Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

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schokoschendrezki
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Re: ARD verfälscht Bericht über Flüchtlings-Lichterkette

Beitragvon schokoschendrezki » Di 27. Okt 2015, 09:53

harry52 » Di 27. Okt 2015, 10:28 hat geschrieben:Es gibt Kommunismus im Tierreich!

Bei den staatenbildenden Insekten wie Bienen und Ameisen. Dort konkurrieren die Arbeiter(innen) nicht miteinander, weil es keinen Sinn macht (Evolution->Fortpflanzungserfolg). Sie sind nämlich alle eineiiige Zwillinge (gleiche Gene) und zudem auch unfruchtbar.

PS:
Ich empfehle beispielsweise die Bücher über Evolutionstheorie von Richard Dawkins.


Das ist der Mann, der behauptet, zwischen der Wandlung des Priesterseminaristen Dschughaschwili zum fanatischen Atheisten Stalin und seinen brutalen Menschheitsverbrechen könne es unmöglich irgendeinen Zusammenhang geben ...
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Tom Bombadil
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Re: ARD verfälscht Bericht über Flüchtlings-Lichterkette

Beitragvon Tom Bombadil » Di 27. Okt 2015, 10:18

harry52 » Di 27. Okt 2015, 09:28 hat geschrieben:Es gibt Kommunismus im Tierreich!
Bei den staatenbildenden Insekten wie Bienen und Ameisen.

Beim Menschen steht das Individuum aber höher im Kurs als bei Insekten ;) Dazu kommt noch das eigene Ego und das Verlangen, vorwärts zu kommen, seine Lebensumstände zu verbessern.
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon NMA » Di 27. Okt 2015, 10:29

Menschen sind nicht mit Insekten vergleichbar, auch nicht mit staatenbildenden. Falls das hier gesagt werden muss.
Wenn Kommunismus heißt, diesen Vergleich anzwenden, ist der Kommunismus tatsächlich so gruselig, wie er aussieht.

:|
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harry52
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon harry52 » Di 27. Okt 2015, 10:35

NMA » Di 27. Okt 2015, 10:29 hat geschrieben:Menschen sind nicht mit Insekten vergleichbar, auch nicht mit staatenbildenden. Falls das hier gesagt werden muss.
Wenn Kommunismus heißt, diesen Vergleich anzwenden, ist der Kommunismus tatsächlich so gruselig, wie er aussieht.

Korrekt. Genau deswegen habe ich das gepostet.

Der Kommunismus führte bei Menschen immer zu unfreien Systemen mit Mangelwirtschaft und die Gründe liegen nicht darin, dass Lenin, Mao, Castro... einfach nur zu blöd waren, sondern es ist nicht unsere Natur. Wir sind keine staatenbildenden Insekten und unsere Arbeiter(innen) sind weder alle eineiig, noch unfruchtbar wie bei den Bienen.

Nächster Schritt:

Wir sind aber auch umgekehrt keine Hamster!!! Hamster leben alleine in ihrem Territorium und jeder Hamster, ob Frau oder Mann, der eindringt, wird bekämpft. Nur in der Paarungszeit erlaubt man Artgnenossen. Das ist das andere Extrem. Die sind total egoistisch und unsozial.

Menschen sind Gruppentiere und liegen irgendwo zwischen Bienen und Hamstern.

Deswegen wird Kommunismus im Kleinen (z.B. bei vielen Sekten) und im Großen immer wieder ausprobiert und es ist auch nicht immer sofort die totale Katastrophe. Es funktioniert eine zeitlang, immer dann auch, wenn man sich von anderen erfolgreicheren Systemen abschottet. Also z.B. dann, wenn man eine Mauer baut, um Abwanderung zu verhindern und um nicht mit dem Trabbi gegen die besseren Autos im Westen konkurrieren zu müssen.

Das geht, ist aber auch Mist.
Zuletzt geändert von harry52 am Di 27. Okt 2015, 10:45, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: ARD verfälscht Bericht über Flüchtlings-Lichterkette

Beitragvon Nathan » Di 27. Okt 2015, 10:49

harry52 » Di 27. Okt 2015, 10:28 hat geschrieben:Es gibt Kommunismus im Tierreich!

