Gibt Kiew den Donbass auf?

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HugoBettauer

Re: Gibt Kiew den Donbass auf?

Beitragvon HugoBettauer » Mi 2. Sep 2015, 13:22

robro43 » Mi 2. Sep 2015, 13:03 hat geschrieben:
Eine Offensive gegen Mariupol war immer die letzte Hoffnung der Kriegstreiber und Spieler die verzückt ihre Zinnsoldaten, Panzer etc. zählen und im Sandkasten bewegen denn sie selber haben ja keinen Blutzoll zu leisten und können es daher anscheinend kaum erwarten das der "Film" endlich wieder weiter geht.


Es war ein regelmäßiges Thema in deutschen Medien, ständig hat einer "davor gewarnt" oder es als angebliche Strategie der Unabhängigen verkauft - dabei haben die von einer Landgrenze zur Krim wenig, sie haben ja schon eine Landgrenze zum russischen Festland und gegen den Willen der Ukraine würden sie wohl auf mittlere Sicht keinen eigenen Seehandel treiben können.

https://www.tagesschau.de/ausland/us-ge ... e-101.html
http://www.tagesschau.de/ausland/ukrain ... n-101.html

Die Ukraine hat nur noch eine Chance wenn sie die Verfassungsänderung mit weitgehender Autonomie
der separierten Gebiete im Rahmen einer Bundesrepublik durchbekommt, danach halte ich sehr vieles für möglich, auch eine Aussöhnung, vor allem nach einer Neuwahl ohne Einmischung von außen.

Die Frage ist, wie das durchzusetzen wäre. Keine der außenstehenden Parteien würde auf Unterstützung ihrer Champions verzichten - und das entspricht dem, was seit der Unabhängigkeit immer passierte.

Man sollte den Menschen endlich ihren Frieden und ihre Unversehrtheit gönnen und die Unterstützung der nationalistischen und faschistischen Strömungen in der Ukraine aufgeben.

Ich gönne ihnen allen den Frieden, ob nun in einer Bundesrepublik nach bosnischem Vorbild oder getrennt.
Allerdings glaube ich, dass die Machthaber beider Parteien auch ein wenig Angst vor der Zeit nach dem Krieg haben.

Bedrohlich wird es für die Putschisten in Kiew wenn die Waffenruhe länger als eine Woche anhält und die privaten Freiwilligen-Bataillone nicht mehr für die üblichen Provokationen im Osten sorgen denn die reguläre Armee scheint nicht dazu bereit zu sein und Banderas Horden scheinen sich in Kiew aufzuhalten um die zweite Lesung zur Verfassungsänderung entsprechend zu "beschützen".

Für sich genommen bedrohlich ist das auch noch nicht, schließlich zielt die Politik der Unabhängigen nicht auf einen Einmarsch in Kyev.
robro43

Re: Gibt Kiew den Donbass auf?

Beitragvon robro43 » Mi 2. Sep 2015, 13:41

SoleSurvivor » Mi 2. Sep 2015, 13:22 hat geschrieben:
Es war ein regelmäßiges Thema in deutschen Medien, ständig hat einer "davor gewarnt" oder es als angebliche Strategie der Unabhängigen verkauft - dabei haben die von einer Landgrenze zur Krim wenig, sie haben ja schon eine Landgrenze zum russischen Festland und gegen den Willen der Ukraine würden sie wohl auf mittlere Sicht keinen eigenen Seehandel treiben können.

https://www.tagesschau.de/ausland/us-ge ... e-101.html
http://www.tagesschau.de/ausland/ukrain ... n-101.html


Die Frage ist, wie das durchzusetzen wäre. Keine der außenstehenden Parteien würde auf Unterstützung ihrer Champions verzichten - und das entspricht dem, was seit der Unabhängigkeit immer passierte.


Ich gönne ihnen allen den Frieden, ob nun in einer Bundesrepublik nach bosnischem Vorbild oder getrennt.
Allerdings glaube ich, dass die Machthaber beider Parteien auch ein wenig Angst vor der Zeit nach dem Krieg haben.


