Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

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Atheist

Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon Atheist » Mi 1. Jul 2015, 12:07

Putins Russland wollte in die EU, doch die EU sagte: "Njet!"

Putins Russland wollte in die NATO, doch die NATO sagte: "Njet!"

Putins Russland wollte zusammen mit Deutschland und Frankreich nicht in den Irak, daher sagte die Außenministerin der USA: "Frankreich bestrafen, Deutschland ignorieren und die Beziehungen zu Russland fortführen, als sei nichts gewesen.“

Stattdessen wurden in Georgien und der Ukraine mit externer Unterstützung Regierungsumstürze herbeigeführt.

Wie wertet das Forum diese Entwicklungen? Trägt "der Westen" eine Mitschuld am derzeit frostigen Klima der Beziehungen zu Russland?


– War das zu der Zeit, als Sie als Berater Putins tätig waren?

– Ja. Aber ich muss sagen, dass das nichts damit zu tun hatte, dass ich dort arbeitete. Das war die persönliche Überzeugung Putins selbst – dass eine für Russland sichere, komfortable Lage jene in einem westlichen Bündnis ist. Putin hat mehrfach gesagt, dass er Russland als Mitglied der NATO sehen will. Wobei er dies nicht nur unter vier Augen, sondern auch öffentlich getan hat.

– Moment mal, das wurde öffentlich gesagt?

– Selbstverständlich. Anderthalb Jahre lang war das die offizielle Position. Was eine EU-Mitgliedschaft angeht, so sind solche Gespräche geführt worden, jedoch nicht öffentlich, aber in Gesprächen mit europäischen Politikern.

Es war jedoch so, dass sich recht schnell herausstellte, dass die Forderungen der Europäischen Union für das damalige Russland zu hart waren. Und in der überschaubaren Zukunft war eine Mitgliedschaft in der EU für Russland nicht in Sicht. Außerdem hat die EU recht schroff gesagt, dass sie Russland in keiner Weise in der Eigenschaft als EU-Beitrittskandidat sieht, da Russland ein zu riesiger Brocken ist, der das Kräfteverhältnis in der Europäischen Union einfach radikal verändern und diese durch sein Gewicht einfach zerstören würde.

Deshalb wurde in einem nicht unwesentlichen Zeitraum der Versuch, sich den westlichen Strukturen anzuschließen, vor allem über die NATO unternommen. Dies wurde öffentlich und mehrfach geäußert. Hinzu kam auch, dass dies sehr viel realistischer erschien als eine EU-Mitgliedschaft. Putin war der erste, der Bush nach dem 11. September angerufen hat. Er hat sehr ernsthafte Hilfe geleistet mit der Bereitstellung von Geheimdienstinformationen, der Zusammenarbeit der Dienste und der Zusammenarbeit in Sachen Afghanistan. Die US-Administration in Gestalt eben jenes Bush sagte jedoch, dass Russland mit einer NATO-Mitgliedschaft nicht rechnen könne.

Das war ein sehr schmerzhafter Schlag für Putin. Der nächste Schritt war natürlich die Kampagne zur Vorbereitung einer Intervention in Afghanistan und danach im Irak. Afghanistan wurden von Putin voll unterstützt – die Besetzung durch amerikanische Truppen löste eine Menge Probleme für Russland in Zentralasien. Eine ganz andere Sache war der Irak. Er wurde als sowjetische Einflusssphäre wahrgenommen, die an Russland vererbt worden war. Deshalb wurde die Invasion der USA im Irak in diesem Bewusstsein als Verletzung von Eigentumsrechten betrachtet, als „Invasion der USA in unseren Vorgarten“.

Putin schloss ein vorübergehendes Bündnis mit Schröder und Chirac. Und schon das Frühjahr 2003 erschien in diesem Sinne als Wendepunkt. Obwohl die Reaktion der Amerikaner bezüglich Russland und Putin äußerst zurückhaltend war. Es gab den bekannten Ausspruch von Condoleezza Rice: „Frankreich bestrafen, Deutschland ignorieren und die Beziehungen zu Russland fortführen, als sei nichts gewesen.“

– Ist dieser Ausspruch so gefallen?

