Gibt Kiew den Donbass auf?

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Darkfire
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Re: Gibt Kiew den Donbass auf?

Beitragvon Darkfire » Mi 2. Sep 2015, 20:09

Diese bedrohlichen Äußerungen gibt es auch von russischer Seite die eben die gesamte Ukraine entukrainisieren wollen.
Nur stehen hinter diesen Worten erheblich mehr Machtmittel und auch aktuell der Wille die eigenen nationalistischen Ziele durchzusetzen.

Es ist eben die Ukraine die um ihr Überleben kämpft und nicht Russland.
Aktuell bedeutet es auch für die Menschen in der Ostukraine daß wenn sie von Separatisten erobert werden, sie dafür mit ihren Existenzgrundlagen bezahlen müssen, sie in einem rechlosen Raum leben und in diesem nur Verbrecher wie die prorussischen Warlords wie die Maden im Speck leben können.
Ein Putin geht es dabei nicht im geringsten um das Wohlergehen der Menschen dort, denn er benutzt sie nur als politisches Faustpfand.
So sprüche wie entrussifiezierung und dabei auf die Ukraine zu zeigen kann man als Deutscher getrost stecken lassen besonders wenn man sieht wie die eigenen fremdenfeindlichen Glatzköpfe ein Flüchtlingsheim nach dem anderen abfackeln und sie dabei begeistert von den Pegidas angefeuert werden.
Das dieses rechtsradikale Gesocks gern mal die russischen Flaggen schwenkt ist für mich ein deutlicher Hinweis wessen Verbündeter man ist.

Ich habe noch die Sprüche von den von Ausländer befreiten Zonen im Osten im Ohr.
Also lasst mal die nackten Finger gegen die Ukraine stecken und schaut euch lieber an mit wem ihr euch da ins Bett legt, denn der Spruch mit Dunkeldeutschland nervt mich gewaltig.
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zollagent
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Re: Gibt Kiew den Donbass auf?

Beitragvon zollagent » Mi 2. Sep 2015, 21:57

robro43 » Mi 2. Sep 2015, 18:10 hat geschrieben:
na und wie kurze, denn ich habe ganz sicher an keiner Stelle behauptet das es zu Beginn der so genannten "ATO" Gewalttätigkeiten gegen Russischstämmige gegeben hätte (obwohl es sie vermutlich gegeben hat) der Angriff auf die Separatisten erfolgte im Rahmen der "Anti-Terror-Operation", was danach folgte war, aus meiner Sicht, reine Gegenwehr gegen einen Aggressor der "Staatsgewalt" etwas sehr weit auslegte und wie sich herausstellte...zu weit. Auslöser waren die bedrohlichen Äüßerungen in Bezug auf "Entrussifizierung" und "Russenschweine" abstechen, sie wollten eben nicht solange warten bis sie "dran" gewesen wären, ich kann es ihnen nicht verdenken.

Aber dieser "Drops" scheint gelutscht, mein Thema liegt in der Gegenwart und näheren Zukunft mit Hinblick darauf in wie weit die ukrainische auch meine eigene tangieren könnte, aber es steht Dir frei Dich uneingeschränkt der Vergangenheit zu widmen und die Gegenwart zu ignorieren.

Natürlich erwarte ich keinen Dank von Dir wenn ich Dich gemäß Deines eigenen Mottos auf den Fehler
mit der Vermischung von Vergangenheit und Gegenwart hinweise zumal Du ja in dieser Frage völlig richtig schlußfolgerst :cool:

Aha, der Stil von Radio Eriwan kommt zur Anwendung. Du hast es nie behauptet, obwohl es sie vermutlich gegeben hat. :D :D :D
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Re: Gibt Kiew den Donbass auf?

Beitragvon robro43 » Mi 2. Sep 2015, 22:44

zollagent » Mi 2. Sep 2015, 21:57 hat geschrieben:Aha, der Stil von Radio Eriwan kommt zur Anwendung. Du hast es nie behauptet, obwohl es sie vermutlich gegeben hat. :D :D :D


Radio Eriwan behauptet also nichts was es nicht beweisen oder zumindest aus sicherer Quelle belegen kann ? Respekt da sollte sich unser ÖFR mal ein Beispiel dran nehmen die übernehmen sogar ungeprüft was von Kiew so alles erzählt wird. Ich unterscheide strikt zwischen Behauptung und dem was ich glaube anscheinend ganz im Gegensatz zu Dir, also mir wärs peinlich.
Zuletzt geändert von robro43 am Mi 2. Sep 2015, 22:46, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Gibt Kiew den Donbass auf?

Beitragvon DarkLightbringer » Mi 2. Sep 2015, 23:25

Gauvain » Mittwoch 2. September 2015, 16:37 hat geschrieben:
Wie sagt doch der Orkhäuptling in "The Book of unwritten Tales" so schön? "Es war eine vorweggenommene Verteidigung der Heimat im Feindesland." :D

Interessant formuliert... ;)

Der "Seperatist" und Neonazi Alexander Borodai fordert gar eine Gleichstellung der Söldner und Pistoleros mit regulären russischen Streitkräften.

Der frühere Anführer der selbsternannten „Volksrepublik Donezk“, Alexander Borodai, hat in Russland eine Vereinigung für „freiwillige Kämpfer“ in der Ostukraine gegründet. Das berichtet die staatliche „Russländische Zeitung“ online. Die Vereinigung solle in erster Linie eine „soziale Organisation sein“, da die Kämpfer anders als offizielle russische Soldaten keinen „sozialen Schutz“ genössen, so Borodai der Zeitung zufolge. Deswegen müssten sie sich gegenseitig unterstützen.
Das Hauptziel der Vereinigung sei aber, dass „diejenigen, die an Kriegshandlungen im Donbass teilgenommen haben, den Kriegsveteranen in Afghanistan und Tschetschenien rechtlich gleichgestellt werden“, zitiert die Nachrichtenagentur Ria Nowosti den ehemaligen Separatistenführer Borodai.
http://www.focus.de/politik/ausland/ukr ... 14374.html
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Re: Gibt Kiew den Donbass auf?

Beitragvon zollagent » Mi 2. Sep 2015, 23:54

robro43 » Mi 2. Sep 2015, 23:44 hat geschrieben:
Radio Eriwan behauptet also nichts was es nicht beweisen oder zumindest aus sicherer Quelle belegen kann ? Respekt da sollte sich unser ÖFR mal ein Beispiel dran nehmen die übernehmen sogar ungeprüft was von Kiew so alles erzählt wird. Ich unterscheide strikt zwischen Behauptung und dem was ich glaube anscheinend ganz im Gegensatz zu Dir, also mir wärs peinlich.

...und das, was du glaubst, kann keinesfalls Russland belasten. Dann setzt die Wahrnehmung kurzfristig aus. Ja, so habe ich mir das gedacht.

Übrigens, was Behauptungen angeht, wie war das noch mit antirussischen Progromen "die es sicherlich gab"? ;)
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Re: Gibt Kiew den Donbass auf?

Beitragvon Der General » Do 3. Sep 2015, 00:58

[Cobra9 hat geschrieben:Ich wollte eigentlich nur wissen wie Du drauf kommst das die "Söldner" die Personalprobleme lösen würden. Das Gesetz für Ausländer wo zur ukr. Armee wurde doch geschaffen für Freiwillige die es eh schon gibt. Kämpfen aktuell in den Freiwilligenverbänden. Ich übertreib jetzt mal die Zahlen aber glaubst Du wirklich 10.000 neue Freiwilligen würden viel bringen für die Armee der Ukraine im Gesamtbild ? Bin etwas skeptisch.


