Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

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Elsombrero
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Elsombrero » So 23. Sep 2018, 10:56

Audi hat geschrieben:(23 Sep 2018, 09:08)

. Nur hat man eben die NATO und weitere Anti russische Aktionen erahnen können. Durch diese Naivität gibt es heute Ärger mit Russland


Wieso gehen sie von der Prämisse aus die Nato sei Anti Russisch... welche Aktionen waren denn Konkret anti Russisch wenn ALLE Länder Freiwillig dem Bündnis beitreten können?

Darf ich fragen ob sie selber Russe sind?
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Audi » So 23. Sep 2018, 10:59

Elsombrero hat geschrieben:(23 Sep 2018, 11:56)

Wieso gehen sie von der Prämisse aus die Nato sei Anti Russisch... welche Aktionen waren denn Konkret anti Russisch wenn ALLE Länder Freiwillig dem Bündnis beitreten können?

Darf ich fragen ob sie selber Russe sind?

NATO Block wurde erweitert. Dannach wurden gleich ABM verträge gekündigt und Truppen an Russlands Grenzen stationiert. Das nenne ich schon mal Anti russisch und alles ohne Not und Bedrohung. Auf dem Maidan als die westlichen Chefs mit Nazis auf der Bühne standen, hat man den Vogel abgeschossen
Nein bin ich nicht.
Zuletzt geändert von Audi am So 23. Sep 2018, 11:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Audi » So 23. Sep 2018, 11:00

Europa2050 hat geschrieben:(23 Sep 2018, 11:38)

Also wäre Dir eine Scheidung auf jugoslawisch mal Faktor 10 lieber gewesen?

Millionen Tote für ein paar Dörfer und die Ehre.

Außerdem konnte keiner der drei Beteiligten auf etwas verzichten, das nicht zu seinem Staatsgebiet gehörte - und genau das wurde ja vereinbart.

Und die NATO war gar nicht beteiligt, Bush sen. wurde am Folgetag informiert. Aber dass die NATO in Ostmitteleuropa ein deutlich höheres Image hat, als in Westeuropa, liegt vielleicht an solchen Geschichtsrevisionisten wie Dir, die ja in russischen Kreisen, bis in die hohe Politik, nicht zu selten sein sollen...

Ja, nun wurde Krim nach Hause geholt und ist zufrieden. So ein Fehler hätte ein Putin niemals zugelassen.
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Elsombrero » So 23. Sep 2018, 11:12

Audi hat geschrieben:(23 Sep 2018, 11:59)

NATO Block wurde erweitert. Dannach wurden gleich ABM verträge gekündigt und Truppen an Russlands Grenzen stationiert. Das nenne ich schon mal Anti russisch und alles ohne Not und Bedrohung. Auf dem Maidan als die westlichen Chefs mit Nazis auf der Bühne standen, hat man den Vogel abgeschossen
Nein bin ich nicht.


Also die Balten haben sich schon bedroht gefühlt. Wenn man die Hackerangriffe und Hetzangriffe der russ. Medien in diesen Ländern betrachtet. Ich habe Freunde aus diesen schönen Ländern. Für die ist es eine Horrorvorstellung von den Russen überfallen zu werden.
Ps: Aber Deutscher sind sie auch nicht.. weissrusse?
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Europa2050 » So 23. Sep 2018, 11:18

Audi hat geschrieben:(23 Sep 2018, 12:00)

Ja, nun wurde Krim nach Hause geholt und ist zufrieden. So ein Fehler hätte ein Putin niemals zugelassen.


Putin hat die völkerrechtlich anerkannten Grenzen Russlands gegen einen Schwebezustand eingetauscht, der dauerhaft erfordert, dass ein übermäßiger Teil des BSP in Militär verbraten werden muss man ne der irgendwann auch mal zurück schlagen kann.

Bei allem Mist, den er innenpolitisch zu verantworten hat - so ein außenpolitischer Fehler wäre Jelzin auch mit 5 Promille nicht passiert.
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Audi » So 23. Sep 2018, 11:21

Europa2050 hat geschrieben:(23 Sep 2018, 12:18)

Putin hat die völkerrechtlich anerkannten Grenzen Russlands gegen einen Schwebezustand eingetauscht, der dauerhaft erfordert, dass ein übermäßiger Teil des BSP in Militär verbraten werden muss man ne der irgendwann auch mal zurück schlagen kann.

Bei allem Mist, den er innenpolitisch zu verantworten hat - so ein außenpolitischer Fehler wäre Jelzin auch mit 5 Promille nicht passiert.