– Ja, Das war eine reale Anweisung zur Führung der US-Außenpolitik. Und es gab den bekannten Fall, als Bush im Juni 2003 von einem Gipfeltreffen in Evian in Frankreich vorzeitig abreiste ohne das Ende abzuwarten. Das war ein absolut einzigartiger Vorfall in der Geschichte der G7- und G8-Treffen. Mit Deutschland gab es eine gewisse Abkühlung, mit Russland jedoch wurden die Beziehungen fortgeführt. Und überhaupt waren die anderthalb Jahre zwischen September 2001 und März 2003 der Honeymoon der russischen und der amerikanischen Administration.



– Welche Bedeutung hat die „Orangene Revolution“ für Putin?

– Ich möchte sagen, was zum radikalen Wendepunkt im Bewusstsein, der Weltsicht Wladimir Putins in der internationalen Arena wurde. Das ist erstens die Absage der EU an einen Beitritt Russlands, zweitens die Absage der NATO an einen Beitritt Russlands, drittens die deutliche Verstimmung wegen des Irak. Und im weiteren kam es zur georgischen „Rosenrevolution“ und zur „Orangenen Revolution“ in der Ukraine. Beide diese Ereignisse wurden von Putin als Maßnahmen des Westens zur Schädigung Russlands aufgefasst.


http://eurasiablog.de/blog/2013/10/14/p ... russlands/
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon zollagent » Mi 1. Jul 2015, 12:28

Für eine Mitgliedschaft sowohl in der EU als auch in der NATO gibt es Voraussetzungen, die Beitrittskandidaten erst mal erfüllen müssen. Weshalb sollte für Russland eine Ausnahme gelten?
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon Atheist » Mi 1. Jul 2015, 12:40

zollagent » Mi 1. Jul 2015, 13:28 hat geschrieben:Für eine Mitgliedschaft sowohl in der EU als auch in der NATO gibt es Voraussetzungen, die Beitrittskandidaten erst mal erfüllen müssen. Weshalb sollte für Russland eine Ausnahme gelten?


Weil angeblich "zu groß".

Also weil Russland Russland genauso wie die Türkei Türkei ist. Ein Wunder, dass Letztgenannte immer noch NATO-Mitglied ist. :?
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon zollagent » Mi 1. Jul 2015, 15:13

Atheist » Mi 1. Jul 2015, 12:40 hat geschrieben:
Weil angeblich "zu groß".

Also weil Russland Russland genauso wie die Türkei Türkei ist. Ein Wunder, dass Letztgenannte immer noch NATO-Mitglied ist. :?

Es gibt keine Größenbegrenzungen für EU-Mitglieder. Laß dir was Besseres einfallen. Tip: Schau dir mal die politischen Verhältnisse an, die in der NATO üblich sind und die, welche in Russland üblich sind.
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon Nomen Nescio » Mi 1. Jul 2015, 17:09

Atheist » Mi 1. Jul 2015, 12:40 hat geschrieben:Weil angeblich "zu groß".

Also weil Russland Russland genauso wie die Türkei Türkei ist. Ein Wunder, dass Letztgenannte immer noch NATO-Mitglied ist. :?

haben vllt angst wegen der dardanellen und bosporus.

vergiß nicht, die türkei hat jhdt lang dauernd krieg mit rußland gehabt. für sie ist vermutlich rußland der erbfeind.
jetzt, met verstärkten muslimgefühlen einerseits und einer exponierten russischen kirche anderseits ist das eher noch prominenter geworden.
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon JJazzGold » Mi 1. Jul 2015, 17:29

zollagent » Mi 1. Jul 2015, 16:13 hat geschrieben:Es gibt keine Größenbegrenzungen für EU-Mitglieder. Laß dir was Besseres einfallen. Tip: Schau dir mal die politischen Verhältnisse an, die in der NATO üblich sind und die, welche in Russland üblich sind.


