Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

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HugoBettauer
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon HugoBettauer » So 4. Okt 2015, 07:14

Alter Stubentiger » So 4. Okt 2015, 07:06 hat geschrieben:
No so richtig gut haben die Russen sich in Afghanistan und Tschetschenien nicht geschlagen. Trotz aller Rambo Methoden.

Tschetschenien wäre mit internationaler Unterstützung schneller gegangen. Afghanistan war sehr inkonsequent gemacht. Wie jetzt in Syrien bekamen die Terroristen auch viele US-Waffen.
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon Alter Stubentiger » So 4. Okt 2015, 08:45

HugoBettauer » So 4. Okt 2015, 06:14 hat geschrieben:Tschetschenien wäre mit internationaler Unterstützung schneller gegangen. Afghanistan war sehr inkonsequent gemacht. Wie jetzt in Syrien bekamen die Terroristen auch viele US-Waffen.

Ohne amerikanische Waffen wären die Russen auch nur Besatzer gewesen die gar keine Möglichkeit haben das zerrissene Land zu kontrollieren. Jedem Besatzer blüht dort ein endloser Krieg.

Die Tschetschenen sind bis heute ein Problem. Ganz ohne US-Waffen. Gerade heute ist die russische Armee zwar groß aber schlecht ausgerüstet. Für diese Armee gibt es bis heute No-go-arreas in Tschetschenien. Und der Kadyrow-Clan herrscht nur solange Russland das Regime bezahlt. Eine Söldner-Regierung dessen Staatshaushalt zu 82% von Moskau finanziert wird.

Das neue Russland ist ein Koloss auf tönernen Füßen. Man sollte sich da nicht blenden lassen.
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon zollagent » So 4. Okt 2015, 09:04

Doktor Schiwago » Sa 3. Okt 2015, 21:17 hat geschrieben:Wußte bisher nicht, daß Teile der Obameska zur Selbstreflektion fähig sind.
Respekt! :D

Eine Eigenschaft, die den Bewunderern des großen Bruders völlig abgeht. Und die deshalb auch keine Zukunft haben.
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon zollagent » So 4. Okt 2015, 09:06

Fadamo » So 4. Okt 2015, 07:25 hat geschrieben:

Und diesen Fehler will und wird Putin korrigieren.

Der wird letztlich vor den Trümmern eines Staates stehen, den er an die Wand gefahren hat und der in der Welt weithin isoliert ist. Man sieht es ja jetzt schon.
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon HugoBettauer » So 4. Okt 2015, 09:14

Alter Stubentiger » So 4. Okt 2015, 08:45 hat geschrieben:
Das neue Russland ist ein Koloss auf tönernen Füßen. Man sollte sich da nicht blenden lassen.

Das ist übertrieben, aber prinzipiell richtig. Syrien, Krim und die Wirtschaftsmodernisierung, das wird die nächsten Jahre noch viel Aufwand machen. Für ein Land, dem man alle Nase lang den Zusammenbruch ansagt, ist Russland aber gut vorangekommen. Vor den Schwierigkeiten muss man die Augen dabei nicht verschließen. Die Gefahr, dass nochmal ein Yeltsin an die Macht kommt, besteht zudem.
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon Abensberg » So 4. Okt 2015, 09:19

Alter Stubentiger » So 4. Okt 2015, 09:45 hat geschrieben:Ohne amerikanische Waffen wären die Russen auch nur Besatzer gewesen die gar keine Möglichkeit haben das zerrissene Land zu kontrollieren. Jedem Besatzer blüht dort ein endloser Krieg.

Die Tschetschenen sind bis heute ein Problem. Ganz ohne US-Waffen. Gerade heute ist die russische Armee zwar groß aber schlecht ausgerüstet. Für diese Armee gibt es bis heute No-go-arreas in Tschetschenien. Und der Kadyrow-Clan herrscht nur solange Russland das Regime bezahlt. Eine Söldner-Regierung dessen Staatshaushalt zu 82% von Moskau finanziert wird.