Also, zunächst einmal habe ich nirgens geschrieben das "Söldner" die Personalprobleme der Ukr. Armee lösen (bitte Richtig lesen)!

Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass es massive Personalprobleme gibt und jetzt auch Söldner rekrutiert werden.

UND nein, ich glaube nicht das diese Söldner oder "Freiwilligen" noch irgendetwas verändern können an der jetzigen (Militärischen) Lage. Deshalb hatte ich Dir schon in einem anderen Strang geschrieben, dass diese Ukr. Armee mit dem Rücken zur Wand steht und die Zeit für die Seperatisten läuft.

[Cobra9 hat geschrieben:Das man Probleme hat mit der Rekrutierun im Innland ist richtig bei der Ukraine. Aber die Zahlen sind soweit stabil und ausreichend um dem Kampfbetrieb leisten zu können.


NOCH sind diese Stabil. Deswegen schrieb ich ja, dass die Zeit für die Seperatisten spricht. Im übrigen möchte ich anmerken, dass solche Söldner eigentlich nur fürs Geld kämpfen! STABIL sind bei den ersten Granat-Einschläge dann auch nur noch die wenigsten.

[Cobra9 hat geschrieben:Dazu nur drei Stichworte. Die Regierungen vor Poroschenko haben die Armee verkommen lassen in jeder Hinsicht. Daraus ergibt sich dann das deren Kampfkraft kaum optimal sein kann.


Das ist vollkommen Richtig, es gab auch keinen Grund, gelder in die Armee zu verschwenden !

[Cobra9 hat geschrieben:Trotzdem hat man es geschafft die Sepas bis zu einer Niederlage fast zu treiben. Seltsame Wendung dann plötzlich mit frischen Verbänden, guten Waffen usw. auf der Seite der Sepas. Ausrüstung made in Russia war zu sehen mehr als einmal.


Nein Cobra; das ist völliger Blödsinn! Die Seperatisten standen zur keiner Zeit vor einer "Niederlage". Richtig ist, dass man sich aus "offenen" Gebieten zurück gezogen hat. Ist doch auch kein Wunder wenn eine Reguläre Armee eines Landes gegen übersteht. An dieser Stelle empfehle ich erneut mal bei Youtube zu googeln wie das zu Anfang vonstatten ging. Man hat mit alten LKW`s und Traktoren MG´s installiert und einzelne Häuserblocks als Verteidigungen gewählt. Sämtliche Angriffe einer Unkoordinierten Ukr. Armee wurden sehr leicht zerschlagen...

[Cobra9 hat geschrieben:Die Ukr. Armee war desolat. Das hat sich massiv gebessert. Aber neue Panzer bauen kostet Zeit. Die hat man genutzt.


WO und in welchen Industriegebiet im Westen der Ukraine, sollen denn NEUE Panzer gebaut worden sein :?:

In der Ur. Armee hat sich rein gar nichts verbessert eher sogar noch verschlechtert. Das einzige was passiert ist, ist das man Kräfte gebündelt hat, wie zum Beispiel in Mariupol. Man ist jetzt gar nicht mehr der "Angreifer" sonder eher der "Verteidiger". Bin mir sehr sicher, dass Du das auch selber sehr genau weißt ;)

[Cobra9 hat geschrieben:Dazu andere Ausrüstung und viele Verbände sind trainiert worden. Macht sich bemerkbar da die Sepas recht wenig Erfolge hatten. Ich hab nette Bilder welche Verluste man eingefahren hat.


SUPER Cobra, dass DU "nette Bilder von Verlusten hast" :dead:

[Cobra9 hat geschrieben:Spricht gegen deine These. Jetzt hat man erstmal einen Waffenstillstand. Wenn der hält sieht man weiter. Nur eines ist wohl klar, wo ein Oplot vom Band läuft kommen jetzt noch mehr dazu. Dazu sind die T64 Bulat in größerer Zahl ausgeliefert worden und werden umgerüstet. PT-91 ‘Twardy ebenfalls usw. usw.


Immer mehr glaube ich, dass DU das Ganze ansiehst wie ein Computer Spiel, mit der Hoffnung, dass die Ukrainischen Soldaten mal so Richtig zeigen können was sie so drauf haben :(

[Cobra9 hat geschrieben:Wie Du da meinen kannst die Zeit spielt für die Sepas ist mir ein Rätsel. Wenn die Quellen nicht lügen sind bis Ende des Jahre in der Ukraine einige hundert neue Panzer im Dienst mit einem Standart an Technik der russ. Panzern gleichwertig ist. Für mich sieht das eher so aus als würde die Ukraine ihre Prdouktio nutzen können um mehr Waffen zu bauen und Truppen vernüftig auszurüsten. Dazu die Ausbildung weiterführen. Erzähl mir jetzt bloss nicht die Sepas haben ähnliche Waffenproduktionen wie die Ukraine. Ein Blick auf Ukrobronprom sagt das ist nicht so.


Ja Cobra, dass ist doch alles ganz toll! Die Ukraine wird es den Seperatisten noch so Richtig zeigen, am besten noch mit Scorerpunkten nicht wahr? Sorry, will Dich wirklich nicht beleidigen, aber Du schreibst hier wie ein Unreifer Jugendlicher der Spass daran hat welche Panzer wo rollen :dead:

[Cobra9 hat geschrieben:Rückzug wirst Du nicht sehen.
Verhandlungen wenn der Waffenstillstand hält wären eine Option. Aber über was den genauer ? Die Sepas sollen mal klären ob nun Verbleib bei der Ukraine, Eigenständigkeit oder Anschluss an Russland gewollt ist. Die letzte Option ist ja eh unrealistisch weil Russland die zwei Städte ja nicht will


Die Seperatisten sind aktuell in der Lage, dass wann und wie nach belieben zu bestimmen! Es ist KIEV die warten müssen, vielleicht nutzen sie ja die Zeitspanne um Innenpolitisch Ihre anderen große Probleme zu lösen.

PS. Erneut kein so guter Beitrag von Dir Cobra !
Zuletzt geändert von Der General am Do 3. Sep 2015, 01:04, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Gibt Kiew den Donbass auf?

Beitragvon DarkLightbringer » Do 3. Sep 2015, 01:43

@ General

Mariupol ist erfolgreich verteidigt worden und bis 2020 soll die Truppe entsprechend der neuen Militärdoktrin die Abschreckungsfähigkeit noch deutlich erhöhen.

Der Sicherheitsrat der Ukraine hat den Nachbarn Russland in seiner neuen Militärdoktrin nun offiziell zum Gegner erklärt. "Die Nichtakzeptanz der Unabhängigkeit der Ukraine ist tief verwurzelt in der Mentalität der russischen politischen Elite", erklärte Präsident Petro Poroschenko einer Mitteilung seines Amtes zufolge am Mittwoch in Kiew. Die Ukraine müsse deshalb der militärischen Herausforderung begegnen. Dem Dokument zufolge soll die ukrainische Armee bis 2020 mit den Streitkräften der Nato-Staaten auf Augenhöhe sein.
http://www.focus.de/politik/ausland/ukr ... 18488.html

Zur Doktrin gehört auch die Befreiung der okkupierten Gebiete, einschließlich der Krim.