Zu welchem Zeitpunkt hätte denn Russland angeblich die Kriterien erfüllt gehabt, um NATO Mitglied zu werden? Statt dessen hat Russland sorgfältig das Feindbild NATO gepflegt, explizit unter Putin.

Insofern wäre es lächerlich von den Bündnispartnern gewesen, Russland eine Einladung zum Beitritt zu schicken und ebenso lächerlich von Russland, einen Beitritt zum erklärten Feindbild zu beantragen.

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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon Fadamo » Mi 1. Jul 2015, 17:45

zollagent » Mi 1. Jul 2015, 12:28 hat geschrieben:Für eine Mitgliedschaft sowohl in der EU als auch in der NATO gibt es Voraussetzungen, die Beitrittskandidaten erst mal erfüllen müssen. Weshalb sollte für Russland eine Ausnahme gelten?


Was sind denn das für aufnahmebedingungen zum beitritt in die nato :?:
Ich bitte um aufklärung. :)
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon zollagent » Mi 1. Jul 2015, 17:49

Fadamo » Mi 1. Jul 2015, 17:45 hat geschrieben:
Was sind denn das für aufnahmebedingungen zum beitritt in die nato :?:
Ich bitte um aufklärung. :)

ZB. keine laufenden Konflikte. Eine rechtsstaatliche Ordnung. All die "Folterinstrumente", die Onkel Erich so verabscheute. :D
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon Fadamo » Mi 1. Jul 2015, 17:55

zollagent » Mi 1. Jul 2015, 17:49 hat geschrieben:ZB. keine laufenden Konflikte. Eine rechtsstaatliche Ordnung. All die "Folterinstrumente", die Onkel Erich so verabscheute. :D


Die nato-länder waren da wohl bei der türkei blind oder was. :D
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon Atheist » Mi 1. Jul 2015, 18:49

zollagent » Mi 1. Jul 2015, 18:49 hat geschrieben:(1) ZB. keine laufenden Konflikte. (2) Eine rechtsstaatliche Ordnung. (3) All die "Folterinstrumente", die Onkel Erich so verabscheute. :D


(1) Bis zu den extern herbeigeführten Regierungsumstürzen in Georgien und der Ukraine sowie der unmissverständlichen Absage hinsichtlich möglicher Beitritte zur EU und zur NATO gab es keine nennenswerten laufenden Konflikte.

(2) Russland ist eine rechtsstaatliche (wenn auch gelenkte) Demokratie. Bundeskanzler Schröder a.D. hielt Putin sogar für einen "lupenreinen Demokraten".

(3) ?
Zuletzt geändert von Atheist am Mi 1. Jul 2015, 18:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon Atheist » Mi 1. Jul 2015, 18:51

Fadamo » Mi 1. Jul 2015, 18:55 hat geschrieben:
Die nato-länder waren da wohl bei der türkei blind oder was. :D


Orban hat ebenfalls Narrenfreiheit, und das als EU-Mitglied. Demnach kann es daran wohl nicht liegen.
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon ThorsHamar » Mi 1. Jul 2015, 19:00

Atheist » vor 3 Minuten hat geschrieben:
(1) Bis zu den extern herbeigeführten Regierungsumstürzen in Georgien und der Ukraine gab es keine nennenswerten laufenden Konflikte.

(2) Russland ist eine rechtsstaatliche (wenn auch gelenkte) Demokratie. Bundeskanzler Schröder a.D. hielt Putin sogar für einen "lupenreinen Demokraten".
....


Ein weiteres intellektuelles Highlight .... "rechtsstaatliche ( wenn auch gelenkte) Demokratie .... :cool:
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon JJazzGold » Mi 1. Jul 2015, 19:08

ThorsHamar » Mi 1. Jul 2015, 20:00 hat geschrieben:
Ein weiteres intellektuelles Highlight .... "rechtsstaatliche ( wenn auch gelenkte) Demokratie .... :cool:
Es ist wirklich ein Privileg, von diesem Experten ignoriert zu werden .....


