Anrainer des Kaspischen Meeres - Chance und Herausforderung

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EU-Koordination für Russland und Iran aus Deutschland

Beitragvon King Kong 2006 » So 11. Feb 2018, 10:42

TU Ilmenau koordiniert EU-Projekt für Russland und den Iran

Unter der Führung der TU Ilmenau startet ein EU-Projekt zur Modernisierung des Agraringenieurwesens in Russland und im Iran. Durch die Zusammenarbeit von zehn Universitäten soll bis 2020 das Hochschulsystem der beiden Länder reformiert werden, heißt es in einer Mitteilung der TU Ilmenau vom Donnerstag. Dafür sollen ein internationales Netzwerk von Dozenten und Studierenden gebildet und ein Masterstudiengang "Agromechatronik" aufgebaut werden, hieß es. Koordiniert wird der Prozess, der den Wissensaustausch vereinfachen soll, vom Fachgebiet Mechatronik der TU Ilmenau.

http://www.t-online.de/nachrichten/id_8 ... -iran.html
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
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Re: Anrainer des Kaspischen Meeres - Chance und Herausforderung

Beitragvon King Kong 2006 » Mi 21. Feb 2018, 21:39

Aserbaidschan und Iran vertiefen sicherheitspolitische Zusammenarbeit. Lange Zeit waren die Beziehungen angespannt. Nicht zuletzt wegen den Beziehungen Irans zum christlichen Armenien, das mit Aserbaidschan im Clinch liegt und andersherum die Beziehungen Aserbaidschans zu den USA und Israel. Offenbar wird jetzt ein neues Kapitel aufgeschlagen.

Iran, Azerbaijan to Jointly Produce Military Equipment

The agreement was reached in a meeting between Iranian Defence Minister Brigadier General Amir Hatami and Azeri Defence Industry Minister Yavar Jamalov.

http://ifpnews.com/exclusive/iran-azerb ... equipment/


Iran ready to help Azerbaijan increase its military power – defense minister

http://en.apa.az/azerbaijan-military/az ... ister.html


Iran committed to security of its neighbors: Defense minister

http://www.presstv.com/Detail/2018/02/2 ... v-Karabakh


Die Infrastruktur wird weiter vernetzt.

European Transportation Giant Picks Baku To Connect Caspian Region

According to the new service route map, Hupac connects Iran and Europe via a direct overland link across Poland, Ukraine, Turkey and other countries, while the new intermodal hub in Azerbaijan’s capital Baku is to serve as the primary maritime link to reach the networks in Kazakhstan and Turkmenistan.

A large intermodal connection area stretches from destinations in Azerbaijan, Iran, Turkmenistan and Kazakhstan to all of the main European industrial clusters in Germany, Benelux zone, Italy, Poland and Spain.

The Hupac Group is the largest intermodal network operator in Europe. Its network includes connections from the main European economic areas to destinations as far as Russia and the Far East. The Group includes 17 companies across Eurasia, with headquarters located in Switzerland, Italy, Germany, the Netherlands, Belgium, Poland, Russia and China.

https://caspiannews.com/news-detail/eur ... 8-2-16-27/
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Re: Anrainer des Kaspischen Meeres - Chance und Herausforderung

Beitragvon King Kong 2006 » So 29. Apr 2018, 19:59

Aserbaidschan, Iran und Russland wollen weiter daran arbeiten die Elektrizitätsnetzwerke zu integrieren.

Azerbaijan, Iran and Russia to create working group on integration of electro energy systems

http://en.apa.az/azerbaijan_energy_and_ ... stems.html


Armenien will die Isolation durchbrechen. Möglicher Transit, neben Aserbaidschan?

Armenia and Azerbaijan compete to attract Iranian cargo

Iran has been a fairly marginal player in the politics of the South Caucasus, but both Armenia and Azerbaijan are competing to draw it into the region, and by extension, gain a strategic advantage.


Aserbaidschan macht viel Druck, daß Projekte zwischen Armenien und Iran nicht Fahrt aufnehmen. Der Transit soll über Aserbaidschan gehen.