Man geht offenbar von einem längeren Konflikt aus. Der Westen wird eine Neuausrichtung der Ostpolitik benötigen, sofern sich das Regime in Moskau über 2016 hinaus halten können sollte.
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Re: Gibt Kiew den Donbass auf?

Beitragvon Der General » Do 3. Sep 2015, 02:03

DarkLightbringer » Do 3. Sep 2015, 02:43 hat geschrieben:@ General

Mariupol ist erfolgreich verteidigt worden und bis 2020 soll die Truppe entsprechend der neuen Militärdoktrin die Abschreckungsfähigkeit noch deutlich erhöhen.

http://www.focus.de/politik/ausland/ukr ... 18488.html

Zur Doktrin gehört auch die Befreiung der okkupierten Gebiete, einschließlich der Krim.

Man geht offenbar von einem längeren Konflikt aus. Der Westen wird eine Neuausrichtung der Ostpolitik benötigen, sofern sich das Regime in Moskau über 2016 hinaus halten können sollte.


Verstehe ich das Richtig, dass man in der Ukraine in 5 Jahren "mit den Streitkräften der Nato-Staaten auf Augenhöhe sein will" :eek: ?

Zur Doktrin gehört auch die Befreiung der okkupierten Gebiete, einschließlich der Krim.

Man geht offenbar von einem längeren Konflikt aus


Das bedeutet ja dann, dass man auf die jüngste Waffenruhe gar keinen Wert legt und auf das Abkommen Minsk2 einen "fröhlichen" läßt :rolleyes:

Danke für diese ANTI WESTLICHE Information aus Kiev .
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Re: Gibt Kiew den Donbass auf?

Beitragvon Cobra9 » Do 3. Sep 2015, 07:46

DG
Also, zunächst einmal habe ich nirgens geschrieben das "Söldner" die Personalprobleme der Ukr. Armee lösen (bitte Richtig lesen)!

Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass es massive Personalprobleme gibt und jetzt auch Söldner rekrutiert werden.



Falsch. Solche Aussagen stammen von Dir in mehr als einem Beitrag und in dem Kontext ist der Schluss zulässig das Du gerade versucht eine Aussage von Dir zu entkräften




DG
Meine Information besagen etwas ganz anderes. Immer mehr Ukr. Soldaten flüchten oder laufen über und wollen nicht mehr den Kopf hinhalten, deshalb bemüht sich Kiev ja schon um Ausländische Söldner. Wenn eine reguläre Armee massive Probleme an Nachschub hat, kann man nicht sagen die Probleme werden kleiner. Die Ukraine steht mit dem Rücken zur Wand und ich könnte mir vorstellen, dass bis zum Winter der Konflikt beendet ist.
viewtopic.php?p=3220295#p3220295


Ich kann Dir sehr gerne noch mehr anführen. Aber gut wenn Du sagst das deine Aussagen so nie Gültgikeit hatten akzeptiere ich das auch.
DG
UND nein, ich glaube nicht das diese Söldner oder "Freiwilligen" noch irgendetwas verändern können an der jetzigen (Militärischen) Lage. Deshalb hatte ich Dir schon in einem anderen Strang geschrieben, dass diese Ukr. Armee mit dem Rücken zur Wand steht und die Zeit für die Seperatisten läuft.


Was man Dir realtiv schnell und klar als falsch aufzeigen konnte :) Die Einheiten haben Sollsträke, wachsen sogar langsam an auf die Planziele. Ausrüstung wird ausreichend zugeführt, Ausbildung ist besser geworden. Möchtest Du mal lesen was die Armee erhält an Material usw. ? Kann ich Dir gerne ausführen wobei ich nicht glaube das Du es akzeptieren würdest was die Zahlen belegen

Nur ein Beispiel. Bis Ende 2014 ca. 36 aktive T84 im Bestand, akutell sind es rund 196 die man mobil gemacht hat. Zahlen entnimm der Hersteller Firma, da Russisch. In diesem Monat laufen weitere 42 Panzer zu.
DG
NOCH sind diese Stabil. Deswegen schrieb ich ja, dass die Zeit für die Seperatisten spricht. Im übrigen möchte ich anmerken, dass solche Söldner eigentlich nur fürs Geld kämpfen! STABIL sind bei den ersten Granat-Einschläge dann auch nur noch die wenigsten.


Du hast eine tolle Logik :D Wenn keine Kämpfe herschen, die Lage besser wird, Ausrüstung usw. bereitgestellt wird dann sinkt die Moral bei der Truppe. Weil ohne Gefechte keine hohen Verluste zu erwarten sind müssten die Soldaten ja abhauen. Passierte aber selbst während der schlimmsten Kämpfe recht selten. Zum Thema Sölnder.....siehst Du falsch. Ich kenne Söldner Verbände die sind besser als reguläre Verbände. Fremdenlegion als Beispiel. Kommt nur drauf an was man draus macht.


DG
Das ist vollkommen Richtig, es gab auch keinen Grund, gelder in die Armee zu verschwenden !


Das war volkommen falsch den es hat dazu geführt das man sich auf Russland verlassen hatte und verraten wurde. Budapester Abkommen. Die Ukraine wird sich das merken und zur Verteidung eine starke Armee aufbauen.
DG
Nein Cobra; das ist völliger Blödsinn! Die Seperatisten standen zur keiner Zeit vor einer "Niederlage". Richtig ist, dass man sich aus "offenen" Gebieten zurück gezogen hat. Ist doch auch kein Wunder wenn eine Reguläre Armee eines Landes gegen übersteht. An dieser Stelle empfehle ich erneut mal bei Youtube zu googeln wie das zu Anfang vonstatten ging. Man hat mit alten LKW`s und Traktoren MG´s installiert und einzelne Häuserblocks als Verteidigungen gewählt. Sämtliche Angriffe einer Unkoordinierten Ukr. Armee wurden sehr leicht zerschlagen...



Du redest einfach nur Blödsinn ohne Hintergrund aus irgendwelchen Blogs nach. Möchtest Du mal Dir die Berichte der OSZE und UNO zuführen ? Dann reden wir weiter. Außerdem nett das Du ein Kriegsverbrechen zugibst offen. Kampf in urbane Strukturen zu verlegen wo Zivilisten leben ist ein Verstoss gegen die Genver Konventionen :) = Kriegsverbrechen. Und Das Du nicht in der Lage bist die Ausrüstung der Sepas nachzuschlagen zeugt davon das Du entweder nicht in der Lage bist oder nicht willst.

