in NK.


Das ist jetzt ein wenig wirr, ich habe doch geschrieben, dass es in Nordkorea keine Opposition gibt. :)

Re: Putin's "Wahlsieg"

Verfasst: Mo 19. Mär 2018, 15:20
von yogi61
DarkLightbringer hat geschrieben:(19 Mar 2018, 13:25)

Würdest du denn in Trumps Fall ebenfalls folgendes sagen: "Glückwunsch an die Wähler. Dieses Riesenland braucht Verlässlichkeit und Stabilität." ?

Wenn ja, dann herzlichen Glückwunsch. ;)


Die Wähler in den USA haben frei entschieden, meinen Glückwunsch. :)

Re: Putin's "Wahlsieg"

Verfasst: Mo 19. Mär 2018, 15:22
von DarkLightbringer
Na ja, aber so läuft das in Russland auch, wer nicht für Putin ist, ist entweder "antirussisch" oder zumindest "5. Kolonne".

Die zugelassene Präsidentschaftskandidatin Xenia Sobtschak hatte sich bemüht gefühlt, den Unterschied von Opposition und 5. Kolonne öffentlich zu erläutern. Und dem "Kandidaten" Putin durfte sie immerhin eine Frage stellen. ;)

Re: Putin's "Wahlsieg"

Verfasst: Mo 19. Mär 2018, 15:25
von Nomen Nescio
Der General hat geschrieben:(19 Mar 2018, 12:01)

Das bedeutet automatisch, 6 Jahre länger für den Erhalt des Weltfriedens !

wenn du weltfrieden gleich stellt mit annexion, intrigieren und besetzen von teilen von anderen ländern, dann hast du recht.

Re: Putin's "Wahlsieg"

Verfasst: Mo 19. Mär 2018, 15:26
von DarkLightbringer
yogi61 hat geschrieben:(19 Mar 2018, 15:19)

Das ist jetzt ein wenig wirr, ich habe doch geschrieben, dass es in Nordkorea keine Opposition gibt. :)

Und im russischen Parlament gibt es immerhin diesen verrückten Neonazi Schirinowski, den Putin ob seiner Verdienste (für was auch immer) mit wichtigen Orden dekorieren ließ. Klar.

Re: Putin's "Wahlsieg"

Verfasst: Mo 19. Mär 2018, 15:30
von Quatschki
Warum sind die Deutschen immer so erpicht darauf, andere in Sachen Demokratie zu belehren?
Was sind denn "gute" Demokraten?
SPD-Delegierte, die mit 100% den Schulz wählten, obwohl sie hinter dem Rücken schon die Dolche wetzten?
Kann mir keiner erzählen, dass da kein Drück ausgeübt wurde, unbedingt "Richtig" zu wählen, da es doch so wichtig sei, "Geschlossenheit" zu demonstrieren!