Für sich genommen bedrohlich ist das auch noch nicht, schließlich zielt die Politik der Unabhängigen nicht auf einen Einmarsch in Kyev.


Für sich genommen bedrohlich ist das auch noch nicht, schließlich zielt die Politik der Unabhängigen nicht auf einen Einmarsch in Kyev

Die Bedrohung ging und geht auch nicht von den Separatisten aus sondern ganz eindeutig vom "rechten Sektor" und seinen schwer bewaffneten Einheiten im Zusammenhang mit der anstehenden Verfassungsänderung, wozu es "dank" ihnen auch ganz sicher nicht kommen wird und sie waren schon die treibende Kraft beim blutigem Putsch mit mehr als 100 Toten auf dem Maidan gerade der anscheinend so geringe Rückhalt in der Bevölkerung sollte Anlass zu Überlegungen über die funktionierende Demokratie in der Ukraine geben und wer tatsächlich die Macht per vorgehaltener Kalaschnikow dort ausübt.
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Re: Gibt Kiew den Donbass auf?

Beitragvon zollagent » Mi 2. Sep 2015, 13:44

robro43 » Mi 2. Sep 2015, 14:41 hat geschrieben:
Für sich genommen bedrohlich ist das auch noch nicht, schließlich zielt die Politik der Unabhängigen nicht auf einen Einmarsch in Kyev

Die Bedrohung ging und geht auch nicht von den Separatisten aus sondern ganz eindeutig vom "rechten Sektor" und seinen schwer bewaffneten Einheiten im Zusammenhang mit der anstehenden Verfassungsänderung, wozu es "dank" ihnen auch ganz sicher nicht kommen wird und sie waren schon die treibende Kraft beim blutigem Putsch mit mehr als 100 Toten auf dem Maidan gerade der anscheinend so geringe Rückhalt in der Bevölkerung sollte Anlass zu Überlegungen über die funktionierende Demokratie in der Ukraine geben und wer tatsächlich die Macht per vorgehaltener Kalaschnikow dort ausübt.

Wie immer "der hat zuerst zurückgeschlagen". So ein Quatsch. Es gab keine rechten Übergriffe im Donbass, aber das Erstürmen von Opernhäusern und Verwaltungsgebäuden. Offenbar ist jeder Vorwand recht, um die Gewalt zu rechtfertigen.
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
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Re: Gibt Kiew den Donbass auf?

Beitragvon robro43 » Mi 2. Sep 2015, 14:02

zollagent » Mi 2. Sep 2015, 13:44 hat geschrieben:Wie immer "der hat zuerst zurückgeschlagen". So ein Quatsch. Es gab keine rechten Übergriffe im Donbass, aber das Erstürmen von Opernhäusern und Verwaltungsgebäuden. Offenbar ist jeder Vorwand recht, um die Gewalt zu rechtfertigen.


Immerhin ein Stück Wahrheit: Quatsch...kurz und prägnant....schon möglich daß unter Aluhüten die Zeit stehen bleibt, sie tut es aber nicht wirklich wie ich hiermit gerne belege:
http://de.sputniknews.com/politik/20150 ... 98726.html ....sogar die Tagesschau der ARD kam nicht umhin darüber zu berichten....und das ist ganz sicher nur der Anfang.
Zuletzt geändert von robro43 am Mi 2. Sep 2015, 14:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Gibt Kiew den Donbass auf?

Beitragvon Cobra9 » Mi 2. Sep 2015, 14:07

robro43 » Mi 2. Sep 2015, 15:02 hat geschrieben:
Immerhin ein Stück Wahrheit: Quatsch...kurz und prägnant....schon möglich daß unter Aluhüten die Zeit stehen bleibt, sie tut es aber nicht wirklich wie ich hiermit gerne belege:
http://de.sputniknews.com/politik/20150 ... l....sogar die Tagesschau der ARD kam nicht umhin darüber zu berichten....und das ist ganz sicher nur der Anfang.