Steht alles nachlesbar im Netz. Ein T72 ist ein kein Traktor mal nebenbei

DG
WO und in welchen Industriegebiet im Westen der Ukraine, sollen denn NEUE Panzer gebaut worden sein :?:


Stellst Du dich jetzt absichtlich so an ? Eines der größten Panzerwerke ist hier:

Kharkiv Morozov Machine Building Design Bureau - KMDB

Das größte Reservedepot liegt da auch. Die Ukraine hat eine sehr große Rüstungsindutrie und nein die ist nicht zentral in Donezk falls das kommt. Wäre ja die nächste Logik bei Dir. Ukrainian Defense Industry /Ukroboronprom mal googeln :)

T84 Oplot, Bulat

DG
In der Ur. Armee hat sich rein gar nichts verbessert eher sogar noch verschlechtert. Das einzige was passiert ist, ist das man Kräfte gebündelt hat, wie zum Beispiel in Mariupol. Man ist jetzt gar nicht mehr der "Angreifer" sonder eher der "Verteidiger". Bin mir sehr sicher, dass Du das auch selber sehr genau weißt ;)


Du verbreitest Gerüchte und Unwahrheiten. Die Zahlen sind stabil, siehe OSZE Berichte nach Zählungen. Ausrüstung wurde neu beeschafft und zugeführt. Sieh T64, T84 usw. usw.......und jetzt bekommt noch einige hunder T72 mit Upgrade aus dem Depot :)
DG
SUPER Cobra, dass DU "nette Bilder von Verlusten hast" :dead:


Glaubst Du ich habe jetzt die große Moralkrise weil Sepas nach einem Angriff gegen eine befestigte Stellung einige Verluste einfahren mussten ? Die Speas wo angriffen haben das auf eigenes Risiko getan oder willst Du sagen die wurden wie unter Stalins Roter Armee gezwungen ? Wäre ja interessant zu wissen. Ich hab dafür keine Infos


An anderer Stelle habe ich klar aussegedrückt das mir ALLE Opfer leid tun in dem Konflikt. Aber aus dem Grund das ich immer noch meine das hätte von Anfang an anders gelöst werden können durch die Sepas. Muster Schottland. Nur wenn jemand freiwlilig in einer Rebellenarmee kämpft sollte die Person sich darüber im klaren sein das man dabei Tod oder schwere Verletzungen bei Gefechten als Risiko eingeht. Das ist die Realität wo ich dann auch sage ist deren Entscheidung gewesen wo sich dem Kampf gegen die Ukraine verschrieben haben. Außerdem ganz kalte Gleichung....je weniger mili. Stärke eine Seite hat desto eher wird man Verhandlungen zustimmen. Die Sepas brauchten den 1. September dringender als die Ukraine.


DG
Immer mehr glaube ich, dass DU das Ganze ansiehst wie ein Computer Spiel, mit der Hoffnung, dass die Ukrainischen Soldaten mal so Richtig zeigen können was sie so drauf haben :(


General ich halte das für einen blutigen Konflikt bin aber Realist. Gründe siehe auch oben. Wenn die ukr. Soldaten nach einiger sofortigen Einigung zum Frieden wäre ich der Erste wo sich freut. Oder auch die Sepa Soldaten usw.

Das wird aber nicht passieren da es ein Frozen Conflikt wird wo sich beide Seiten wie in Georgien usw. auf die Lauer legen werden.

DG
Ja Cobra, dass ist doch alles ganz toll! Die Ukraine wird es den Seperatisten noch so Richtig zeigen, am besten noch mit Scorerpunkten nicht wahr? Sorry, will Dich wirklich nicht beleidigen, aber Du schreibst hier wie ein Unreifer Jugendlicher der Spass daran hat welche Panzer wo rollen :dead:


Keine Argumente mehr dann zur Person wie üblich :) General ich zeige nur Fakten auf. Die Ukraine kann im Monat Summe X an Panzern und Gerät bauen, die Sepas nicht. Die Ukraine kann die Luftwaffe neu aufbauen, die Sepas haben keine.

In einem Krieg mit Verlusten gewinnt auch die Seite wo der Ersatz besser nachkommt und das hat nix mit dem Rollen von Panzern zu tun. Russland wird ab dem Level X an Verlusten keinen Ausgleich mehr leisten da zu teuer.


Die Seperatisten sind aktuell in der Lage, dass wann und wie nach belieben zu bestimmen! Es ist KIEV die warten müssen, vielleicht nutzen sie ja die Zeitspanne um Innenpolitisch Ihre anderen große Probleme zu lösen.

PS. Erneut kein so guter Beitrag von Dir Cobra !


Erneut zur Person :) Kiew sitzt in Stellungen, hat mobile Reserven und die Sepas können gerne die Stellungen angreifen. Das wird dann so enden wie bisher. Aktuell wird man aber einige Tage an Ruhe haben hoffentlich
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Re: Gibt Kiew den Donbass auf?

Beitragvon Cobra9 » Do 3. Sep 2015, 08:27


DG
Verstehe ich das Richtig, dass man in der Ukraine in 5 Jahren "mit den Streitkräften der Nato-Staaten auf Augenhöhe sein will" :eek: ?


Ohhhhhh Gott die Ukraine wird westliche Mlitärtechnik einsetzen und nichts aus Russland :eek: :eek:
Hast Du im Ernst geglaubt man wird weiterhin aus russ. Technik setzen oder auf uralt Technik aus Sowjetzeiten ?


Man sagte das man sein Militär technisch den Standarts der NATO angleichen will. Was ist daran das Problem ? Ich glaube kaum das die Ukraine ein Militärbudget wie die gesamte NATO finanzieren kann :)

DG
Das bedeutet ja dann, dass man auf die jüngste Waffenruhe gar keinen Wert legt und auf das Abkommen Minsk2 einen "fröhlichen" läßt :rolleyes:

Danke für diese ANTI WESTLICHE Information aus Kiev .


Das bedeutet nur man gibt die Ansrpüche auf ukr. Staatsgebiete nicht auf.Täte man das würden einem Millarden vor Gerichten entgehen die Russland zu zahlen haben wird. Einige Verfahren haben Banken, Unternehmen usw schon angestrengt. Die Ukraine ist noch dabei die Werte zu ermitteln und wird dann auch vor Gericht ziehen. Alleine die Schiffe sind einige hundert Millionen Euro wert die Russland sich gekapert hat. Wird teuer. Auch die Ukraine weiss das die Krim weg ist. Nur ds öffentlich sagen wäre die eigene Position schwächen und wenn man Russland am Geldbeutel packen kann nur zu. Zahlen die doch aus der Porto Kasse :)
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Re: Gibt Kiew den Donbass auf?

Beitragvon Der General » Fr 4. Sep 2015, 02:47

Cobra9 hat geschrieben:Falsch. Solche Aussagen stammen von Dir in mehr als einem Beitrag und in dem Kontext ist der Schluss zulässig das Du gerade versucht eine Aussage von Dir zu entkräften


Nein Cobra, da irrst Du Dich. Lies einfach nochmal was ich geschrieben habe. Mit keinem Beitrag habe ich geschrieben/behauptet, dass "Söldner" die Personalprobleme der Ukrainischen Armee lösen.

Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass es massive Personalprobleme gibt und jetzt auch Söldner rekrutiert werden.

Cobra9 hat geschrieben:Was man Dir realtiv schnell und klar als falsch aufzeigen konnte :) Die Einheiten haben Sollsträke, wachsen sogar langsam an auf die Planziele.


Cobra, bist Du jetzt neuerdings der Ukrainische Armeechef, oder woher weißt Du was die "Planziele" oder "Sollstärke" der Ukrainischen Armee sind :?: Im übrigen, hat mir bislang niemand etwas schnell "aufgezeigt" was falsch und auch klar sei.

Cobra9 hat geschrieben:Ausrüstung wird ausreichend zugeführt, Ausbildung ist besser geworden. Möchtest Du mal lesen was die Armee erhält an Material usw. ? Kann ich Dir gerne ausführen wobei ich nicht glaube das Du es akzeptieren würdest was die Zahlen belegen


Akzeptieren, ist nicht der Punkt, eher interessiert mich das gar nicht, weil es aktuell auch völlig Unwichtig ist.