Das neue Russland ist ein Koloss auf tönernen Füßen. Man sollte sich da nicht blenden lassen.

Die Armee ist sogar sehr gut ausgerüstet. Die 90 er sind vorbei. Die Ausrüstung ist für so etwas wie Tschetschenien entwickelt worden. Mini Drohnen große Drohnen. Moderne Luftwaffe. Neue panzer. Infaantriefahezeuge. Elektronische kriaegsführung usw. Als schlecht ausgerüstet würde ich das nicht nennen
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon zollagent » So 4. Okt 2015, 10:07

HugoBettauer » So 4. Okt 2015, 10:14 hat geschrieben:Das ist übertrieben, aber prinzipiell richtig. Syrien, Krim und die Wirtschaftsmodernisierung, das wird die nächsten Jahre noch viel Aufwand machen. Für ein Land, dem man alle Nase lang den Zusammenbruch ansagt, ist Russland aber gut vorangekommen. Vor den Schwierigkeiten muss man die Augen dabei nicht verschließen. Die Gefahr, dass nochmal ein Yeltsin an die Macht kommt, besteht zudem.

Die derzeit aktute Gefahr, die von einem Putin ausgeht, ist für Russland auf Dauer die schlimmere Alternative.
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon Alter Stubentiger » So 4. Okt 2015, 10:57

HugoBettauer » So 4. Okt 2015, 08:14 hat geschrieben:Das ist übertrieben, aber prinzipiell richtig. Syrien, Krim und die Wirtschaftsmodernisierung, das wird die nächsten Jahre noch viel Aufwand machen. Für ein Land, dem man alle Nase lang den Zusammenbruch ansagt, ist Russland aber gut vorangekommen. Vor den Schwierigkeiten muss man die Augen dabei nicht verschließen. Die Gefahr, dass nochmal ein Yeltsin an die Macht kommt, besteht zudem.

Die Wirtschaft beruht nach wie vor auf Rohstoffraubbau. Man kommt einfach keinen Schritt weiter in der Wirtschaft. Ich habe voriges Jahr einen ehemaligen Offizier der roten Armee kennengelernt der an der Wolga nach 1989 ein kleines Geschäft betrieben hat. Der hat mir erzählt daß kein Gewerbe wie in D. entstehen kann weil jeder der ein bißchen Erfolg hat von der Bürokratie ausgebremst und der lokalen Staatsmafia ausgeplündert wird. Darum ist er dann mit seiner deutschstämmigen Frau in die BRD ausgewandert.

Wie will Russland so auf Dauer gegen die Chinesen oder auch nur Westeuropa bestehen?
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon HugoBettauer » So 4. Okt 2015, 11:23

Alter Stubentiger » So 4. Okt 2015, 10:57 hat geschrieben:Die Wirtschaft beruht nach wie vor auf Rohstoffraubbau. Man kommt einfach keinen Schritt weiter in der Wirtschaft. Ich habe voriges Jahr einen ehemaligen Offizier der roten Armee kennengelernt der an der Wolga nach 1989 ein kleines Geschäft betrieben hat. Der hat mir erzählt daß kein Gewerbe wie in D. entstehen kann weil jeder der ein bißchen Erfolg hat von der Bürokratie ausgebremst und der lokalen Staatsmafia ausgeplündert wird. Darum ist er dann mit seiner deutschstämmigen Frau in die BRD ausgewandert.

Wie will Russland so auf Dauer gegen die Chinesen oder auch nur Westeuropa bestehen?

Man muss nicht alles wörtlich nehmen, was Auswanderer erzählen. Öl und Gas sind nach wie vor entscheidende Beiträge zum Wirtschaftsgeschehen und Staatshaushalt. Wenn du mit "nicht vorankommen" meinst, dass der Anschluß an die technische Spitze in vielen Bereichen nicht gelingt, hast du Recht. Wenn du es wörtlich meinst, liegst du falsch.