Bei den staatenbildenden Insekten wie Bienen und Ameisen. Dort konkurrieren die Arbeiter(innen) nicht miteinander, weil es keinen Sinn macht (Evolution->Fortpflanzungserfolg). Sie sind nämlich alle eineiiige Zwillinge (gleiche Gene) und zudem auch unfruchtbar.

PS:
Ich empfehle beispielsweise die Bücher über Evolutionstheorie von Richard Dawkins. Auch die Theorie über den genegoismus ist ein Schlüssel zum Verständnis der belebten Natur und nicht zuletzt auch, warum Menschen so sin, wie sie sind.


Immer diese Tiervergleiche... :rolleyes:

Von mir aus kannst du dich mit Ameisen vergleichen, ich hoffe nur, der Vergleich hinkt auch in deinem Fall fürchterlich. In meinem Fall ist er gänzlich unstatthaft.

Menschen sind keineswegs "so wie sie sind". Mit diesem Totschlagargument könnten wir sämtliche Überlegungen über die Zukunft der Menschheit in die Tonnen treten. Kommunismus hat auch nichts mit irrelevantem Fortpflanzungserfolg zu tun. Hergottsakra, ich muss sofort meine Tropfen nehmen...

Menschen unterliegen neben Einflüssen vererbter Merkmale hauptsächlich auch Einflüssen durch Sozialisierung während und nach der Geburt bis zum Tod. Für Menschen gilt das alte Wort "Nichts ist stetiger als der Wandel" und selbstverständlich ist immer und jederzeit ein Paradigmenwechsel im menschlichen Bewusstsein möglich. Ein solcher hat schon einmal stattgefunden, nämlich mit der überhaupt nicht selbstverständlichen Erkenntnis, dass die eigene Art als Nahrungsmittel nicht mehr in Frage kommt und damit ein sehr wesentlicher Unterschied zwischen Tier und Mitmensch gemacht wird. Ein Schwein zu schlachten und zu fressen ist seit dem etwas anderes, als einen Menschen zu schlachten und zu fressen (wobei bis heute gilt: "Not kennt kein Gebot").

Insofern ist es auch nicht ausgeschlossen, dass die Menschheit eines Tages erkennt, dass kein Mensch über den anderen zu herrschen habe. Wir haben zum Teil (die Rechtsradikalen und -nationalen hinken da noch hinterher) immerhin schon erkannt, dass es für den Wert eines Menschen keinen Maßstab, keine Messmethode und damit keine physikalische und auch keine ethische Grundlage gibt. Der Wert jedes einzelnen Menschen ist unendlich hoch, weil es im Universum kein zweites Wesen wie diesen einen Menschen gibt (das kann sich ändern, wenn ich irgendwann einem Nathan-Klon begegnen sollte, dann wäre eine gewisse Redundanz erreicht).

Wenn aber der Wert jedes Menschen unendlich hoch ist ergibt sich keine Entscheidungsgrundlage, wer das Recht bekommen soll über einen anderen zu herrschen. Wir lassen unreflektiert das faktische Recht der Gewalt gelten, so wie seit tausenden von Jahren. Allerdings ist die Menschheit erdgeschichtlich gesehen noch sehr jung hat noch sehr viel Zeit sich zu entwickeln. Daraus speist sich meine Hoffnung, dass aus uns doch noch was gescheites wird, eines schönen Tages...
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon Nathan » Di 27. Okt 2015, 10:50

NMA » Di 27. Okt 2015, 11:29 hat geschrieben:Menschen sind nicht mit Insekten vergleichbar, auch nicht mit staatenbildenden. Falls das hier gesagt werden muss.
Wenn Kommunismus heißt, diesen Vergleich anzwenden, ist der Kommunismus tatsächlich so gruselig, wie er aussieht.

:|

Was glaubst du, warum der User das so geschrieben hat...ich kenn meine rechtsdrehenden Pappenheimer...
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Re: ARD verfälscht Bericht über Flüchtlings-Lichterkette

Beitragvon harry52 » Di 27. Okt 2015, 11:02

Nathan » Di 27. Okt 2015, 10:49 hat geschrieben:Menschen unterliegen neben Einflüssen vererbter Merkmale hauptsächlich auch Einflüssen durch Sozialisierung

Ja, klar. Du machst den Fehler, dass Du mir Dinge unterstellst, die ich gar nicht gesagt habe.