Davon `?

Der von Ihnen aufgerufene Link funktioniert nicht mehr oder wurde gelöscht

Weiterlesen: http://de.sputniknews.com/politik/20150 ... z3kaPW6I1r

Das ist ja keine Meldung ;)
Zuletzt geändert von Cobra9 am Mi 2. Sep 2015, 14:08, insgesamt 1-mal geändert.
Leben ist das was passiert, während du beschäftigt bist, andere Pläne zu machen.
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Re: Gibt Kiew den Donbass auf?

Beitragvon robro43 » Mi 2. Sep 2015, 14:45

Cobra9 » Mi 2. Sep 2015, 14:07 hat geschrieben:
Davon `?

Der von Ihnen aufgerufene Link funktioniert nicht mehr oder wurde gelöscht

Weiterlesen: http://de.sputniknews.com/politik/20150 ... z3kaPW6I1r

Das ist ja keine Meldung ;)


:mad2: Da kam mir wohl die "Tagesschau" zu dicht an den Link und hat die Information gekonnt verhindert....tschuldigung aber etwas Spaß sollte sein dürfen ohne allzu große Nähe zur Tagesschau
funktioniert es dann auch wieder mit der Nachricht:

http://de.sputniknews.com/politik/20150 ... 98726.html
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Re: Gibt Kiew den Donbass auf?

Beitragvon Abensberg » Mi 2. Sep 2015, 14:45

Darkfire » Mi 2. Sep 2015, 13:13 hat geschrieben:
Wieder mal Märchenstunde, ihr habt immer noch keinen einzigen Beweis dafür das die Ukraine die Städte gezielt beschießt.
Im Gegenteil es waren die Vorrückenden Separatisten welche die Städte beschossen haben.
Diese Lüge wird einfach immer und immer wiedererholt bist man daran glaubt.

Ok, ein Krankenhaus wird in Donezk beschossen. Mehrere tote, die spearatisten waren es. Ein Flugzeug fliegt Angriffe ins Stadtzentrum. Tote Passanten, Separatisten waren es. Ein geschoss schlägt in eine Bushaltestelle ein, Separatisten waren es. Wow die haben ja Spaß sich selber zu beschießen. Dein Schwachsinn wie : Beweise, dass man GEZIELT D Städte beschießt kannst du dir stecken lassen. Wenn ich mit arty in eine Stadt rein schieße, dann ist es egal ob gezielt oder nicht.
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Re: Gibt Kiew den Donbass auf?

Beitragvon zollagent » Mi 2. Sep 2015, 14:47

robro43 » Mi 2. Sep 2015, 15:45 hat geschrieben:
:mad2: Da kam mir wohl die "Tagesschau" zu dicht an den Link und hat die Information gekonnt verhindert....tschuldigung aber etwas Spaß sollte sein dürfen ohne allzu große Nähe zur Tagesschau
funktioniert es dann auch wieder mit der Nachricht:

http://de.sputniknews.com/politik/20150 ... 98726.html

Also wieder nichts mit rechter Gewalt im Donbass, die eine "Notwehr" rechtfertigen würde.
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Re: Gibt Kiew den Donbass auf?

Beitragvon robro43 » Mi 2. Sep 2015, 15:06

zollagent » Mi 2. Sep 2015, 14:47 hat geschrieben:Also wieder nichts mit rechter Gewalt im Donbass, die eine "Notwehr" rechtfertigen würde.


Die Rede ist schon lange nicht mehr "von rechter Gewalt" im Donbass sondern von rechter Gewalt in Kiew gegen das PARLAMENT !!!! Wie auch per Link belegt und sogar schon von Cobra leise getadelt, Handgranaten auf Polizei werfen gehört sich ja nun auch wirklich nicht...interessant ist aber auch der Ort wo sich das Ganze abspielte.

