Russlands Wirtschaft- Sammelstrang

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Nomen Nescio
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Re: Russlands Wirtschaft- Sammelstrang

Beitragvon Nomen Nescio » Di 18. Jul 2017, 10:44

Audi hat geschrieben:(18 Jul 2017, 09:42)

oder man dieses Kraftwerk entwickelt hat und dieses Model auf der Krim gebaut hat. BTW unterjochen :D Bild.de Sprech

ja, unterjochen. lese mal die berichte wie tataren behandelt werden. oder ukrainer.

ein kraftwerk entwickelt man nicht von gestern auf heute. wie etwas höher schon gesagt wurde.
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Re: Russlands Wirtschaft- Sammelstrang

Beitragvon Audi » Di 18. Jul 2017, 11:40

Nomen Nescio hat geschrieben:(18 Jul 2017, 11:44)

ja, unterjochen. lese mal die berichte wie tataren behandelt werden. oder ukrainer.

ein kraftwerk entwickelt man nicht von gestern auf heute. wie etwas höher schon gesagt wurde.

Hast du Quellen? Wie werden die Ukrainer dort behandelt?


Ja eben, ein Kraftwerk wird lange geplant und die Einzelteile dazu auch. Wenn dieses Kraftwerk 2013 wo anders geplant war, wird es eben auf der Krim aufgebaut
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Summers
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Re: Russlands Wirtschaft- Sammelstrang

Beitragvon Summers » Do 20. Jul 2017, 02:45

zollagent hat geschrieben:(12 Jul 2017, 15:12)

Was diese Lieferung betrifft, versuch jetzt mal, Ersatzteile für die Turbinen zu bekommen. Viel Spaß.


Auch das wird funktionieren, sei doch nicht so naiv!
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Summers
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Re: Russlands Wirtschaft- Sammelstrang

Beitragvon Summers » Do 20. Jul 2017, 02:50

Nomen Nescio hat geschrieben:(12 Jul 2017, 16:56)

die lehre ist »überhaupt nicht mehr an rußland (oder ist es doch die SU) liefern«.


Und auch das würde umgangen werden. In einer Zeit, in der sogar Anlagen der schweizer Firma ABB in nordkoreanischen Nuklearanlagen gesichtet wurden, kann mir niemand erzählen, dass ein Embargo gegen Russland dicht sein könnte.
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Summers
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Re: Russlands Wirtschaft- Sammelstrang

Beitragvon Summers » Do 20. Jul 2017, 03:00

Audi hat geschrieben:(15 Jul 2017, 11:44)

Weil vielleicht das Kraftwerk in der Planungsphase mit den Siemens Triebwerke geplant war


So ist es, die Anlage wurde auf Siemens-Turbinen abgestimmt, andere ließen sich jetzt nicht so einfach mehr einbauen. Das Delikate an der Sache ist allerdings, dass diese Abstimmung erst erfolgte, als die Krim schon wieder russisch war. Man hätte zwar auch russische Technik verplanen können, aber die deutsche ist schon effizienter, der langfristige Aufwand geringer. Das ist übrigens keine Schande, weltweit wird in diesem Bereich auf deutsche Technik zurückgegriffen.
Viel interessanter ist allerdings, dass man sich in Russland seiner Sache, trotz Sanktionen, sehr sicher war. Man hat mit deutscher Technik geplant, weil man davon ausgegangen ist, die Sanktionen umgehen zu können.
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Re: Russlands Wirtschaft- Sammelstrang

Beitragvon Ger9374 » Do 20. Jul 2017, 05:04

Alles Spekulativ, für Siemens ein Problem falls die Sanktionen umgangen würden! Denke aber da wurde über Drittländer das gedreht.
Mehr peinlich wie alles andere.
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

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Rassisten sind Arschlöcher überall: :thumbup:
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Re: Russlands Wirtschaft- Sammelstrang

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Do 20. Jul 2017, 06:55

Ger9374 hat geschrieben:(20 Jul 2017, 06:04)

Alles Spekulativ, für Siemens ein Problem falls die Sanktionen umgangen würden! Denke aber da wurde über Drittländer das gedreht.
Mehr peinlich wie alles andere.

Der direkte Partner beim Bau war wohl ein deutsch-russisches Joint Venture, an dem Siemens beteiligt war und dem Siemens ausdrücklich verbot, Turbinen nach Krim zu schaffen. Inwieweit der Siemenskonzern somit seinen Pflichten nachgekommen ist, wird eine Frage für ein Heer von Anwälten.
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Re: Russlands Wirtschaft- Sammelstrang

Beitragvon Nomen Nescio » Do 20. Jul 2017, 08:21

Audi hat geschrieben:(18 Jul 2017, 12:40)

Hast du Quellen? Wie werden die Ukrainer dort behandelt?

je mann, du kannst es so im netz finden
Der Internationale Gerichtshof hat Russland auferlegt, die Tataren und Ukrainer auf der Krim vor Diskriminierung und Rassismus zu schützen. Damit gab das höchste UN-Gericht einer Klage der Ukraine statt.

