Systemkritischer Künstler nun in Psychiatrie

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Andrea-Perula
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Re: Systemkritischer Künstler nun in Psychiatrie

Beitragvon Andrea-Perula » Mo 15. Feb 2016, 20:23

Cobra9 hat geschrieben:(15 Feb 2016, 06:15)

Also ist jeder der in Russland etwas tut das seinen Körper schädigt ein Fall für die Geschlossene ? Oder ist das deine allgemeine Meinung ?

Weil dann wird es da voll. Künstler die sich an Geräten für Metzger aufhängen lassen, Extrem Piercer, Cutter, Free Climber.....ja alle in die Geschlossene. Lass mich raten das natürlich nicht. Das FSB HQ in Brand zu setzen war keine Kunst sondern eine Straftat. Dafür hat der Künstler sich zu verantworten. Aber nur weil jemand seine Gesundheit selbst und bewusst gefährdet macht das nicht jeden Mensch darunter zum Fall für den Seelenklempner.


Versuch doch mal ob es in Deutschland klappt und du ohne Konsequenzen aus der Sache rauskommst:


Nenn Dich Van Gohg!
Näh Dir die Lippen zusammen!
Roll Dich in Stacheldraht ein!
UNd nagel deinen Hodensack auf dem Alexanderplatz fest!

Wenn man Dich dann abholen kommt mit dem Auto mit den viereckigen Rädern und den bunten Lichtern und die Men in With mit den netten Jacken kommen die man auf dem Rücken zumachen kannn dann sag Du tust es aus Protest gegen die AFD. :D


Um die Klappsmühle wirst Du jedoch nicht herum kommen... :thumbup:
Wenn Du von der ausländischen Presse über die Zustände im eigenem Lande aufgeklärt wirst,
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Re: Systemkritischer Künstler nun in Psychiatrie

Beitragvon Provokateur » Mo 15. Feb 2016, 20:51

kathrin hat geschrieben:(15 Feb 2016, 20:11)

1. versuch es doch mal, so schnell kannst du gar nicht gucken wie schnell du im nächsten Krankenhaus in der Psychiatrie landest und auf deinen Geisteszustand untersucht wirst.


Die Tatsache, dass so etwas stattfindet, ohne dass die Mitwirkenden reihenweise eingewiesen werden beweist, dass du hier die Unwahrheit sprichst.

kathrin hat geschrieben:(15 Feb 2016, 20:11)
2. natürlich kannst du eine solche Aktion auch in Russland starten und wirst von den Geheimdienstmitarbeitern mitleidig belächelt werden.


Sorry, aber diese Souveränität fehlt den Russen. Dem russischen System, muss ich präzisieren. Denn wenn autokratische Systeme etwas nicht aushalten, dann sind das Kritik und Zweifel. Andernfalls könnte Putin Proteste von Oppositionellen aushalten und müsste diese nicht niederknüppeln lassen. Und Nemzov wäre noch am Leben.
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Re: Systemkritischer Künstler nun in Psychiatrie

Beitragvon von Grimm » Mo 15. Feb 2016, 21:00

In Deutschland würden körperlich wie geistig selbstzerstörerische Aktionen unzweifelhaft im Krankenhaus enden.

Der Rest deines Beitrages ist Nonsens.
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Re: Systemkritischer Künstler nun in Psychiatrie

Beitragvon Provokateur » Mo 15. Feb 2016, 21:18

von Grimm hat geschrieben:(15 Feb 2016, 21:00)

In Deutschland würden körperlich wie geistig selbstzerstörerische Aktionen unzweifelhaft im Krankenhaus enden.

Der Rest deines Beitrages ist Nonsens.


Du darfst mir gerne Beispiele von Anti-Putin-Protesten nennen, die nicht niedergeknüppelt wurden. Mit Quelle bitte. Da nehme ich dich in die Pflicht.
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Re: Systemkritischer Künstler nun in Psychiatrie

Beitragvon Zerberster » Mo 15. Feb 2016, 21:54

Provokateur hat geschrieben:(15 Feb 2016, 21:18)

Du darfst mir gerne Beispiele von Anti-Putin-Protesten nennen, die nicht niedergeknüppelt wurden. Mit Quelle bitte. Da nehme ich dich in die Pflicht.


Friedliche Proteste sind in Russland kein Problem. Dort darf man sich auf den Demos sogar vermummen und Bengalos anzünden. Das ist in der BRD verboten und du wirst hier bei sowas gleich in Gewahrsam genohmen. Das Problem ist, dass bei den Anti-Putin-Protesten von einer gewissen Seite bewusst auf Eskalation gesetzt wird.


