NATO Osterweiterung

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Alexyessin
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Re: NATO Osterweiterung

Beitragvon Alexyessin » Mi 28. Sep 2016, 20:39

HugoBettauer hat geschrieben:(28 Sep 2016, 11:40)

Interessant auch dieser Satz und die einschränkende Fußnote 82:

Letzteres [die Truppenaufmärsche an der russischen Grenze, HB] geschieht auf Rotationsbasis, damit formell nicht gegen die Zusage in der Nato-Russland-Grundakte von 1997 verstoßen wird, keine zusätzlichen substantiellen Kampfverbände dauerhaft in den Beitrittsländern zu stationieren.


Oder einfach, weil Russland gerade ( Krim ) gezeigt hat, das es sich um Grenzen anderen Ländern nicht viel scheißt.
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Re: NATO Osterweiterung

Beitragvon Flaschengeist » So 2. Okt 2016, 00:31

Doktor Schiwago hat geschrieben:(26 Sep 2016, 08:23)

Korrekt, so wie Genscher bestätigte:

Schöner Beitrag von Panorama über den anfänglichen Wortbruch und die Ignoranz des Westens gegenüber Rußland:



Wie man sehen kann ist die ARD ein ganz übler VT`ler Sender und vermutlich hat da der Kreml seine Finger im Spiel.

Ein ordentlicher US höriger Deutscher sollte sich so etwas nicht anschauen. :)
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DarkLightbringer
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Re: NATO Osterweiterung

Beitragvon DarkLightbringer » So 2. Okt 2016, 01:37

Die Sowjetunion gibt es nicht mehr und das Denken postsowjetischer Regierungen konnte nicht voraus gesehen werden. Im übrigen werden internationale Vereinbarungen schriftlich abgefasst, also auch jene, gegen die die jetzige postsowjetische Regierung in Moskau verstößt.
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Re: NATO Osterweiterung

Beitragvon Nomen Nescio » So 2. Okt 2016, 16:17

Doktor Schiwago hat geschrieben:(26 Sep 2016, 11:56)

Natürlich falsch. Das war die Antwort Rußlands auf den nächtlichen militärischen Angriff Georgiens auf die Hauptstadt von Südossetien inkl. der dort stationierten russischen Friedenstruppen.

friedenstruppen? ich dachte das sie eine langsam vorbereitete selbstständigkeit vorbereiteten. oder eine wiederaufnahme ins russische heim.
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Re: NATO Osterweiterung

Beitragvon Tom Bombadil » So 2. Okt 2016, 16:42

Alles Quatsch:
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Doktor Schiwago
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Re: NATO Osterweiterung

Beitragvon Doktor Schiwago » So 2. Okt 2016, 18:11

Nomen Nescio hat geschrieben:(02 Oct 2016, 17:17)
friedenstruppen?

Ja sicher, Friedenstruppen, die in Zchinwali seit 1992 mit einem GUS-Mandat zusammen mit georgischen Truppen stationiert waren. Am ersten Tag des Angriffes der georgischen Armee auf Zchinwali starben 15 Soldaten der russischen Freidenstruppen, über 50 wurden verletzt.
ich dachte das sie eine langsam vorbereitete selbstständigkeit vorbereiteten. oder eine wiederaufnahme ins russische heim.

Da denkst du falsch. Der georgisch-südossetische Konflikt begann bereits 1918.
Nachdem das Russische Reich zerfiel, besetzte die neugegründete Demokratische Republik Georgien das heutige Südossetien. Die Selbstverwaltung der Region aus russischen Zeiten wurde aufgehoben, weshalb es zu Aufständen der Osseten gegen den georgischen Staat kam. Die Ereignisse führten zum sogenannten georgisch-südossetischen Konflikt von 1918–1920.
Die Auseinandersetzungen zwischen Osseten und Georgien eskalierten, bis 1920 kamen etwa 5.000 Osseten ums Leben[9] und mehr als 20.000 wurden vertrieben (russischen Angaben zufolge sogar 50.000[15]). Anschließend ließen sich viele Georgier in den entvölkerten Gebieten nieder.[16] Diese Ereignisse werden von Osseten heute als durch Georgier verübten Genozid an ihrem Volk gesehen.
https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCdo ... .80.931920
Wenn unser einziger Rohstoff in Deutschland die Kreativität der Menschen ist, warum versuchen dann in den Medien so viele so hartnäckig, sie zu beschädigen? (Roman Herzog)
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Re: NATO Osterweiterung

Beitragvon DarkLightbringer » So 2. Okt 2016, 19:18

Tom Bombadil hat geschrieben:(02 Oct 2016, 17:42)

Alles Quatsch:

Na also. Und Gorbatschow muss es wissen, Putin war damals noch ein kleiner Fisch.
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Re: NATO Osterweiterung

Beitragvon Nomen Nescio » So 2. Okt 2016, 21:17

DarkLightbringer hat geschrieben:(02 Oct 2016, 20:18)

Na also. Und Gorbatschow muss es wissen, Putin war damals noch ein kleiner Fisch.

ach, du weißt doch: gorbi ist inzwischen senil. hat alzheimer und atherosklerose.
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Re: NATO Osterweiterung

Beitragvon Hyde » Fr 9. Dez 2016, 03:52

Ich kann generell die Kritik an der Nato-Osterweiterung nicht nachvollziehen.
Die Argumente sind dann meistens, man provoziere damit Russland und eine Nato-Erweiterung sei daher eine sicherheitspolitische Gefährdung.

Das sehe ich nicht so. Wenn Russland sich dadurch provoziert fühlt, ist das nicht die Schuld der restlichen Staaten, die souverän entscheiden können, ob sie einem Verteidigungsbündnis beitreten möchten oder nicht.
Nato-Osterweiterung und EU-Osterweiterung sind die zentralen Elemente, um Osteuropa ins westliche Bündnissystem zu integrieren und somit auf ewig die Demokratie & Liberalität der osteuropäischen Völker abzusichern. Es gibt für dieses Ziel keinen anderen Weg als diese Länder mit derem freien Willen in die westliche Einflusssphäre zu integrieren und der Einflusssphäre des autokratischen Ostens zu entziehen. Für diese Länder wird die Westintegration langfristig genauso ein Segen sein, wie die Westintegration für die BRD nach dem zweiten Weltkrieg ein Segen war. Den osteuropäischen Nationen diesen Segen zu verweigern, bloß um Russland nicht zu verärgern, weil es beleidigt ist dass die eigenen Großmannssüchte nicht befriedigt werden, kann nicht das Ziel eines liberalen Demokraten sein.

Wie schon in der Ära des Kalten Krieges muss der freie Westen auch heute zusammenstehen und bestrebt sein sich immer weiter auszudehnen, um somit die eigenen Werte gegenüber autoritären Regimes wie Russland, China usw zu verteidigen und langfristig den ideologischen Kampf um Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit zu gewinnen.

Dieser ideologische Kampf wird erst vorüber sein, wenn alle Staaten dieser Erde, inklusive Russland und China, in den freiheitlichen Westen integriert sind. Erst dadurch sichert man ewigen Weltfrieden ab, aber sicher nicht dadurch, dass man aufgrund von Appeasement-Politik gewisse Staaten dem Einflussbereich der Autokraten überlässt. Wenn man denkt, dass man durch letzteres langfristig Frieden und Stabilität schaffen würde, so wie es die Linken offenbar glauben, muss man schon ganz schön kurzsichtig sein.

Zumal dies auch Magnetwirkung entfalten wird. In den Ländern, die direkt an den freiheitlichen Westen angrenzen, wird selbst eines Tages der Funke der westlichen Demokratie überspringen. Das hat die Geschichte immer wieder gezeigt, das westliche System breitete sich nach und nach von Westeuropa (BeNeLux, Frankreich, GB) Richtung Mitteleuropa (BRD, Österreich), Südeuropa (Spanien, Portugal) und nun mehr und mehr nach Osteuropa aus.
Deshalb hat der Kreml ja auch so viel Angst davor, wenn der Westen irgendwann vor der Türschwelle steht, denn dann wird auch Russland irgendwann von prowestlichen Bewegungen erfasst werden.

Wer deshalb zum Wohle des Weltfriedens und zum langfristigen Wohle der russischen Bevölkerung handeln möchte, der muss für eine Ausdehnung des Westens bis an die Grenzen Russlands sein, und dazu gehören unverzichtbar Nato - und EU-Osterweiterung.
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Re: NATO Osterweiterung

Beitragvon NMA » Fr 9. Dez 2016, 08:24

Die richtige Antwort auf die Auflösung des Warschauer Pakts wäre die Auflösung der NATO gewesen. Besonders kontraproduktiv war die Osterweiterung; egal, ob sie versprochen wurde oder nicht. Dieses Versäumnis war der Grundstein für das Scheitern gesunder, vertrauensvoller Beziehungen mit Russland. Logisch, dass man in Moskau eingeschnappt ist. Das wäre ich auch.
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Re: NATO Osterweiterung

Beitragvon Wildermuth » Fr 9. Dez 2016, 14:28

NMA hat geschrieben:(09 Dec 2016, 08:24)

Die richtige Antwort auf die Auflösung des Warschauer Pakts wäre die Auflösung der NATO gewesen. Besonders kontraproduktiv war die Osterweiterung; egal, ob sie versprochen wurde oder nicht. Dieses Versäumnis war der Grundstein für das Scheitern gesunder, vertrauensvoller Beziehungen mit Russland. Logisch, dass man in Moskau eingeschnappt ist. Das wäre ich auch.