Cobra9 hat geschrieben:Nur ein Beispiel. Bis Ende 2014 ca. 36 aktive T84 im Bestand, akutell sind es rund 196 die man mobil gemacht hat. Zahlen entnimm der Hersteller Firma, da Russisch. In diesem Monat laufen weitere 42 Panzer zu.


SUPER SPITZENKLASSE !! Hätte ich der Ukraine, die kurz vor der Staatspleite steht, gar nicht zugetraut. Haben diese Panzer denn auch ausreichend Russischen DIESEL :D

Cobra9 hat geschrieben:Du hast eine tolle Logik :D Wenn keine Kämpfe herschen, die Lage besser wird, Ausrüstung usw. bereitgestellt wird dann sinkt die Moral bei der Truppe. Weil ohne Gefechte keine hohen Verluste zu erwarten sind müssten die Soldaten ja abhauen.


Wenn keine Verluste zu erwarten sind, sinkt also die Moral der Truppe?! So so sehr interessant :rolleyes:

Cobra9 hat geschrieben:Passierte aber selbst während der schlimmsten Kämpfe recht selten. Zum Thema Sölnder.....siehst Du falsch. Ich kenne Söldner Verbände die sind besser als reguläre Verbände. Fremdenlegion als Beispiel. Kommt nur drauf an was man draus macht.


Über was sollen wir jetzt hier streiten? Wenn DU persönlich Söldner "Verbände" kennst die "besser" sind als Armeen dann farge ich mich, ob ich Dir Gratulieren soll oder Dir eher mein Bedauern mitteilen darf? :(

Cobra9 hat geschrieben:Das war volkommen falsch den es hat dazu geführt das man sich auf Russland verlassen hatte und verraten wurde. Budapester Abkommen. Die Ukraine wird sich das merken und zur Verteidung eine starke Armee aufbauen.


Nun ja, wenn Du meinst das "Aufrüstung" der Streitkräfte der beste Weg ist bitte. Meiner Meinung nach, hätte man lieber Gelder für die "innere Sicherheit" ausgeben sollen, um somit einen gewaltsamen Regierungssturz eines Demokratisch gewählten Staatsoberhaupt verhindern können.

Cobra9 hat geschrieben:Du redest einfach nur Blödsinn ohne Hintergrund aus irgendwelchen Blogs nach. Möchtest Du mal Dir die Berichte der OSZE und UNO zuführen ? Dann reden wir weiter.


Nein, ist kein Blödsinn sondern Fakt! Meine Informationen habe ich nicht aus " irgendwelchen Blogs", sondern schlicht und einfach aus Originalen Youtube Videos die LIVE per Helmcams hochgeladen wurden. Eine bessere "Kriegsberichterstattung" gibt es gar nicht ;)

Cobra9 hat geschrieben:Außerdem nett das Du ein Kriegsverbrechen zugibst offen. Kampf in urbane Strukturen zu verlegen wo Zivilisten leben ist ein Verstoss gegen die Genver Konventionen :) = Kriegsverbrechen. Und Das Du nicht in der Lage bist die Ausrüstung der Sepas nachzuschlagen zeugt davon das Du entweder nicht in der Lage bist oder nicht willst.
Steht alles nachlesbar im Netz. Ein T72 ist ein kein Traktor mal nebenbei


Sehr schön, zeigen mir doch Deine Sätze hier, dass Du Dich tatsächlich nur von "Amerikanischen Wochenmagazinen" informierst :rolleyes:

Richtig ist, wie ich zuvor schon geschildert habe, dass sich die Seperatisten aus "offenen" Gebiete am Anfang zurückgezogen haben!
In diesen Vororten umgeben von Häusern ect. sind die Menschen aber schon längst geflohen, es sind vielmehr Ruinen die als Verteidigungszonen dienen. "Kriegsverbrechen" kann man höchstens der Kiev Junta anrechnen, da diese Artilleriegeschosse in diese Verteidigungszonen abfeuern obwohl sie nicht wissen ob es noch Zivilisten gibt!

Cobra9 hat geschrieben:Stellst Du dich jetzt absichtlich so an ? Eines der größten Panzerwerke ist hier:

Kharkiv Morozov Machine Building Design Bureau - KMDB

Das größte Reservedepot liegt da auch. Die Ukraine hat eine sehr große Rüstungsindutrie und nein die ist nicht zentral in Donezk falls das kommt. Wäre ja die nächste Logik bei Dir. Ukrainian Defense Industry /Ukroboronprom mal googeln :)

T84 Oplot, Bulat


Eine Quelle die Du sonst immer verlinkst wäre schön. Natürlich auch der Nachweiß wieviele Panzer pro Tag vom Band gehen ;)

Cobra9 hat geschrieben:Du verbreitest Gerüchte und Unwahrheiten. Die Zahlen sind stabil, siehe OSZE Berichte nach Zählungen. Ausrüstung wurde neu beeschafft und zugeführt. Sieh T64, T84 usw. usw.......und jetzt bekommt noch einige hunder T72 mit Upgrade aus dem Depot :)


Ich verbreite keine Gerüchte oder Unwahrheiten. "Meine" Quellen müssen sich vor Deinen Amerikanischen Wochenmagazinen sicherlich nicht verstecken ;)

Cobra9 hat geschrieben:Glaubst Du ich habe jetzt die große Moralkrise weil Sepas nach einem Angriff gegen eine befestigte Stellung einige Verluste einfahren mussten ? Die Speas wo angriffen haben das auf eigenes Risiko getan oder willst Du sagen die wurden wie unter Stalins Roter Armee gezwungen ? Wäre ja interessant zu wissen. Ich hab dafür keine Infos


UND ich habe keine Infos darüber, dass die Seperatisten überhaupt irgendwo "angegriffen" haben. KIEV ist es der die "Terrormission" beenden möchte bzw. es ist die Ukrainische Armee die eigentlich angreift. Ist das "Pulver" verschossen gibt es aber durchaus diverse Einkesselung durch die Bergarbeiter und Traktorfahrer.

Cobra9 hat geschrieben:An anderer Stelle habe ich klar aussegedrückt das mir ALLE Opfer leid tun in dem Konflikt. Aber aus dem Grund das ich immer noch meine das hätte von Anfang an anders gelöst werden können durch die Sepas. Muster Schottland. Nur wenn jemand freiwlilig in einer Rebellenarmee kämpft sollte die Person sich darüber im klaren sein das man dabei Tod oder schwere Verletzungen bei Gefechten als Risiko eingeht. Das ist die Realität wo ich dann auch sage ist deren Entscheidung gewesen wo sich dem Kampf gegen die Ukraine verschrieben haben.


Gut das Du das jetzt noch einmal klarstellst :thumbup:

Cobra9 hat geschrieben:Außerdem ganz kalte Gleichung....je weniger mili. Stärke eine Seite hat desto eher wird man Verhandlungen zustimmen. Die Sepas brauchten den 1. September dringender als die Ukraine.


OK, ist Deine Meinung und die akzeptiere ich.

Cobra9 hat geschrieben:General ich halte das für einen blutigen Konflikt bin aber Realist. Gründe siehe auch oben. Wenn die ukr. Soldaten nach einiger sofortigen Einigung zum Frieden wäre ich der Erste wo sich freut. Oder auch die Sepa Soldaten usw.
Das wird aber nicht passieren da es ein Frozen Conflikt wird wo sich beide Seiten wie in Georgien usw. auf die Lauer legen werden.