Agreement on the construction of a rail link between the two countries was approved by both governments in 2009. Three years later, Yerevan granted the Dubai-based Rasia FZE Investment Company a 50-year concession by the Armenian government to build and manage the 305-kilometer line. By late 2013, the company had developed a feasibility study for the project, estimating it to cost $3.5 billion.

The project failed to take off, however, after aggressive lobbying by Baku.


Azerbaijanis interpreted that as a signal that Tehran was privileging Azerbaijan over Armenia in its transit to the north. “The way out of Iran is Azerbaijan,” said Azerbaijani MP Rasim Musabekov.

The Rasht-Astara deal, signed between Azerbaijan Railways and Iran Railways, will see Azerbaijan rent the railway line for 15 years, and the terminals for 25 years. It aims to increase bilateral trade between Iran and Azerbaijan from 600,000 tons to 5 million tons per year.

“Azerbaijan hopes the railway will create new jobs for people in the provinces, as well as stimulate the development of local infrastructure across the southern part of the country,” Shahbazov said.


Nevertheless, it does appear to give Azerbaijan a lead in the competition for Iranian transit.

https://eurasianet.org/s/armenia-and-az ... nian-cargo


Die gewaltigen Rohstoffvorkommen in der Kaspisee sind zwischen den Anrainern umstritten. Offenbar konnten sich Aserbaidschan und Iran zumindest teilweise einigen.

Azerbaijan, Iran Reach Breakthrough on Disputed Fields in the Caspian Sea

https://jamestown.org/program/azerbaija ... spian-sea/


Armenien ist im Moment wirklich gebeutelt. Praktisch keine Rohstoffe. Durch die geografische Lage nicht begünstigt. Durch den NATO-Partner Türkei und Aserbaidschan eingekeilt. Und von den USA wegen der Türkei und Aserbaidschan (siehe interessante Rohstoffe und Anrainer an dem Kaspischen Meer) praktisch ignoriert. Da gibts nix zu holen. Geostrategisch gesehen. Bleibt Armenien nur Russland und der Iran. Mögliche Entfremdung der Türkei zur USA und Annäherung Aserbaidschans an Russland und Iran könnte Armenien vielleicht wieder interessanter für die USA machen.
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Re: Anrainer des Kaspischen Meeres - Chance und Herausforderung

Beitragvon King Kong 2006 » Sa 12. Mai 2018, 07:35

Die Eurasische Union wird engere Wirtschaftsbeziehungen mit dem Iran eröffnen. Ein Beitritt ist anvisiert.

Russia and allies to sign trade pact with Iran

The Kremlin said Friday that Russia and its ex-Soviet allies will sign a free-trade pact with Iran, the latest fallout from the US withdrawal from the Iran nuclear deal.

President Vladimir Putin’s foreign affairs adviser, Yuri Ushakov, said, the deal among Iran, Russia, and other members of the Moscow-dominated Eurasian Economic Union is to be signed next week. The group includes Kazakhstan, Belarus, Armenia, and Kyrgyzstan.

https://www.bostonglobe.com/news/world/ ... story.html


Iran

Die Eurasische Wirtschaftsunion und der Iran planen die Weichen für eine gemeinsame Freihandelszone zu stellen.[55]

https://de.wikipedia.org/wiki/Eurasisch ... union#Iran


EAWU und Indien planen Freihandelszone

Die Eurasische Wirtschaftsunion (EAWU) und Indien wollen ab Januar 2018 über die Errichtung einer gemeinsamen Freihandelszone verhandeln. Dies berichtet die belorussische staatliche Nachrichtenagentur Belta.