Rrrrichtig!

Anstatt über sicherheit und selbstbestimmung irgendwelcher osteuropäischer untermenschen-völker zu schwadronieren, sollten wir besser die gefühle putins respektieren!
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Re: NATO Osterweiterung

Beitragvon Nomen Nescio » Fr 9. Dez 2016, 17:00

NMA hat geschrieben:(09 Dec 2016, 08:24)

1. Die richtige Antwort auf die Auflösung des Warschauer Pakts wäre die Auflösung der NATO gewesen.
2. Besonders kontraproduktiv war die Osterweiterung; egal, ob sie versprochen wurde oder nicht. Dieses Versäumnis war der Grundstein für das Scheitern gesunder, vertrauensvoller Beziehungen mit Russland. Logisch, dass man in Moskau eingeschnappt ist. Das wäre ich auch.

ad 1. die NATO ist eine verteidigungsorganisation. was hast du dagegen wenn ein MÖGLICHER feind weiß, daß er es mit einem bienenkorb aufzunehmen hat statt mit einem hornisse?

ad 2. in prinzip sollte man durch die NATO nicht gefragt werden, sondern muß man fragen mitglied zu werden.
daneben darf man dann keinen krieg mitschleppen.
manchmal bin ich so argwöhnisch, das ich mich frage ob dies absicht von putin ist. denn solange es in ostukraine rummelt, kann ukraine kein NATO-mitglied werden. noch EU-mitglied, auch wenn alle probleme gelöst wären.
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Re: NATO Osterweiterung

Beitragvon Cobra9 » Sa 10. Dez 2016, 08:12

NMA hat geschrieben:(09 Dec 2016, 08:24)

Die richtige Antwort auf die Auflösung des Warschauer Pakts wäre die Auflösung der NATO gewesen. Besonders kontraproduktiv war die Osterweiterung; egal, ob sie versprochen wurde oder nicht. Dieses Versäumnis war der Grundstein für das Scheitern gesunder, vertrauensvoller Beziehungen mit Russland. Logisch, dass man in Moskau eingeschnappt ist. Das wäre ich auch.


Deine Meinung in Ehren, aber warum hätte man es tun sollen ? Die NATO ist eine Organisation die der Verteidigung primär dient, nicht dem Angriff. Sogar Russland war dem Weg zur NATO Partnerschaft, bis Putin merkte im Land läuft was falsch. Agression und Feindbild sind für Putin nützliche Werkzeuge um im Inneren einen Staat zu bilden ala Stalin Sowjet 'Ära 2.0 in Teilen. Die NATO hat ihren Zweck weiterhin. Agressoren abzuhalten von dummen Ideen und es ist eine Versicherung gegen Staaten wie Russland.

Was Russland davon hält kann den Staaten wo Teil der NATO sind auch relativ egal sein, abgesehen davon das Du mal nachlesen solltest was eigenständige Staaten dürfen ohne Russlands Erlaubnis. Russland hat bsp. Polen rein gar nichts vorzuschreiben. Russland ist gerne als Nachbar am Tisch gesehen, wenn der Nachbar sich als Nachbar benimmt.
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Keine Literatur kann in puncto Zynismus das wirkliche Leben übertreffen.
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Re: NATO Osterweiterung

Beitragvon Ger9374 » Mo 12. Dez 2016, 20:24

Die Nato Auflösung vor den instabilen Verhältnissen in Russland wäre zu leichtfertig gewesen.Stand auch nicht zur Debatte meines Wissens.Die Nato Osterweiterung sowie E.U. Neuaufnahmen ehemaliger Ostblockländer waren Wünsche der Beitrittskandidaten. Sie haben teilweise erhebliche Anstrengungen unternommen
um die Kriterien hierfür zu erfüllen.Es sind auch Souveräne Staaten . Die Angst vor dem Russischen Bären waren auch nicht unbegründet.
Jetzt wäre es zu spät hierfür.
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

Menschen sind Ausländer irgendwo: :thumbup:
Rassisten sind Arschlöcher überall: :thumbup:
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Re: NATO Osterweiterung

Beitragvon Darkfire » Mo 12. Dez 2016, 20:36

Das Verhalten Russlands beweist sehr schön warum einige Nachbarn Russlands sehr schlau waren sich in ein Verteidigungsbündnis zu begeben.
Ein freies Land hat das Recht sich seine Bündnispartner zu wählen, besonders wenn man danach sehen kann daß sie mit dem mangelnden Vertrauen zu Russland wohl richtig gefahren sind.
Die Ukraine hat ihre Atomwaffen gegen die Garantie ihrer Grenzen abgegeben und darf nun für dieses blinde Vertrauen bezahlen.