Der Internationale Gerichtshof hat Russland aufgefordert, die Rechte der Ukrainer und Tataren auf der annektierten Halbinsel Krim zu respektieren. Die ethnischen Gruppen hätten ein Recht auf eigene Organisationen und Unterricht in ihrer Sprache.

Die Schulen auf der Krim bieten keinen Ukrainisch-Unterricht mehr an

ich empfehle dir nachzusuchen was es bedeutet wenn man eine sprache einer bevölkerung unterdrückt.
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Re: Russlands Wirtschaft- Sammelstrang

Beitragvon zollagent » Do 20. Jul 2017, 09:18

Summers hat geschrieben:(20 Jul 2017, 03:50)

Und auch das würde umgangen werden. In einer Zeit, in der sogar Anlagen der schweizer Firma ABB in nordkoreanischen Nuklearanlagen gesichtet wurden, kann mir niemand erzählen, dass ein Embargo gegen Russland dicht sein könnte.

Völlig "dicht" ist kein Embargo. Aber es treibt den Preis für die Embargowaren in die Höhe.
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Re: Russlands Wirtschaft- Sammelstrang

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Do 20. Jul 2017, 12:59

Nomen Nescio hat geschrieben:(20 Jul 2017, 09:21)

je mann, du kannst es so im netz finden


Die Schulen auf der Krim bieten keinen Ukrainisch-Unterricht mehr an

ich empfehle dir nachzusuchen was es bedeutet wenn man eine sprache einer bevölkerung unterdrückt.

Hallo, wieviele schulpflichtige Krim-Bewohner sprechen heute ausschließlich ukrainisch und nicht russisch?
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Re: Russlands Wirtschaft- Sammelstrang

Beitragvon Nomen Nescio » Do 20. Jul 2017, 14:30

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(20 Jul 2017, 13:59)

Hallo, wieviele schulpflichtige Krim-Bewohner sprechen heute ausschließlich ukrainisch und nicht russisch?

das nennt man ausweichen. wenn ich ukrainer wäre wollte ich für meine kinder sowieso unterricht in ukrainisch.

abgesehen davon NOCH IMMER WIRD DIE KRIM INTERNATIONAL ALS TEIL DER UKRAINE BETRACHTET.
auch wenn du das offensichtlich anders siehst.
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Re: Russlands Wirtschaft- Sammelstrang

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Do 20. Jul 2017, 15:17

Nomen Nescio hat geschrieben:(20 Jul 2017, 15:30)
das nennt man ausweichen. wenn ich ukrainer wäre wollte ich für meine kinder sowieso unterricht in ukrainisch.

Ich bin weder Russe noch Ukrainer, mir ist das einerlei. Aber ich würde gern verstehen, ob es hier um große Zahlen geht, die den Schulunterricht nicht mehr verstehen können oder um eine reine Fantomdiskussion.

abgesehen davon NOCH IMMER WIRD DIE KRIM INTERNATIONAL ALS TEIL DER UKRAINE BETRACHTET.
auch wenn du das offensichtlich anders siehst.

Meine Meinung spielt keine Rolle dafür, wie die einzelnen Länder die Sache verstanden wissen wollen. Ob ich nun diese oder jene Wortwahl verwende, das ändert am Weltlauf nichts.

In einem gelöschten Beitrag habe ich hinterfragt, welche besonderen Minderheitenrechte außer einer rechtlichen Gleichstellung Russen und Ungarn in der Ukraine fordern und ob es das wirklich braucht. Dieselbe Frage stelle ich auch für ein Gebiet, in dem praktisch jeder zumindest ein wenig russisch kann und das derzeit russisch verwaltet wird, auf welcher Grundlage auch immer.
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Re: Russlands Wirtschaft- Sammelstrang

Beitragvon Nomen Nescio » Do 20. Jul 2017, 15:56

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(20 Jul 2017, 16:17)

Ich bin weder Russe noch Ukrainer, mir ist das einerlei. Aber ich würde gern verstehen, ob es hier um große Zahlen geht, die den Schulunterricht nicht mehr verstehen können oder um eine reine Fantomdiskussion.

es geht um eine prinzipielle sache. das abnehmen von eigener kultur wird als eine ungerechtigkeit gegen die menschlichkeit eingestuft. so ungefähr lautet die gangbare auffassung. und ja, das bewußt russifizieren wird damit gleichgestellt.
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Re: Russlands Wirtschaft- Sammelstrang

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Do 20. Jul 2017, 15:58

Nomen Nescio hat geschrieben:(20 Jul 2017, 16:56)

es geht um eine prinzipielle sache. das abnehmen von eigener kultur wird als eine ungerechtigkeit gegen die menschlichkeit eingestuft.