„Tausende von Demonstranten liefern sich zwei Tage lang bei Anti-Putin-Demonstrationen in Moskau und St. Petersburg Straßenschlachten mit Polizeikräften. Das Weiße Haus zeigt sich besorgt über die >>strenge Art<<, mit der die russische Führung die Demonstrationen zerschlagen lässt. Beobachter merken an, die Unruhen könnten das Vorspiel zu einer unblutigen Revolution wie in der Ukraine und in Georgien sein, wo sie zum Sturz der Regierung geführt hatte. >>Früher lenkte die CIA die Geldströme zu den oppositionellen Kräften … Heute werden sie von einem System verschiedener Institutionen und Stiftungen finanziert. Das erklärt wahrscheinlich, warum solche Organisationen in diesem Land wie die Pilze aus dem Boden geschossen sind<<, bemerkt der ehemalige sowjetische Präsident Michail Gorbatschow.“
Alex Goldfarb, Marina Litwinenko: Tod eines Dissidenten - Warum Alexander Liwinenko sterben musste, Hamburg 2007, S. 416f
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Re: Systemkritischer Künstler nun in Psychiatrie

Beitragvon Provokateur » Mo 15. Feb 2016, 21:59

Zerberster hat geschrieben:(15 Feb 2016, 21:54)

Friedliche Proteste sind in Russland kein Problem. Dort darf man sich auf den Demos sogar vermummen und Bengalos anzünden. Das ist in der BRD verboten und du wirst hier bei sowas gleich in Gewahrsam genohmen. Das Problem ist, dass bei den Anti-Putin-Protesten von einer gewissen Seite bewusst auf Eskalation gesetzt wird.


„Tausende von Demonstranten liefern sich zwei Tage lang bei Anti-Putin-Demonstrationen in Moskau und St. Petersburg Straßenschlachten mit Polizeikräften. Das Weiße Haus zeigt sich besorgt über die >>strenge Art<<, mit der die russische Führung die Demonstrationen zerschlagen lässt. Beobachter merken an, die Unruhen könnten das Vorspiel zu einer unblutigen Revolution wie in der Ukraine und in Georgien sein, wo sie zum Sturz der Regierung geführt hatte. >>Früher lenkte die CIA die Geldströme zu den oppositionellen Kräften … Heute werden sie von einem System verschiedener Institutionen und Stiftungen finanziert. Das erklärt wahrscheinlich, warum solche Organisationen in diesem Land wie die Pilze aus dem Boden geschossen sind<<, bemerkt der ehemalige sowjetische Präsident Michail Gorbatschow.“
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Da steht doch, dass diese niedergeknüppelt wurden.
Und es müsste doch Bestrebungen geben, solche Demonstrationen zu organisieren, die nicht niederknüppelbar sind. Das würde ich jedenfalls als Oppositioneller so organisieren.

Ich würde zum Beispiel ein umschlossenes Gelände nur mit ausgewählten Kräften friedlich besetzen. Kein Widerstand, keine Gewalt.

Die Knüppel kommen trotzdem, wetten?
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Re: Systemkritischer Künstler nun in Psychiatrie

Beitragvon Cobra9 » Mo 15. Feb 2016, 22:02

Andrea-Perula hat geschrieben:(15 Feb 2016, 20:23)

Versuch doch mal ob es in Deutschland klappt und du ohne Konsequenzen aus der Sache rauskommst:


Nenn Dich Van Gohg!
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Um die Klappsmühle wirst Du jedoch nicht herum kommen... :thumbup:


Ähmm nein. Ich hab " Künstler" erlebt die auch nicht alle an der Latte hatten nach meiner Meinung. Aber in Klapse kam keiner. Eine Dame liess sich an den Brüsten aufhängen und sang dabei. Ein anderer lässt sich an einem Fleischerhaken aufhängen.......irre Aktionen gibts noch viele. Aber solange die nur sich was tun und keine Gesetze brechen passiert kaum was. Künstler haben großen Spielraum. Ob das alles Kunst ist ...anderes Thema. Aber ich hab auch nie gesehen das jemand fordert den Jongleur wo mit Motorsägen hantiert muss in die Klapse oder jemand der freiwillig ohne Sicherung am Kölner Dom rumklettert.
Anton Tschechow

Keine Literatur kann in puncto Zynismus das wirkliche Leben übertreffen.
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Re: Systemkritischer Künstler nun in Psychiatrie