Die Karawane ist für Dich uneinholbar bereits weiter gezogen, Du solltest wie gehabt getrost beim Gestern und im Donbass bleiben und Dir nicht allzu viel Neues mehr zumuten.
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Re: Gibt Kiew den Donbass auf?

Beitragvon zollagent » Mi 2. Sep 2015, 15:52

robro43 » Mi 2. Sep 2015, 16:06 hat geschrieben:
Die Rede ist schon lange nicht mehr "von rechter Gewalt" im Donbass sondern von rechter Gewalt in Kiew gegen das PARLAMENT !!!! Wie auch per Link belegt und sogar schon von Cobra leise getadelt, Handgranaten auf Polizei werfen gehört sich ja nun auch wirklich nicht...interessant ist aber auch der Ort wo sich das Ganze abspielte.

Die Karawane ist für Dich uneinholbar bereits weiter gezogen, Du solltest wie gehabt getrost beim Gestern und im Donbass bleiben und Dir nicht allzu viel Neues mehr zumuten.

Aha, es gibt also keine Ursache für angebliche Notwehr, die ja wohl der Grund für den Aufstand im Donbass war. Wenn es diesen Grund aber nicht gab, gehen die Gewalttätigkeiten eindeutig ganz allein auf die Separatisten zurück. Sorry, wird nicht begraben. Kamele können weiterziehen, die Hirten holen sie immer wieder zurück, hier auf den Boden der Tatsachen. Übrigens sind deine "rechten Gewalttätigkeiten im Parlament in Kiew" definitiv kein ausreichender Grund für die Gewalttätigkeiten und Abspaltungstendenzen im Donbass. Hier versucht eine Minderheit, ihren Willen durchzusetzen. Ich weiß, daß du nicht gerne über die Grundlosigkeit der russischen Gewalt redest. Aber wir werden darüber reden, mein Freund. Weitergezogenen Kamelen braucht man nur die Gerte über den Hintern zu ziehen, dann kommen sie schon zurück. ;)
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Re: Gibt Kiew den Donbass auf?

Beitragvon Darkfire » Mi 2. Sep 2015, 16:13

Abensberg » Mi 2. Sep 2015, 14:45 hat geschrieben:Ok, ein Krankenhaus wird in Donezk beschossen. Mehrere tote, die spearatisten waren es. Ein Flugzeug fliegt Angriffe ins Stadtzentrum. Tote Passanten, Separatisten waren es. Ein geschoss schlägt in eine Bushaltestelle ein, Separatisten waren es. Wow die haben ja Spaß sich selber zu beschießen. Dein Schwachsinn wie : Beweise, dass man GEZIELT D Städte beschießt kannst du dir stecken lassen. Wenn ich mit arty in eine Stadt rein schieße, dann ist es egal ob gezielt oder nicht.


Also wieder kein Link oder so ?
Nur deine Behauptung das wäre so oder so gewesen.
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Re: Gibt Kiew den Donbass auf?

Beitragvon robro43 » Mi 2. Sep 2015, 16:22

zollagent » Mi 2. Sep 2015, 15:52 hat geschrieben:Aha, es gibt also keine Ursache für angebliche Notwehr, die ja wohl der Grund für den Aufstand im Donbass war. Wenn es diesen Grund aber nicht gab, gehen die Gewalttätigkeiten eindeutig ganz allein auf die Separatisten zurück. Sorry, wird nicht begraben. Kamele können weiterziehen, die Hirten holen sie immer wieder zurück, hier auf den Boden der Tatsachen. Übrigens sind deine "rechten Gewalttätigkeiten im Parlament in Kiew" definitiv kein ausreichender Grund für die Gewalttätigkeiten und Abspaltungstendenzen im Donbass. Hier versucht eine Minderheit, ihren Willen durchzusetzen. Ich weiß, daß du nicht gerne über die Grundlosigkeit der russischen Gewalt redest. Aber wir werden darüber reden, mein Freund. Weitergezogenen Kamelen braucht man nur die Gerte über den Hintern zu ziehen, dann kommen sie schon zurück. ;)