Das entscheiden die Russen vor Ort. Die Krimbewohner sind happy und vor der Ukraine sollte man sich nicht fürchten
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Audi » So 23. Sep 2018, 11:21

Elsombrero hat geschrieben:(23 Sep 2018, 12:12)

Also die Balten haben sich schon bedroht gefühlt. Wenn man die Hackerangriffe und Hetzangriffe der russ. Medien in diesen Ländern betrachtet. Ich habe Freunde aus diesen schönen Ländern. Für die ist es eine Horrorvorstellung von den Russen überfallen zu werden.
Ps: Aber Deutscher sind sie auch nicht.. weissrusse?

Ich bin Deutsch ;)

Wo waren die Hackerangriffe zwischen 93 und der Polen und der NATO Osterweiterung? Waren die Hacker schuld, dass man Polen in die NATO lässt und langwierige Verträge kündigt und Basen mit Raketen und Radaren aufbaut? Es werden anti russische Kräfte beklatscht und finanziert und man heult dann rum wenn Russland AFD einen Kredit gibt :D
Zuletzt geändert von Audi am So 23. Sep 2018, 11:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Elsombrero » So 23. Sep 2018, 11:23

Audi hat geschrieben:(23 Sep 2018, 12:21)

Ich bin Deutsch ;)

Alles klar.. das sagt alles. Grüße
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Europa2050 » So 23. Sep 2018, 11:39

Audi hat geschrieben:(23 Sep 2018, 12:21)

Das entscheiden die Russen vor Ort. Die Krimbewohner sind happy und vor der Ukraine sollte man sich nicht fürchten


Die eingetauschten auf jeden Fall, die ausgetauschten sitzen weniger happy in der Ukraine, andere wiederum sind schon alleine deswegen happy, weil alles andere ungesund wäre - und bei vielen zählt Blut, Boden und Nation halt mehr als Recht und Gesetz. Die Klientel haben wir in Deutschland ja auch, nennt sich AfD.

War aber nicht mein Thema. Sicher ist die Ukraine heute weder miltärisch, noch wirtschaftlich und auch von der Ausstrahlung des politischen Systems für Russland gefährlich und wohl auch in Zukunft nicht.
Aber Putin hat Russland eine offene Flanke zugefügt, die dauerhaft verhindert, dass Russland ein „normaler“ Partner in der Völkerfamilie wird und innenpolitisch dass es seine faschistoiden Strukturen ablegt und sich demokratisiert. Und das ist - neben den immensen wirtschaftlichen Kosten - der wirkliche Schaden. Halt nicht für alle - Putin und seine Gang leben gut mit dem Zustand.
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Audi » So 23. Sep 2018, 11:42

Europa2050 hat geschrieben:(23 Sep 2018, 12:39)

Die eingetauschten auf jeden Fall, die ausgetauschten sitzen weniger happy in der Ukraine, andere wiederum sind schon alleine deswegen happy, weil alles andere ungesund wäre - und bei vielen zählt Blut, Boden und Nation halt mehr als Recht und Gesetz. Die Klientel haben wir in Deutschland ja auch, nennt sich AfD.

War aber nicht mein Thema. Sicher ist die Ukraine heute weder miltärisch, noch wirtschaftlich und auch von der Ausstrahlung des politischen Systems für Russland gefährlich und wohl auch in Zukunft nicht.
Aber Putin hat Russland eine offene Flanke zugefügt, die dauerhaft verhindert, dass Russland ein „normaler“ Partner in der Völkerfamilie wird und innenpolitisch dass es seine faschistoiden Strukturen ablegt und sich demokratisiert. Und das ist - neben den immensen wirtschaftlichen Kosten - der wirkliche Schaden. Halt nicht für alle - Putin und seine Gang leben gut mit dem Zustand.

Der erste Satz ist so wieder typisch. Kann nicht sein was nicht sein darf. Keiner leugnet ernsthaft die Krim Sympathie mit Russland. Man hatte die Chance und hat es genutzt.
Btw, mit den faschistischen Strukturen in der Ukraine haben wir ja auch keine Probleme. So.lange die Nato sich nach Russland ausdehnt wird Moskau dagegen halten
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Elsombrero » So 23. Sep 2018, 11:47

Audi hat geschrieben:(23 Sep 2018, 12:42)

Der erste Satz ist so wieder typisch. Kann nicht sein was nicht sein darf. Keiner leugnet ernsthaft die Krim Sympathie mit Russland. Man hatte die Chance und hat es genutzt.