Zur Sozialisation hatte nichts gesagt, aber das heißt nicht, dass ich meine, dass es Sozialisation nicht gäbe.

Es gibt Sozialisation und sie ist sogar sehr mächtig, wie man am Wertewandel sieht, z.B. bei Kinder schlagen, Todesstrafe, Folter, Homoehe, Tierschutz, Umweltschutz, Meinungsfreiheit, allgemeine Schulpflicht, Kinderarbeit, Sklaverei ... Wir sind heute ganz anders als noch vot 300 Jahren.

Aber Sozialisation hat umgekehrt auch Grenzen

und die Erziehung zum sozialistischen Menschen wurde ja auch schon bei vielen Generationen versucht und hat nirgendwo richtig gut funktioniert. Lese auch mal meinen letzten Beitrag. Da deute ich an, dass der Mensch irgendwo in der Mitte liegt und Kommunismus nicht immer komplett in einer Katastrophe endet. Man kann sowas durchaus durchziehen. Aber es gibt besseres, wobei man das ganze Offtopic ist und man definieren müsste, was "Besser" sein soll.

Also ich stoppe hier, denn das wäre was für eigenen Thread und ist auch ein sehr umfangreiches Thema.
Zuletzt geändert von harry52 am Di 27. Okt 2015, 11:19, insgesamt 1-mal geändert.
"Gut gemeint" ist nicht das Gleiche wie "gut gemacht".
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon harry52 » Di 27. Okt 2015, 11:11

Nathan » Di 27. Okt 2015, 10:50 hat geschrieben:...ich kenn meine rechtsdrehenden Pappenheimer...

Hallo? Ich bin ganz modern.

Für Homoehe, für Multikulti, weltoffen, gegen Todesstrafe, gegen Folter, für Demokratie... Meine Frau ist Migrantin und ich habe eine Tochter mit ihr ... Meine halbe Familiie erstreckt sich über drei Kontinente.

Ich bin ganz weit weg von Pegida, NPD, Linke ... und anderen EU-, NATO- und ausländerfeindlichen Parteien. Ich mag auch viele Nerds aus dem Ausland. Dawkins hatte ich genannt. Stephen Hawking gehört auch dazu etc.

Es ist schade, dass Du mich total falsch siehst und dass auch noch postest, ohne nachzudenken. Entschuldige Dich und sei demnächst etwas vorsichtiger, denn das Problem liegt bei Dir. Du hast ein schlechtes Textverständnis, oder eine blühende Phantasie. Du liest da Dinge, die da gar nicht stehen.
Zuletzt geändert von harry52 am Di 27. Okt 2015, 11:18, insgesamt 1-mal geändert.
"Gut gemeint" ist nicht das Gleiche wie "gut gemacht".
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon Nathan » Di 27. Okt 2015, 11:32

harry52 » Di 27. Okt 2015, 12:11 hat geschrieben:Hallo? Ich bin ganz modern.

Für Homoehe, für Multikulti, weltoffen, gegen Todesstrafe, gegen Folter, für Demokratie... Meine Frau ist Migrantin und ich habe eine Tochter mit ihr ... Meine halbe Familiie erstreckt sich über drei Kontinente.

Ich bin ganz weit weg von Pegida, NPD, Linke ... und andere EU-, NATO- und allgemein ausländerfeindlichen Parteien. Ich mag auch viele Nerds aus dem Ausland. Dawkins hatte ich genannt. Stephen Hawking gehört auch dazu etc.

Es ist schade, dass Du mich total falsch siehst und dass auch noch postest, ohne nachzudenken. Entschuldige Dich und sei demnächst etwas vorsichtiger, denn das Problem liegt bei Dir. Du hast ein schlechtes Textverständnis. Du liest da Dinge, die da gar nicht stehen.


Jaja...mein bester Freund ist ein Türke und ich bin mit einer Afrikanerin verheiratet. Ich bin weltoffen und habe nichts gegen Ausländer solange sie zuhause bleiben...*grins*

Kenn ich, kennst du, kennen wir alle...

tatsächlich ist aber meine Frau eine Unterfränkin, ich habe keine Freunde, auch keine türkischen, bloß einen schwulen Kollegen und weltoffen bin ich auch nicht (das ist mir zu kurzsichtig) und beim Thema "Ausländer" fällt mir nur ein, dass ich allein schon das Wort nicht mag.