Welcome to the club. ;)
Es war nur eine Frage der Zeit, wann der Nächste einen Thread, der direkt aus der Tastatur Wagenknechts oder Kippings hätte stammen können, bezüglich des pöhsen, pöhsen Westens und dem armen, verkannten Russland unter dem "lupenreinen Demokraten" Putin eröffnen würde.
Zuletzt geändert von JJazzGold am Mi 1. Jul 2015, 19:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon zollagent » Mi 1. Jul 2015, 19:11

Atheist » Mi 1. Jul 2015, 18:49 hat geschrieben:
(1) Bis zu den extern herbeigeführten Regierungsumstürzen in Georgien und der Ukraine sowie der unmissverständlichen Absage hinsichtlich möglicher Beitritte zur EU und zur NATO gab es keine nennenswerten laufenden Konflikte.

(2) Russland ist eine rechtsstaatliche (wenn auch gelenkte) Demokratie. Bundeskanzler Schröder a.D. hielt Putin sogar für einen "lupenreinen Demokraten".

(3) ?

Tschetschenien hast du schnell vergessen. Und "gelenkte Demokratien" sind keine, denn die Lenker sind keine Demokraten. Schröder hat bei seiner Aussage wohl ein paar Flaschbier intus gehabt.
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon zollagent » Mi 1. Jul 2015, 19:40

Fadamo » Mi 1. Jul 2015, 17:55 hat geschrieben:
Die nato-länder waren da wohl bei der türkei blind oder was. :D

Auch die NATO hat eine Entwicklungsgeschichte hinter sich. Hier aber zum Besseren. Russland geht von Demokratie zur Autokratie. Das kann nicht besser genannt werden.
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon Atheist » Mi 1. Jul 2015, 19:44

zollagent » Mi 1. Jul 2015, 20:11 hat geschrieben:Tschetschenien hast du schnell vergessen. Und "gelenkte Demokratien" sind keine, denn die Lenker sind keine Demokraten. Schröder hat bei seiner Aussage wohl ein paar Flaschbier intus gehabt.


Das ist eine völlig untaugliche Nebelkerze, denn eine unabhängige islamistische Terroristenbrutstätte wird es im Nordkaukasus nicht geben, so lange Russland existiert.
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon zollagent » Mi 1. Jul 2015, 19:48

Atheist » Mi 1. Jul 2015, 19:44 hat geschrieben:
Das ist eine völlig untaugliche Nebelkerze, denn eine unabhängige islamistische Terroristenbrutstätte wird es im Nordkaukasus nicht geben, so lange Russland existiert.

Eher eine Abhängige, aus deren Fundus Putin sich bedienen kann, wie jetzt auch die Ukrainer merken.

Auch das ist ein offener Konflikt. Tschetschenien meine ich.
Zuletzt geändert von zollagent am Mi 1. Jul 2015, 19:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon Alexyessin » Mi 1. Jul 2015, 19:50

Atheist » Mi 1. Jul 2015, 20:44 hat geschrieben:
Das ist eine völlig untaugliche Nebelkerze, denn eine unabhängige islamistische Terroristenbrutstätte wird es im Nordkaukasus nicht geben, so lange Russland existiert.


Das ist natürlich keine Nebelkerze sondern harte Realität. Das kannst du ignorieren aber nicht wegreden. Fakten sind Fakten.
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon Atheist » Mi 1. Jul 2015, 20:03

Von mir aus könnt ihr beiden einen Kopfstand machen, aber ein unabhängiges idlamistisches Tdchetchenien eird es genauso wenig geben wievein unabhängiges Kurdistan.
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Re: Mitschuld des Westens an der Entfremdung Russlands

Beitragvon zollagent » Mi 1. Jul 2015, 20:23

Atheist » Mi 1. Jul 2015, 20:03 hat geschrieben:Von mir aus könnt ihr beiden einen Kopfstand machen, aber ein unabhängiges idlamistisches Tdchetchenien eird es genauso wenig geben wievein unabhängiges Kurdistan.

Akrobatik ist da nicht von Belang. Es ist ja auch nicht das "islamistische", es ist das Unabhängige, was Putin stört.
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