Aaaaah. Keiner leugnet die Sympathie der Ukrainer zu den Werten der EU. Man hat die Chance genutzt und wurde von Russland bitter bestraft. Heuchlerich
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Audi » So 23. Sep 2018, 11:48

Elsombrero hat geschrieben:(23 Sep 2018, 12:47)

Aaaaah. Keiner leugnet die Sympathie der Ukrainer zu den Werten der EU. Man hat die Chance genutzt und wurde von Russland bitter bestraft. Heuchlerich

Naja, ich glaube kaum, dass die Ukraine die EU Werte teilen will. Die Ukraine hat mit allen Nachbarn Probleme. Ungarn, Rumänien, Russland, Weißrussland
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Elsombrero » So 23. Sep 2018, 12:06

Audi hat geschrieben:(23 Sep 2018, 12:48)

Naja, ich glaube kaum, dass die Ukraine die EU Werte teilen will. Die Ukraine hat mit allen Nachbarn Probleme. Ungarn, Rumänien, Russland, Weißrussland

Leben sie etwa nicht gerne in der EU? Studieren oder reisen ihre Kinder nicht in der EU?
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Audi » So 23. Sep 2018, 12:10

Elsombrero hat geschrieben:(23 Sep 2018, 13:06)

Leben sie etwa nicht gerne in der EU? Studieren oder reisen ihre Kinder nicht in der EU?

Aber die werte will keiner teilen
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon roadrunner » So 23. Sep 2018, 16:01

zollagent hat geschrieben:(22 Sep 2018, 11:40)

Was macht sie denn "drittklassig"? Daß der große Bruder von ihnen belastet wird oder daß so einige es nicht mögen, wenn ihre Handlungen genauer unter die Lupe genommen werden?


... wenn 90% der realen Machtkapazitäten dieser Welt nicht zu dieser Organisation gehören, kann man sie kaum als erst- oder zweitklassig einstufen.
roadrunner

Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon roadrunner » So 23. Sep 2018, 16:37

Europa2050 hat geschrieben:(23 Sep 2018, 12:18)

Putin hat die völkerrechtlich anerkannten Grenzen Russlands gegen einen Schwebezustand eingetauscht, der dauerhaft erfordert, dass ein übermäßiger Teil des BSP in Militär verbraten werden muss man ne der irgendwann auch mal zurück schlagen kann.

Bei allem Mist, den er innenpolitisch zu verantworten hat - so ein außenpolitischer Fehler wäre Jelzin auch mit 5 Promille nicht passiert.


Gorbatschow war wirtschaftlich für Russland im Gegensatz zu Deutschland eine riesige Katastrophe. Jelzin stabilisierte Russland einigermaßen, wobei seine Tochter die Oligarchen heranzog und begünstigte (unter entsprechender Anteilnahme am materiellen Erfolg). Putin straffte das System und brachte Russland wirtschaftlichen Erfolg (natürlich unter Berücksichtigung seiner Freunde). Seine Feinde wurden und werden eliminiert. Ein Superbeispiel war vor Jahren der Hubschrauberabsturz seines schärfsten Rivalen General Lebed. Russland hatte zu keiner Zeit auch nur ansatzweise die Errungenschaften westlicher Demokratien und wird wohl noch viele Jahre darauf warten müssen. Demokratie von oben nach unten funktioniert ebenso wenig wie ein funktionierendes Qualitätsmanagement par ord‌re du mufti.

Begründung
:Obwohl George Bush Senior bemüht war, die Sowjets nicht als Verlierer zu demütigen, war doch schon zu seiner Amtszeit klar, daß die Stellung als einzige verbliebene Supermacht unbedingt erhalten werden und "das Wiederauftauchen eines neuen Rivalen auf dem Gebiet der früheren Sowjetunion oder anderswo" jedenfalls verhindert werden müsse.

Der neue Präsident Bill Clinton trat dann an mit dem Konzept eines "assertive multilateralism" in der Tradition des Wilsonschen Idealismus. Da für ihn die eigene Wirtschaft ganz im Vordergrund stand, schien es auch das Praktischste, wenn die UNO mit neuen Institutionen und einer eigenen Streitmacht internationale Konflikte regulieren würde. Schon in Somalia 1993 stellte sich jedoch heraus, dass die Bemühungen in dieser Richtung zu aufwendig waren und von der amerikanischen Öffentlichkeit kaum unterstützt wurden. Spätestens die Kongresswahlen 1994, die eine republikanische Mehrheit ergaben, führten Clinton zu einem Unilateralismus, der sich seitdem immer stärker ausgeprägt hat. Er zeigt sich nicht nur an solchen "Alleingängen" wie dem Unterlaufen des Embargos im Bosnienkonflikt, sondern auch an der immer geringeren Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit den Bündnispartnern oder an der fast völlig selbständigen Streitkräfteplanung.