Das ist klar. Selbstverständlich wird man noch die Positionen halten. Ist aber auch kein Wunder wenn man die jüngsten Äusserungen wie z.B. des Janzeniuk hört. Für mich sind das keine guten Politiker, sondern LAIEN die diesem "Konflikt" alles andere als gut tun.

Cobra9 hat geschrieben:Keine Argumente mehr dann zur Person wie üblich :) General ich zeige nur Fakten auf. Die Ukraine kann im Monat Summe X an Panzern und Gerät bauen, die Sepas nicht. Die Ukraine kann die Luftwaffe neu aufbauen, die Sepas haben keine.


Also ich habe noch reichlich Argumente, aber Natürlich wird es bei solchen Debatten auch Persönlich! Ist doch auch völlig normal und gehört (Politisch) dazu. Solange es nicht unter die Gürtellinie geht, wie z.B. "Vollpfosten" usw., sollte man das aushalten können.

Cobra9 hat geschrieben:In einem Krieg mit Verlusten gewinnt auch die Seite wo der Ersatz besser nachkommt und das hat nix mit dem Rollen von Panzern zu tun. Russland wird ab dem Level X an Verlusten keinen Ausgleich mehr leisten da zu teuer.


Nachdem nun fast Weltweit von den Medien "manipuliert", feststeht das Putin die Seperatisten militärisch unterstützt, glaubst Du doch nicht im ernst daran, dass diese Seperatisten letztendlich noch von der Ukr. Armee "überrollt" werden oder?

Da kann die Ukraine noch so viele Panzer oder Söldner ins Feld schicken, die Seperatisten werden immer mindestens Dreichfach an Zuwachs haben ;) Putin, kann sich das Politisch gar nicht mehr erlauben, der Mediale Druck ist schon zu groß, notfalls wird er ganz Öffentlich in die Ukraine einmarschieren!

Aktuell ist es aber so, dass offensichtlich die Waffenruhe anhält. GUT für beide Seiten!

Cobra9 hat geschrieben:Erneut zur Person :) Kiew sitzt in Stellungen, hat mobile Reserven und die Sepas können gerne die Stellungen angreifen. Das wird dann so enden wie bisher. Aktuell wird man aber einige Tage an Ruhe haben hoffentlich


Du siehst und gibst es ja jetzt selber zu, dass sich die Lage verändert hat. Aus einer "Vernichtung der Terroristen" sitzt nun Kiev in Stellungen und verteidigt diese nur noch.

Von daher ist also meine Behauptung, dass Kiev bzw. die Armee mit dem Rücken zur Wand steht also doch nicht so falsch nicht wahr?

Cobra; Waffenruhe muß jetzt halten und es müssen Diplomatische Wege eingeleitet werden. Eine Abspaltung einiger Regionen im Osten der Ukraine ist der Preis für den Gewaltsamen Regierungssturz von Rechtsradikalen die höchstwahrcheinlich auch von "Aussen" unterstützt wurden.

Die Gerechtigkeit setzt sich immer durch!

grüsse
Zuletzt geändert von Der General am Fr 4. Sep 2015, 02:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Gibt Kiew den Donbass auf?

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 4. Sep 2015, 03:39

Der General » Donnerstag 3. September 2015, 02:03 hat geschrieben:
Verstehe ich das Richtig, dass man in der Ukraine in 5 Jahren "mit den Streitkräften der Nato-Staaten auf Augenhöhe sein will" :eek: ?



Das bedeutet ja dann, dass man auf die jüngste Waffenruhe gar keinen Wert legt und auf das Abkommen Minsk2 einen "fröhlichen" läßt :rolleyes:

Danke für diese ANTI WESTLICHE Information aus Kiev .

Man reagiert auf die Aggressions- und Annexionspolitik des imperialen Nachbarn, weil zu erkennen war, dass die bisherige Neutralität der Ukraine und die gesamteuropäische Sicherheitsarchitektur keinen Schutz mehr bietet.
Entsprechend kommt der Selbstverteidigungsfähigkeit eine größere Bedeutung zu. Einheit und Integrität des Landes bleibt natürlich ein festes Ziel.

Waffenruhe ist die Basis eines Friedensprozesses. Am Ende dieses Prozesses muss aber natürlich der Abzug fremder Truppen stehen und die Wiederherstellung der Integrität ukrainischer Territorien. Das entspricht auch dem internationalen Recht.

Das Seemanöver "Sea Breeze" im Schwarzen Meer drückt den unveränderten Wunsch aus, die Zusammenarbeit im Rahmen der "Partnerschaft für den Frieden" fortzusetzen und multilaterale Sicherheitsperspektiven zu entwickeln.
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Re: Gibt Kiew den Donbass auf?

Beitragvon Cobra9 » Fr 4. Sep 2015, 06:54

DG
Nein Cobra, da irrst Du Dich. Lies einfach nochmal was ich geschrieben habe. Mit keinem Beitrag habe ich geschrieben/behauptet, dass "Söldner" die Personalprobleme der Ukrainischen Armee lösen.

Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass es massive Personalprobleme gibt und jetzt auch Söldner rekrutiert werden.


Die Ukraine schafft die Möglichkeit das die Freiwilligen in die Streitkräfte eintreten dürfen. Die meisten kämpfen schon in Verbänden auf seiten der Nationalgarde. Viel mehr Freiwillige wird der Konflikt nicht anziehen als aktiv sind. Eine Problematik mit der Personalsträke ist nur minimal lösbar. Es gibt keine wirklichen Peronsalprobleme aktuell bei der Sollstärke der Einsatzverbände. Berichte belegen das, Verluste haben massiv abgenommen. Die Anzahl an Rekruten reicht aus um Verluste, Ausscheider nach Dienstzeit usw. zu ersetzen. Die Lage sähe anders aus wenn man wirklich jeden Monat hunderte Tote hätte.

Ist aber nicht der Fall.
gen konnte :) Die Einheiten haben Sollsträke, wachsen sogar langsam an auf die Planziele.[/quote]

DG
Cobra, bist Du jetzt neuerdings der Ukrainische Armeechef, oder woher weißt Du was die "Planziele" oder "Sollstärke" der Ukrainischen Armee sind :?: Im übrigen, hat mir bislang niemand etwas schnell "aufgezeigt" was falsch und auch klar sei.


Nein ich kann lesen was in Berichten steht. Ich habe oft genug gesagt woher die kommen. Kleines Beispiel die OSZE hat den Auftrag die schweren Waffen zu überwachen. Glaubst Du die können das ohne die Ausrüstung zu erfassen usw. ? Die sichern sich auch gegen Verarsche ab. Somit hat die OSZE ein gutes Bild was an der Front ist. Die ukr. Regierung, Info Sites, IRK usw. geben auch Zahlen an. Von Verlusten Rüstungsaufträgen, aktueller Personalstand usw. ist alles zu finden.

Man muss nur wollen. Ich kann jederzeit gerne per PN die Quellen offenlegen da die meisten eben in Russisch oder Ukrainisch sind.

DG
Akzeptieren, ist nicht der Punkt, eher interessiert mich das gar nicht, weil es aktuell auch völlig Unwichtig ist.