Zudem widerspricht die Erzählung deines Freundes dem hier viel erzählten Topos, dass der zwar kleine aber erstarkende Mittelstand "Einiges Russland" irgendwann zugunsten einer liberaleren Kraft wegwählen oder wegdemonstrieren werde. Tatsächlich ist beides richtig: Es geht vieles voran, sehr kleinteilig, mit vielen Rückschlägen und es gibt viele drückende Probleme.
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon Fadamo » So 4. Okt 2015, 15:13

Alter Stubentiger » So 4. Okt 2015, 07:06 hat geschrieben:
No so richtig gut haben die Russen sich in Afghanistan und Tschetschenien nicht geschlagen. Trotz aller Rambo Methoden.



Auf jeden Fall besser wie die westliche NATO unter Führung der Amis.
Fazit :Wir sollten Afghanistan ganz in Ruhe lassen und uns zurückziehen.
Politik ist wie eine Hure,die kann man nehmen wie man will
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon von Grimm » So 4. Okt 2015, 15:41

Alter Stubentiger » So 4. Okt 2015, 11:57 hat geschrieben:Die Wirtschaft beruht nach wie vor auf Rohstoffraubbau. Man kommt einfach keinen Schritt weiter in der Wirtschaft. Ich habe voriges Jahr einen ehemaligen Offizier der roten Armee kennengelernt der an der Wolga nach 1989 ein kleines Geschäft betrieben hat. Der hat mir erzählt daß kein Gewerbe wie in D. entstehen kann weil jeder der ein bißchen Erfolg hat von der Bürokratie ausgebremst und der lokalen Staatsmafia ausgeplündert wird. Darum ist er dann mit seiner deutschstämmigen Frau in die BRD ausgewandert.

Wie will Russland so auf Dauer gegen die Chinesen oder auch nur Westeuropa bestehen?


In Deutschland gab es 2014 693.485 Gewerbeabmeldungen.
Die Zahl der Gewerbeanmeldungen ging um ca 28.000 gegenüber dem Vorjahr zurück.
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon Parker » So 4. Okt 2015, 15:49

Fadamo » So 4. Okt 2015, 16:13 hat geschrieben:

Auf jeden Fall besser wie die westliche NATO unter Führung der Amis.
Fazit :Wir sollten Afghanistan ganz in Ruhe lassen und uns zurückziehen.


Was war denn da besser?

Afghanistan hatte damals die Amis nicht in Ruhe gelassen und Bush überhaupt keine andere Wahl, als da einzumarschieren.
Ich weiß, ich weiß, wenn Dein Nachbar mit jemand anderem als Dir Geschäfte machen, will, darfst Du ihn überfallen und Teile seines Staatsgebiets annektieren, wie die Krim, aber wenn jemand einer Terrororganisation den Boden für Ausbildungslager und Stützpunkte bietet, um von da Deine Bürger umzulegen, sind das Kinkerlitzchen.
Zuletzt geändert von Parker am So 4. Okt 2015, 15:51, insgesamt 2-mal geändert.
"Moments later, Quanah wheeled his horse in the direction of an unfortunate private named Seander Gregg and, as Carter and his men watched, blew Gregg's brains out."
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon von Grimm » So 4. Okt 2015, 15:52

Parker » So 4. Okt 2015, 16:49 hat geschrieben:
Was war denn da besser?

Afghanistan hatte damals die Amis nicht in Ruhe gelassen und Bush überhaupt keine andere Wahl, als da einzumarschieren.


Die Taliban stand mit seinen Truppen in Kanada?
Oder war es doch Mexiko?

Hm?
Ah, jetzt habe ich es: Kuba. :)
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon Parker » So 4. Okt 2015, 16:01

von Grimm » So 4. Okt 2015, 16:52 hat geschrieben:
Die Taliban stand mit seinen Truppen in Kanada?
Oder war es doch Mexiko?