Das sich hier einige darüber aufregen daß ein Russland unter Putin nun um seine Freiheit betrogen wurde andere Länder anzugreifen oder dort brennende Gürtel zu unterhalten, zeigt viel eher deren eigene verkorkste Weltsicht.

Gerade die Nato verhindert dort daß es dort weitere Kriege gibt die sich zu größeren Gefahren entzünden können.

Nur wenn ein Europa entschieden auftritt in den Sanktionen und dem russischen Bär klarmacht daß er die Baltischen Staaten eben nicht einfach so mit einem weiteren Krieg überziehen kann, man also klare Grenzen aufzieht, die jetzt noch zu einem Bruchteil der Kosten welcher ein Krieg kosten würde, zu haben sind, kann es auch weiter Frieden in Europa geben, auch wenn es selbst hier in Deutschland einige kranke Menschen gibt die davon Träumen das Putins Panzer Europa von der schwulen Demokratie befreit.
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Re: NATO Osterweiterung

Beitragvon Vizegott » Fr 28. Apr 2017, 06:07

SirToby hat geschrieben:(26 Sep 2016, 11:37)

Panorama verwechselt kritischen Journalismus mit der linken Ansicht, dass am Schluss immer die USA, der Westen und die Wirtschaft schuldig zu sein haben.

Ansonsten überrascht es mich schon, dass Sie die Lügenpresse zur Untermauerung ihrer Position heranziehen.

P.S.: Der Beitrag ist abgesehen davon schlecht recherchiert. Der NATO-Gipfel 2008 war im April. Damals wurde auch auf Bitten Russlands Georgiens Wunsch nicht entsprochen der Allianz beizutreten. Soweit dazu, der Westen wre Russland nicht entgegengekommen. Der Krieg in Georgien begann im August 2008. Das war dann die Antwort Russlands auf den NATO-Vertrauensvorschuss.



Der krieg in Georgien war die russische antwort auf einen georgischen Angriff auf russische truppen.

Georgien wurde später auch als Aggressor benannt.

Am rande sei erwähnt das der georgische angiff mit Unterstützung der USA erfolgte. So haben die USA eine luftbrücke für georgische soldaten die sich am überfall auf den irak beteiligten eingerichtet.
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Re: NATO Osterweiterung

Beitragvon Moses » Fr 28. Apr 2017, 07:18

Vizegott hat geschrieben:(28 Apr 2017, 07:07)

Der krieg in Georgien war die russische antwort auf einen georgischen Angriff auf russische truppen.

Georgien wurde später auch als Aggressor benannt.

Am rande sei erwähnt das der georgische angiff mit Unterstützung der USA erfolgte. So haben die USA eine luftbrücke für georgische soldaten die sich am überfall auf den irak beteiligten eingerichtet.


Soweit ich mich erinnere wurde dieser Konflikt auf georgischen Territorium ausgetragen. Was haben russische Truppen in einem souveränen Land verloren?
Der Herr gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich nicht hinnehmen kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
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Re: NATO Osterweiterung

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 28. Apr 2017, 08:12

Die russisch-föderalen Truppen in Georgien sind Besatzer und müssten eigentlich abziehen.

Der Nordatlantikrat brachte seine Besorgnis über die Destabilisierung des Schwarzmeer-Gebietes zum Ausdruck.
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Re: NATO Osterweiterung

Beitragvon Audi » Fr 28. Apr 2017, 08:40

DarkLightbringer hat geschrieben:(28 Apr 2017, 09:12)

Die russisch-föderalen Truppen in Georgien sind Besatzer und müssten eigentlich abziehen.

Der Nordatlantikrat brachte seine Besorgnis über die Destabilisierung des Schwarzmeer-Gebietes zum Ausdruck.

Sehen die osseten und Abchasien anders
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Re: NATO Osterweiterung

Beitragvon Audi » Fr 28. Apr 2017, 08:41

Moses hat geschrieben:(28 Apr 2017, 08:18)

Soweit ich mich erinnere wurde dieser Konflikt auf georgischen Territorium ausgetragen. Was haben russische Truppen in einem souveränen Land verloren?

Standen laut gus Mandat dort und haben den georgischen Angriff erfolgreich abgewehrt so wie das Mandat es wollte. Zusammenstöße unterbinden.

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