Wenig Verluste bei der Ausrüstung bedeutet auch wenig Verluste bei der Truppe :)
DG
SUPER SPITZENKLASSE !! Hätte ich der Ukraine, die kurz vor der Staatspleite steht, gar nicht zugetraut. Haben diese Panzer denn auch ausreichend Russischen DIESEL :D


Mach Dir keine Sorgen der Nachschub ist gesichert. Tja ich glaube zum Thema Geld das der Ukraine keine Wahl blieb. Die sepas haben mit externer Hilfe einen Krieg ins Leben gerufen der massive Auswirkungen hat. Es geht um die Ukraine und da muss die Regierung massive Schritte tun.
DG
Wenn keine Verluste zu erwarten sind, sinkt also die Moral der Truppe?! So so sehr interessant :rolleyes:


Das war die Auslegung dessen was Du so schreibst :)

DG
Über was sollen wir jetzt hier streiten? Wenn DU persönlich Söldner "Verbände" kennst die "besser" sind als Armeen dann farge ich mich, ob ich Dir Gratulieren soll oder Dir eher mein Bedauern mitteilen darf? :(


Wir streiten über gar nichts. Fakt ist nur das Söldner völlig normal sind bei Streitkräften von Staaten und wer das als PR einbringen will sollte mal den Vergleich ins Nachbarland der Ukraine führen :)
DG
Nun ja, wenn Du meinst das "Aufrüstung" der Streitkräfte der beste Weg ist bitte. Meiner Meinung nach, hätte man lieber Gelder für die "innere Sicherheit" ausgeben sollen, um somit einen gewaltsamen Regierungssturz eines Demokratisch gewählten Staatsoberhaupt verhindern können.


Die Aufrüstung ist die Folge dessen das Russland als Schutzmacht seine Rolle missbraucht hat, die Krim sich besorgt hat auf nicht feine Art und noch heute ein Dieb ist oder Pirat. Dazu die Sepas unterstützt im umfangreichen Stil. Die Ukraine wurde in einen Krieg gewzungen welchen man führen muss wenn man die Eigenständigkeit erhalten muss.

Moskau hat durch seine Handlungen nur erreicht das die Ukraine jetzt sofort sich abwendet.

DG
Nein, ist kein Blödsinn sondern Fakt! Meine Informationen habe ich nicht aus " irgendwelchen Blogs", sondern schlicht und einfach aus Originalen Youtube Videos die LIVE per Helmcams hochgeladen wurden. Eine bessere "Kriegsberichterstattung" gibt es gar nicht ;)


Au lustig dann erzähl mal den OSZE Beobachtern, den Helfern vom IRK wegen Toten usw. das man ihre Arbeit mit Youtube erledien kann. Nein ich vertrau lieber der OSZE als Youtube. Oder UN, AI, HRW


DG
Sehr schön, zeigen mir doch Deine Sätze hier, dass Du Dich tatsächlich nur von "Amerikanischen Wochenmagazinen" informierst :rolleyes:


Erzähl Du mal keinen Mist an dem Punkt. Die Genfer Konvention ist ein festr Bestandteil schon sehr lange Zeit. Wenn die Sepas gegen diese verstossen ist das ein Verbrechen.


Alle nicht militärischen Ziele sind zivile Objekte. Diese Objekte dürfen weder angegriffen noch zum Gegenstand von Repressalien gemacht werden (Art. 52 I ZP I). Aus diesem Grund dürfen Kriegshandlungen nur gegen militärische Ziele gerichtet werden (Art. 48 ZP I), die aufgrund ihrer Beschaffenheit, ihres Standorts, ihrer Zweckbestimmung oder ihrer Verwendung zu militärischen Handlungen beitragen und deren gänzliche oder teilweise Zerstörung einen eindeutigen militärischen Vorteil darstellt (Art. 52 II ZP I).

http://www.drk.de/ueber-uns/auftrag/hum ... rukur.html


Durch das Verschanzen in zivilen Gebieten wo auch Zivilisten leben, wie in Donezk, machen die Sepas die Zivilgebiete zu mil. Zielen.
Also zu Kampfzonen. Das hat was mit PR bitte zu tun ? Nix da Fakt. Möchtest Du Youtube Bilder wo Sepas in einem Kindergarten Stellung beziehen direkt neben Wohnhäusern mit Menschen drin....magst doch Youtube

DG
Richtig ist, wie ich zuvor schon geschildert habe, dass sich die Seperatisten aus "offenen" Gebiete am Anfang zurückgezogen haben!
In diesen Vororten umgeben von Häusern ect. sind die Menschen aber schon längst geflohen, es sind vielmehr Ruinen die als Verteidigungszonen dienen. "Kriegsverbrechen" kann man höchstens der Kiev Junta anrechnen, da diese Artilleriegeschosse in diese Verteidigungszonen abfeuern obwohl sie nicht wissen ob es noch Zivilisten gibt!


Na klar aus der Kampflinie aus Donzek usw. sind alle Zivilisten geflohen. Warum sind die noch da in großen Zahlen ? Man weiss das die noch da sind auch auf der ukr. Seite. Aber man lässt sich nicht beschiessen ohne Reaktion.

Und wie aus dem obigen Artikel klar werden dürfte schaffen die Sepas die Grundlage das die ukr. Armee durchaus den Kampf im Stadgebiet führen darf. Lesen, verstehen...
DG
Eine Quelle die Du sonst immer verlinkst wäre schön. Natürlich auch der Nachweiß wieviele Panzer pro Tag vom Band gehen ;)


Die Quelle ist auf Russisch oder Ukr. daher werde ich nicht verlinken. Ich bin ja nicht so blöde gegen die Regeln selber zu verstossen. Aber die Bestellzahlen sind durchaus hier schon gennant worden und der Zulauf ist nachvollziebar. Die Tagesproduktion könnte wenn die Zahlen aus den Janes Quellen stimmen bis zu 36 Panzer betragen, aber DAS ist nicht finanzierbar. Janes bezieht sich auf die Technik am Standort usw. unter Kriegsproduktion.


DG
Ich verbreite keine Gerüchte oder Unwahrheiten. "Meine" Quellen müssen sich vor Deinen Amerikanischen Wochenmagazinen sicherlich nicht verstecken ;)


Ach die OSZE ist jetzt ein Wochenblatt :D Starke Idee. Du Experte mal überlegen was Du schreibst. Die OSZE soll die Kaliber prüfen. Panzer haben deutlich über 100mm. Also was wird die OSZE zählen nach Typ ? Uiiiii kommt die Erkentniss :rolleyes:

AI usw. versuchen ebenfalls die Sache im Auge zu behalten, unter schlechten Grundlagen. Aber Zahlen haben die ganz gute als Quelle. Ares usw. auch da man hier direkte Netze hat. Lies dich mal ein :)

DG

UND ich habe keine Infos darüber, dass die Seperatisten überhaupt irgendwo "angegriffen" haben. KIEV ist es der die "Terrormission" beenden möchte bzw. es ist die Ukrainische Armee die eigentlich angreift. Ist das "Pulver" verschossen gibt es aber durchaus diverse Einkesselung durch die Bergarbeiter und Traktorfahrer.


Ach hat der Fichtenblog vergessen das die Ukrainer angegriffen wurde. Dann mal einen Blick in die TAZ werfen :)
DG
Gut das Du das jetzt noch einmal klarstellst :thumbup:


OK, ist Deine Meinung und die akzeptiere ich.