Beitragvon Zinnamon » Mo 15. Feb 2016, 22:06

Cobra9 hat geschrieben:(15 Feb 2016, 22:02)

Ähmm nein. Ich hab " Künstler" erlebt die auch nicht alle an der Latte hatten nach meiner Meinung. Aber in Klapse kam keiner. Eine Dame liess sich an den Brüsten aufhängen und sang dabei. Ein anderer lässt sich an einem Fleischerhaken aufhängen.......irre Aktionen gibts noch viele. Aber solange die nur sich was tun und keine Gesetze brechen passiert kaum was. Künstler haben großen Spielraum. Ob das alles Kunst ist ...anderes Thema. Aber ich hab auch nie gesehen das jemand fordert den Jongleur wo mit Motorsägen hantiert muss in die Klapse oder jemand der freiwillig ohne Sicherung am Kölner Dom rumklettert.


Also grundsätzlcih sind das schon die beiden einzigen Gründe, die eine Zwangseinweisung in D zur Folge haben können: die Gefährdung des eigenen Lebens oder des Lebens anderer.. .
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Re: Systemkritischer Künstler nun in Psychiatrie

Beitragvon Cobra9 » Mo 15. Feb 2016, 22:08

Zinnamon hat geschrieben:(15 Feb 2016, 22:06)

Also grundsätzlcih sind das schon die beiden einzigen Gründe, die eine Zwangseinweisung in D zur Folge haben können: die Gefährdung des eigenen Lebens oder des Lebens anderer.. .


Mit Vorsatz jeweils.
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Re: Systemkritischer Künstler nun in Psychiatrie

Beitragvon Provokateur » Mo 15. Feb 2016, 22:09

Zinnamon hat geschrieben:(15 Feb 2016, 22:06)

Also grundsätzlcih sind das schon die beiden einzigen Gründe, die eine Zwangseinweisung in D zur Folge haben können: die Gefährdung des eigenen Lebens oder des Lebens anderer.. .


Ich behaupte jetzt einfach mal, dass das Festnageln des Scrotums zwar eine Sepsis nach sich ziehen kann, aber an sich nicht unmittelbar lebensbedrohlich ist.

Leute, die autoaggressives Verhalten zeigen ohne suizidal zu sein werden selten zwangseingewiesen, wobei es da von Bundesland zu Bundesland sicherlich Unterschiede gibt.
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Re: Systemkritischer Künstler nun in Psychiatrie

Beitragvon Cobra9 » Di 16. Feb 2016, 07:35

Provokateur hat geschrieben:(15 Feb 2016, 22:09)

Ich behaupte jetzt einfach mal, dass das Festnageln des Scrotums zwar eine Sepsis nach sich ziehen kann, aber an sich nicht unmittelbar lebensbedrohlich ist.

Leute, die autoaggressives Verhalten zeigen ohne suizidal zu sein werden selten zwangseingewiesen, wobei es da von Bundesland zu Bundesland sicherlich Unterschiede gibt.



Das Verhalten muss doch auch massiv eine Gefährdung für die Person bzw. andere Personen darstellen, sowie die öffentliche Ordnung stören, um überhhaupt Folgen zu haben.Die meisten "Darbietungen" sind sogar genehmigt. Was daran Kunst ist muss jeder selber bewerten. Aber gibt eben solche Künstler und nicht alle haben einen an der Lattung.

http://science.orf.at/stories/1715182

Bei dem Künstler aus Russland gins es zu weit. Das war Brandstiftung. Ende der Kunstfreiheit.
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Re: Systemkritischer Künstler nun in Psychiatrie

Beitragvon Zerberster » Di 16. Feb 2016, 17:42

Provokateur hat geschrieben:(15 Feb 2016, 21:59)

Da steht doch, dass diese niedergeknüppelt wurden.
Und es müsste doch Bestrebungen geben, solche Demonstrationen zu organisieren, die nicht niederknüppelbar sind. Das würde ich jedenfalls als Oppositioneller so organisieren.

Ich würde zum Beispiel ein umschlossenes Gelände nur mit ausgewählten Kräften friedlich besetzen. Kein Widerstand, keine Gewalt.

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Seit wann liefern sich friedliche Demonstranten Straßenschlachten mit der Polizei? Du siehst auch nur was du sehen willst.
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Re: Systemkritischer Künstler nun in Psychiatrie

Beitragvon von Grimm » Di 16. Feb 2016, 19:44

Zerberster hat geschrieben:(16 Feb 2016, 17:42)

Seit wann liefern sich friedliche Demonstranten Straßenschlachten mit der Polizei? Du siehst auch nur was du sehen willst.