Der indische Botschafter in Russland, Pankaj Saran, sprach beim 4. Eurasischen Wirtschaftskongress in Moskau über die Pläne einer gemeinsamen Freihandelszone. Durch die Errichtung eines Freihandels könne der Warenumsatz zwischen Indien und den Ländern der EAWU auf 50 bis 60 Milliarden US-Dollar gesteigert werden, erklärte der Diplomat. Die Wirtschaftsunion sei von großem Interesse für Indien. Besonders interessant sei die Zusammenarbeit in den Bereichen IT, Medizin und Dienstleistungen.

https://ostexperte.de/eawu-und-indien-v ... reihandel/


Die EAWU ist sicher nicht die EU, aber sie eröffnet einen riesigen Markt. Alleine schon demografisch.
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Re: Anrainer des Kaspischen Meeres - Chance und Herausforderung

Beitragvon Nomen Nescio » Sa 12. Mai 2018, 11:15

King Kong 2006 hat geschrieben:(29 Apr 2018, 20:59)

Die gewaltigen Rohstoffvorkommen in der Kaspisee sind zwischen den Anrainern umstritten. Offenbar konnten sich Aserbaidschan und Iran zumindest teilweise einigen.

welche rohstoffen denn ?
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
blues über mich: »du bist ein klassischer Liberaler und das ist auch gut so.«
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Re: Anrainer des Kaspischen Meeres - Chance und Herausforderung

Beitragvon SirToby » So 13. Mai 2018, 21:31

Nomen Nescio hat geschrieben:(12 May 2018, 12:15)

welche rohstoffen denn ?


Am Kaspischen Meer gibt es große Öl- und Gasvorkommen.
Daniel Patrick Moynihan: "Sie haben ein Recht auf ihre eigene Meinung! Sie haben kein Recht auf ihre eigenen Fakten!"
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Re: Anrainer des Kaspischen Meeres - Chance und Herausforderung

Beitragvon King Kong 2006 » Sa 19. Mai 2018, 08:53

Iran tritt der Eurasischen Freihandelszone bei.

Iran Agrees Interim Free Trade Zone With Russia-Led Eurasian Union


The EEU also signed a trade and economic cooperation agreement with China, RIA Novosti reported.

https://themoscowtimes.com/news/iran-ag ... nion-61479


Moskau und Teheran wollen u.a. auch auf Kyptowährung umsteigen. Mit dem inflationären Gebrauch von Sanktionen von Trump werden klassische Währungen weiter angegangen und die US-Sanktionswaffe weiter in Frage gestellt.

Iran and Russia Discuss Transacting in Crypto to Avoid International Sanctions

https://cointelegraph.com/news/iran-and ... -sanctions
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Re: Anrainer des Kaspischen Meeres - Chance und Herausforderung

Beitragvon bennyh » Sa 19. Mai 2018, 13:54

King Kong 2006 hat geschrieben:(29 Apr 2018, 20:59)
Armenien ist im Moment wirklich gebeutelt. Praktisch keine Rohstoffe. Durch die geografische Lage nicht begünstigt. Durch den NATO-Partner Türkei und Aserbaidschan eingekeilt. Und von den USA wegen der Türkei und Aserbaidschan (siehe interessante Rohstoffe und Anrainer an dem Kaspischen Meer) praktisch ignoriert. Da gibts nix zu holen. Geostrategisch gesehen. Bleibt Armenien nur Russland und der Iran. Mögliche Entfremdung der Türkei zur USA und Annäherung Aserbaidschans an Russland und Iran könnte Armenien vielleicht wieder interessanter für die USA machen.

Ansonsten gibt es ja noch Georgien.
Es ist schon sehr traurig. Armenien hat mit zwei Konflikten zu kämpfen: Der Weigerung der Türkei, endlich den Völkermord anzuerkennen sowie dem Naghorno Karabakh Konflikt. Daher wird es doppelseitig blockiert. Bei einem derart kleinen Land sehr nachteilig. Es bräuchtr Druck auf die Türkei. Man sollte eigentlich meinen, durch die starke armenische Diaspora in den USA und Europa gäbe es mehr Rückendeckung.
"Dafür bekommst Du ne saftige Sperre, Junge!"
"Bei uns herrschen Regeln. Nimm dich gefälligst zurück, sonst bist du hier raus, aber für immer!"
"Ich kann dir auch eine reinhauen."

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