Ich hab nichts davon wenn Menschen sterben, die tun mir auch leid. Nur dieser Krieg wäre anders vermeidbar gewesen und wer ihn dann führt machte jeweils Fehler. Auch die Ukraine. Aber jetzt ist die Lage eben beschissen.

DG
Das ist klar. Selbstverständlich wird man noch die Positionen halten. Ist aber auch kein Wunder wenn man die jüngsten Äusserungen wie z.B. des Janzeniuk hört. Für mich sind das keine guten Politiker, sondern LAIEN die diesem "Konflikt" alles andere als gut tun.


Politiker die mit Situationen überfordert sind ist nix neues. Stichwort Laien....ich kenn wenig Politker die Erfahrung im Krieg haben und die meisten davon gehören nach Den Hag


DG
Also ich habe noch reichlich Argumente, aber Natürlich wird es bei solchen Debatten auch Persönlich! Ist doch auch völlig normal und gehört (Politisch) dazu. Solange es nicht unter die Gürtellinie geht, wie z.B. "Vollpfosten" usw., sollte man das aushalten können.


Das ist meine Meinung in einigen Punkten zusammengefasst und ich habe klar gesagt wenn jemand das als Beleidigung wertet bin ich zu bestrafen. Ich finde er viel ignoriert...sorry der ist oft blind.

DG
Nachdem nun fast Weltweit von den Medien "manipuliert", feststeht das Putin die Seperatisten militärisch unterstützt, glaubst Du doch nicht im ernst daran, dass diese Seperatisten letztendlich noch von der Ukr. Armee "überrollt" werden oder?

Da kann die Ukraine noch so viele Panzer oder Söldner ins Feld schicken, die Seperatisten werden immer mindestens Dreichfach an Zuwachs haben ;) Putin, kann sich das Politisch gar nicht mehr erlauben, der Mediale Druck ist schon zu groß, notfalls wird er ganz Öffentlich in die Ukraine einmarschieren!

Aktuell ist es aber so, dass offensichtlich die Waffenruhe anhält. GUT für beide Seiten!



Wenn die ukr. Armee mit ihrem gesamten Potential eine Offensive starten würde könnte man sich zur Grenze durckkämpfen, dort die Linie schliessen und die Sepas vom Nachschub abhalten. Das wäre möglich. Nur habe ich den starken Verdacht das man in Kiew weiss das die Russen dann direkt eingreifen. Man kann doch die Brüder nicht schutzlos lassen. Die Sepas ohne Nachschub wären schnell am Ende technisch gesehen.

Die Waffenruhe ist gut da man Luft schnappen kann als Zivilist. Eventuell mal Ruhe findet. Gilt auch für Soldaten
DG
Du siehst und gibst es ja jetzt selber zu, dass sich die Lage verändert hat. Aus einer "Vernichtung der Terroristen" sitzt nun Kiev in Stellungen und verteidigt diese nur noch.

Von daher ist also meine Behauptung, dass Kiev bzw. die Armee mit dem Rücken zur Wand steht also doch nicht so falsch nicht wahr?


Mit dem Rücken zur Wand würde bedeuten man hat hohe Verluste usw. und müssten den Krieg beenden. Das ist aber falsch. Die Ukraine kann in der Zeit in Ruhe die Aufrüstung fortsetzen um bereit zu sein falls die Notwendigkeit besteht. Dazu ist man in festen Stellungen was kaum Probleme bedeutet.

DG
Cobra; Waffenruhe muß jetzt halten und es müssen Diplomatische Wege eingeleitet werden. Eine Abspaltung einiger Regionen im Osten der Ukraine ist der Preis für den Gewaltsamen Regierungssturz von Rechtsradikalen die höchstwahrcheinlich auch von "Aussen" unterstützt wurden.

Die Gerechtigkeit setzt sich immer durch!

grüsse[


General die besetzen Gebiete ist alles was sich abspalten wird und will. Verabschiede Dich von Illusionen das die Städte wie Mariupol usw. folgen. Die Einwohner dort wollen nicht :)
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Re: Gibt Kiew den Donbass auf?

Beitragvon Nomen Nescio » Fr 4. Sep 2015, 07:01

Der General » Do 3. Sep 2015, 00:58 hat geschrieben:Die Seperatisten sind aktuell in der Lage, dass wann und wie nach belieben zu bestimmen! Es ist KIEV die warten müssen, vielleicht nutzen sie ja die Zeitspanne um Innenpolitisch Ihre anderen große Probleme zu lösen.

wichtiger ist, wieso sie in dieser lage sind. gib mal darauf eine antwort statt eine nicht untermauerte bemerkung zu machen.
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Re: Gibt Kiew den Donbass auf?

Beitragvon Doktor Schiwago » Fr 4. Sep 2015, 09:13

Cobra9 » Do 3. Sep 2015, 08:46 hat geschrieben:und jetzt bekommt noch einige hunder T72 mit Upgrade aus dem Depot :)

Ach was.
Wo doch hier immer steif und fest behauptet wurde, die gesichteten T72 könnten ja nur ausschließlich Panzer der regulären russischen Armee sein und seien ein "unumstößlicher Beweis" für die jeweils nächste Propaganda-Ente von angeblich einrückenden russischen Panzerkolonnen (mit wechselnden Zahlen, mal 900, mal 20, mal 32, mal 50, je nach aktuellem Bedarf).
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Re: Gibt Kiew den Donbass auf?

Beitragvon Cobra9 » Fr 4. Sep 2015, 09:52

Doktor Schiwago » Fr 4. Sep 2015, 10:13 hat geschrieben:Ach was.
Wo doch hier immer steif und fest behauptet wurde, die gesichteten T72 könnten ja nur ausschließlich Panzer der regulären russischen Armee sein und seien ein "unumstößlicher Beweis" für die jeweils nächste Propaganda-Ente von angeblich einrückenden russischen Panzerkolonnen (mit wechselnden Zahlen, mal 900, mal 20, mal 32, mal 50, je nach aktuellem Bedarf).


Also das übliche um DS mal wieder zu erklären was der Vorgang bedeutet. Bis jetzt mit dem heutigen Tag hat die kr. Armee keine T72 im aktiven Dienst. Es gibt Beute T72 aber nur 4-5. Das sind aber keine Systeme der ukr. Streitkräften wo aktiv waren. Die Ukraine verwendet nur T64 und T84 bisher, auch in Varianten. Darauf ist die Fertigung auch ausgerichtet. Jetzt hat die Ukraine mit Polen verhandelt um Depot T72 upgraden zu können für einen günstigen Kaufpreis. Auf den Standart soll es gehen


https://de.m.wikipedia.org/wiki/PT-91

Das bedeutet aber dieses Upgrade kommt erst moch. Die Bauteile usw. hat die Ukraine gar nicht für die PT91. Kommen zum größten Teil aus dem Ausland. Nur weil die Ukraine hier unterstützt wird wird es T72 für die Ukraine aktiv geben. Nebenbei hat die Ukr. dann NATO Technik Standarts erfüllt. Glaubst zu dem ganzen Deal sagt Kiew dann Nein ?

Nur die Mühe alte Depot T72 sonst auf Bulat oder Oplot Technik zu trimmen wäre dumm gewesen und eh nicht finazierbar
Leben ist das was passiert, während du beschäftigt bist, andere Pläne zu machen.

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