Entsprechend war Clinton mit dem Ziel einer weiteren Abrüstung und umfassenden Rüstungskonversion angetreten, wie sie nach dem Ende des Kalten Krieges ja auch erwartet wurde. Es ist jedoch nicht einmal eine Demilitarisierung in dem Ausmaß vollzogen worden, in dem die USA sie nach anderen vorangegangenen Kriegen durchgeführt haben. Das heißt, daß die USA nach dem Ende des Kalten Krieges nicht zu ihrer liberalen Tradition zurückgekehrt sind, sondern weiter der konservativen europäischen Tradition folgen, die sie sich zu Beginn des Kalten Krieges zu eigen gemacht haben. Seit dem kurzen Intermezzo der ersten Clinton-Jahre dominiert wieder die "realistische" Schule. Der Widerspruch zwischen neuen Mitteln und alten Zwecken, den wir oben konstatiert haben, ist also nicht behoben. Vielmehr ist seit 1996 weiter aufgerüstet worden, so dass die Militärausgaben der Vereinigten Staaten höher lagen als die aller Verbündeten und Partner zusammengenommen und dreimal höher als die aller potentiellen Gegner. Bush junior erhöhte den Verteidigungsetat um 46 Mrd. Dollar, so betrug allein diese Steigerung mehr, als Großbritannien und Italien zusammen für militärische Zwecke ausgeben. Der Rückgang der weltweiten Rüstungsausgaben nach dem Kalten Krieg ist zu einem großen Teil auf die Abrüstungsmaßnahmen Russlands beziehungsweise den Zerfall der Sowjetunion zurückzuführen.

Vergleicht man die heutige Weltmachtposition der USA mit der zur Zeit des Kalten Krieges, so zeigt sich, dass sie jetzt stärker auf militärischer Macht beruht als damals. Denn damals waren die USA wirtschaftlich überlegen und beschränkten sich militärisch auf Parität. Heute betragen ihre Rüstungsaufwendungen das Zehnfache der Aufwendungen Russlands, obwohl die wirtschaftliche Überlegenheit geblieben beziehungsweise sogar noch größer geworden ist. Vergleicht man das Kräfteverhältnis in der Welt, so wird dies noch deutlicher: Zwar beruhte die hegemoniale Rolle der USA im Westen schon seit den 70er Jahren nicht mehr primär auf ihrer wirtschaftlichen Stärke, denn hier hatten Europa und Japan sie längst eingeholt und in mancher Hinsicht sogar überholt. Heute aber ist das absolute Übergewicht des Militärischen evident, denn der Anteil der USA an den globalen Aufwendungen für militärische Forschung und Entwicklung beträgt 65 Prozent und an den weltweiten Militärausgaben 37 Prozent, der Anteil am globalen Bruttosozialprodukt aber nur 26 Prozent und an der Weltindustrieproduktion nur 11,52 Prozent.
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon imp » So 23. Sep 2018, 18:47

Audi hat geschrieben:(23 Sep 2018, 12:48)

Naja, ich glaube kaum, dass die Ukraine die EU Werte teilen will. Die Ukraine hat mit allen Nachbarn Probleme. Ungarn, Rumänien, Russland, Weißrussland

Hier gehts aber um Russland. Jenes Land, das in Syrien endlich den Frieden bringt wie zuvor in Abchasien.
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon Audi » So 23. Sep 2018, 19:01

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(23 Sep 2018, 19:47)

Hier gehts aber um Russland. Jenes Land, das in Syrien endlich den Frieden bringt wie zuvor in Abchasien.

Ohne Russland, würden jetzt die Islamisten in Damaskus sitzen. Von den Saudis + Friends gnaden
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon zollagent » Mo 24. Sep 2018, 10:59

Audi hat geschrieben:(23 Sep 2018, 20:01)

Ohne Russland, würden jetzt die Islamisten in Damaskus sitzen. Von den Saudis + Friends gnaden

Und ohne Assad wären sie gar nicht erst nach Syrien gekommen.
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Re: Russlands Außenpolitk und ihre Folgen

Beitragvon zollagent » Mo 24. Sep 2018, 11:00

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(23 Sep 2018, 19:47)

Hier gehts aber um Russland. Jenes Land, das in Syrien endlich den Frieden bringt wie zuvor in Abchasien.

Klar doch, "Russland bringt Frieden". Ist in der Ukraine deutlich zu sehen. :D

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