Ne, mal Spaß beiseite...wenn du der bist von dem ich denke dass du es bist dann ist schon alles gut. Ich wollte dich nur ein bisschen auf die Schippe nehmen mit meinem "rechtsdrehend". Was allerdings mein Textverständnis betrifft so muss ich dir entgegenhalten, dass du vielleicht sorgfältiger formulieren solltest um meinem kreativen Gemüt nicht derart viel Interpretationsspielraum zu lassen. "Kommunismus" ist einfach nicht irgendwo auch "ganz gut" sondern definitiv eine nicht zu Ende gedachte und deswegen unzureichende Alternative zum Kapitalismus, und der Mensch ist einfach nicht "so wie er ist" sondern sehr wandelbar. Die Menschheit hat Zeit!

Falls du daran denkst, dich für deine gedanklichen Fehler zu entschuldigen würde ich das akzeptieren, ich bestehe aber nicht darauf! ;)
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon schokoschendrezki » Di 27. Okt 2015, 11:38

Emergenz ist das Stichwort zur Diskussion um Hamster- und Ameisengesellschaften. Systemeigenschaften, die nicht vollständig auf die Eigenschaften der Systembestandteile zurückzuführen sind sondern erst auf höheren Strukturebenen entstehen. Die Humanität und Inhumanität einer Gesellschaft ist ein Beispiell dafür.
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon harry52 » Di 27. Okt 2015, 11:46

Nathan » Di 27. Okt 2015, 11:32 hat geschrieben: der Mensch ist einfach nicht "so wie er ist" sondern sehr wandelbar...
Falls du daran denkst, dich für deine gedanklichen Fehler zu entschuldigen würde ich das akzeptieren

Ich habe den Wertewandel sogar in einigen ganz konkreten Punkten genannt.

Warum plapperst Du mir nach, dass der Mensch auch wandelbar ist und tust dann auch noch so, als wenn ich etwas anderes gesagt hätte? Ich habe sogar auf die Evolution hingewiesen. Auch das ist Wandel. Was denn sonst? Evolution bedeutet doch nicht Stillstand, sonst gäbe es immer noch nur die erste Urzelle.

Ich stoppe jetzt wirklich, weil es Offtopic ist und Du Dich nicht ernstahft mit der Sache beschäftigen willst, sondern mit mir. Das ist Trollerei und ich bin aber nicht so interessant für die Leser hier.
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon Nathan » Di 27. Okt 2015, 13:49

harry52 » Di 27. Okt 2015, 12:46 hat geschrieben:Ich habe den Wertewandel sogar in einigen ganz konkreten Punkten genannt.

Warum plapperst Du mir nach, dass der Mensch auch wandelbar ist und tust dann auch noch so, als wenn ich etwas anderes gesagt hätte? Ich habe sogar auf die Evolution hingewiesen. Auch das ist Wandel. Was denn sonst? Evolution bedeutet doch nicht Stillstand, sonst gäbe es immer noch nur die erste Urzelle.

Ich stoppe jetzt wirklich, weil es Offtopic ist und Du Dich nicht ernstahft mit der Sache beschäftigen willst, sondern mit mir. Das ist Trollerei und ich bin aber nicht so interessant für die Leser hier.


Das ist absolut im Thema zu fragen, ob der Mensch wandelbar ist oder nicht. Du schriebst "der Mensch ist wie er ist". Ist dir das jetzt so peinlich, dass du es ableugnest? Der Mensch kann vieles sein und noch viel mehr werden und das hat nicht unbedingt etwas mit "Evolution" zu tun. Wie der Mensch jeweils ist ist in erdgeschichtlichen Maßstäben nicht mehr als eine Momentaufnahme. Du musst deswegen nicht notwendig aggressiv werden.

Vielleicht wird die Menschheit ihr weit verbreitetes kapitalistisch verfasstes Bewusstsein eines Tages ablegen und sich als Übergangslösung dem Kommunismus öffnen. Möglich ist das auf jeden Fall. Aber wir waren auf diese Frage durch das Strangthema gestoßen und dazu darf man feststellen, dass die ideologisch gefärbte Misstrauenshaltung gegenüber Russland durchaus auch mit unserem aktuellen Bewusstsein hinterfragt werden kann, was wir gerade in diesem Moment beweisen.

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