Hm?
Ah, jetzt habe ich es: Kuba. :)


Was aus Afghanistan kam endete gar in New York und das weißt Du auch. Wie kommt das, daß ihr Putinliebhaber allesamt keine Freunde von Wahrheit und Co. seid?

Hast ja nicht zufällig den zweiten Teil meines Beitrags weggekürzt, der genau das beantwortete, was Du selbst dann als spöttische Frage daruntersetztest, übrigens ohne die Kürzung kenntlich zu machen, was eine klassische, in vielen Foren sperrwürdige Zitatfälschung darstellt.
Zuletzt geändert von Parker am So 4. Okt 2015, 16:04, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon Perry » So 4. Okt 2015, 16:41

Fadamo » So 4. Okt 2015, 16:13 hat geschrieben:

Auf jeden Fall besser wie die westliche NATO unter Führung der Amis.
.


Ach tatsächlich. :eek:

Inwiefern genau haben sich die Russen während ihres 10-jährigen Krieges "besser geschlagen"?

Bitte einmal die Todesopfer, die Verletzten auf allen Seiten recherchieren, dann die Flüchtlinge - und dann die politischen Folgen.

Das wäre klasse, Fadamo. Fang gleich damit an:
http://magazin-forum.de/news/das-war/da ... owjetunion
Zuletzt geändert von Perry am So 4. Okt 2015, 16:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon Alter Stubentiger » So 4. Okt 2015, 16:49

Fadamo » So 4. Okt 2015, 14:13 hat geschrieben:

Auf jeden Fall besser wie die westliche NATO unter Führung der Amis.
Fazit :Wir sollten Afghanistan ganz in Ruhe lassen und uns zurückziehen.


Besser? Wohl kaum Gerade in Tschetschenien können die Russen sich bis heute nur mit Hilfe einer Söldnerregierung halten. Nimmt hier nur keiner wahr weil es ja eine Informationssperre gibt. Pressefreiheit ist in Russland ja nicht gegeben.
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon Alter Stubentiger » So 4. Okt 2015, 16:54

von Grimm » So 4. Okt 2015, 14:41 hat geschrieben:
In Deutschland gab es 2014 693.485 Gewerbeabmeldungen.
Die Zahl der Gewerbeanmeldungen ging um ca 28.000 gegenüber dem Vorjahr zurück.


Wenn du was melden möchtest wäre eine Quelle nett wo man überprüfen kann wie stichhaltig deine Zahlen sind. Oder ob du nur das schreibst was dir passt und den Rest ausblendest.
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon Alter Stubentiger » So 4. Okt 2015, 16:56

Parker » So 4. Okt 2015, 15:01 hat geschrieben:
Was aus Afghanistan kam endete gar in New York und das weißt Du auch. Wie kommt das, daß ihr Putinliebhaber allesamt keine Freunde von Wahrheit und Co. seid?

Hast ja nicht zufällig den zweiten Teil meines Beitrags weggekürzt, der genau das beantwortete, was Du selbst dann als spöttische Frage daruntersetztest, übrigens ohne die Kürzung kenntlich zu machen, was eine klassische, in vielen Foren sperrwürdige Zitatfälschung darstellt.


Putinisten sind so.
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon Alter Stubentiger » So 4. Okt 2015, 17:14

Atheist » Mi 1. Jul 2015, 18:44 hat geschrieben:
Das ist eine völlig untaugliche Nebelkerze, denn eine unabhängige islamistische Terroristenbrutstätte wird es im Nordkaukasus nicht geben, so lange Russland existiert.

Diese Brutstätte existiert. Und mehr als unterdrücken kann Putin sie nicht. Es brodelt dort gewaltig. In Tschetschenien und Dagestan.
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon Fadamo » So 4. Okt 2015, 18:39

Parker » So 4. Okt 2015, 15:49 hat geschrieben:
Was war denn da besser?

Afghanistan hatte damals die Amis nicht in Ruhe gelassen und Bush überhaupt keine andere Wahl, als da einzumarschieren.
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