Zu einer Karawane gehören neben den Kamelen auch ihre Hirten und Führer und ein Kamel ohne Führer ähnelt einem Zollagenten ohne BILD....vielleicht nicht absolut aber doch weitgehend Hilf-
und orientierungslos.. wie stets auf das neue belegt durch: Zitat: Aha, es gibt also keine Ursache für angebliche Notwehr, die ja wohl der Grund für den Aufstand im Donbass war.

schönes Beispiel für Verirrung von der Gegenwart in die Vergangenheit, also es gibt z.Z. in der Tat
anscheinend keinen Grund für die Separatisten für Notwehr, also in der Gegenwart nicht mehr, diese stimmige Schlußfolgerung übernimmst Du allerdings recht frei auch für die Bewertung der Umstände in der Vergangenheit und das scheint mir doch nicht ganz richtig zu sein mit gleichem Recht könntest Du schlußfolgern, wieso berufen diese Russen sich immer noch auf "Notwehr" gegen Nazi-Deutschland,wir bedrohen die doch gar nicht...aber ich vermute Du wirst mir auch hier gedanklich nicht ganz folgen können und auf Deinem Standpunkt beharren, mein Mitgefühl hast Du aber trotzdem.
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Re: Gibt Kiew den Donbass auf?

Beitragvon HugoBettauer » Mi 2. Sep 2015, 16:25

Du musst verstehen, in Deutschland ist man nicht gewohnt, dass bedrohte Minderheiten sich proaktiv um ihre Sicherheit kümmern. Hier meint man aus historischer Erfahrung, die müssten warten, bis sie dran sind.
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Re: Gibt Kiew den Donbass auf?

Beitragvon Darkfire » Mi 2. Sep 2015, 16:25

Schon wieder diese Unterstellung mit der Bildzeitung.
Ist das hier bei manchen eine Manie oder ein Zwang ?
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Re: Gibt Kiew den Donbass auf?

Beitragvon Darkfire » Mi 2. Sep 2015, 16:26

SoleSurvivor » Mi 2. Sep 2015, 16:25 hat geschrieben:Du musst verstehen, in Deutschland ist man nicht gewohnt, dass bedrohte Minderheiten sich proaktiv um ihre Sicherheit kümmern. Hier meint man aus historischer Erfahrung, die müssten warten, bis sie dran sind.


Woher nimmst du diese Erkentniss ?
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Re: Gibt Kiew den Donbass auf?

Beitragvon zollagent » Mi 2. Sep 2015, 16:34

SoleSurvivor » Mi 2. Sep 2015, 17:25 hat geschrieben:Du musst verstehen, in Deutschland ist man nicht gewohnt, dass bedrohte Minderheiten sich proaktiv um ihre Sicherheit kümmern. Hier meint man aus historischer Erfahrung, die müssten warten, bis sie dran sind.

"Proaktiv" ist also ein Pseudonym für Gewalttätigkeiten, bevor was passiert ist? Mir erscheint so langsam die Paranoia als sehr weit verbreitet zu sein.
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Re: Gibt Kiew den Donbass auf?

Beitragvon Gauvain » Mi 2. Sep 2015, 16:37

zollagent » Mi 2. Sep 2015, 16:34 hat geschrieben:"Proaktiv" ist also ein Pseudonym für Gewalttätigkeiten, bevor was passiert ist? Mir erscheint so langsam die Paranoia als sehr weit verbreitet zu sein.


Wie sagt doch der Orkhäuptling in "The Book of unwritten Tales" so schön? "Es war eine vorweggenommene Verteidigung der Heimat im Feindesland." :D
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Re: Gibt Kiew den Donbass auf?