Das liegt nur für Schüler vor, die einen ukrainischsprachigen Unterricht besser verstehen als einen russischen. Sonst ist es ja gar nicht deren Kultur. Um wieviele geht es also? 20%? 2%? 0,2%?
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Re: Russlands Wirtschaft- Sammelstrang

Beitragvon Europa2050 » Do 20. Jul 2017, 16:09

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(20 Jul 2017, 16:58)

Das liegt nur für Schüler vor, die einen ukrainischsprachigen Unterricht besser verstehen als einen russischen. Sonst ist es ja gar nicht deren Kultur. Um wieviele geht es also? 20%? 2%? 0,2%?


Es wird wohl in der aktuellen Lage weder Schüler noch Lehrer geben, die sich entsprechend outen.

Und im Nachinein lesen wir wieder von Geheimschulen, wie in der '30ern im so furchtbar italienischen "Alto Adige".

Letztlich geht es um Gleichberechtigung von Minderheiten, aber die geht im Nationalismus als erstes verloren. Da kann sich Putin mit Erdogan die Hand geben (macht er ja eh).
Denkt an 1914, denkt an 1933 ...
... und macht verdammt nochmal nicht die gleichen Fehler ... :mad2:

Mist, hab ich einige Leute doch tatsächlich überfordert. :s
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Re: Russlands Wirtschaft- Sammelstrang

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Do 20. Jul 2017, 16:12

Europa2050 hat geschrieben:(20 Jul 2017, 17:09)

Es wird wohl in der aktuellen Lage weder Schüler noch Lehrer geben, die sich entsprechend outen.
.

Ersatzweise würde auch eine zehn Jahre alte Zahl Orientierung geben, ob das ein echtes Problem ist.
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Re: Russlands Wirtschaft- Sammelstrang

Beitragvon Europa2050 » Do 20. Jul 2017, 16:22

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(20 Jul 2017, 17:12)

Ersatzweise würde auch eine zehn Jahre alte Zahl Orientierung geben, ob das ein echtes Problem ist.


Evtl diese:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Krim#/m ... AKrim3.png

Mehr Rot:Russen Überzahl (bis max 80%, d.h. 20% andere.
Mehr Blau: Ukrainer und Tartaren Überzahl

Ist aber schon 16 Jahre alt.
Denkt an 1914, denkt an 1933 ...
... und macht verdammt nochmal nicht die gleichen Fehler ... :mad2:

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Re: Russlands Wirtschaft- Sammelstrang

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Do 20. Jul 2017, 16:28

Danke sehr. Demnach gab es damals auch eine wichtige Anzahl Menschen, die russisch gar nicht verstehen?
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Re: Russlands Wirtschaft- Sammelstrang

Beitragvon Europa2050 » Do 20. Jul 2017, 17:07

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(20 Jul 2017, 17:28)

Danke sehr. Demnach gab es damals auch eine wichtige Anzahl Menschen, die russisch gar nicht verstehen?


Das sagt die Statistik wiederum auch nicht.

Um beim Südtirolvergleich zu bleiben (mit all seinem Hinken): So ein Südtiroler, z.B. Geburtsjahr 1915 ging auch nicht ohne Bildung durch sein Leben obwohl er (bis auf die Geheimschulen) nur italienische Schulen besuchen konnte. Nur - ein Verbrechen war der damalige Umgang der Italiener mit den Südtirolern eben doch.

Mir sind auch Ukrainer, Russen und Tartaren Jacke wie Hose, aber mir stoßen eben zwei Dinge total auf:
- der extreme, sich über andere stellende russische Nationalismus (der zusammen mit dem Personenkult um Putin fast faschistoide Züge hat)
- die gewaltsame (gegen den Widerspruch des Beraubten) Grenzverletzung, ein No-GO seit 1945 und Grundpfeiler der Friedensordnung.

An sonsten sollen die da unten machen, was sie wollen.
Denkt an 1914, denkt an 1933 ...
... und macht verdammt nochmal nicht die gleichen Fehler ... :mad2:

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Re: Russlands Wirtschaft- Sammelstrang

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Do 20. Jul 2017, 17:14

Europa2050 hat geschrieben:(20 Jul 2017, 18:07)
Mir sind auch Ukrainer, Russen und Tartaren Jacke wie Hose, aber mir stoßen eben zwei Dinge total auf:
- der extreme, sich über andere stellende russische Nationalismus (der zusammen mit dem Personenkult um Putin fast faschistoide Züge hat)
- die gewaltsame (gegen den Widerspruch des Beraubten) Grenzverletzung, ein No-GO seit 1945 und Grundpfeiler der Friedensordnung.

Ganz so beispiellos ist das alles nicht, aber das führt jetzt zu weit. Wenn es eine nennenswerte Nachfrage nach Unterricht in ukrainisch oder sonstiger Sprache gibt, sollte dieser auch entsprochen werden. Die andere Frage ist eben, inwieweit man Menschen wirklich in ihrem Minderheit-Sein über das Private hinaus bestärken sollte, egal wo auf der Welt. Das kostet schließlich alles extra und hat wenig erkennbaren Nutzen. Aus wirtschaftlicher Sicht bringt eine gemeinsame Sprache schon sehr viel.
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