Er ist dort angestellt, wo befohlen wird, was zu sehen ist. :rolleyes:
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Re: Systemkritischer Künstler nun in Psychiatrie

Beitragvon Darkfire » Di 16. Feb 2016, 19:51

Zerberster hat geschrieben:(16 Feb 2016, 17:42)

Seit wann liefern sich friedliche Demonstranten Straßenschlachten mit der Polizei? Du siehst auch nur was du sehen willst.


Genau so wie damals in Stuttgart, die waren auch total aggro.
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Re: Systemkritischer Künstler nun in Psychiatrie

Beitragvon Zerberster » Di 16. Feb 2016, 20:10

Darkfire hat geschrieben:(16 Feb 2016, 19:51)

Genau so wie damals in Stuttgart, die waren auch total aggro.


Da waren nunmal auch Autonome dabei und nicht nur Pazifisten oder Rentner.
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Re: Systemkritischer Künstler nun in Psychiatrie

Beitragvon von Grimm » Di 16. Feb 2016, 20:12

Zerberster hat geschrieben:(16 Feb 2016, 20:10)

Da waren nunmal auch Autonome dabei und nicht nur Pazifisten oder Rentner.


Normale Bürger also.
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Re: Systemkritischer Künstler nun in Psychiatrie

Beitragvon Cobra9 » Mi 17. Feb 2016, 04:41

von Grimm hat geschrieben:(16 Feb 2016, 20:12)

Normale Bürger also.


Sind wir wieder beim Thema. Was ist normal und Kunst. Der betroffene russ. Künstler hat eine Brandstiftung begangen. Das ist keine Kleinigkeit. Aktionskünstler haben sich ans Gesetz zu halten.
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Re: Systemkritischer Künstler nun in Psychiatrie

Beitragvon Abensberg » Mi 17. Feb 2016, 15:03

Richtig. laut wiki ist es sogar ein Brandanschlag...
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Re: Systemkritischer Künstler nun in Psychiatrie

Beitragvon Cat with a whip » Do 3. Mär 2016, 12:55

Cobra9 hat geschrieben:(17 Feb 2016, 04:41)

Sind wir wieder beim Thema. Was ist normal und Kunst. Der betroffene russ. Künstler hat eine Brandstiftung begangen. Das ist keine Kleinigkeit. Aktionskünstler haben sich ans Gesetz zu halten.


Russland ist aktuell kein Rechtsstaat. Es wird derzeit von einem Mörder und seiner Günstlingsbande regiert, durch den Staat werden Menschenrechte und Internationales Recht verletzt, Recht gebeugt, Menschen mit absurden Verordnungen erpresst.
Gesetze kalkuliert übertreten ist das andere und damit die für jeden geistig wachen Menschen erkennbare Zündelei an der Tür des Geheimdienstgebäudes rein symbolische Provokation um verhaftet zu werden. Die Diskussion darüber was Kunst darf und nicht ist in diesem Spannungsbogen schon recht drollig, ein Feuerwerk der Kleingeister.

Letzten Freitag soll übrigens Prozessbeginn gewesen sein.
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Re: Systemkritischer Künstler nun in Psychiatrie

Beitragvon Cobra9 » Do 3. Mär 2016, 13:00

Cat with a whip hat geschrieben:(03 Mar 2016, 12:55)

Russland ist aktuell kein Rechtsstaat. Es wird derzeit von einem Mörder und seiner Günstlingsbande regiert, durch den Staat werden Menschenrechte oder Internationales Recht verletzt, Recht gebeugt, Menschen mit absurden Verordnungen erpresst.
Gesetze kalkuliert übertreten ist das andere und damit die für jeden geistig wachen Menschen erkennbare Zündelei an der Tür des Geheimdienstgebäudes rein symbolische Provokation um verhaftet zu werden. Die Diskussion darüber was Kunst darf und nicht ist in diesem Spannungsbogen schon recht drollig, ein Feuerwerk der Kleingeister.

Letzten Freitag soll übrigens Prozessbeginn gewesen sein.



Also das mit dem Feuer ging zu weit. Das ist keine Kunst mehr sondern schon eine Straftat. Egal wie man es wendet. Die Einweisung durch die Behörden kann man muss kritisch sehen. In den Zeiten der Sowjetunion wurden Regimekritiker systematisch in geschlossene Anstalten gesteckt, um sie als politische Gegner zu diskreditieren und auszuschalten.
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