Beitragvon zollagent » Mi 2. Sep 2015, 16:40

robro43 » Mi 2. Sep 2015, 17:22 hat geschrieben:
Zu einer Karawane gehören neben den Kamelen auch ihre Hirten und Führer und ein Kamel ohne Führer ähnelt einem Zollagenten ohne BILD....vielleicht nicht absolut aber doch weitgehend Hilf-
und orientierungslos.. wie stets auf das neue belegt durch: Zitat: Aha, es gibt also keine Ursache für angebliche Notwehr, die ja wohl der Grund für den Aufstand im Donbass war.

schönes Beispiel für Verirrung von der Gegenwart in die Vergangenheit, also es gibt z.Z. in der Tat
anscheinend keinen Grund für die Separatisten für Notwehr, also in der Gegenwart nicht mehr, diese stimmige Schlußfolgerung übernimmst Du allerdings recht frei auch für die Bewertung der Umstände in der Vergangenheit und das scheint mir doch nicht ganz richtig zu sein mit gleichem Recht könntest Du schlußfolgern, wieso berufen diese Russen sich immer noch auf "Notwehr" gegen Nazi-Deutschland,wir bedrohen die doch gar nicht...aber ich vermute Du wirst mir auch hier gedanklich nicht ganz folgen können und auf Deinem Standpunkt beharren, mein Mitgefühl hast Du aber trotzdem.

Jezt wird er patzig. Wenn das Euere Intelligenz ist, gute Nacht. Der Aufstand im Donbass wurde gerade von [den Putinanhängern], auch von dir, mit Gewalttätigkeiten gegen Russischstämmige begründet. Und jetzt kommt heraus, daß es solche Gewalttätigkeiten nie gab. Lügen haben kurze Beine, mein Freund, auch russische.
Zuletzt geändert von NMA am Mi 2. Sep 2015, 19:54, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Spam/Polemik
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Re: Gibt Kiew den Donbass auf?

Beitragvon robro43 » Mi 2. Sep 2015, 17:10

zollagent » Mi 2. Sep 2015, 16:40 hat geschrieben:Jezt wird er patzig. Wenn das Euere Intelligenz ist, gute Nacht. Der Aufstand im Donbass wurde gerade von der Puteria, auch von dir, mit Gewalttätigkeiten gegen Russischstämmige begründet. Und jetzt kommt heraus, daß es solche Gewalttätigkeiten nie gab. Lügen haben kurze Beine, mein Freund, auch russische.


na und wie kurze, denn ich habe ganz sicher an keiner Stelle behauptet das es zu Beginn der so genannten "ATO" Gewalttätigkeiten gegen Russischstämmige gegeben hätte (obwohl es sie vermutlich gegeben hat) der Angriff auf die Separatisten erfolgte im Rahmen der "Anti-Terror-Operation", was danach folgte war, aus meiner Sicht, reine Gegenwehr gegen einen Aggressor der "Staatsgewalt" etwas sehr weit auslegte und wie sich herausstellte...zu weit. Auslöser waren die bedrohlichen Äüßerungen in Bezug auf "Entrussifizierung" und "Russenschweine" abstechen, sie wollten eben nicht solange warten bis sie "dran" gewesen wären, ich kann es ihnen nicht verdenken.

Aber dieser "Drops" scheint gelutscht, mein Thema liegt in der Gegenwart und näheren Zukunft mit Hinblick darauf in wie weit die ukrainische auch meine eigene tangieren könnte, aber es steht Dir frei Dich uneingeschränkt der Vergangenheit zu widmen und die Gegenwart zu ignorieren.

Natürlich erwarte ich keinen Dank von Dir wenn ich Dich gemäß Deines eigenen Mottos auf den Fehler
mit der Vermischung von Vergangenheit und Gegenwart hinweise zumal Du ja in dieser Frage völlig richtig schlußfolgerst :cool:
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Re: Gibt Kiew den Donbass auf?

Beitragvon NMA » Mi 2. Sep 2015, 19:55

Bitte nicht patzig werden, sondern kühl bei der Sache bleiben. Danke!

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